DE309615C - - Google Patents

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DE309615C
DE309615C DENDAT309615D DE309615DA DE309615C DE 309615 C DE309615 C DE 309615C DE NDAT309615 D DENDAT309615 D DE NDAT309615D DE 309615D A DE309615D A DE 309615DA DE 309615 C DE309615 C DE 309615C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F3/00Press section of machines for making continuous webs of paper
    • D21F3/02Wet presses

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 309615-KLASSE 55 d. GRUPPE
FRIEDR. WÖHRME YER in DÜSSELDORF.
Preßwassers. -
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1917 ab.
Bei Gautschpressen für Papiermaschinen, bei denen die obere Gautschwalze aus einem mit vielen Löchern am Umfange versehenen Hohlzylinder und dieser noch mit einem Filzüberzug versehen ist, besteht bekanntlich der Übelstand, daß das aus dem Papier ausgepreßte sowie das zum Reinigen des Filzmantels der Gautschwalze aufgespritzte Wasser zu einem Teil in das Innere des Hohlzylinders
ίο eintritt und in diesem schließlich eine gewisse Höhe erreicht, wodurch die Wirkung der Gautschpresse während des Ganges der Maschine vermindert wird.
Um diese störende Erscheinung zu beseitigen, sind, Einrichtungen bekannt, welche das im Innern der oberen Gautschwalze angesammelte Preß- und Spritzwasser entweder mit Hilfe von im Innern festgelagerten oder rotierend angeordneten Schaufeln und Rinnen
ao entfernen sollen.
Außerdem ist eine Einrichtung bekannt, bei der die obere Gautschwalze unter Anwendung vorstehender Mittel zugleich als saugende Hohlwalze ausgebildet ist, womit versucht wird,
as dem ganzen Innenraum der Walze mittels einer Pumpe einen Unterdruck zu geben, um die Abführung des Wassers, das durch die Schau-
v fein hochgehoben wird, unmittelbar oder mittelbar aus den Schaufelzellen durch die Achse des Walzenzapfens zu beschleunigen. Auch diese Einrichtungen führten zu keinem befriedigenden Resultat.
■ Die neue Vorrichtung an der oberen Gautschwalze hat die Wirkung, daß das Papier stets gleichmäßig gut entwässert wird, da das Preßwasser gleichmäßig und schnell abgeleitet wird.
Fig. i^'zeigt eine Seitenansicht im Schnitt und Fig. 2 einen Längsschnitt; Fig. 3 ist eine zweite^ Ausführungsform.
Die Einrichtung und Wirkungsweise ist folgende: ■ »
Im Innern der oberen Gautschwalze b kommt ein durch die ^hohlgebohrten Zapfen g hindurchgehendes und außerhalb ■ derselben ' festgelagertes Rohr h zur Anwendung, welches je nach der Breite der Walze b mit einer Anzahl vertikal stehender Röhren i mit an deren Enden angeschraubten Düsen- versehen ist (Fig. ι und 2). \
Die Röhren i können aufΊ beliebigen Abstand von der Innenfläche des Walzenmantete eingestellt werden und tauchen mit den Düsen k in das in der Walze b sich ansammelnde Wasser. Das Rohr k wird an eine Pumpe angeschlossen, die das Wasser aus der Walze b saugt. .. ..
Durch Drehen des Rohres k mit den Röhren i können die Düsen k noch beliebig aus der vertikalen Richtung verstellt werden, was besonders bei schnellaufenden Papiermaschinen wichtig ist, bei denen der Preßwasserstand infolge der Schleuderwirkung eine Schräglage im Innern der Walze annimmt.
An Stelle einzelner Düsen kann man auch im Innern der Walze b ein in der Längsrichtung gelagertes Rohr I verwenden, in das Löcher oder Schlitze für den Eintritt des Wassers gebohrt sind (Fig. 3).
Vorstehende Einrichtung kann auch in deimselben Sinne zweckmäßig bei der unterem Gautschwalze, falls solche in bekannterrWöises als Hohlwalze ausgebildet), gelochti und! mit! Filzmantel versehen ist, in Anwendung: gerbracht werden.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ίο ' i. Vorrichtung zuran Entfernen" des im das Innere der oberen,- als-Höhlwalze-ausgebildeten Gautschwalze eintretenden Preßwassers mit Hilfe einer Säugpumpe,;, gekennzeichnet durch eine Anzahl im Innern der oberen Gautschwalze^)- huGdasiBreßwasser eintauchende, einstellbare Säugdüsen (k), welche an ein gemeinschaftliches, feststehendes Saugrohr (h) angeschlossen sind, welches seinerseits durch den hohlgebohiten Walzenzapfen (g|hindurchgeführt wird und' an eine Säugpumpe oder sonstiges Saugmittel angeschlossen ist (Fig. 1 und 2).
  2. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet dutch ein im Innern der obsrennGau\tscKfflalzee(6) angeordnetes, mit kleiiietrBohrungen oder Schlitzen versehenes, feststehendes, in das Preßwasser eintauchendes Rohr (/), das durch den hohlgebohrten Walzenzapfen (g) nach außen an eimet Säugpumpe oder sonstiges Saugmittel'angeschlossen ist (Fig. 3).
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