DE310164C - - Google Patents

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DE310164C
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B23/00Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices
    • G02B23/02Telescopes, e.g. binoculars; Periscopes; Instruments for viewing the inside of hollow bodies; Viewfinders; Optical aiming or sighting devices involving prisms or mirrors
    • G02B23/08Periscopes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Astronomy & Astrophysics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Telescopes (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Beobachtungsvorrichtung für U-Boote, welche das Schaumziehen während der Fahrt vermeiden soll. Sie besteht aus einer Anzahl radial um eine Drehbüchse angeordneter Rohre, welche sich durch den Wasserdruck oder durch maschinellen Antrieb, entsprechend der Ge-• chwindigkeit des Bootes, drehen. In dem Rohr, dessen Kopf sich gerade über Wasser
ίο befindet, wird das Bild auf ein in die Drehbüchse eingesetztes Reflektionsprisma oder einen Spiegel, und von dort unter Zwischenschaltung von Linsen zum Beobachtungstisch in bekannter Weise geworfen. Die einzelnen Rohre lassen sich während ihrer Drehung auch um die eigene Achse drehen, um den ganzen Horizont absuchen zu können. Es erscheint also auf dem Beobachtungstisch das Bild fortwährend mit kleinen Unterbrechungen, wenn das eine Rohr unter- und das nächste wieder auftaucht.
Aus der Zeichnung geht das Wesen der neuen Vorrichtung in einer beispielsweisen Ausführungsform hervor, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Vertikalquerschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht mit geschnittener Mittelbüchse.
ι ist das Sehrohr, an welches rechtwinklig ein kurzes Rohrstück 2 angeschlossen ist. Auf dieses ist, um ein Kugellager drehbar und durch eine Dichtungsscheibe gegen Eindringen von Wasser gesichert, eine Mittelbüchse 4 aufgesetzt, an die eine Reihe von Rohren radial angesetzt ist. Diese Rohre sind um ihre eigene Achse dadurch drehbar, daß um jedes Rohr ein Kegelrad 6 gelegt ist, die alle mit einem großen Doppelkegelrad 7 in Verbindung stehen, welches auf dem Hals der Büchse 4 aufgesetzt ist und vom Beobachterstand aus gedreht werden kann.
Die Verbindung zwischen dem Kegelrad 7 und dem Beobachterstand ist für gewöhnlich unterbrochen und kann zwecks Drehung der Rohre 5 um die eigene Achse dadurch hergestellt werden, daß ein Kegelrad 8 mit dem Kegelrad 7 in der Weise in Eingaff gebracht wird, daß die Welle 9, auf welcher das Kegelrad 8 sitzt, an einer Stelle mit einem Schneckengang versehen ist. Wird also die Welle mittels Kurbel 7 gedreht, so dreht sie sich gleichzeitig hoch, so daß das gemäß Fig. 1 vorher außer Eingriff stehende Kegelrad 8 nach oben rückt und in das Kegelrad 7 eingreift. Um nun die Drehung des Kegelrades 7, welche durch die ständige Drehung der Büchse 4 entsteht, auszugleichen, ist in die Welle 9 ein Differential, ähnlich dem Differential an der Hinterradwelle von Automobilen, eingeschaltet. Der Lichtstrahl tritt an dem Kopfe 14 in das Rohr 5 ein, welches gerade über Wasser steht. Hier wird der Strahl durch ein Prisma oder einen Spiegel nach unten zur Mitte der Büchse 4 auf ein Prisma oder einen Spiegel 15 geworfen, der in das offene Ende des Rohrstücks 2 eingesetzt ist. Durch weitere Reflektion an dem Prisma oder Spiegel 16 gelangt der Strahl durch das Rohr 1 zum Beobachtertisch VJ.
Die vorliegende Ausführung ist so gedacht, daß sich die Vorrichtung durch den Wasser-

Claims (1)

  1. druck selbst dreht. Wie in der Einleitung schon gesagt, kann auch die Drehung maschinell, entsprechend der Geschwindigkeit des Bootes, erfolgen. Die sich drehenden Rohre 5 bieten also dem Wasser keinen starren Widerstand und können daher auch keinen Schaumstreifen hinter sich herziehen, welcher bekanntlich das Boot sehr leicht auf weite Entfernung verrät.
    Ist bei gewöhnlicher Fahrt die Erzeugung des Wasserstreifens durch das feststehende Sehrohr kein Nachteil, so ist die drehbare Vorrichtung mit einem Handgriff in eine feststehende zu verwandeln, indem dann eines der verschiedenen Sehrohre allein die Übermittlung des Bildes übernimmt, was ein konstantes Bild auf der Bildfläche zur Folge hat.
    PATENT-ÄNSPfeÜCä:
    Beobachtungsvorrichtung für U-Boote, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Anzahl von Rohren (5) besteht, welche radial auf einer Mittelbüchse (4) angeordnet sind, die lose auf einem, an das Hauptrohr (1) angeschlossenen Rohrstutzen (2) aufgesetzt ist, und daß ferner an den Rohren zwecks Drehung um ihre Achse je ein mit einem größeren Kegelrade (7) in Verbindung stehendes Kegelrad (6) angebracht ist, das seinerseits mit einem verschiebbaren Kegelrade (8) vom Beobächtersitz aus in Eingriff gebracht werden kann und dessen ständige Drehung durch das Differential (13) ausgeglichen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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