DE307031C - - Google Patents
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- DE307031C DE307031C DENDAT307031D DE307031DA DE307031C DE 307031 C DE307031 C DE 307031C DE NDAT307031 D DENDAT307031 D DE NDAT307031D DE 307031D A DE307031D A DE 307031DA DE 307031 C DE307031 C DE 307031C
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- compressed gas
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C01—INORGANIC CHEMISTRY
- C01B—NON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
- C01B3/00—Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen; Reversible storage of hydrogen
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Inorganic Chemistry (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 29. MAI 1920
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
.-- M 307031 KLASSE 12 i GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. September 1916 ab.
Zum Schleudern von Geschossen, z. B. Minen, mit Hilfe von kaltem Preßgas aus
geschützähnlichen Geräten ist es notwendig, bei dem Wurfgerät in Flaschen gefülltes Preßgas
vorrätig zu halten, Die Erzeugung des, Preßgases soll zur Vereinfachung der Beförderung
: in möglichster Nähe des Wurfgeräts erfolgen. Hierzu ist aber nur eine solche Erzeugungsvorrichtung
verwendbar, die in weitgehendstem Maße unabhängig ist von Erschütterungen
durch einschlagende Geschosse und den Abschußrückstößen und die andererseits
auch, in kleine Stücke zerlegt, auf wenig sorgfältige Weise in die vordersten Stellungen
gebracht werden kann. Ferner ist es notwendig, daß das erzeugte hochgepreßte Gas
keine vergiftenden Einflüsse auf den menschlichen Organismus ausübt, da bei den hohen
Drücken Undichtigkeiten nicht zu vermeiden sind und ferner durch die ständigen Erschütterungen
auch stets Undichtigkeiten in den Gasabflußkitungeh entstehen. Aber auch bezüglich
der Ausgangsprodukte sind unbequeme Forderungen zu stellen. Leicht explosible, brennbare oder mit'Vorsicht und Aufmerksamkeit
zu befördernde Ausgangsstoffe werden ebenso lästig empfunden wie Ausgangsstoffe,
die stets besonders in Vorrat gehalten werden müssen.
Gemäß der Erfindung wird zur Erzeugung
von hochgepreßtem Wasserstoffgas für Preßgaswerfer das bekannte Eisen-Wasser-Verfahren
benutzt, indem dieses in Meinen leicht zu befördernden und zu beheizenden, druckfesten
Entwicklungsbehältern ausgeführt wird. Das Eisen-Wasser-Verfahren besteht bekanntlich
darin, daß Eisen und Wasser in einem druckfesten Behälter erhitzt werden, wodurch sich
Wasserstoffgas bei hohem Druck bildet. Die Eisenspäne werden dabei oxydiert und können
durch einfache Reduktion wieder verwendungsfähig gemacht werden^ Infolge seiner Anspruchslosigkeit
sowohl bezüglich der Ausgangsstoffe, von denen eigentlich nur Wasser- und
Heizstoff immer wieder neu zu ersetzen sind, 4-5 als bezüglich des Herstellungsverfahrens, das
lediglich in der Beheizung eines druckfesten Behälters besteht, eignet sich infolgedessen
das Eisen-Wasser-Verfahren in hervorragendem. Maße, um hochgespanntes Preßgas in nächster
Nähe der Preßgaswerfer selbst herzustellen und in die Preßgasbehälter überzufüllen. Die
Erzeugungsvorrichtungen bestehen aus entsprechenddickwandigen beheizbaren Behältern,
die entweder in entsprechend kleiner Größe oder aus entsprechenden Teilen von kleinem
Gewicht zusammengesetzt werden können; Wasserstoff ist dabei nicht; nur ein genügend
unschädliches Gas für den menschlichen Organismus, sondern auch bezüglich seines Verhaltens
während der gasigen . Zustandsänderungen beim Abschuß sehr vorteilhaft.
Eine im Unterstand verwendbare Einrichtung veranschaulicht die beiliegende Zeichnung.
. '
Es bezeichnet α einen druckfesten Behälter,
der im Innern mit Wasser gefüllt und in dessen Unterteil in an sich bekannter Weise
ein schalenförmiger herausnehmbarer Boden vorgesehen ist,, der mit Stahlspänen angefüllt
wird, b ist eine Heizvorrichtung, die so eingerichtet,
ist, daß -sie zum Verbrennen eines hochwertigen Brennstoffes benutzt werden
kann, c ist .ein Wasserabscheider, und d sind
Preßluftflaschen, in die das in dem Behälter a
ίο erzeugte Wasserstoffgas über die. Leitung f
hineingeleitet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur Erzeugung von hochgepreßtem Wasserstoff gas nach dem Eisen- Wasser-Verfahren für Preßgaswerfer, gekennzeichnet durch einen kleinen, leicht zu befördernden und zu beheizenden, druckfesten Entwicklungsbehälter (a), der gestattet, hochgespanntes Preßgas in nächster Nähe der Preßgaswerfer selbst herzustellen, und in die Preßgasbehälter (d) überzufüllen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE307031C true DE307031C (de) |
Family
ID=560404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT307031D Active DE307031C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE307031C (de) |
-
0
- DE DENDAT307031D patent/DE307031C/de active Active
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