DE3100660C2 - Möbelplatte, insbesondere Tischplatte - Google Patents

Möbelplatte, insbesondere Tischplatte

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DE3100660C2 DE19813100660 DE3100660A DE3100660C2 DE 3100660 C2 DE3100660 C2 DE 3100660C2 DE 19813100660 DE19813100660 DE 19813100660 DE 3100660 A DE3100660 A DE 3100660A DE 3100660 C2 DE3100660 C2 DE 3100660C2
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B13/00Details of tables or desks
    • A47B13/08Table tops; Rims therefor
    • A47B13/10Tops characterised by shape, other than circular or rectangular

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Abstract

Die Möbelplatte, insbesondere Tischplatte (PL), ist bestimmt durch mehrere Diagonalpaare von bogenförmigen bzw. mindestens annähernd geradlinigen Kantenabschnitten (KA1, KA2; KA3, KA4). Die bogenförmigen Kantenabschnitte sind in Tangentialrichtung zum Plattenumriß gegeneinander versetzt angeordnet. Damit ergibt sich insbesondere für Tische ein besonderer ästhetischer Effekt mit verbesserter Anpassung an Sitzmöbelkombinationen (W) sowie mit erhöhter Ausnutzung der überdeckten Wohnfläche. Insbesondere kommen auch mehrere Diagonalpaar von wenigstens annähernd geradlinigen oder gekrümmten, auch ungleichförmig oder konvex und konkav gekrümmten Kantenabschnitten in Betracht.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Möbelplatte, insbesondere eine Tischplatte, mit im wesentlichen rechteckiger Nutzfläche.
Tischplatten der eingangs erwähnten Art sind bekannt in Ausführungen mit einem Paar von halbkreisförmigen, ersten Kantenabschnitten, die einander gegenüberliegend angeordnet sind, und mit einem "H;zweiten Paar von zueinander parallelen und ebenfalls '«einander gegenüberliegenden, geradlinigen Kanten, weiche die beiden ersten, halbkreisförmigen Kantenab- ·. {schnitte miteinander tangentiaf verbinden. Derartige * ;rf ischplatten sind im allgemeinen ab Auszugsplatten mit V verstellbarer Länge der zweiten Kantenabschnitte bzw. ydes entsprechenden Platten-Mittelabschnitts ausgebii-'|ίdet. Diese Tische mit vergleichsweise großer Umfangs- ^länge erlauben die Unterbringung einer entsprechenden Anzahl von Sitzplätzen, wie es für Konferenzzwecke und dergleichen zweckmäßig ist. Sie sind jedoch auch ; tbei Verstellbarkeit der Plattenlänge für Wohnzwecke, insbesondere bei vergleichsweise geringer verfügbarer ^Wohnfläche und in Verbindung mit kombinierten fSitzmöbeln wie Polstergruppen und dergleichen, wenifger gut geeignet
Aufgabe der Erfindung ist daher die Schaffung einer : Möbelplatte, insbesondere einer Tischplatte, weiche 'sich durch verbesserte Eignung für Wohnzwecke, insbesondere in Verbindung mit Sitzmöbel-Winkelkom-■ binationen, sowie durch ästhetisch ansprechende Form auszeichnet. Die Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich bei einer Möbelplatte der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Durch die danach vorgesehene starke Abrundung diagonal gegenüberliegender Ecken ergibt sich im Vergleich zu den üblichen Platten der vorerwähnten Art bei gleichem Nutzflächeninhalt eine größere nutzbare Umfangslänge bzw. bei gleicher nutzbarer Umfangsfläche ein vergleichsweise geringer Bedarf an Wohnfläche, wobei insbesondere für eine langgestreckte, rechteckige bzw. parallelogrammartige Plattenform durch die bogenförmige Abrundung der einander gegenüberliegenden Plattenecken eine erhöhte Belegung mit Sitzplätzen, verbunden mit bequemer Zugänglichkeit bei Verwendung an einer Sitzmöbel-Winkelkombinatäon, erreicht wird.
Diese erfindungsgemäße Gestaltung des Plattenumrisses ergibt außerdem besondere ästhetische Effekte find ermöglicht bei vergleichsweise geringer Plattengröße eine harmonische Einfügung in sogenannte Sitzlandschaften mit Winkelkombinationen.
Eine solche Plattengestaltung eignet sich vor allem für mittlere und größere Plattenabmessungen, bei denen an den zusammenstoßenden, geradlinigen Kantenabschnitten wie auch an den jeweils zwei geradlinige Kantenabschnitte miteinander verbindenden, bogenförmigen Kartenabschnitten gleichermaßen Sitzplätze angeordnet werden können. Diese Ausführung eignet sich insbesondere auch für dje Verwendung an Sitzmöbef-WinkelJrombinasionen mit nur wenig unterschiedlicher Länge der beiden im Winkel angeordneten Sitzflügel. Die Ausführung metet insgesamt bei engräumiger Anpassung an den Grundriß der Winkelkombination eine praktisch vollständige Nutzbarkeit des gesamten Plaitenumfanges für die Besetzung mit Sitzplätzen. Im übrigen kommen für besondere
ίο ästhetische Effekte auch ungleichförmig gekrümmte, bogenförmige Kantenabschnitte in Betracht.
Möbelplatten der vorliegenden Art werden besonders vorteilhaft auf beiden Oberflächenseiten mit einer Nutzfläche versehen, so daß eine Anordnung der Platte
t5 auf dem zugehörigen Möbelstück, z. B. also der Tischplatte auf dem Untergestell, in zwei bezüglich einer Horizontalaehse um 180° gegeneinander verschwenkten Stellungen möglich ist. Dadurch ergeben sich mit ein und derselben Platte zwei zueinander spiegelbildliche Plattenumrißformen. Diese Variations-. möglichkeit ist insbesondere für die Anpassung an
- entsprechend unterschiedliche Sitzmöbelkombinatio nen von Vorteil. Bei punktsymmetrischem Plattenumriß ergibt sich dabei eine unveränderte Charakteristik der Plattenform, was besonders erwünscht sein kann.
Die Erfindung wird weiter anhand eines in der Zeichnung schematisch angedeuteten Ausführungsbeispieles erläutert. Hierin wird der Grundriß eines Tisches mit einer erfindungsgemäß gestalteten Tischplatte in Verbindung nit einer Sitzmöbel-Winkelkombination gezeigt.
Die Zeichnung zeigt in Verbindung mit einer Sitzmöbel-Winkelkombination 1 einen Tisch 2 mit einer Platte 3, deren Nutzfläche 4 im wesentlichen rechteckig ist und durch ein Paar bogenförmige Kantenabschnitte an den Ecken 5 und 6 sowie durch Paare geradlinige Kantenabschnitte 7, 8 und 9, 10 begrenzt ist. Der bogenförmige Kantenabschnitt der Ecke 5 liegt im Bereich einer einspringenden Sitzecke 11 der Winkei-
<o kombination, so daß auch hier bequeme Zugänglichkeit der Nutzfläche 4 für eine im Bereich der Sitzecke platznehmende Person gegeben ist Die geradlinigen Kantenabschnitte 7 und 9 sind im Beispielsfall wie die komplementären, geradlinigen Kantenabschnitte 8 und
■»5 to zueinander rechtwinklig angeordnet. Die Kantenabschnitte 7 und 10 erstrecken sich längs Sitzflügein 12 und 13. Damit ist nicht nur eine einwandfreie Formanpassung des Plattenumrisses an die Sitzfläche der Winkelkombination, sondern auch eine optimale Ausnutzung der betroffenen Wohnfläche erreicht. Die bezüglich der Mittelachse M punktsymmetrische Ausbildung des Plattenumrisses mit entsprechend außeniiegendem, bogenförmigem Kantenabschnitt an der Ecke 6 ermöglicht eine ebenfalls lückenlose Nutzbarkeit des äußeren Teils der Plattenkontur und führt zu einer Einsparung an belegter Wohnfläche, die durch einen vorspringenden Eckabschnitt an dieser Stelle überdeckt wäre. Insgesamt ergibt sich überdies eine im Grundriß geschlossen wirkende, abgerundete Form der Möbelzusammenstellung aus Winkelkombination und Tisch.
In der zeichnerischen Darstellung ist eine aus Flachglas oder transparentem Flachkunststoff entsprechender Festigkeit bestehende Tischplatte 3 vorgesehen, die ein Untergestell 14 wegen beabsichtigter ästhetischer Effekte deutlich hervortreten läßt. Dieses kann beispielsweise aus geschliffenem Naturstein, etwa Marmor, bestehen und als blockartiger Vollkörper ausgebildet sein, dessen prismatische bzw. allgemeinzy-
lindrische Vertikal-Llmfangsflächen eine geometrisch ähnlich verkleinerte Form des PJattenumrisses darstellen.
Bei der Tischplatte nach der Zeichnung sind die Sekanten 15 und 16 der bogenförmigen Kantenabschnitte an den Ecken 5 und 6 zueinander parallel sowie in Richtung dieser Sekanten, d. h. in Tangentialrichtung zum Plattenumriß, gegeneinander versetzt angeordnet. Dadurch ergibt sich der parallelogrammartige Gesamteindruck des Plattenumrisses. Je schwächer die Abrundung der Abschnitte 5 und 6 ist, desto stärker wird der Eindruck einer rechteckigen Nutzfläche,
Es versteht sich, daß Platten der vorliegenden Art nicht nur für Tische, sondern auch für andere Möbel mit horizontaler Nutzfläche anwendbar sind, beispielsweise für Kommoden, Vitrinen und Schränke mit horizontalen Absatzflächen oderTablaren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (2)

! Patentansprüche:
1. Möbelplatte, insbesondere Tischplatte, mit im wesentlichen rechteckiger Nutzfläche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei diagonal gegenüberliegende Ecken (5,6) stark abgerundet sind.
2. Möbelplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ecken (5, 6) ungleichförmig gekrümmt sind.
DE19813100660 1981-01-12 1981-01-12 Möbelplatte, insbesondere Tischplatte Expired DE3100660C2 (de)

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