DE308059C - - Google Patents

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DE308059C
DE308059C DENDAT308059D DE308059DA DE308059C DE 308059 C DE308059 C DE 308059C DE NDAT308059 D DENDAT308059 D DE NDAT308059D DE 308059D A DE308059D A DE 308059DA DE 308059 C DE308059 C DE 308059C
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Germany
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shaft
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disc
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q27/00—Geometrical mechanisms for the production of work of particular shapes, not fully provided for in another subclass

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT;
KLASSE 49 a. GRUPPE
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abrichten von Kurvenscheiben, die ein Werkzeug aufweist,. welches in bezug auf eine die Scheiben aufnehmende Welle feststeht, derart, daß; sich die abzurichtende Scheibe gegenüber dem Werkzeug verschiebt, wenn die Welle in , Drehung versetzt wird. Die Erfindung besteht in der im Anspruch näher gekennzeichneten Bauart.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Aus-' führungsform der Erfindung. Die Fig. 1 und 3 sind eine teilweise Vorder- und eine
- teilweise Seitenansicht der Vorrichtung, und Fig. 2 ist ein Schnitt der Fig. 1. ,
Die dargestellte A^orrichtung weist ein Gestell ι auf,, das mit einer wagerechten schwalbenschwanzförmigen' Gleitbah'n-2 versehen ist, in der sich ein Träger 3 bewegen kann. Auf diesem letzteren ist die Welle 4 gelagert, der mittels eines Handhebels 5 eine Drehbewegung erteilt werden kann. Auf der Welle 4 sind ein'Zahnrad 6 sowie die. abzurichtende unrunde Scheibe .7 befestigt. Die Befestigung der Scheibe 7 wird durch eine Muffe 8 und eine Mutter 9 bewirkt," die auf das äußere Ende der Welle 4 geschraubt wird, und die
. Scheibe mittels der Muffe 8 gegen einen Bund 10 der Welle drückt. Auf diese Weise wird eine leichte und schnelle Auswechselbar-
.30 keit der Werkstücke erreicht. Die Mittel zur Sicherung der Befestigung der_ Scheibe auf der Welle 4 können hierbei verschieden sein. Gegenüber dem Umfang der Scheibe 7 ist der Drehstahl zum Abrichten angeordnet. Dieser Stahl, der durch ein anderes für die gleiche 35 Arbeit geeignetes Werkzeug: ersetzt werden könnte,. ist auf einem Werkzeugträger (nicht dargestellt) befestigt, der auf einer Plattform 12 des Gestells 1 sitzt und in bezug auf das Werkstück unbeweglich bleibt. In einem gehäuseartigen, mit einer senkrechten Gleitbahn 14 ,versehenen Teil 13 des'Trägers 3 ist ein Gleitstück 15 angeordnet, das durch das Zahnrad 6 bewegt wird, welches zu diesem Zweck in eine an dem' Gleitstück befestigte 45 Zahnstange 16 eingreift. Auf dem Gleitstück ist eine Kulisse 17 drehbar gelagert, und zwar liegt sie im Innern des Teiles 13 des Trägers 3. Der Zapfen 18 der Kulisse 17 geht durch das Gleitstück 15'.hindurch und trägt einen Sektor 19, auf dem gegenüber einer Marke eine Gradeinteilung vorgesehen ist. Die Kulisse 17 bildet zwei Arme, die in bezug auf die Drehachse der Kulisse einander diametral gegenüberliegen. In diesen Armen ist eine Gleitbahn 22 vorgesehen, in die durch Vermittlung einer Muffe 23 das Ende eines Zapfens 24 hineinragt, der auf : dem Gestell 1 befestigt ist und den. Träger 3 in einer länglichen Öffnung 25 frei durchquert. Die Kulisse 17 kann in eine geneigte Lage gebracht werden, und zwar z. B.
in eine solche, wie sie in Fig. ι in strichpunktierten Linien angegeben ist, zu welchem Zweck sie mit einem Griff 26 versehen ist. Außerdem ermöglicht es der Sektor 19, der an der Bewegung der Kulisse 17 teilnimmt, den Neigungswinkel der Kulisse auf der Gradeinteilung festzustellen. Die Kulisse kann schließlich in der eingenommenen Lage mittels einer Mutter festgestellt werden, die auf das Ende einer mit Gewinde' versehenen Stange 28 (,Fig. ι) geschraubt ist, welche durch eine konzentrische Aussparung 29 des Sektors 19 hindurchgeht.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende:
Um z. B. einen Teil des Umfanges der unrunden Scheibe abzurichten, der . als Kreisbogen konzentrisch zu der Achse der Welle 4 verläuft, bringt man zunächst die Kulisse 17 ■' in die in Fig. 1 punktierte senkrechte Lage. ■ Nach Einstellung des Drehstahls 11 dreht man dann den Hebel 5 und damit die AVelle 4 um einen Winkel, der der Winkelausdehnung des abzurichtenden Teiles der Scheibe entspricht. Hieraus ergibt sich, daß der Drehstahl 13 den betreffenden Teil der Scheibe abrichtet, während das Zahnrad 6 durch Vermittlung der . Zahnstange 16 das Gleitstück 15 im senkrechten Sinne verschiebt.
Diese Bewegung des Gleitstückes ist jedoch ohne Wirkung auf den Träger 3, der unbeweglich bleibt. Dieser Arbeitsgang kann mehrere Male wiederholt werden. Handelt es sich dagegen .um das Abrichten eines unrunden Profilteiles der Scheibe, wie dies z. B. bei dem oberen Teil der Scheibe 7 (Fig. 1) der Fall ist, so wird es erforderlich, daß die die Scheibe tragende Welle und ihr Träger 3 in Richtung auf den Stahl 1 ^ eine Bewegung machen, die in ihrer Größe gleich demLängenunterschied der Halbmesser ist, welche den betreffenden unrunden Teil bestimmen. Um dies zu erreichen, legt man die Kulisse 17 ■ in einer schrägen Lage fest, wie sie in Fig. 1, strichpunktiert angegeben ist.- In dem besonderen Fall wird die Kulisse im Sinne eines Uhrzeigers verschoben werden müssen, derart, daß ihr oberer Arm nach rechts geneigt ist (Fig. 1). Der Neigungswinkel der Kulisse wird durch die Eigenart der Kurve bestimmt, die das Profil des abzurichtenden Teiles der unrunden Scheibe aufweist; er kann mittels des mit Gradeinteilung versehenen Sektors 19 gemessen werden. , Durch Drehung des Hebels 5 im Sinne des Pfeiles nach Fig. 1 werden das Gleitstück 15 und damit die Kulisse 17 in ansteigender Richtung verschoben, derart, daß der feste Zapfen 24 den beweglichen Träger 3 mit den fest mit ihm verbundenen Organen nach rechts in Richtung des Drehstahls 11 drückt. Alle Organe nehmen wieder ihre Anfangslage ein, wenn man den Hebel 5 in seine .Anfangslage zurückführt. . Die Form,, Abmessungen und Antrieb der Organe der Vorrichtung können verschieden

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Abrichten unrunder Scheiben durch ein feststehendes Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (4) der Scheibe (7) in einem Schieber (13) ruht, welcher einen Querschieber (15) trägt, der mit einer Zahnstange (16) in ein auf der Werkstückswelle (4) sitzendes Zahnrad (6) greift und eine um einen festen Zapfen (24) des Maschinengestelles (1) schwingende Kulisse (17) trägt, die in einer dem' Werkstückumfang angepaßten Läge feststellbar, ist, so daß beim Antrieb der Welle (4) das Werkstück gedreht und gleichzeitig in Richtung auf das, Werkzeug· verschoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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