DE306814C - - Google Patents

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DE306814C
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ring
piston
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00—Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/12—Details
    • F16J9/20—Rings with special cross-section; Oil-scraping rings
    • F16J9/206—One-piece oil-scraping rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. November 1915 ab.
- Um bei den bisher bekannt gewordenen aufgeschnittenen Kolbenringen das Auftreten eines Spaltes zwischen den nebeneinanderliegenden Enden zu vermeiden, wird die Breite des Ringes so gewählt, daß dieser nur bei ' seitlichem Zusammendrücken seiner geschlitzten Enden in die Nut des Kolbens eingeführt werden kann. Infolgedessen klemmt sich der -Ring in der Nut,. wodurch wiederum ein schädlicher Einfluß auf seine radiale Ausdehnung ausgeübt wird. Der Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen und ein Verfahren zur Herstellung, eines aufgeschnittenen Kolbenringes zu schaffen, dessen nebeneinanderliegende Enden auf ihrer.ganzen * Länge dauernd selbsttätig gegeneinandergepreßt werden, so daß seine Breite mit Bezug auf die Nut des Kolbens so gewählt
- Averden kann, daß, ohne daß das Auftreten eines Spaltes zwischen den nebeneinanderliegenden Enden zu befürchten ist, ein Klemmen in dieser ausgeschlossen ist, und dessen Wirkungsweise ähnlich, der jenigen eines endlosen, nur in radialer Richtung ausdehnbaren Ringes ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Enden des aufgeschnittenen Ringes nach innen gedrückt werden, bis sie sich überdecken. Hierauf wird der Ring in erhitztem ■ Zustande zwecks Beseitigung molekularer Spannungen bearbeitet, wodurch erreicht wird, daß die Ringenden nicht von selbst in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren. Werden jedoch die Ringenden in ihre Anfangs-' lage zurückgedrückt,. so legen sich die. schräglaufenden Innenflächen s der Ringenden unter Spannung gegeneinander.
Fig. ι und 2 veranschaulichen zwei aufeinanderfolgende Arbeitsvorgänge zur Herstellung des geschlitzten Ringes.
Fig. 3 ist eine Stirnansicht des Ringes geiriäß Fig. 2. ,
Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht des Ringes mit übereinandergeschobenen Endend
Fig. S ist eine Seitenansicht des Ringes mit wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückgebrachten Enden,
Fig. 6 eine Seitenansicht des an den Stirnflächen bearbeiteten Ringes, und '
Fig. 7 eine Stirnansicht des fertigen Ringes..
Der in Fig. 6 und 7 dargestellte fertige Kolbenring besteht aus einem kreisförmig gebogenen Streifen 11 aus Gußeisen oder Stahl-, dessen gegen den Vollring abgesetzte Enden keilförmig verlaufen. Die keilförmigen Enden überdecken einander etwa auf der Hälfte des Ringumfanges und reichen bis" nahe an den Absatz 13 an dem anderen Ende des Streifens.
Die Länge der Enden 12 und die Lage des Absatzes 13 mit Bezug auf erstere ist so gewählt, daß, wenn der Ring in den zugehörigen Zylinder eingepaßt ist, die beiden Enden
die Wandungen der Einkerbungen beinahe berühren und nur ein sehr geringer Raum zwischen beiden verbleibt. Es müssen daher etwa zwischen die Enden des Ringes und die Einkerbungen in die Nut des Kolbens gelangende Gase für die Hälfte des Kolbenumfanges durch die Nut strömen, ehe sie aus dem Zylinder entweichen können. Die Keilflä-'chen 17 der Ringenden stehen überall in inniger Berührung miteinander und werden durch die Elastizität des Materials unter Druck in dieser Lage gehalten.
Das Verfahren zur Herstellung eines KoI-. benringes dieser Art besteht darin, daß in einem Metallring 14 von einem in der Nähe der Kante gelegenen Punkte aus bis zu einem diametral gegenüberliegenden Punkte in der Nähe der gegenüberliegenden Kante des Rin-, ges ein schraubenförmiger Schlitz 15 geschnitten wird. Beim nächsten Arbeitsgang werden gegenüber den Enden des Schlitzes Ausnehmungen .16 in der Stirnwand des Ringes angebracht. Hierdurch wird der anfänglich endlose Ring 14 in einen geschlitzten, ringförmigen Metallstreifen mit sich' deckenden,'der Breite des Schlitzes 15 entsprechend voneinander getrennten Enden verwandelt. Beim nächsten Arbeitsgang wird die Lage der Enden des Ringes dadurch, daß man
■30 das eine an ,dem anderen in Richtung der Ringachse vorbeidrückt, vertauscht (Fig. 4). Der Ring 14 wird nun erhitzt oder gehämmert, bis die infolge der Verzerrung seiner Gestalt aus seiner ursprünglichen Form
i'5 hervorgerufene Störung seiner molekularen Struktur vollständig durch die Neuanordnung der Moleküle im Gleichgewicht und in Übereinstimmung mit der neuen Form beseitigt ist. Durch das abermalige Vertauschen der Enden des Ringes 14, um die Enden auf die ursprünglich innegehabte Seite zu bringen, werden Spannungen in dem Material hervorgerufen, denen zufolge die Enden des Ringes sich mit den Keilflächen 17 aneinander anschmiegen und somit eine dichte Verbindung der einander überdeckenden Teile von einem Ende zum anderen erzielt wird. Um aus dem auf diese Weise hergestellten geschlossenen Ring den fertigen Kolbenring zu erhalten, werden nur noch die Stirnwände abgedreht und die Unifangsfläche durch Schleifen be- _ arbeitet. Diese Arbeiten können in der gewöhnlichen Weise vorgenommen werden, indem man den Ring derart einspannt, daß sein Durchmesser ungefähr dem des Zylinders entspricht, in welchem der'betreffende Ringbenutzt werden soll. .·-,..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines aufgeschnittenen Kolbenringes mit keilförmigen Enden, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage der Enden (12) des aufgeschnittenen Ringes (14) durch Druck in Richtung der Mittelachse des Ringes ■ vertauscht wird, so daß die geraden Stirnflächen der Enden (12) sich berühren, worauf der Ring durch Erhitzen und Hämmern in einen spannungslosen Zustand gebracht wird, zum Zwecke, die Ringenden nach' dem Zurückführen in ihre Gebrauchslage unter Spannung und die aneinanderliegenden Keilflächen (17) unter elastischen Druck zu setzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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