DE3102006A1 - Mundharmonika - Google Patents
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Description
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft eine Mundharmonika mit einer eine Vielzahl von länglichen Schlitzen aufweisenden Platte,
an der Zungen mit jeweils einem Ende oberhalb der Schlitze liegend befestigt sind und einem die Zungenplatte umschließenden
eine Kammer bildenden Gehäuse.
Wie bekannt, bestehen die herkömmlichen Mundharmonikas aus einer mit einzelnen Zungen versehenen Platte, die in
einem Gehäuse untergebracht ist, wobei die Luft von außen durch Luftkanäle zu den einzelnen Zungen strömt. Durch
diese Luftkanäle bläst der Spieler für die Tonerzeugung die Luft mit seinem Mund von außen hinein bzw. zieht
sie ein. Die Luft überströmt die Zungen und versetzt sie in Schwingung, so daß sie zum Klingen gebracht werden.
Es kommt nicht selten vor, daß sich die einseitig aufgehängten Zungen von der Platte lösen, was für den Mundharmonikaspieler
gefährlich sein kann, wenn es während des Spiels geschieht, da in diesem Fall die abgebrochene
Zunge mit eingezogen werden könnte; der Fremdkörper könnte also durchaus über den Mund in die Luftröhre gelangen,
in jedem Fall aber besteht Verletzungsgefahr.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die bekannten Mundharmonikas so weiterzubilden, daß die Gefahr einer
Verletzung des Spielers durch das Eindringen einer abgelösten Zunge in den Mundraum nicht mehr besteht.
Ausgehend von einer Mundharmonika der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe nach der Erfindung dadurch gelöst,
daß am Gehäuse Mittel vorgesehen sind, die eine Vielzahl von Durchlässen bilden, über die Luft von außen bis zu
OJ der die Zungen aufnehmenden Kammer im Gehäuse strömt,
daß die Durchlässe in Bezug auf Form und Größe gegenüber den Zungen derart gewunden ausgebildet sind, daß eine
sich lösende Zunge während der Benutzung der Mundharmonika
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nicht aus der Kammer und aus dem Gehäuse heraus in den Mund des Spielers transportierbar ist.
Das Gehäuse weist also eine längliche, die Zungenplatte
aufnehmende Kammer sowie eine Vielzahl von Luftkanälen auf, die ins Freie führen, so daß die Mundharmonika
durch Einblasen von Luft von außen in die Kammer und über die Zungen hinweg gespielt werden kann.
Größe und Form der Luftkanäle und Durchlässe sind im Verhältnis zu den Zungen so gewählt, daß eine abgelöste
Zunge nicht durch die Durchlässe aus dem Gehäuse nach außen gelangen kann.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt durch eine Mundharmonika herkömmlicher Ausführung,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung einer Mundharmonika gemäß der Erfindung,
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie 3-3 aus Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt entlang der Linie 4-4 aus Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht, teilweise aufgebrochen dargestellt, aus der der Aufbau der erfindungsgemäßen
Mundharmonika in verschiedenen Ebenen ersichtlich ist,
und
Fig. 6 und 7 Draufsichten auf den Boden bzw. die Oberseite des Mundharmonikagehäuses.
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] Anhand von Fig. 1 wird zunächst der Aufbau einer herkömmlichen
Mundharmonika beschrieben. Die Mundharmonika besteht aus einem oberen Gehäuseteil 10, einem unteren
Gehäuseteil 12 und einem Gehäuse-Zwischenboden 14. Eine die Zungen tragende Platte 16 ist im Gehäuse angeordnet
und weist eine Reihe von öffnungen auf, von denen hier nur die Öffnung 18 dargestellt ist. Jeder Öffnung 18
ist eine Zunge 20 zugeordnet und ist an jeweils einer Seite an der Platte 16 befestigt, so daß die die Luft-■JO
kanäle durchströmende Luft die Zungen in Schwingung versetzt und damit zum Klingen bringt. Die Zungenplatte
16 und die Zungen 20 stehen unmittelbar mit mehreren durch die Gehäuseteile gebildeten Luftkanälen 22 in Verbindung.
Wie bereits eingangs erwähnt, können sich manchmal die Zungen von der Platte lösen. Tritt dies dann auf, wenn
der Spieler gerade den Atem durch die Kanäle 22 einzieht, kann die lose Zunge in den Kanälen mitgezogen werden und
in den Mund des Spielers gelangen, was möglicherweise zu Verletzungen führt.
20
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In den Fig. 2 bis 5 ist eine erfindungsgemäße Mundharmonika
mit dem Bezugszeichen 30 gekennzeichnet. Wie die Mundharmonikas herkömmlicher Bauart weist auch die erfindungsgemäße
Mundharmonika eine Zungenplatte 32 auf, in der mehrere längliche und parallel im Abstand voneinander
liegende Schlitze 34 vorgesehen sind. Jedem Schlitz ist eine über einen Stift 38 an der Zungenplatte
befestigte Zunge 36 zugeordnet. Die Zungen 36 sind mit ihrem freien Ende abwechselnd nach der einen und der
anderen Seite der Zungenplatte überstehend angeordnet, so daß gemäß Fig. 4 die mit ungeraden Bezugsziffern
versehenen Schlitze von den auf der einen Seite überstehenden Zungen abgedeckt sind, und die geradzahlige
Bezugszeichen tragenden Schlitze von den jeweils auf der
anderen Seite der Platte überstehenden Zungen abgedeckt sind. Dieser Aufbau entspricht im wesentlichen dem
Bekannten.
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Die Mundharmonika 30 weist ein Gehäuse 40 auf, das sich aus einem oberen Gehäuseteil 42, einem Gehäuseboden 44
und einem Zwischenteil 46 zusammensetzt. Die Gehäuseteile können aus Spritzgußteilen aus Kunststoff bestehen
und werden durch ein Paar Niete 48 und/oder durch einen geeigneten Kleber nach dem Zusammensetzen gehalten.
Wie aus den Fig. 3 bis 7 hervorgeht, weist das zwischen Gehäuseboden und Oberteil angeordnete Zwischenteil 46 ein
im wesentlichen rechteckiges Zwischenstück 50 auf, das
zwischen zwei am Gehäuseoberteil 4 2 bzw. am Gehäuseboden 44 in entsprechendem Abstand angeordneten parallelen
Flanschpaaren 52 bzw. 54 eingesetzt ist. Über die Seiten des Zwischenstücks 50 des Gehäuseteiles 46 vorstehend
ist auf jeder Seite eine Seitenwandung 56 vorgesehen, die in Eindrehungen 58 und 60 am Umfang des Gehäuseoberteils
bzw. des Bodens 42 bzw. 44 eingesetzt ist. Hierdurch erhalten die Seiten der Mundharmonika einstückige,
abgerundete Flächen. Im Bereich der Seitenteile 56 und der Flansche 52 und 54 ist auf jeder Seite der Mundharmonika
ein Niet 48 vorgesehen.
Das Zwischenstück 50 des mittleren Gehäuseteils weist einen Steg 62 auf, der in Querrichtung beidseitig je
einen Absatz aufweist (Fig. 3}, so daß der mittlere Teil 64 gegenüber dem der Vorderseite der Mundharmonika
zugewandten Absatz 66 und dem der Rückseite der Mundharmonika zugewandten Absatz 68 höher liegt. Der vordere
Absatz 66 liegt auf einem nach oben weisenden Flansch 70 des Gehäusebodens 44 auf, während der hintere Absatz 68
an einem symmetrisch zum Flansch 70 vorgesehenen Flansch 72 am Gehäuseboden 44 angreift. Gehäuseboden 44 und Steg
62 bilden also eine Kammer 74. Die Zungenplatte 32 ist in einer rechtwinkligen Ausnehmung an der Unterkante des
Steges 62 gehalten, so daß zwischen ihr und dem mittleren Teil 64 ein freier Raum gebildet ist. Die Zungenplatte
kann mit dem Steg über ein geeignetes Mittel fest verbunden sein; als zusätzliche Abstützung dienen kleine
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] Zapfen 76, die an der dem Innenraum zugewandten Fläche
des Gehäusebodens 44 vorgesehen sind. Die in dieser Weise in der Kammer 74 untergebrachte Zungenplatte trennt diese
Kammer in eine untere Kammer 74a und eine obere Kammer 74b.
Dem Gehäuseoberteil zugewandt sind auf der Oberseite des Steges 62 des mittleren Gehäuseteils Trennwandungen 78
vorgesehen, die an der Unterseite des Gehäuseoberteils 42 anliegen. Die Trennwandungen 78 reichen von einer auf
der in Fig. 3 rechten Seite der Mundharmonika vorgesehenen Öffnung bis zu einer senkrecht zu den Trennwandungen
78 auf der entgegengesetzten Seite des Steges nach oben überstehenden Wandung 80. Die Wandung 80 liegt
ebenfalls an der Unterseite des Gehäuseoberteils 42 an. Insgesamt sind neun solcher Trennwandungen 78 vorgesehen,
die zusammen mit der zu ihnen senkrecht verlaufenden Wandung 80, dem Steg 62 und dem Gehäuseoberteil 42 acht
Kanäle 82 bilden. Diese Kanäle befinden sich zwischen dem Steg 62 und dem Gehäuseoberteil 42, also auf der der
Kammer 74 gegenüberliegenden Seite des Steges. Jeder Kanal 82 ist einer der Zungen 36 unmittelbar oberhalb von ihnen
zugeordnet, wie Fig. 4 deutlich zeigt. Der Steg 62 weist ferner nebeneinander im gleichen Abstand voneinander
liegende, der Anzahl der Kanäle entsprechende Öffnungen 84 auf, so daß jede Öffnung 84 mit einem der Kanäle 82
in Verbindung steht. Zwei Paare von Öffnungen 84 sind jeweils im Bereich der Wandung 80 vorgesehen, während die
übrigen drei Öffnungen für jeden Kanal hintereinander in vorbestimmtem Abstand zu den vier Öffnungen vorgesehen
sind. Über die Öffnungen 84 wird der Luftdurchtritt
zwischen der die Zungen umgebenden Kammer 74b und den Kanälen 82 ermöglicht.
*" Auf der den Trennwandungen 78 gegenüberliegenden Seite
des mittleren Teils 64 des Steges 62 ist eine weitere Anordnung von im wesentlichen parallelen, im Abstand
voneinander liegenden Trennwandungen 86 nach unten weisend The Quaker Oats Company
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und symmetrisch zur erstgenannten vorgesehen.
Die Trennwandungen 86 liegen mit ihrem vom Stegteil 64
abgewandten Ende an der Zungenplatte 32 jeweils zwischen den darin vorgesehenen Schlitzen 36 an. Auf diese Weise
unterteilen die Trennwandungen 86,der Steg 62 und die Zungenplatte 32 den oberen Teil 74b der Kammer 74 in
mehrere Kanäle 88, die in der gleichen Richtung wie die auf der gegenüberliegenden Stegseite angeordneten Kanäle
82 verlaufen. Über die öffnungen 84 kann die Luft aus
den Kanälen 82 in die Kanäle 88 strömen.
Der Gehäuseboden 44 weist eine Vielzahl von öffnungen 90
auf, durch die die Luft in den unteren Teil 74a der Kammer
74 einströmen bzw. aus diesem austreten kann, über weitere Öffnungen 92 im rückwärtigen abgesetzten Teil des
Steges 62 ist der Lufteintritt bzw. Austritt in bzw. aus der Kammer 74b ins Freie gewährleistet. Die Verbindung
mit der Außenluft wird zum Teil über eine öffnung 94 im mittleren Gehäuseteil zwischen der senkrechten Wandung
und der Außenwand hergestellt. Eine etwa gleiche öffnung 96 ist jeweils am Austritt eines jeden Kanals 82 auf der
Vorderseite der Mundharmonika vorgesehen, dort wo der Spieler mit seinem Mund den Atem einbläst bzw. einzieht.
Der Spieler erzeugt die Töne durch Einblasen bzw. Einziehen seines Atems in die öffnungen 96 der die sogenannten
Kanzellen bildenden Kanäle. Über die öffnungen 96 wird die Atemluft durch verschiedene Kanäle, öffnungen
oder dgl. zu den einseitig aufgehängten Zungen geleitet, so daß diese in Schwingung versetzt werden und dadurch
klingen.
Gelangt beim Spielen Luft unter Druck in die öffnung 96,
OJ so strömt sie von dort durch den Kanal 82 und anschliessend
nicht mehr geradlinig entlang einem Weg, der durch den vorderen Absatz 66 des Steges 62, den mittleren Teil
64 des Steges und der Innenfläche des Gehäuseoberteils The Quaker Oats Company
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42 definiert ist. Die Luft strömt dann durch die Öffnung 84 in den oberen Teil 74b der Kammer 74. In einen Kanal
82 einströmende Luft strömt sodann durch die zugeordnete Öffnung 84 in den unmittelbar darunterliegenden Kanal
Über den jedem Kanal 88 zugeordneten Schlitz 34 überströmt die Luft dann die zugeordnete Zunge 36 und erzeugt
den gewünschten Ton. Diese Luft strömt dann in den unteren Kammerteil 74b und tritt von dort durch die Öffnungen
90 im Gehäuseboden oder durch die Öffnungen 92 und die Öffnung 94 im rückwärtigen Teil der Mundharmonika
ins Freie.
Dieser Ablauf ist umgekehrt, wenn der Spieler die Atem-
ις luft an der Öffnung 96 einzieht. Durch die Öffnung 90
im Gehäuseboden oder durch die Öffnungen 92 und die Öffnung 94 im rückwärtigen Teil der Mundharmonika wird
Luft in die unteren Kammern 74b eingesogen. Die Luft strömt dann durch einen der Schlitze 34 in der Zungen-
2Q platte bei gleichzeitigem überströmen der zugeordneten
Zunge 36 zwecks Erzeugung des Tons nach oben. Die Luft tritt in die obere Kammer 74a und einen der Kanäle 88 ein
und strömt dann durch die Öffnungen 94 in den unmittelbar darüberliegenden Kanal 82. Über den Kanal 82 und durch
die Öffnung 96 gelangt die Luft in den Mund des Spielers zurück. Unterschiedliche Töne werden in bekannter Weise
dadurch erzeugt, daß der Spieler mit seinem Mund die Luft jeweils in den gewünschten Kanal 82 einbläst bzw. aus
diesem herauszieht, wodurch dann jeweils die einer ge— wünschten Note entsprechende Zunge zum Klingen gebracht
wird.
Wie bereits erwähnt, besteht die Gefahr der Verletzung des Spielers, wenn dieser beim Einziehen des Atems eine
sich eventuell von der Platte gelöste Zunge miteinzieht. Anders als bei den herkömmlichen Bauweisen, ist bei der
erfindungsgemäßen Mundharmonika die Zungenplatte vollständig
von der Kammer 74 umschlossen. Sollte sich hier
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eine Zunge lösen, kann sie aufgrund der verschiedenen Wandungen der Kammer 74 aus dieser nicht herausgelangen.
Verhindert wird dies auch dadurch, daß die Kanäle 88 ziemlich flach sind, so daß die langen, schmalen Zungen
in der Kammer 74a nicht so weit gedreht werden können, daß sie durch die Öffnungen 84 nach oben gelangen könnten.
Darüberhinaus sind die Öffnungen 84 schmaler als die Breite der Zungen. Selbst im Extremfall, wenn eine Zunge
durch die Öffnungen hindurchtreten könnte, würde sie an der Innenfläche des Gehäuseoberteils 4 2 auftreffen, wo
sie sich nicht so weit verdrehen könnte, um durch den Kanal 82 zur öffnung 96 auf der Blasseite der Mundharmonika
zu gelangen. Eine weitere Sicherheit ist durch die besondere Ausbildung des Steges 62 geschaffen, bei
dem der gegenüber dem vorderen Ansatz 66 höher abgesetzte Mittelteil 64 einen Transport der Zunge durch die öffnung
96 auf der Vorderseite der Mundharmonika verhindern würde. Da die Luft von der Öffnung 96 nicht geradlinig zu den
Zungen gelangt, ist also aufgrund der zahlreichen Sperren vermieden, daß eine lose Zunge den Spieler verletzen kann.
Sollte eine sich gelöste Zunge in die untere Kammer 74a fallen, so kann sie von dort nicht austreten, da sie
durch die verhältnismäßig engen öffnungen 90 und 92 im Gehäuseboden 44 bzw. im rückwärtigen Absatz 68 des Steges
nicht hindurchkommt.
Die anhand einer bevorzugten Ausführungsform im einzelnen
beschriebene Erfindung ist nicht hierauf beschränkt; Abwandlungen sind möglich, ohne daß hierdurch vom Erfindungsgedanken
abgewichen wird.
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Leerseite
Claims (11)
1. Mundharmonika mit einer eine Vielzahl von länglichen
Schlitzen aufweisenden Platte, an der Zungen mit jeweils einem Ende oberhalb der Schlitze liegend befestigt sind
und einem die Zungenplatte umschließenden eine Kammer
bildenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (40) Mittel vorgesehen sind, die eine
Vielzahl von Durchlässen (78, 84, 88) bilden, über die
Luft von außen bis zu der die Zungen aufnehmenden Kammer (74) im Gehäuse (40) strömt, daß die Durchlässe in Bezug auf Form und Größe gegenüber den Zungen (36) derart
und einem die Zungenplatte umschließenden eine Kammer
bildenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (40) Mittel vorgesehen sind, die eine
Vielzahl von Durchlässen (78, 84, 88) bilden, über die
Luft von außen bis zu der die Zungen aufnehmenden Kammer (74) im Gehäuse (40) strömt, daß die Durchlässe in Bezug auf Form und Größe gegenüber den Zungen (36) derart
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— ο —
] gewunden ausgebildet sind, daß eine sich lösende Zunge
während der Benutzung der Mundharmonika nicht aus der Kammer und aus dem Gehäuse heraus in den Mund des Spielers
transportierbar ist.
2. Mundharmonika nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe bildenden Mittel aus einer
Vielzahl von der geschlossenen Kammer (74) zugewandten bzw. von dieser abgewandten Wandungen (78, 88) bestehen,
IQ wobei die Wandungen auf jeweils einer Seite im wesentlichen
parallel zueinander liegen und jeweils richtungsgleich zu den auf der anderen Seite liegenden Wandungen
verlaufen.
3. Mundharmonika nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kammerwandungen aus einem die der
Kammer zugewandten und abgewandten Wandungen aufnehmenden Steg (62) besteht, der eine Vielzahl von mit der Kammer
(74) kommunizierenden Öffnungen (84) aufweist.
4. Mundharmonika nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (62) ein mit Absätzen versehenes
Rechteckprofil ist, das über einen gegenüber einem Absatz (6) höher liegenden Mittelteil (64) eine nicht geradlinige
Strömung der Luft aus der Kammer (74) und durch das Gehäuse ins Freie bewirkt.
5. Mundharmonika mit einer eine Vielzahl von parallelen länglichen Schlitzen aufnehmenden Platte, an der
eine Vielzahl oberhalb der Schlitze vorgesehener Zungen angeordnet ist, die teils auf der einen, teils auf der
anderen Seite der Platte vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (40) ein Gehäuseoberteil
(42), einen Gehäuseboden (44) und ein dazwischen vorgesehenes Mittelteil (46) enthält, daß Gehäuseboden (44)
und Mittelteil (46) eine die Zungenplatte (32) aufnehmende Kammer (74) bilden, daß in dem Gehäuse (40) eine Vielzahl
von Außenluft durch das Gehäuse in die Kammer (74)
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] leitenden Durchlässen vorgesehen ist f durch die der
Spieler die Luft über die Schlitze in der Zungenplatte zu den Zungen (36) transportiert, daß die Durchlässe
nicht geradlinig verlaufen, so daß eine sich möglicherweise lösende Zunge aufgrund von Form und Größe der
Durchlässe gegen Transport nach außen blockiert ist.
6. Mundharmonika nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe im wesentlichen durch parallele
auf dem Mitteilteil (46) des Gehäuses vorgesehene und
bis zum Gehäuseoberteil (42) geführte Wandungen (78) gebildete Kanäle sind, daß die Wandungen (78) auf der von
der Kammer (74) abgewandten Seite des Mittelteils (46) angeordnet sind und von der Stirnseite des Mitteilteils
nach innen laufend auf der von der Kammer abgewandten Seite vorgesehen sind, und daß die Durchlässe eine Vielzahl
kleiner Öffnungen im Mittelteil aufweisen, über die die Kanäle (87, 88) mit der Kammer (74) kommunizieren.
7- Mundharmonika nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gehäusemittelteil eine zweite Anordnung von parallelen in die Kammer vorstehenden Wandungen (86)
aufweist, die an der Zungenplatte (32) im wesentlichen parallel, in gleichen Abständen voneinander jeweils zwisehen
den Zungen (36) anliegen.
8. Mundharmonika nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wandungen der beiden Anordnungen
relativ zueinander und in Bezug auf den Steg (62) in einer gemeinsamen senkrechten Ebene liegen.
9. Mundharmonika nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß im Gehäuseboden (44) mehrere Öffnungen (90) zum Einströmen bzw. Ausströmen von Luft in bzw. aus der
Kammer (74) vorgesehen sind.
10. Mundharmonika nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäusemittelteil (46) eine Vielzahl
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von der Kammer (74) zugewandten und auf einer Seite der Zungenplatte (32) aufliegenden Wandungen (88) aufweist/
daß im Gehäuseboden (44) die Kammer (74) durchsetzende an der zugewandten anderen Seite der Zungenplatte sich
abstützende Träger (38) vorgesehen sind.
11. Mundharmonika, bestehend aus einem eine Zungenplatte aufnehmenden Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß
am Gehäuse (40) die Zungen (36) an der Platte (32) derart umschließende Mittel vorgesehen sind, die einen
Austritt einer sich loslösenden Zunge verhindern, und daß ferner den Atem des Spielers von außen zu den Zungen
führende Mittel vorgesehen sind.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: SPOTT, G., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., PAT.-ANW., 800 |
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| 8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: DIE HAUPTKLASSE IST WIE ANGEGEBEN ZU BERICHTIGEN G10D 7/12 |