DE310060C - - Google Patents
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- DE310060C DE310060C DENDAT310060D DE310060DA DE310060C DE 310060 C DE310060 C DE 310060C DE NDAT310060 D DENDAT310060 D DE NDAT310060D DE 310060D A DE310060D A DE 310060DA DE 310060 C DE310060 C DE 310060C
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B39/00—Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
- F42B39/08—Cartridge belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
/Die Erfindung betrifft ein Metallpatronenband, bei welchem die einzelnen Glieder zu
einer geschlossenen Kette zweckmäßig so aneinandergelenkt sind, daß es den Stoffgurten
sowohl als auch den bekannten Metallbändern gegenüber wesentliche Vorteile bietet. Die
Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform ■ dar.
Aus. Blechstreif en α (Fig. ι) werden Glieder b
ίο (Fig. 2) gebogen. Das erste Glied δ (Fig. 3
und 4) der Kette wird fertig gebogen, und zwar so, daß ein eingeschlossener Doppel- und ein
offener Einfachzylinder c und d entsteht. Dessen Enden werden so ausgeschnitten, daß federnde
Zungen e entstehen, welche etwas nach innen gedrückt werden und so die eingesteckten
Patronen am Hülsenumfang festklemmen. Diese Zungen e können, wenn erforderlich,
nachgedrückt und so der Halt einer oder sämtlicher Patronen erneuert werden. Damit die Patronen
nicht tiefer als um das festliegende Maß in das Auge d eingesteckt werden können, erhält
das Auge d zwei oder drei Eindrückungen f oder Vorsprünge nach innen, welche den Geschoßabsatz
der Patronenhülse noch durchlassen, im übrigen aber sie festhalten. Da durch das
Einpressen des Geschosses die Patronenhülse an dieser Stelle etwas erweitert wird, so entsteht
hinter dem Geschoß in der Hülse eine Einschnürung, welche in die Nocken f einschnappt.
Hierdurch, wie durch die federnden Zungen e, werden die Patronen am Herausfallen
gehindert.
Das nächste Glied g, welches im offenen Einfachzylinder d fertig gebogen ist (Fig. 3), wird
mit dem mittleren Teil c über dem offenen Zylinder ^ des vorherigen Gliedes b zugebogen,
so daß er geschlossen wird. Der Ausschnitt Ά in dem Glied g ist hierbei so groß, daß der
offene Zylinder d des fertigen Gliedes δ quer zur Patronenachse durchgesteckt (Fig. 4) und
alsdann verdreht werden kann (Fig. 3), wobei der Blechteil c des Gliedes g sich in den
Schlitz i des Gliedes δ einschiebt. Der doppelte Blech teil je eines Gliedes zwischen den beiden
Augen c und d wird vernietet o. dgl. Das erste und letzte Glied des Bandes erhält ein
bewegliches Blechstück als Einsteckende für das Einführen in das Gewehr. Das Bewegen
des Bandes überträgt sich nicht auf die Patronen, ein Lösen der Patronen kann also
hierbei nicht mehr stattfinden.
Da das Band aus veredeltem Stahlblech hergestellt wird, so sind Regen und Luftfeuchtigkeit
ohne Einfluß auf das Material und das Klemmen der Patronen in den Taschen. Das Regeln der Gewehrfeder, wie dies bei verschiedenen
stramm besteckten Stoffgurten nötig wird, kommt hierdurch in Fortfall. Das Band kann, wenn erforderlich, im Wasser abgewaschen
werden, und da dasselbe nicht so schlaff wie ein Stoffgurt ist, so schlägt es nicht. Deshalb ist es nicht mehr nötig, das
einlaufende Band zu beobachten und von Hand zu unterstützen. Vielmehr läuft es frei
und ohne Aufenthalt aus dem Munitionskasten durch das Gewehr, was ganz besonders von
Vorteil für Gewehre in Flugzeugen ist, da der Schütze das Augenmerk nur auf das Ziel zu
haben braucht. Bei dem neuen Band treten keine Ladehemmungen auf. Auch lassen sich Reparaturen
leicht bewerkstelligen. Zerreißt es, so
kann es nach dem Aus- oder Abschneiden des defekten Gliedes oder Tasche wieder zusammengenietet
werden, andernfalls wird ein Ersatzglied oder eine Ersatztasche dazwischen genietet.
Das neue Band hat etwa das gleiche Gewicht wie ein Stoffgurt.
Um ein Zurückholen des teilweise durchgelaufenen patronenlosen Bandteiles aus dem
Zuführer zu vermeiden und auf der Einlauf-· seite das Band beliebig anlangen zu können,
werden die Endglieder der in beliebigen Längen unterteilten Bänder so gestaltet, daß der offene
Einfachzylinder d des einen Bandteiles schräg gehalten sich seitlich in den geschlossenen
Doppelzylinder c des anderen Bandteiles einstecken läßt, und verdreht und bei gestrecktem
Band die beiden Teile sich ineinanderschieben und ohne weiteres nicht mehr lösen
können. Dieses Aneinanderlenken geschieht innerhalb der Gliedaugen selbst ohne Zuhilfenahme
einer Patrone o. dgl. Beim Trennen der Bandteile wird umgekehrt verfahren. Sofern
eine Patrone in die Verbindungsstelle eingesteckt ist, ist ein selbsttätiges Lösen der Bandteile
während des Bewegens und Durchlaufens des Bandes durch das Gewehr nicht mehr möglich. Auch kann innerhalb des Zuführers
der durchgelaufene und patronenlose Teil des Bandes nach dem Ausziehen der Patronen an
der Verbindungsstelle nicht mehr abfallen, da sich die Bandverbindung gestreckt nicht lösen
kann. Nach dem Auslauf aus dem Zuführer kann sich das Band an der Kupplungsstelle
unter Umständen von dem anderen Teil trennen, was aber in diesem Falle von Vorteil ist. Die
Patrone ist in der Kupplungsstelle genau so gehalten, wie die übrigen in dem eigentlichen
Band.
Fig. 5 zeigt die Bandenden geöffnet, Fig. 6 und Fig. 7 ihre Stellung vor dem Schießen,
und Fig. 8 die aneinandergelenkten Bandteile.
Claims (2)
1. Metallpatronenband für Maschinengewehre, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kette aus Blechen (a) mit Ausstanzungen (h, i) und Gliedern (b, g) mit zylindrischen
Augen (c, d). derart gebildet ist, daß das Auge (c) eines Gliedes (g) das nächste offene
Auge (d) des vorherigen Gliedes (δ) umfaßt und schließt und durch direkt aus den
Augen (d) ausgeschnittene Zungen (e) und durch Eindrücke (f) in den Augen (d) die
Patronen doppelt fest, in begrenzter gleicher Tiefe und jederzeit gleichmäßig gespannt
in den Taschen des Bandes gehalten werden.
2. Patronenband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Endglieder
je eines Bandteiles von beliebiger Länge so gestaltet sind, daß sich der offene Einfachzylinder (d') des einen Bandteiles
in den geschlossenen Doppelzylinder (c') des anderen Bandteiles seitlich einstecken läßt,
und verdreht oder bei gestrecktem Bande sich ohne Zuhilfenahme einer Patrone beweglich
mit diesem Zylinder (c') verbindet und ohne weiteres nicht mehr lösen läßt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310060C true DE310060C (de) |
Family
ID=563171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310060D Active DE310060C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310060C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5170006A (en) * | 1990-12-24 | 1992-12-08 | General Electric Co. | Propellant magazine for field artillery piece |
-
0
- DE DENDAT310060D patent/DE310060C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5170006A (en) * | 1990-12-24 | 1992-12-08 | General Electric Co. | Propellant magazine for field artillery piece |
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