DE3103014C2 - Dosenöffner, der mittels eines elektrischen Synchronmotors angetrieben ist - Google Patents
Dosenöffner, der mittels eines elektrischen Synchronmotors angetrieben istInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
- B67B—APPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
- B67B7/00—Hand- or power-operated devices for opening closed containers
- B67B7/38—Power-operated cutting devices
- B67B7/385—Power-operated cutting devices specially adapted to be hand-held
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Abstract
Mittels eines elektrischen Synchronmotors angetriebener Dosenöffner mit einem zweiseitig wirkenden Schneidkeil (13), dessen Mittellinie (18) die Achse des Transportzahnrades (7) etwa senkrecht schneidet, und mit Führungszapfen (15) beiderseits des Schneidkeiles (13). Die Schneidkanten (23) des Schneidkeiles (13) sind stumpf, und die Dicke der abgestumpften Schneidkanten liegt zwischen 0,25 und 2 mm. Die Maximaldicke des Schneidkeiles in Höhe der Schneidebene ist auf 2 mm bemessen. Die Breite des Schneidteiles, gemessen in Höhe der Dosenfalzoberkante, ist auf maximal 12 mm festgelegt.
Description
— die Schneidkanten (23) des Schneidkeiles (13) quer zur Schneidrichtung auf eine Dicke von
0,25 bis 2 mm abgestumpft sind,
— der in seinem Mittelbereich am dicksten ausgebildete Schneidkeil (13) in diesem Mittelbereich
gemessen in Höhe der Schneidebene (19), eine maximale Dicke von ca. 2 nun aufweist,
— der Schneidkeil (13), gemessen in Höhe der Dosenfalzoberkante
(22), eine maximale Breite von 12 mm aufweist
2. Dosenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die stumpfen Schneidkanten (23) verrundet sind, wobei der Verrundungsradius minimal
025 bis 1 mm ist.
3. Dosenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (b)dts Schneidkeiles (13), in
Schneidrichtung und in Höhe der Dosenfalzoberkante gemessen, nicht größer als 10 mm ist.
4. Dosenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen Schneidkeil (13)
und Transpottzahnrad (7) 0.15 + 0,1/—0,1 mm beträgt.
5. Dosenöffner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke (a) der Schneidkanten (23)
des Schneidkeiles (13) quer zur Schneidrichtung 0,4 bis 0.8 mm beträgt.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dosenöffner, der
mittels eines elektrischen Synchronmotors angetriebeft ist, mit einem zweiseitig wirksamen Schneidkeil, dessen
Mittellinie die Achse des Transportzahnrades etwa senkrecht schneidet, und mit Führungszapfen beiderseits
des Schneidkeiles.
Ein derartiger Dosenöffner ist aus der DE-PS 23 373 bekannt. Der Dosenöffner hat die Eigenschaft,
daß beim Einsatz eines Einphasensynchronmotors die Anlauf- und Drehrichtung des Motors nicht vorhergegeben
ist. Der Motor und das Transportzahnrad können deshalb in entgegengesetzten Richtungen umlaufen.
Das bedeutet, daß der Schneidkeil in zwei Richtungen schneidet. Die Ausbildung des Schneidkeiles ist in der
Patentschrift nicht näher erläutert.
Bekannte Schneidkeile haben einen messerförmigen Anschliff, um das,Einschneiden in das Blech der Dose zu
erleichtern. Insbesondere bei elektrischen Dosenöffnern mit Schneidkeil trägt die Schärfe des Keiles zu
einer Herabsetzung der Schneidkräfte und damit zu einer Verkleinerung des erforderlichen Motormomentes
und der Motorabmessungen bei.
Bei dem aus der DE-PS 28 23 373 bekannten Dosenöffner schiebt das Transportrad die jeweilige Schneidkante
des Schneidkeiles im schiebenden Schnitt vor sich her, im Gegensatz zu dem sonst üblichen ziehenden
Schnitt, bei dem das vorlaufende Transportrad den Schneidkeil hinter sich her zieht Verwendet man beim
schiebenden Schnitt die bekannten angeschliffenen Schneidkeile, dann neigen diese dazu, wie es beim ziehenden
Schnitt an sich nur von Falzbogen her bekannt ist, auch bei geradlinigen Falzabschnitten in den Falz
der Dose einzuschneiden und darin steckenzubleiben.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Dosenöffner mit einem Schneidkeil zu schaffen, der beim Vor- und Rücklauf
eines Transportrades einwandfrei das Deckelblech und nicht in den Dosenfals schneidet und der darüber
hinaus auch ohne Schwierigkeiten Falzbogen mit kleinen Radien durchfährt
Die gestellte Aufgabe ist bei einem Dosenöffner der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, daß gemäß der
Erfindung
— die Schneidkanten des Schneidkeiles quer zur
Schneidrichtung auf eine Dicke von 0,25 bis 2 mm abgestumpft sind,
— der in seinem Mittelbereich am dicksten ausgebildete Schneidkeil in diesem Mittelbereich, gemessen
in Höhe der Schneidebene, eine maximale Dicke von ca. 2 mm aufweist,
— der Schneidkeil, gemessen in Höhe der Dosenfalz-Oberkante,
eine maximale Breite von 12 mm aufweist
Es hat sich gezeigt, daß in dieser Weise bewußt stumpf ausgebildete Schneidkanten eines Schneidkeiles
das Deckelblech beim Vor- und Rücklauf des Transportrades einwandfrei darchtrennen und nicht die Neigung
haben, in den Blechfalz einzuschneiden. Darüber hinaus ist es möglich, das Deckelblech an Dosenfalzen mit kleinen
Bogenradien einwandfrei längs des Falzes zu durchtrennen.
Selbstverständlich werden auch Schneidkeile herkömmlicher Dosenöffner nach einer gewisser. Zeit
stumpf. Um bei ihnen die einwandfreie Funktion sicherzustellen, müssen sie aber ausgetauscht oder angeschliffen
werden. Bei einem nach de/ Erfindung ausgebildeten Schneidkeil, der in einem mittels eines elektrischen Synchronmotors
angetriebenen Dosenöffner eingesetzt wird, ist dies nicht erforderlich. Der Schneidkeil braucht
für die Lebensdauer des Gerätes nicht ausgetauscht oder in seiner Form durch Bearbeiten verändert zu werden.
Die Breite des Schneidkeiles in Schneidrichtung in Nähe der Falzoberkantenebene, die kleiner ist als
12 mm, kann in vorteilhafter Weise sogar kleiner als
5P. 10 mm ausgewählt sein.
Nach einer weiteren Ausgestaltung sind die Schneidkanten verrundet. Dieses Verrunden im Rahmen der
Schneidkantendicke sorgt für eine weitere Vergleichmäßigung des Schnittes. Mit diesen Maßnahmen ist für
einen einwandfreien Bogenschnitt gesorgt.
Weiterhin ist es von Vorteil, wenn der Abstand zwischen dem Schneidkeil und dem Transportrad in der
Größenordnung von 0,15 + 0,1/—0,1 mm liegt. Auf diese
Weise sind nicht nur Dosen mit kleinen Falzradien, wie beispielsweise r = 15 mm, einwandfrei durchfahrbar;
es ist außerdem möglich, Dosen mit besonders schmalem Falz zu öffnen.
Die Dicke der Schneidkanten des Schneidkeiles liegt nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorzugsweise
zwischen 0,4 und 0,8 mm.
Die Erfindung wird anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 einen Dosenöffner, der mittels eines elektrischen Einphasensynchronmotors angetrieben wird,
F i g. 2 eine vergrößerte Darstellung des Schneidkeiles zum Teil im Schnitt H-Il mit einer Draufsicht auf das
Transportzahnrad und angedeuteten geraden und gebogenen Dosenfalzen.
Der elektrische Dosenöffner ist in Zangenform ausgebildet.
Der eine Zangenarm 1 trägt in einem Gehäuse den Einphasensynchronmotor zusammen mit einem Getriebe.
Aus dem Gehäuse 3 ragt eine Welle 5 heraus, an der ein Transportzahnrad 7 angeordnet ist Um einen
Gelenkpunkt 9 ist an dem Gehäuse 3 der zweite Zangenarm Vl schwenkbar. Dieser zweite Zangenarm 11
trägt einen Schneidkeil 13 und Führungszapfen 15.
Die vergrößerte Darstellung in Fig.2 zeigt einen
Schnitt durch den Schneidkeil 13, einen der zwei symmetrisch zur Keilmitte angeordneten Führungszapfen
15 und das schematisch angedeutete Transportzahnrad 7. Außerdem zeigt die F i g. 2 die Lage eines geraden
Falzes 16 und eines gebogenen Falzes 17. Der Schneidkeil
13 ist falzseitig schwach und zur Keilmitte 18 hin keilförmig dicker werdend ausgebildet. Der Schneidkeii
13 hat dabei in der Schneidebene 19 im Bereich der Keilmitte 18 seine größte Dicke zwischen 1 und 2 mm.
Die Breite b des Schneidkeiles nimmt wegen der Keilform
von der Einspannung 20 zur Spitze 21 hin ab. Die Schneidkeilbreite b\, gemessen in Höhe der Dosenfalzoberkante
22, beträgt dabei 8 bis 12 mm, vorzugsweise 9 mm. Die Breite 62 des Schneidkeiles, gemessen in Höhe
der Schneidebene 19, liegt in der Größenordnung von 5 bis 10 mm, vorzugsweise 6,5 mm. Die Linien 16
deuten den geradlinigen Dosenfalz an. Die Linien 17 zeigen den Falzbogen mit besonders kleinem Falzbogenradius
von ca. 15 mm.
Ein Einschneiden in Dosenfalze wird vermieden, indem die Schneidkanten 23 eine Dicke a zwischen 025
und 2 mm haben. Vorzugsweise wird die Dicke α der
Schneidkanten 23 in der Größenordnung von 0,4 bis 0,8 mm liegen. Die Schneidkanten können verrundet
werden mit einem minimalen Verrundungsradius von 0,25 mm. Die Dicke a der Schneidkanten ist in der Zeichnung
zwischen den Pfeilspitzen angedeutet
Der Abstand c zwischen dem Schneidkeii 13 und dem Transportrad 7 ist in die Größenordnung von
0,15 + 0,1/—0,1 mm gelegt
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
50
60
65
Claims (1)
1. Dosenöffner, der mittels eines elektrischen Synchronmotors
angetrieben ist. mit einem zweiseitig wirksamen Schneidkeil, dessen Mittellinie die Achse
des Transportzahnrades etwa senkrecht schneidet, und mit Führungszapfen beiderseits des Schneidkeiles,
dadurch gekennzeichnet, daß
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3103014A DE3103014C2 (de) | 1981-01-29 | 1981-01-29 | Dosenöffner, der mittels eines elektrischen Synchronmotors angetrieben ist |
| FR8201077A FR2498582B1 (fr) | 1981-01-29 | 1982-01-25 | Ouvre-boites commande par un moteur electrique synchrone |
| GB8201993A GB2092093A (en) | 1981-01-29 | 1982-01-25 | Can Opener |
| MX191116A MX150462A (es) | 1981-01-29 | 1982-01-25 | Mejoras en abre-lata impulsado por medio de un motor electrico sincronico |
| BR8200415A BR8200415A (pt) | 1981-01-29 | 1982-01-26 | Abridor de lata acionado por meio de um motor eletrico sincrono |
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|---|---|---|---|
| DE3103014A DE3103014C2 (de) | 1981-01-29 | 1981-01-29 | Dosenöffner, der mittels eines elektrischen Synchronmotors angetrieben ist |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3103014A1 DE3103014A1 (de) | 1982-08-19 |
| DE3103014C2 true DE3103014C2 (de) | 1986-07-17 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3103014A Expired DE3103014C2 (de) | 1981-01-29 | 1981-01-29 | Dosenöffner, der mittels eines elektrischen Synchronmotors angetrieben ist |
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