DE3100923C2 - - Google Patents
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- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M9/00—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
- B62M9/04—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio
- B62M9/06—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like of changeable ratio using a single chain, belt, or the like
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hinterrad-Kettenschaltung
für ein Fahrrad gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine Hinterrad-Kettenschaltung dieser Art ist durch die DE-OS
28 34 646 bekannt. Nachteilig ist dabei, daß zusätzlich zu den
Lagerzapfen, die die Parallelogrammführung für die seitliche
Verschiebbarkeit der Kette halten, ein weiterer Zapfen an
einem Gehäuse notwendig ist, der die Nockenscheibe, die
Umlenkscheibe und die Federrückstellung lagert. Hierdurch ist
nicht nur der Aufbau der Kettenschaltung relativ kompliziert,
sondern die Gesamtanordnung fällt auch unnötig schwer aus.
Außerdem steht die Einstellschraube der Kettenschaltung frei
nach außen weg, wodurch Verletzungsgefahr besteht.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Hinterrad-Ketten
schaltung der eingangs genannten Art den Aufbau der Ketten
schaltung vergleichsweise zu vereinfachen und dadurch auch
die Gesamtanordnung weitgehend leicht auszubilden, wobei
eine Verletzungsgefahr durch die Einstellschraube der
Kettenschaltung vermieden ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kombination der
kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Während bei der erfindungsgemäßen Kettenschaltung die Nocken
scheibe, die Rückstellfeder und die Seilscheibe von dem
oberen, äußeren Zapfen und der Transmissionshebel mit dem
Abtastorgan und die Vorspannfeder von dem oberen, inneren
Zapfen getragen sind, sind nach der DE-OS 28 34 646 die
Nockenscheibe, die Federn und die Seilscheibe von der Dreh
achse getragen, die etwa in der Mitte des einen Parallelo
grammlenkers angeordnet ist. Die Drehachse befindet sich
dabei an einem bewegten Lenker. Außerdem ist der Hebel
arm mit dem beweglichen Kopfhebel verbunden.
Bei der erfindungsgemäßen Kettenschaltung wird dagegen kein
Extrazapfen zur Halterung der Nockenscheibe der Rückstell
feder und der Seilscheibe benötigt. Da die Zapfen als
Träger von Transmissionshebel mit Abtastorgan, Vorspannfeder
und Nockenscheibe mit Rückstellfeder und Seilscheibe dienen,
die am oberen gehäusefesten Gelenkkopf gehalten sind, sind
die Zapfen keinen störenden Bewegungen der Parallelogramm
lenker während einer Gangwahl ausgesetzt, so daß eine
sichere Gangwahl möglich ist.
Die am beweglichen Parallogrammlenker befindliche Dreh
achse für die Nockenscheibe bringt bei der DE-OS 28 34 646
noch das Problem mit sich, daß das Spiel und die Toleranzen
zwischen der Kurvenscheibe und dem Abtastorgan wesentlich
beeinflußt sind von den Bewegungen der Parallelogrammlenker,
wodurch die Gangwahl in der Bewegung unsicher ist. Da auch
die Seilscheibe auf der Drehachse an dem beweglichen
Parallelogrammlenker gehalten ist, ändern sich in Abhängig
keit von der Bewegung des Lenkers auch die Ziehrichtungen
des Seiles, was sich nachteilig auf die Haltbarkeit des
Seiles auswirkt. Demgegenüber zeigt die Erfindung eine
sichere und vereinfachte Kettenschaltung.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels be
schrieben. Die Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Hinterrad-
Kettenschaltung, montiert am Fahrrad;
Fig. 2 eine Vorderansicht der Schaltung
nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie III-III von Fig. 1;
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie IV-IV von Fig. 2
bei abgenommener Schutzkappe;
Fig. 5 eine Explosionsdarstellung der Kettenschaltung
nach den Fig. 1 bis 4;
Fig. 6 eine Nockenscheibe gemäß Fig. 3 und 4, und
Fig. 7 bis 9 weitere Schnitte längs der Linie III-III
von Fig. 1 in verschiedenen Schaltzuständen.
Gemäß Fig. 1 ist in einem Fahrradrahmen 1 ein Hinterrad
gelagert, von dem man die Hinterradachse 2 und einen Kettenritzelsatz
3 erkennt, der aus Kettenritzeln verschiedener Durchmesser
besteht, in die wahlweise eine Kette 4 eingreift. Eine
Montageplatte 5 ist im Bereich der Hinderradachse 2 mittels
einer auf die Hinterradachse 2 aufgeschraubten Mutter 6
befestigt. Die Montageplatte kann auch auf andere Weise am
Fahrradrahmen 1 befestigt sein, um das Hinterrad aus dem
Fahrradrahmen lösen zu können, ohne daß sich dabei die
Montageplatte 5 vom Rahmen 1 löst.
An der Montageplatte 5 ist mittels einer Schraube 8 ein
oberer Gelenkkopf 7 befestigt (Fig. 3 und 4). Der Gelenkkopf
7 besteht aus einer U-förmig gebogenen Metallplatte, die aus
gegenüberliegenden seitlichen Abschnitten 7 a und 7 b (siehe Fig. 5) und
einem mittleren Abschnitt 7 c besteht, der mit der Montage
platte 5 verschraubt ist. Die seitlichen Abschnitte 7 a und
7 b des Gelenkkopfes 7 weisen jeweils zwei Löcher 7 d und 7 e
auf, die einander gegenüberstehen und zur Aufnahme von
Lagerzapfen 12 und 17 für eine Parallelogrammführung
bestimmt sind. Die obere, innere Lagerzapfen 12 erstreckt
sich durch die zwei Löcher 7 d und nimmt eine Lagerbuchse 9 a
an einem inneren Parallelogrammlenker 9, eine Vorspannfeder
10 und die Lagerbuchse 11 a des L-förmigen Transmissions
hebels 11 zwischen den beiden seitlichen Abschnitten 7 a und
7 b auf. Der Lenker weist an seinem oberen Ende einen abge
bogenen Schenkel 9 b auf, der mit einer Gewindebohrung ver
sehen ist, in die eine Einstellschraube 13 eingreift. Eine
Kontermutter 13 a sichert die Einstellschraube 13 gegen Ver
drehung. Das untere Ende des Lenkers 9 besteht aus zwei
parallel zueinander verlaufenden, miteinander verbundenen
Schenkeln, die einen Spalt zwischen sich bilden und an ihren
Enden zueinander ausgerichtete Bohrungen 9 c aufweisen, die
einen Stift 26 aufnehmen, an welchem ein bewegliches Winkel
blech 25 schwenkbar gelagert ist. Der L-förmige Hebel 11
weist eine abgebogene Lasche 11 b am einen Ende auf, gegen
die die Einstellschraube 13 drückt. Das andere Ende des
L-förmigen Hebels 11 trägt ein Abtastorgan 15 an einem Stift
14. Die Vorspannfeder 10 drückt im Uhrzeigersinn auf den
Lenker 9 und im Gegenuhrzeigersinn auf den L-förmigen Hebel
11, wie Fig. 3 zeigt. Eine Kappe 7′ ist abnehmbar
am Gelenkkopf 7 befestigt und verdeckt dessen offene Seite.
Ein äußerer, gebogener Parallelogrammlenker 16 wirkt mit dem
inneren Parallelogrammlenker 9 nach Art einer Parallelo
grammführung zusammen. Hierzu weist der äußere Lenker 16 an
seinen seitlichen Lenkerabschnitten 16 a und 16 b miteinander
fluchtende Löcher 16 c auf, in die der obere, äußere Lager
zapfen 17 eingreift. Am unteren Ende weisen die seitlichen
Lenkerabschnitte 16 a und 16 b fluchtende Löcher 16 d auf, die
einen Zapfen 27 aufnehmen, an dem ein bewegliches Winkel
blech 25 gelagert ist. Im Bereich des Loches 16 c weist der
seitliche Lenkerabschnitt 16 a eine Kerbe 16 e auf. Der Lager
zapfen 17 verbindet den oberen Gelenkkopf 7 mit dem äußeren
Parallelogrammlenker 16 und trägt außerdem eine Nocken
scheibe 18 und eine Schrauben-Rückstellfeder 19 zwischen den
seitlichen Lenkerabschnitten 16 a und 16 b des äußeren
Parallelogrammlenkers 16. Ein Ende des Zapfens 17 schaut aus
dem oberen Gelenkkopf 7 seitlich heraus, und dort ist an dem
Lagerzapfen 17 eine Seilscheibe 20 befestigt, wie die
Fig. 4 und 5 zeigen. Eine Sicherungsscheibe 21 rastet in
einer Rille 17 a des Zapfens 17 und verhindert ein Lösen der
Seilscheibe 20 vom Zapfen 17.
Wie Fig. 6 zeigt, weist die Nockenscheibe 18 eine spezielle
Gestalt auf. Sie besitzt verschiedene Raststellen a 1, a 2,
a 3, a 4 und a 5, deren Anzahl der Zahl der Kettenritzel im
Kettenritzelsatz 3 entspricht. Zwischen diesen Raststellen
erstrecken sich Übergangsbereiche b 1, b 2, b 3, b 4 und b 5. Die
Nockenscheibe 18 weist weiterhin eine Bohrung 18 a auf, in
die ein Kupplungsstift 22 eingreift, der an der Seilscheibe
20 befestigt ist und die Nockenscheibe 18 mit der Seil
scheibe 20 drehfest verbindet. Ein Ende 19 a der Rückstell
feder 19 greift an einem Stift 18 b an der Nockenscheibe 18
an, wie die Fig. 3 und 4 zeigen, während das andere Ende
19 b der Rückstellfeder 19 an dem oberen Gelenkkopf 7
angreift. Die Rückstellfeder 19 drückt die Nockenscheibe 18
in Richtung des Pfeils A (Fig. 3). Die Kerbe 16 e am äußeren
Parallelogrammlenker 16 begrenzt die Drehbewegung der Seil
scheibe 20 und der Nockenscheibe 18 im Zusammenwirken mit
dem Stift 22.
Am oberen Gelenkkopf 7 befindet sich ein Lager für eine
hohle Einstellschraube 23 für den Bowdenzug, mit dessen
Hilfe die Schaltung betätigt werden kann. Der (nicht dar
gestellte) Zugdraht des Bowdenzuges ist um die Seilscheibe
20 gelegt und ist mit seinem Ende an dieser mittels einer
Klemmschraube 24 befestigt, die in eine Bohrung 20 a in der
Seilscheibe 20 eingreift.
Wie die Fig. 3, 4, 7 und 8 zeigen, ist das obere Ende des
beweglichen Winkelbleches 25, das am äußeren Parallelogramm
lenker 16 gehalten ist, über den Stift 26 mit dem inneren
Parallelogrammlenker 9 verbunden. Der Stift 26 greift durch
die Löcher 9 c am inneren Parallelogrammlenker 9. Das untere
Ende des beweglichen Winkelbleches 25 ist mit dem äußeren
Parallelogrammlenker 16 über den Zapfen 27 verbunden, der
sich durch die Löcher 16 d am unteren Ende des äußeren
Parallelogrammlenkers 16 erstreckt. Um den Stift 26 ist
außerdem eine Schraubenfeder 28 gewunden, die eine Spreiz
kraft in Richtung des Pfeiles B (Fig. 3) hervorruft und, sich
am inneren Lenker 9 abstützend, im Uhrzeigersinn auf das
bewegliche Winkelblech 25 eine Kraft ausübt.
Wie die Fig. 1 und 2 zeigen, sind an einem Schwenkrahmen
33 ein Führungsrad 29 auf einer Lagerschraube 30 und ein
Spannrad 31 auf einer Lagerschraube 32 frei
laufend gelagert. An dem Schwenkrahmen 33 ist ein Lager
zapfen 34 befestigt, der schwenkbar in einem vertikalen
Blechteil 25 a des beweglichen Winkelbleches 25 gelagert ist.
Eine Schraubenfeder 35 ist um den Lagerzapfen 34 zwischen
dem Schwenkrahmen 33 und dem Blechteil 25 a gewunden. Auf das
freie Ende des Zapfens 34, das aus dem kastenförmigen Winkelblech 25 her
vorschaut, ist eine Sicherungsscheibe 36 aufgebracht, die
verhindert, daß sich der Lagerzapfen 34 und das Winkelblech
25 voneinander lösen. Zwischen einer Gegenplatte 33′ und dem
Schwenkrahmen 33 sind die Räder 29 und 31 angeordnet, die
auf den Lagerschrauben 30 und 32 gelagert sind. Die Räder
29 und 31 stabilisieren und unterstützen die Kettenführung.
Die Schraubenfeder 35 liegt mit ihrem einen Ende 35 a an
einem Anschlagstift 37 an, der an dem Schwenkrahmen 33 be
festigt ist, und drückt diesen Schwenkrahmen 33 in Richtung
des Pfeils C um den Lagerzapfen 34, wie Fig. 1 zeigt.
Die Betriebsweise der erfindungsgemäßen Kettenschaltung ist
nachstehend erläutert.
Wenn sich das bewegliche Winkelblech 25 in der Schnellgang-
Stellung befindet, die in Fig. 2 dargestellt ist, und man am
Zugseil des Bowenzuges (nicht dargestellt) zieht, dann
werden von dem Zugseil die Seilscheibe 20 und die Nocken
scheibe 18 um einen Winkel in Richtung des Pfeils D (Fig. 3)
verschwenkt. Als Folge davon wird der mit dem Abtastorgan an
der Nockenscheibe 18 anliegende L-förmige Transmissionshebel
11 in Richtung des Pfeils E verschwenkt. Der Hebel 11 ver
schwenkt sich dabei gegenüber dem Parallelogrammlenker 9
entgegen der Kraft der Vorspannfeder 10. Die Vorspannfeder
10 wird dabei derart gespannt, daß ihre Kraft größer ist als
die Kraft, die notwendig ist, um die Kette 4 zwischen den
verschiedenen Kettenritzeln umzuschalten. Solange das
Winkelblech 25 beweglich ist, wird die Vorspannfeder 10
nicht gespannt. Da aber das Winkelblech 25 und der Schwenk
rahmen 33 als beweglich angenommen werden, verschwenkt sich
der Parallelogrammlenker 9 zusammen mit dem Hebel 11 aus der
in Fig. 3 gezeichneten Position in die in Fig. 7 gezeichnete
Position. In diesem Falle wird die Feder 28 gespannt und der
äußere Parallelogrammlenker 16 verschwenkt zusammen mit dem
inneren Parallelogrammlenker 9, wie Fig. 7 zeigt, so daß
sich das Winkelblech 25 in die Position bewegt, in welcher
die Kette auf ein Ritzel für Langsamfahrt springt, wodurch
ein geändertes Übersetzungsverhältnis des Kettentriebes
eingestellt ist. Fig. 7 zeigt die Schaltung in der Stellung
für den untersten Gang der Kettenschaltung.
Wenn sich das Winkelblech 25 in der in Fig. 7 gezeichneten
Stellung befindet und der Zug am Zugseil des Bowdenzuges
aufgehoben wird, dann wird die Seilscheibe 20 von der Rück
stellfeder 19 gedreht. Gleichzeitig dreht sich die Nocken
scheibe 18 um einen bestimmten Winkel in Richtung des Pfeils
A (Fig. 7). Diese Drehung der Nockenscheibe 18 bereitet die
Bewegung des Winkelbleches 25 vor, und die Kraft der
Schraubenfeder 28 drückt auf den inneren Parallelogramm
lenker 9 in Richtung seiner Schnellgangstellung. Der Trans
missionshebel 11 wird in Richtung des Pfeils F von der Vor
spannfeder 10 geschwenkt. Wenn sich die Nockenscheibe 18 um den
vorbestimmten Winkel in Richtung des Pfeils A dreht, dann
verschwenkt sich der Transmissionshebel 11 um einen Winkel
in Richtung des Pfeils F, der der Anzahl der verschiedenen
Stufen entspricht, um die die Nockenscheibe 18 gedreht
worden ist. Der innere Parallelogrammlenker 9 und der äußere
Parallelogrammlenker 16 verschwenken daher gleichzeitig aus
der Position in Fig. 7 in die Position in Fig. 3. Als Folge
davon bewegt sich das Winkelblech 25 in die Schnellgangstel
lung und die Kette 4 wird seitlich verschoben, so daß sie
sich auf das kleinste Kettenritzel des Ritzelsatzes 3 legt.
Wenn sich andererseits der (nicht dargestellte) Stellhebel,
mit welchem die Schaltung betätigt wird, in einer Ruhelage
befindet, dann ist eine Verschiebung der Kette 4 zwischen
benachbarten Kettenritzeln nicht möglich und das Winkelblech
25 kann sich nicht seitlich bewegen.
Wenn sich das Winkelblech 25 in der Schnellgangstellung
befindet, wie in Fig. 3 dargestellt, und eine Bewegung nicht
möglich ist, dann wird durch ein Ziehen am Zugseil des
Bowdenzuges die Seilscheibe 20 und mit ihr die Nockenscheibe
18 um einen Winkel in Richtung des Pfeils D in Fig. 8 ge
dreht. Da das Winkelblech 25 dadurch gesperrt ist, können
sich der innere Parallelogrammlenker 9 und der äußere
Parallelogrammlenker 16 nicht verschwenken. Der Trans
missionshebel 11 verschwenkt sich jedoch gegenüber dem
inneren Parallelogrammlenker 9 in Richtung des Pfeils E
entgegen der Kraft der Feder 10, und das Abtastorgan 15 des
Transmissionshebels 11 liegt auf den Rasten der Nocken
scheibe 18 auf, die mit dem Abtastorgan 15 in Berührung
kommt, wenn sich die Nockenscheibe 18 dreht. Die abgebogene
Lasche 11 b des Hebels 11, die als Anschlag wirkt, verläßt
die Einstellschraube 13 und nimmt eine Position im Abstand
dazu ein, wie Fig. 8 zeigt. Auf diese Weise wird in der
Vorspannfeder 10 eine Kraft gespeichert, die den inneren
Parallelogrammlenker 9 und den äußeren Parallelogrammlenker
16 in eine einem niedrigen Gang entsprechende Stellung zu
verschwenken sucht. Wenn nun in diesem Zustand der Vorspannfeder
10 die Kette 4 bewegt wird, dann kann sich das Winkelblech
25 bewegen, und die in der Vorspannfeder 10 gespeicherte
Kraft überwindet die Kraft der Feder 28 und drückt den
inneren Parallelogrammlenker 9 und den äußeren Parallelo
grammlenker 18 so lange zur Seite, bis die Einstellschraube
13 an der Lasche 11 b des Transmissionshebels 11 anliegt, wie
Fig. 9 zeigt. Das Winkelblech 25 wird daher in eine Langsam
gang-Stellung geschoben und die Kette 4 wird auf das ent
sprechende Zahnritzel des Ritzelsatzes 3 geschoben.
Wenn sich das Winkelblech 25 in einer Langsamgang-Stellung
befindet, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist, und die Kette
nicht bewegt wird, dann kann sich das Winkelblech 25 nicht
bewegen, wenn die Zugkraft am Bowdenzug nachgelassen wird.
Jedoch dreht sich die Seilscheibe 20 unter dem Einfluß der
Rückstellfeder 19 und mit ihr die Nockenscheibe 18 um einen
Winkel in Richtung des Pfeils A (Fig. 7). Da sich das
Winkelblech 25 bei stillstehender Kette nicht bewegen kann,
können sich auch die beiden Parallelogrammlenker 9 und 16
nicht bewegen. Andererseits dreht sich die Nockenscheibe 18
von der Position in Fig. 7 in die Position in Fig. 9 in
Richtung des Pfeils A. Dann bildet sich zwischen der Nocken
scheibe 18 und dem Abtastorgan 15 am Ende des Hebels 11 ein
Abstand, wie Fig. 9 zeigt, der der Anzahl der Schaltstufen
entspricht, um die die Nockenscheibe 18 verstellt worden
ist. Wenn nun die Kette bewegt wird, dann kann sich das
Winkelblech 25 bewegen, und die Feder 28, die normalerweise
auf die Lenker 9 und 16 in Richtung auf die Schnellgangstel
lung drückt, bewirkt, daß sich die Lenker 9 und 16 und der
Hebel 11 so lange verschwenken, bis das Abstandsorgan 15 an
einer der Raststellungen der Nockenscheibe 18 anliegt. Das
Winkelblech 25 bewegt sich in eine Schnellgangstellung, wie
sie in Fig. 3 gezeichnet ist, und die Kette 4 wird auf das
Kettenritzel abgesenkt, das durch die
Raststellung an der Nockenscheibe 18 bestimmt
wird.
Wie man sieht, hält der Zapfen 17 den äußeren Parallelo
grammlenker 16, die Nockenscheibe 18, die Seilscheibe 20 und
die Rückstellfeder 19, so daß für diese letztgenannten Teile
kein eigener Tragzapfen notwendig ist. Durch die Schutzkappe
7′ am oberen Gelenkkopf 7 ist die Konstruktion nach außen
geschützt, was auch die Verletzungsgefahr mindert. Die
Schaltung nach der Erfindung läßt sich kompakt und gewichts
sparend aufbauen.
Claims (5)
1. Hinterrad-Kettenschaltung für ein Fahrrad, auf dessen
Hinterradachse mehrere Kettenritzel unterschiedlicher
Durchmesser befestigt sind, die wahlweise durch eine
seitlich verschiebbare Kette einschaltbar sind, mit
einer Kettenleit- und -spanneinrichtung, bestehend aus
einem am Fahrradrahmen zu befestigenden oberen Gelenk
kopf, einem daran mittels einer Parallelogrammführung
aus einem inneren und einem äußeren Hebel angelenkten
unteren Gelenkkopf, einem an diesem schwenkbar gelager
ten, ein Führungsrad und ein Spannrad für die Kette
tragenden Schwenkrahmen, einer durch ein Bowdenzugseil
verdrehbaren Seilscheibe mit Rückstellfeder und einer
mit einer Seilscheibe drehfest verbundenen Nockenscheibe
und einem gegen die Nockenscheibe gedrückten Abtast
organ, durch das der untere Gelenkkopf je nach Schalt
richtung gegen oder durch die Kraft einer Rückstellfeder
seitlich verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
der obere äußere Zapfen (17) und der obere innere Zapfen
(12) der Parallelogrammführung, an denen der äußere (16)
bzw. der innere Parallelogrammlenker (9) angelenkt sind,
an dem oberen rahmenfesten Gelenkkopf (7) gehalten sind,
wobei der äußere Zapfen (17) gleichzeitig die Nocken
scheibe (18), die Rückstellfeder (19) und die Seil
scheibe (20) und der innere Zapfen (12) gleichzeitig
den das Abtastorgan (15) haltenden Transmissionshebel
(11) und die das Abtastorgan gegen die Nockenscheibe
(18) drückende Vorspannfeder (10) trägt.
2. Hinterrad-Kettenschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der äußere Parallelogrammlenker (16) U-förmig
ausgebildet ist, wobei die Nockenscheibe (18) und die Rück
stellfeder (19) zwischen den U-Schenkeln des Parallelogramm
lenkers (16) gehäuseartig eingeschlossen sind, während die
mit der Nockenscheibe (18) drehfest verbundene Seilscheibe
(20) außenseitig am Parallelogrammlenker (16) angeordnet
ist.
3. Hinterrad-Kettenschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der obere rahmenfeste Gelenkkopf (7)
U-förmig ausgebildet ist, wobei der Transmissionshebel
(11), das Abtastorgan (15) und die Vorspannfeder (10)
zwischen den U-Schenkeln des Gelenkkopfes (7) gehäuse
artig eingeschlossen sind.
4. Hinterrad-Kettenschaltung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am inneren Parallelo
grammlenker (9) eine Gewindebohrung zur Aufnahme einer
Einstellschraube (13) vorgesehen ist, die zur Einstellung
der auf das Abtastorgan (15) wirkenden Kraft der Feder
(10) am einen Ende des Transmissionshebels (11) anschlägt.
5. Hinterrad-Kettenschaltung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige
Gelenkkopf (7) außenseitig mit einer Kappe (7′) zur Ab
deckung von äußeren Flächenteilen der inneren und äußeren
Parallelogrammlenker (9, 16) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813100923 DE3100923A1 (de) | 1981-01-14 | 1981-01-14 | "hinterrad-kettenschaltung fuer ein fahrrad" |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813100923 DE3100923A1 (de) | 1981-01-14 | 1981-01-14 | "hinterrad-kettenschaltung fuer ein fahrrad" |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3100923A1 DE3100923A1 (de) | 1982-07-29 |
| DE3100923C2 true DE3100923C2 (de) | 1989-06-08 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813100923 Granted DE3100923A1 (de) | 1981-01-14 | 1981-01-14 | "hinterrad-kettenschaltung fuer ein fahrrad" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3100923A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS52129132A (en) * | 1976-04-21 | 1977-10-29 | Shimano Industrial Co | Speed shifting unit for internal transmission |
| DE2834646A1 (de) * | 1978-08-08 | 1980-02-21 | Fichtel & Sachs Ag | Kettenschaltung mit gangvorwahl |
| DE4137073A1 (de) * | 1991-11-12 | 1993-05-13 | Bosch Gmbh Robert | Kraftstoffeinspritzpumpe fuer brennkraftmaschinen |
-
1981
- 1981-01-14 DE DE19813100923 patent/DE3100923A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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