DE307062C - - Google Patents

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DE307062C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/02Details
    • H05B31/06Electrodes
    • H05B31/08Carbon electrodes
    • H05B31/10Cored carbon electrodes

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Für die dünnen hochbelasteten Kathoden der Sch einwerf er bogenlampen wurden bisher in der Regel mit einem Kupfermantel versehene Kohlestäbe verwendet. Bei diesen Elektroden obliegt die Stromleitung in der Hauptsache dem Kupfermantel; er hat deshalb eine Stärke, die weit größer ist wie die etwa zu 1Z100 mm und weniger anzunehmende Stärke der Kupferüberzüge, die man Bogenlampenelektroden wegen
ίο des besseren Aussehens und der geringeren Abnutzung bei Verpackung und Transport-schon gegeben hat. Andererseits ist die Stärke des Kupfermantels durcli die Forderung eines ruhigen Lichtbogens in ein ziemlich eng be-.' grenztes Gebiet eingeschlossen, das etwa zwischen 0,08 und o,i2 mm liegt.
Es ist auch vorgeschlagen worden,, die dünnen, hochbelasteten Bogenlampenkathoden aus Graphit herzustellen, entweder aus reinem Graphit oder aus Graphit mit Beimengung einer anderen Kohleart, Auf diese Weise sollte durch Ausnutzung der hohen Leitfähigkeit und Hitzebeständigkeit des Graphits der gelegentlich zu unerwünschter Tropfenbildung Veranlassung gebende Kupfermantel entbehrlich gemacht werden. ,
Diese Elektroden vertragen auch wirklich hohe Stromdichte, ohne glühend zu werden; sie bilden aber beim Brennen nicht die für das Licht der Bogenlampe günstige regelmäßige Spitze wie die Kupfermantelkathoden.
Dieser Mangel ist auf eine unerwartet starke Einwirkung des Luftsauerstoffes auf das hocherhitzteBrennende derElektrode zurückzuführen.
Um ihn zu beheben, wird nach der Erfindung der ganz oder hauptsächlich 'aus Graphit bestehende stromleitende Kern doch wieder mit einem Metallmantel umgeben, der den Luftsauerstoff von dem Kern fernhalten kann.
Zur Herstellung dieses Mantels eignet sich jedes Edelmetall oder Halbedelmetall, da es auf.. seine Leitfähigkeit nicht ankommt. Nickel und Kobalt kommen z. B. in Betracht. Es können aber auch gut leitende Metalle, wie Kupfer oder Silber, verwendet werden.
Bei Verwendung von Kupfer beobachtet man einen deutlichen Unterschied in der günstigsten Dicke des Kupfermantels gegenüber den an erster Stelle erwähnten Elektroden, bei denen der Kupfermantel, die Stromleitung übernimmt. Diese Dicke beträgt nämlich rund nur ein Drittel der früheren, nämlich etwa 1Z30 mm.
Eine 14 mm dicke Elektrode aus reinem Graphit für 150 Ampere mit einem galvanisch niedergeschlagenen Kupfermantel, dessen Dicke sich aus der niedergeschlagenen Kupfermenge zu etwa 0,03 mm berechnete, ergab beim Brennen die in Fig. 1 der Zeichnung dargestellte regelmäßig geformte Spitze mit dem durch Verdampfung gleichmäßig abgebrannten Metallmantel. Mit einem Kupfermantel von etwa 1Z100 mm Dicke zeigte dieselbe Graphitelektrode die in Fig. 2 dargestellte unregelmäßig geformte Spitze. Der Kupfermantel blieb' dabei an einzelnen Stellen in größeren oder kleineren zerfaserten Stücken stehen, die sich dann beim weiteren Abbrand der Spitze auf einmal, gelegentlich unter Tropfeifbildung^ ablösten.

Claims (2)

  1. !Patent-Anspruch e:
    ι. Bogenlampenkathode für sehr hohe Stromdichte zum Gebrauch in Scheinwerfern, gekennzeichnet durch einen ganz oder hauptsächlich aus Graphit bestehenden Kern für die Stromleitung und einen Metallmantel zum Abschluß des Kernes gegen den Luftsauerstoff. ■ .
  2. 2. Bogenlamgenkathode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallmantel eine Dicke von etwa 1Z30 mm hat.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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