DE310070C - - Google Patents

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DE310070C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C04—CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04B—LIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00—Hydraulic cements
    • C04B7/02—Portland cement
    • C04B7/04—Portland cement using raw materials containing gypsum, i.e. processes of the Mueller-Kuehne type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)
  • Silicon Compounds (AREA)

Description

Gemäß Patent 297922, Kl. 121, Gr. 25, wird aus schwefelsaurem Kalzium, durch Erhitzen mit Ton, gegebenenfalls unter Zusatz von Kieselsäure und Kohle, unter Gewinnung von schwefliger Säure Zement hergestellt. Der so erhältliche Zement wird hierbei, wie der aus den üblichen Mischungen bisher gewonnene, in gesintertem Zustand erhalten. Bei der Strengflüssigkeit der genannten Mischungen war es bisher aus technischen und wirtschaftlichen Gründen nicht möglich, an Stelle des gesinterten Zements geschmolzenen Zement herzustellen.
Es wurde nun die bemerkenswerte Beobachtung gemacht, daß sich das Gipsverfahren in vorzüglicher Weise zur Gewinnung eines besonders wertvollen geschmolzenen Zements eignet, wenn man die Tonerde weitgehend durch Eisen ersetzt. Dadurch läßt sich eine Schmelzung auf das leichteste durchführen, weil das Eisen, besonders in Verbindung mit genügend Kieselsäure, als Flußmittel wirkt und den Schmelzpunkt ganz bedeutend erniedrigt. Durch den Schmelzprozeß wird ein gegenüber dem gesinterten Zement höherwertiger geschmolzener Zement erzielt und durch die im Schmelzfluß bewirkte innigste Berührung der Stoffe du'e schweflige Säure bis auf den letzten Rest ausgetrieben und gewonnen.
Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens ist der, daß sowohl im Drehrohr wie im Schachtofen unter Kühlung des Schmelzzonenmantels mit einer Wandung erstarrter Schmelze, also ohne empfindliches Mauerwerk gearbeitet werden kann.
Beispiel.
ι Gewichtsteil Kiesabbrand, 2% Gewichtsteile Sand und1 13 Gewichtsteile Anhydrit werden gemischt, vermählen und entweder in Schlamm- oder Pulverform im Drehofen oder in Brikettform im Schachtofen bis zur Schmelze, evtl. unter Kühlung des O'fenmantels, erhitzt und dann schnell gekühlt, evtl. granuliert.
Die Zusammensetzung der Mischung kann in verschiedenstem Maße schwanken. Statt die Tonerde vollständig durch Eisen zu ersetzen, kann man sie auch teilweise ersetzen oder einen sehr eisenreichen Ton als Zuschlagstoff verwenden. Ein Zusatz von Kohle ist hier entbehrlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Gewinnung von schwefliger Säure und Zement, dadurch gekennzeichnet, daß schwefelsaurer Kalk mitKieselsäure, Aluminium- und Eisenoxyd enthaltenden Zuschlägen, in denen das Eisenoxyd das Aluminiumoxyd überwiegt oder vertritt, bis zur beginnenden oder vollen Schmelze, gegebenenfalls unter Kühlung des Schmelzzonenmantels, erhitzt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861998C (de) * 1935-11-21 1953-01-08 Norton Ges M B H Deutsche Verfahren und Ofen zur Herstellung von Karbiden des Bors, Siliciums, Titans oder Wolframs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE861998C (de) * 1935-11-21 1953-01-08 Norton Ges M B H Deutsche Verfahren und Ofen zur Herstellung von Karbiden des Bors, Siliciums, Titans oder Wolframs

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