DE3102425A1 - Verfahren zur herstellung von knallkoerpern o.dgl. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von knallkoerpern o.dgl.

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DE3102425A1
DE3102425A1 DE19813102425 DE3102425A DE3102425A1 DE 3102425 A1 DE3102425 A1 DE 3102425A1 DE 19813102425 DE19813102425 DE 19813102425 DE 3102425 A DE3102425 A DE 3102425A DE 3102425 A1 DE3102425 A1 DE 3102425A1
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Germany
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pyrotechnic
carrier sheet
bangers
sheet
subjected
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DE19813102425
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Inventor
Biagino 1609 Sao Paulo Chieffi
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B4/00Fireworks, i.e. pyrotechnic devices for amusement, display, illumination or signal purposes
    • F42B4/30Manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Fire-Extinguishing By Fire Departments, And Fire-Extinguishing Equipment And Control Thereof (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG VON KNALLKÖRPERN ODER DGL.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Knallkörpern oder dgl. pyrotechnischer Artikel.
Bekanntlich werden weltweit große Mengen von Knallkörpern, Knallfröschen oder dgl. pyrotechnischer Gegenstände hergestellt. Hierunter seien hauptsächlich solche verstanden, die durch Schlageinwirkung, z. B. beim Werfen auf den Boden oder dergleichen automatisch explodieren und sowohl innerhalb aös auch außerhalb von Gebäuden verwendbar sind. Derartige Gegenstände müssen besonders billig und sicher herstellbar sein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, mit dem derartige Knallkörper oder dgl. in großer Menge relativ sicher und sehr preisgünstig herstellbar sind.
Die Lösung der gestellten Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß ein Trägerblatt oder dgl. mit einer Vielzahl von Vertiefungen versehen wird, daß jede Vertiefung mit einer Menge an pyrotechnischem Mittel in pastöser Form gefüllt wird, daß auf dem Trägerblatt ein Deckblatt so befestigt wird, daß jede in einer Vertiefung befindliche Menge an pyrotechnische!!! Mittel versiegelt wird und daß das erhaltene Zwischenprodukt in eine Vielzahl einzelner Knallkörper oder dgl. pyrotechnischer Artikel aufgeteilt wird.
Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Nachstehend ist das erfindungsgemäße Verfahren anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
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Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines teilweise offenen Zwischenproduktes gemäß der Erfindung und
Fig. 2 einen Querschnitt durch einen Knallkörper in vergrößertem Maßstab.
Gemäß Fig. 1 wird zunächst in ein Trägerblatt 1 aus geeignetem Werkstoff, z. B. einem weichen Kunststoff oder Papier eine große Anzahl Vertiefungen 3 geformt. Dies kann auf einer Vakuumformmaschine oder einer Tiefziehmaschine erfolgen oder auch mit den Techniken der Papierformer gebildet werden.Beispielsweise kann eine entsprechende Form in eine Papierpulpe getaucht und dann trockengeschüttelt werden, wobei sich in der Form ein mit Vertiefungen versehenes Blatt "Büttenpapier" bildet.
Die Vertiefungen werden voneinander getrennt angeordnet. Ein Trägerblatt kann die Abmessungen von 35x40 cm haben, in dem gleichzeitig mindestens 400 Vertiefungen eingearbeitet werden.
Das pyrotechnische Mittel, das anschließend in die Vertiefungen eingefüllt wird, besteht aus Siblerfulminat (Knallsilber bzw. Silberoxidammoniak), das durch Behandlung von Silber mit Salpetersäure und Alkohol zubereitet ist und aus Sand als Füllstoff. Diese Masse ist durch ZUsatz eines geeigneten Lösungsmittels, z.B. Wasser, zu einer ausbreitbaren oder handhabbaren Paste verarbeitet.
Mittels eines geeigneten Spachtels werden die Füllungen gleichmäßig in den Vertiefungen 3 verteilt.
Diese Arbeiten erfolgen bei ziemlich hoher relativer Feuchte, so daß das pyrotechnische Mittel inaktiv bleibt. Nach dem Füllen der Vertiefungen 3 wird diese Halbfertigware einer teilweisen Trocknung unterzogen.
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Anschließend wird die Oberseite des Trägerblattes 1 mit einem Deckblatt 2 bedeckt, dessen Unterseite eine Haftschicht z.B. aus einem geeigneten Kleber besitzt, die an den die Vertiefungen 3 umgebenden Flächen des Trägerblattes 1 dicht angreifen.
Das Deckblatt 2 besteht zweckmäßig aus porösem Werkstoff, damit die in den Vertiefungen 3 befindliche Restfeuchte beim weiteren Trocknen leicht abgezogen werden kann.
Nach dem Verschließen der Vertiefungen wird das erhaltene Halbfertigfabrikat in einem Trockenofen fertig getrocknet. Anschließend werden die einzelnen Vertiefungen bzw. mit pyrotechnischem Mittel gefüllten Hohlkörper ausgeschnitten oder ausgestanzt. Sie bilden die einzelnen Knallkörper. /
Versuche, die durch das brasilianische Verteidigungsministerium durchgeführt wurden, zeigten, daß die Feuerwerkskörper dieser Art völlig sicher sind. Sie wurden in üblichen Handelspackungen auf Wärmebeständigkeit, Flammbeständigkeit, Schlag und freien Fall geprüft. Ferner wurde der Einfluß konzentrierter Salpeter- und Schwefelsäure auf die Packungen sowie Feuchtigkeit und Wasser geprüft.
Die erfindungsgemäßen Feuerwerkskörper explodieren automatisch durch Schlageinwirkung oder wenn sie auf den Boden geworfen werden. Sie sind harmlos und können innerhalb und außerhalb von Gebäuden benutzt werden .

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    j Verfahren zur Herstellung von Knallkörpern oder dgl. pyrotechnischer Artikel,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein Trägerblatt (1) oder dgl. mit einer Vielzahl von Vertiefungen (3) versehen wird, daß jede Vertiefung mit einer Mnnge an pyrotechnischem Mittel in pastöser Form gefüllt wird, daß auf dem Trägerblatt (1) ein Deckblatt (2) so befestigt wird, daß jede in einer Vertiefung (3) befindliche Menge an pyrotechnischem Mittel versiegelt wird und daß das erhaltene Zwischenprodukt in eine Vielzahl einzelner Knallkörper oder dgl. pyrotechnischer Artikel aufgeteilt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß das Trägerblatt (1) einer Vakuumverformung ausgesetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Bedecken des Trägerblattes (1) mit dem Deckblatt (2) das Trägerblatt (1) mit der Füllung aus pyrotechnischem Mittel einer teilweisen Trocknung unterzogen wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a durch gekennzeichnet, daß das Deckblatt (2) aus porösem Werkstoff besteht.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a durch gekennzeichnet, daß das Zwischenprodukt vor dem Aufteilen einer Endtrocknung unterzogen wird.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a durch gekennzeichnet, daß das pyrotechnische Mittel SiIberfulminat (Silberoxidammoniak) enthält.
    13QQ62/0464
DE19813102425 1980-06-18 1981-01-26 Verfahren zur herstellung von knallkoerpern o.dgl. Withdrawn DE3102425A1 (de)

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GB2078352A (en) 1982-01-06
NL8004352A (nl) 1982-01-18
BR8003818A (pt) 1982-02-24

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