DE306870C - - Google Patents
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- Publication number
- DE306870C DE306870C DENDAT306870D DE306870DA DE306870C DE 306870 C DE306870 C DE 306870C DE NDAT306870 D DENDAT306870 D DE NDAT306870D DE 306870D A DE306870D A DE 306870DA DE 306870 C DE306870 C DE 306870C
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- Germany
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- foot
- lower leg
- leg
- adjustable
- walking
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61F—FILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
- A61F2/00—Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
- A61F2/50—Prostheses not implantable in the body
- A61F2/60—Artificial legs or feet or parts thereof
- A61F2/604—Joints for artificial legs
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- Health & Medical Sciences (AREA)
- Transplantation (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Cardiology (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
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- Prostheses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'■- JVe 306870 KLASSE 3Od. GRUPPE
GEORG ROSENFELDER in NÜRNBERG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16, Februar 1917 ab.
Es sind bereits künstliche Beine bekannt geworden, deren Fuß mittels eines von Hand
verstellbaren Einstellwerkes in verschiedene Lagen gegenüber dem Unterschenkel, d. h.
entweder in die .rechtwinkelige oder in die Haken- bzw. in die Spitzfußstellung einstellbar
ist.
Derartigen künstlichen Gliedern hatten aber
insofern noch verschiedene Nachteile an, als
ίο nicht nur infolge der verwickelten Bauart die
Herstellung teuer, sondern auch die Handhabung umständlich sowie auch das Gehen unsicher ist. Zudem sind bei diesen Gliedern
häufig Reparaturen notwendig.
Durch den Gegenstand vorliegender Erfindung sollen diese Mangel behoben werden und
dabei gleichzeitig infolge der eigenartigen Lagerung des Fußes am Unterschenkel sowohl
ein festerer Stand, als auch ein sichereres
Gehen erzielt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß der Fuß durch eine Führungsschlaufe in einem Halbkugellager am Unterschenkel gehalten ist und das Einstell werk in
die Ferse einfaßt.
Auf der Zeichnung ist in den; Fig. 1 und 2
in zwei zueinander senkrechten Längsschnitten ein derartiges künstliches Bein in einer Ausführungsform veranschaulicht.
Wie aus den Abbildungen hervorgeht, besteht das künstliche Bein aus den drei bekannten,
aus beliebigem leichten Material hergestellten Teilen, nämlich dem Fuß a, dem
Unterschenkel δ und dem Oberschenkel c. Das Fußgelenk wird aus einer mit dem Fuß a
fest verbundenen Halbkugel d 'gebildet, auf welche der Unterschenkel δ mit einer/ entsprechenden
Ausnehmung e aufgesetzt ist.: Die Halbkugel d besteht aus hartem,;|an der Oberfläche
poliertem Material, beispielsweise aus Glas, während die Ausnehmung e eine weiche
Einlage, f (Filz o. dgl.) trägt, so daß eine gute geräuschlose Führung und infolge der großen'
Reibungsfläche eine gleichmäßige, etwas gehemmte Bewegung des Unterschenkelsvö auf
dem Fuß α erzielt wird. Mittöls einer den
Fuß α durchsetzenden Schlaufe g ; wird dieser
am Unterschenkeln gehalten, wobei die Enden der Schlaufe g nachstellbar in Gelenkschuhen h
stecken, die ihrerseits auf der Mittelächsenlinie des Halbkugellagers an am Unterschenkel
δ befestigten Laschen i angelenkt"- sind. Der Fersenteil des Fußes α besitzt eine Ausnehmung
k, iii welche eine Eihstellschiene I
mittels einer Nase m eingreift, die sich gegen
eine am Fuß α befestigte Platte* von Unten
anlegt. Die Einstellschiene I durchsetzt den Unterschenkel δ in einer kreisbogenförmigen
Führung 0 und trägt am oberen Ende eine unterhalb des Kniegelenks den Unterschenkel δ
in einem ansteigenden, mit Rasten f versehenen
Schlitz q durchsetzende Haiidhabe r. Vor
dem Kugelgelenk d, e-, f ist am Fuß' α eine ,
Schraubenfeder s angelenkt, die ebenfalls den Unterschenkel b durchsetzt und im Innern
desselben befestigt ist. Diese Schraubenfeder s dient dazu, die Fußspitze' stets nach oben zu
ziehen, soweit es die Eins1;ellscniene I bzw.
deren Nase m. zuläßt, wobei die Federkraft
nur so bemessen ist, daß gerade noch die Reibung des Kugelgelenkes überwunden wird,
wenn das künstliche Bein beim Gehen angehoben wird. Unter- und Oberschenkel b, c
sind in bekannter Weise durch eine Querachse t am Knie miteinander gelenkig verbunden.
Um hierbei einen dauernd ruhigen Gang zu erzielen, ist die Lagerführung des
Oberschenkels c mit einer nachstellbaren Führungsleiste u versehen. Unterhalb der Knieachse
i ist ein Sperrnocken trim Oberschenkel c gelagert, der durch eine Feder w nach oben
gezogen wird, während er durch eine Sperrschiene j nach unten gedrückt werden kann,
wobei er dann mit seiner Nase gegen eine Bremsfläche χ des Unterschenkels b gepreßt
wird. Durch ein an dem Unterschenkel δ befestigtes Winkelstück y ist das Kniegelenk
gegen Überstreckung gesichert. Die Sperrschiene / wird durch Schraubenfedern ζ
stets nach oben gehalten bzw. wieder aufwärts bewegt, wenn sie beim Gehen durch die Last
des Körpers unter Vermittlung des Sitzknochens nach unten gedrückt wurde.
Das im vorhergehenden beschriebene künstliche Bein wird in bekannter Weise an den
Beinstumpf angeschlossen. Seine· Wirkungsweise ist sowohl beim Gehen auf ebener oder
seitlich geneigter Bodenfläche, als auch beim Auf- und Absteigen von Bergen sowie beim
Treppensteigen eine gleich sichere, da nicht nur beim Auftreten der Fuß α sich sofort der
Lage des Bodens entsprechend leicht selbsttätig anpaßt, sondern auch gleichzeitig der
Sperrnocken ν unter Vermittlung der Sperrschiene / von dem Sitzknochen gegen die
Bremsfläche χ des Unterschenkels b gedrückt
wird und dadurch die gestreckte Beinstellung sichert und das Einknicken des Knies verhindert.
Da ferner mittels der Einstellschiene I bzw. deren Nase m der Fuß α sowohl in rechtwinkelige
als auch in Haken- und Spitzfußstellung gebracht werden kann, so ist dadurch
ein künstliches Bein geschaffen, das dem Amputierten die Möglichkeit gibt, sich überall
sicher bewegen zu können und jederzeit eine rasche Verstellung des Fuß winkels - durch Verschieben
der Handhabe r zu bewirken.
Claims (3)
1. Künstliches Bein, dessen Fuß durch ein von Hand erfaßbares und verstellbares
Einstellwerk in verschiedene Lagen gegenüber dem Unterschenkel einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (a)
durch eine Führungsschlaüfe (g) in einem Halbkugellager (d, e, f) am Unterschenkel (δ)
gehalten ist und das Einstellwerk (I, m) in die Ferse einfaßt.
2. Künstliches Bein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellwerk (I, m) in die Ferse des Fußes (a) mittels
einer den Unterschenkel (δ) in einem Stellschlitz (q) durchsetzenden und in diesem
in der Höhe verstellbaren und außerhalb des Unterschenkels (δ) leicht erfaßbaren
, Einstellschiene (/) eingreift, die sich mit einer Nase (m) von unten gegen eine Platte
(n) des Fußes (a) legt, so daß nach entsprechend höherer oder tieferer Einstellung
der Schiehe (I) der Fuß (α) in den beim
Gehen jeweils notwendigen Winkel gegenüber dem Unterschenkel (δ) einstellbar ist.
3. Künstliches Bein nach den Ansprüchen " ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
mit dem Fuße (a) fest verbundene Halbkugelschale (d) des Fußgelenks (d, e, f) aus
hartem, an der konvexen Seite poliertem - Material, wie z. B. Glas, gebildet ist, auf
welchem der Unterschenkel (δ) mittels einer mit weicher Einlage, wie z. B. Filz, versehenen
Ausnehmung (e) derart aufsitzt, daß der durch die nachstellbare Schlaufe (g)
am Unterschenkel (δ) gehaltene Fuß (a) in
der Gehrichtung wie auch seitlich Bewegungen
ausführen kann, während gleichzeitig beim Gehen durch den Druck des '
Körpergewichtes auf die weiche Einlage (f) eine gleichmäßige, etwas gehemmte Bewegung
des Unterschenkels (δ) auf dem Fuß (a) erzielt · wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE306870C true DE306870C (de) |
Family
ID=560255
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT306870D Active DE306870C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE306870C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2568051A (en) * | 1947-10-10 | 1951-09-18 | John G Catranis | Artificial leg |
-
0
- DE DENDAT306870D patent/DE306870C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2568051A (en) * | 1947-10-10 | 1951-09-18 | John G Catranis | Artificial leg |
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