DE307599C - - Google Patents

Info

Publication number
DE307599C
DE307599C DENDAT307599D DE307599DA DE307599C DE 307599 C DE307599 C DE 307599C DE NDAT307599 D DENDAT307599 D DE NDAT307599D DE 307599D A DE307599D A DE 307599DA DE 307599 C DE307599 C DE 307599C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
forearm
arm holder
axis
arm
holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT307599D
Other languages
English (en)
Publication of DE307599C publication Critical patent/DE307599C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/18Chin-rests, hand-rests, shoulder rests or guards being removable from, or integral with the instrument

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVi 30^7599 KLASSE 51 c. GRUPPE
Zweck vorliegender Erfindung ist, einen Armhalter für Mandolinen, Gitarren u. dgl. Saiteninstrumente zu schaffen, durch welchen der Unterarm des Spielenden seitlich derart erfaßt wird,- daß eine Hin- und Herbewegung des Unterarmes dem Rande des Instrumentes entlang unmöglich wird. Zweckmäßigerweise wird der Unterarm durch zwei Hörner erfaßt, welche so ausgebildet sind, daß die Achse der für den Unterarm zwischen beiden freigelassenen öffnung schräg zur Achse des Armhalters verläuft. .
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt " '
Fig. ι den Halter in Draufsicht,
Fig. 2 denselben in Vorderansicht, beidemal in seiner Anwendung an einer Mandoline;
Fig. 3 zeigt ihn in größerem Maßstab in Vorderansicht, und
Fig. 4 in Seitenansicht. '. ;
Bei der Mandoline 1 (Fig. 1 und 2) verlaufen die Saiten wie üblich um den unteren Rand herum zu den Knöpfen 3 am Befestigungsschild 4. Letzteres ist mittels Schrauben 13 in bekannter Weise befestigt. Im vorliegenden Falle wird es durch drei in einem Dreieck stehende Schrauben 13 gehalten. Auf der' Bauchplatte der Mandoline ist nun an der Stelle, wo die Saiten sich um den Rand herumbiegen, ein brückenartiger Armhalter 5 mit zwei Hörnern 6 und 7 aufgesetzt. Jedes. Horn ist dazu bestimmt, als Anschlag für den die Saiten anreißenden Arm zu dienen. Beide Hörner sind so weit voneinander entfernt, daß zwischen beiden der Arm des "Spielenden gerade Platz hat. Die Achse der öffnung fällt jedoch nicht mit der Achse des Armhalters zusammen, sondern läuft schräg, zwecks besserer und bequemerer, Armhaltung. Der brückenartige Armhalter 5 läßt-,- wenn er auf der Bauchplatte steht, unter sich eine öffnung 8 für den Durchgang der Saiten frei. Von jedem seiner beiden Füße geht ein in seiner Länge veränderbarer Halter 9 aus, welche beiden Halter 9 mit ihren unteren Enden eine Platte 10 tragen. Diese Platte 10 weist in ihrem oberen Teil zwei horizontale Schlitze 11 und darunter drei vertikale Schlitze 12 auf. Diese Schlitze dienen dazu, die Befestigungsschrauben 13 des Schildes 4 durch sie hindurchgehen zu lassen, damit sie gleichzeitig zur Befestigung der Platte 10 an dem Resonanzboden der Mandoline dienen können, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Die Schlitze sind erforderlich, da'nicht bei allen Instrumenten das Befestigungsschild 4 die gleiche Form hat und auch nicht mit einer gleichen Anzahl Befestigungsschrauben gehalten wird. Sie gestatten außerdem eine gewisse Einstellung des Armhalters. Zum Aus-
35
40
45
55
60
gleich des Unterschiedes in der Entfernung der Befestigungsschrauben 13 von der Bauchplatte des Instrumentes dienen die in sich federnden Halter 9. Anstelle dieser Federung könnte man auch eine Einstellung mittels Schrauben verwenden.
Man kann den Armhalter auch drehbeweglich anordnen, so daß z. B. eine selbsttätige Einstellung beim Spielen stattfindet, trotzdem der Auflagepunkt des Unterarmes der gleiche bleibt. Wenngleich im letzteren Falle eine gewisse Drehung des Unterarmes möglich ist, so verhindern die Anschläge dennoch, daß der ' Unterarm sich beim Spielen hin und her bewegen kann. Diese Drehbeweglichkeit läßt sich auch durch eine Befestigung des Armhal-, ters mit einer einzigen Schraube, einem Bolzen o. dgl. auf der Bauchplatte des Instrumentes erreichen.
Der Armhalter kann z. B. aus Hartholz, aber auch aus Metall, z. B. Blech, bestehen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Armhalter für Mandolinen, Gitarren
u. dgl. Saiteninstrumente, dadurch gekennzeichnet, daß er den Unterarm des Spielenden seitlich derart erfaßt, daß eine Hin- und . Herbewegung des Unterarmes dem Rande des Instrumentes entlang unmöglich ist, und daß er verstellbar und gegebenenfalls drehbar ist.
2. Armhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterarm durch zwei Hörner erfaßt wird, welche so ausgebildet, sind, daß die Achse der für den Unterarm zwischen beiden freigelassenen öffnung schräg zur Achse des Armhalters verläuft. : .
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT307599D Active DE307599C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE307599C true DE307599C (de)

Family

ID=560925

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT307599D Active DE307599C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE307599C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4025441A1 (de) Tremolo- und stimmvorrichtung
DE2800746A1 (de) Musikinstrument mit saiten und buenden
DE307599C (de)
EP0105289A1 (de) Vorrichtung für saiteninstrumente zum einstellen von akkorden
DE2419899B2 (de) Vorrichtung zur Erzielung von anhaltenden Tönen beim Spielen von mit Saiten ausgestatteten Musikinstrumenten, vorzugsweise elektrischen Gitarren
DE89158C (de)
DE190005C (de)
DE240096C (de)
DE37257C (de) Vorrichtung zum genauen Stimmen von Pianos
DE193727C (de)
DE639714C (de) Einstellvorrichtung zum Veraendern der Staerke der Typenhebelfedern bei handangetriebenen Schreibmaschinen
DE251999C (de)
CH652847A5 (en) Mouthpiece with reed for a wind instrument
DE32087C (de) Saitenspannvorrichtung für Klaviere
DE836134C (de) Verfahren zur UEbertragung von Saitenspannungen und Schwingungen auf den Instrumentenkoerper
DE2416746C3 (de) Vorrichtung zum Bespannen eines Pianos, Flügels, Klaviers, einer Zither oder eines ähnlichen Instrumentes
DE207116C (de)
DE100999C (de)
DE55640C (de) Stimmvorrichtung für Zithern und ähnliche Saiteninstrumente
DE378099C (de) Zupfinstrument
DE520259C (de) Gleicharmige Waage
DE471506C (de) Streichinstrument
DE278818C (de)
DE1273966B (de) Musikinstrument
DE289623C (de)