DE308077C - - Google Patents

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DE308077C
DE308077C DENDAT308077D DE308077DA DE308077C DE 308077 C DE308077 C DE 308077C DE NDAT308077 D DENDAT308077 D DE NDAT308077D DE 308077D A DE308077D A DE 308077DA DE 308077 C DE308077 C DE 308077C
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DENDAT308077D
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Publication of DE308077C publication Critical patent/DE308077C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H81/00Methods, apparatus, or devices for covering or wrapping cores by winding webs, tapes, or filamentary material, not otherwise provided for
    • B65H81/02Covering or wrapping annular or like cores forming a closed or substantially closed figure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/08Winding conductors onto closed formers or cores, e.g. threading conductors through toroidal cores

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 308077 -■' KLASSE Id. GRUPPE
in CHARLOTTENBURG. \ ;
hindurchgesteckt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Bewickeln ringförmiger Körper, bei der der Wickelring durch den zu be-' wickelnden Ringkern hindurchgesteckt wird, > und bezweckt, die hierfür bekannten Einrichtungen zu verbessern und zu vereinfachen. Beiden bisher gebräuchlichen Vorrichtungen dient zum Tragen des Wickelmaterials ein besonderer auf oder am Wickelringe befestigter ι ο' Vorratsring oder aber das Wickelmaterial wird von einer getrennt vom Wickelrihge angeordneten Rolle abgenommen.
Diese Einrichtungen haben aber den Nachteil, das W^ickelmaterial beim Aufwickeln auf' den Ringkern sehr zu beanspruchen, da bei : ihnen das freie Ende des Wickelmäterials den Vorratsring mitziehen muß. Hierdurch bleibt: ferner die Spannung nicht gleichmäßig, da' letztere bei nicht mehr ganz vollem Vorrats-. ring geringer ist; als am Anfange des Auf-"wickelns- und sich daher das Wickelmaterial nicht gleichmäßig fest um den zu bewickelnden Ringkern legt.
Durch die vorliegende Erfindung werden 25-nun diese Übelstände beseitigt bei Vereinfachung der ganzen Einrichtung, da statt «ines besonderen Vorratsringes für das Wickel- j material der Wickelring selbst das Wickel-; material trägt und letzteres in der Weise; über ein gleitendes Schiffchen zu dem zu be-; ' -wickelnden Kern: geführt wird, daß das Schiff-J eben Mittels der Drahtschleife. rückwärts geschleppt -wird; üh<i zwar.entgegen der Dreh-.
richtung des Wickelringes und entgegen der Wickelungsrichtung des Materials auf den zu bewickelnden Ringkörper. ,,
Das Schiffchen hat ferner gemäß der Erfindung einen federnden Teil, der geeignet ist, Längsveränderungen des Wickelmäterials, die bei exzentrischer Lage des zu bewickelnden Ringkernes zum Wickelringe entstehen, auszugleichen. Ferner ist das Schiffchen mit ' einer Bremsfeder versehen, welche das Gleiten des Schiffchens auf dem Wickelring und somit die Spannung des Wickelmäterials regelt.
Das Wickelmaterial ist auf der oberfläche des Ringes entlanggleitend am Wickelringe von außen nach innen herumgeführt.
Die Lagerung des aus zwei Hälften bestehenden Wickelringes erfolgt vermittels von außen auf den Ring andrückender Lagerrollen, welche in eine Führungsnut des Ringes eingreifen und die Ringhälften gut zusammenhalten. Uni ein bequemes Herausnehmen des Wickelringes zu erreichen, ist die eine der Lagerrollen beweglich angeordnet. Der Antrieb des Wickelringes erfolgt hierbei vorteilhaft vermittels Riemenscheiben, ^deren Riemen sich in die gleiche Führungsnut, in welche die Lagerrolleneingreifen, an einen Anschnitt des Ringes anlegt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Ringbewickelungsvorrichtung in der Fig. 1 in Seitenansicht; Fig. 2 ist eine Seitenansicht der einen Ringhälfte des Wickelringes mit dem Schiffchen, während Fig. 3 das herausgenom-
rnene Schiffchen, von der Seite gesehen, darstellt. In der Fig. 4 ist das Schiffchen am Wickelring in mehreren Stejlungen zum bewickelnden, exzentrisch gelagerten Kern gezeigt, .wobei alle hierfür nebensächlichen Teile der Einfachheit wegen fortgelassen sind. An Hand dieser Figur wird die Wirkungsweise der Vorrichtung klar verständlich. Je nach der Spannung des Wickelmaterials g wird die
Spannfeder u des Schiffchens I beim Gleiten auf dem Ringe α durch das Wickelmaterial g mehr oder weniger zusammengepreßt (erste und dritte Stellung); wenn das Schiffchen I aber in eine Stellung zum zu bewickelnden Körper δ kommt, in welcher infolge der exzentrischen Lage des zu bewickelnden Körpers δ zum Schiffchen I bereits mehr Wickelmäterial g abgezogen als verbraucht ist, so wird, wie die Mittelstellung zeigt, das überschüssige Material g durch die Ausdehnung der Spannfeder u des Schiffchens I aufgenommen und letzteres bis zum Verbrauch dieses Materials durch die Bremsfeder r am Ringe a festgehalten. Nach Verbrauch des überschüssigen Materials wird das Schiffchen I durch das Wickelmaterial g am Ringe α wieder weiter bewegt.
Der Wickelring α besitzt zweckmäßig den aus der Fig. 2 ersichtlichen Querschnitt und besteht< aus zwei Hälften ä1, a2, um den Ring durch den zu bewickelnden Ringkörper δ hindurchstecken zu können. Zusammengehalten werden die beiden Ringhälften durch Stifte c der einen und entsprechende Bohrungen der anderen Hälfte und ferner durch die Lagerung des Ringes in Lagerrollen f. Der Ring« besitzt an seinem äußeren Umfange eine kleine halbkreisförmige Nut d, welche für die Führung der Lagerrollen/" sowie zum Angriff für den Antriebsriemen ζ dient. Ferner ist er an . seinem äußeren Umfange mit einer genügend großen Aussparung e zur Aufnahme des Wickelmaterials g versehen. Um dem die Aussparung 6 des Wickelringes α verlassenden Wickelmaterial g eine gute Gleitfläche zu geben, ist der nach dem inneren Durchmesser verlaufende Umfang des Wickelringes glatt abgerundet. An seinem inneren Umfange ist der Wickelring α mit einer Führungsnut i und Gleitflächen k zur Führung und Bremsung des den Ablauf des Wickelmaterials g regelnden Schiffchens / versehen.
Das Schiffchen I besteht aus der beweglich in den Führungslappen -p und q des Führungs-Stückes t gelagerten Stange m, der am Führungsstück t verstellbar mittels Schrauben ν angeordneten, mit Fadenführung w versehenen Bremsfeder r und dem mit dieser verbundenen Fädenführungsblech s. Auf der mit Führungsrolle η und Gleitführung 0 versehenen Stange m befindet sich eine Feder u, die beim Anfang des Wickeins zusammengedrückt wird, bis ein Gleiten der Bremsfeder r auf dem Wickelring erfolgt. Durch die 'exzentrische Lage des Wickelringes zu dem zu bewickelnden Ringkern ist an einer Stellung bei der Bewickelung eine größere Länge des Drahtes - bereits abgezogen als verbraucht wird (vgl. Fig. 4), und nimmt die oben erwähnte Feder« diese größere Drahtlänge auf. '
Bei Gebrauch der Vorrichtung wird der geöffnete Wickelring α durch den zu bewickelnden Ringkörper b hindurchgesteckt und in den Rollen f eines Rahmens gelagert. Zu diesem Zweck ist die eine der Rollen f abschwenkbar angeordnet.
Nun erhält der Wickelring sein Wickelmaterial von einer Vorratsrolle, von welcher das Material in die Aussparung e aufgewickelt wird, und zwar durch Antrieb des Wickelringes α in entgegengesetzter Richtung zur späteren Drehrichtung beim Bewickeln der Ringkörper b. Nachdem der Wickelring mit genügend Material versehen ist, wird das freie Ende desselben, wie in der Fig. 1 dargestellt, 85 zu dem zu bewickelnden Kern b geführt. Letzterer liegt während des Bewickeins auf einer tischförmigen Platten, auf welcher er durch geeignete Einrichtungen oder von Hand gedreht wird.
Der Antrieb des Wickelringes erfolgt beispielsweise in der Pfeilrichtung (Rechtsdrehung), dabei wird das auf den Wickelring vorher mit Linksdrehung aufgewickelte Material mit Rechtsdrehung auf den zu bewickelnden Ringkörper aufgetragen. Hierbei gleitet das Schiffchen I unter dem Einfluß des sich aufwickelnden Drahtes rückwärts.
Befindet sich z. B. das Schiffchen .1 in derartiger Stellung zum Ringkörper b, daß infolge der exzentrischen Lage des Wickelringes α zu dem zu bewickelnden Körper 6 kein Wickelmaterial g mehr vom Wickelringe a entnommen wird, jedoch bei Weiterbewegung des Wickelringes überschüssiges Material vorhanden wäre, so wird das Schiffchen I, dessen Feder u bis jetzt gespannt ist, durch seine Bremsfeder r am Ringe α festgehalten und das überschüssige Material g wird durch Ausdehnung der Feder u aufgenommen. Mittelstellung des Schiffchens in der Fig. 4. Wird durch Verbrauch des von der Feder u des Schiffchens I aufgenommenen Materials g die Spannung wieder großer, so wird die Spannfeder u zusammengedrückt, und das' Schiffchen I von dem Wickelmaterial g am Ringe weiter zurückbewegt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Wickelungsvorrichtung, bei der der Wickelring durch den zu bewickelnden Körper hindurchgesteckt wird, dadurch ge-
    kennzeichnet, daß ein Wickelring (a) das Wickelmaterial trägt und letzteres in der Weise über ein gleitendes Schiffchen (/) zum zu bewickelnden Körper (δ) geführt wird, daß das Schiffchen entgegen der Wickelrichtung des aufzubringenden Materials zurückbewegt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, - dadurch gekennzeichnet, daß das gleitende Schiffchen (I) mit einer Spannvorrichtung (u) zur Aufnahme von Materialschleifen und einer Bremsvorrichtung (r) zur Erzielung einer gleichmäßigen Wickelspannung des Wickelmaterials versehen ist. '
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelring in seinem inneren Umfange mit einer Führungsnut (i) und Gleitflächen (k) zur Führung und Bremsung des Schiffchens (I) und an seinem äußeren Umfange mit einer Aussparung (e) zur Aufnahme des Wickelmaterials sowie einer kleineren Nut (d) zur gleichzeitigen Führung der;Lagerrollen und des Antriebriemens versehen, ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der-Wickelring aus zwei Hälften besteht, die durch Stifte (c) und gegen den äußeren Umfang wirkende Rollen (f) in unverrückbarer Lage zueinander gehalten sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE308077C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704637A (en) * 1949-10-04 1955-03-22 Western Electric Co Toroidal coil winding machine
DE1228719B (de) * 1958-04-17 1966-11-17 Karl Heinz Ramm Vorrichtung zum Bewickeln von ringfoermigen Koerpern, z. B. Ringkernen, mit Draht od. dgl.
US3291403A (en) * 1963-09-09 1966-12-13 Gould National Batteries Inc Tape wrapping machine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2704637A (en) * 1949-10-04 1955-03-22 Western Electric Co Toroidal coil winding machine
DE1228719B (de) * 1958-04-17 1966-11-17 Karl Heinz Ramm Vorrichtung zum Bewickeln von ringfoermigen Koerpern, z. B. Ringkernen, mit Draht od. dgl.
US3291403A (en) * 1963-09-09 1966-12-13 Gould National Batteries Inc Tape wrapping machine

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