DE3104796C2 - Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvetten - Google Patents

Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvetten

Info

Publication number
DE3104796C2
DE3104796C2 DE19813104796 DE3104796A DE3104796C2 DE 3104796 C2 DE3104796 C2 DE 3104796C2 DE 19813104796 DE19813104796 DE 19813104796 DE 3104796 A DE3104796 A DE 3104796A DE 3104796 C2 DE3104796 C2 DE 3104796C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cuvette
nest
nests
pallet
row
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813104796
Other languages
English (en)
Other versions
DE3104796A1 (de
Inventor
Thomas 2000 Hamburg Grazianski
Bernd 2000 Tangstedt Krüger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eppendorf SE
Original Assignee
Eppendorf Geraetebau Netheler and Hinz GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eppendorf Geraetebau Netheler and Hinz GmbH filed Critical Eppendorf Geraetebau Netheler and Hinz GmbH
Priority to DE19813104796 priority Critical patent/DE3104796C2/de
Publication of DE3104796A1 publication Critical patent/DE3104796A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3104796C2 publication Critical patent/DE3104796C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/01Arrangements or apparatus for facilitating the optical investigation
    • G01N21/03Cuvette constructions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Optical Measuring Cells (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvettennestern, bei der alle Zeilen im wesentlichen gleich ausgebildet sind.
Derartige Paletten, die einstückig aus durchsichtigem Kunststoff gefertigt werden, kommen in verhältnismäßig großem Umfang zur fotometrischen Anwendung in Kliniklaboratorien, um in einem Arbeitsgang eine größere Anzahl von Proben fotometrisch ίλι untersuchen. Bei diesen bekannten Paletten befinden sich die einzelnen Küvettennester in verhältnismäßig geringem Abstand voneinander, und die Durchstrahlung der einzelnen Proben erfolgt von oben durch die Einfüllöffnung der einzelnen Küvettennester auf die Probenoberfläche, durch diese hindurch und durch die Bodenwand der Küvettennester. Entsprechend befindet sich der die durchtretende Strahlungsmenge empfangende Detektor unterhalb der Palette, und zur Durchführung der einzelnen Messungen werden Lichtquelle und Detektor miteinander gekoppelt entlang den Zeilen und/oder den Spalten der Küvettennester bewegt
Diese bekannten Paletten gestatten zwar die Untersuchung einer verhältnismäßig großen Anzahl von Proben innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne, haben jedoch der. Nachteil, daß die Messungen lediglich halbquantitativ sind. d. h. die durch die Probe hindurchtretende Lichtmenge wird nicht nur von den Absorptionseigenschaften der Probe beeinflußt, sondern zusätzlich von der Höhe des Flüssigkeitsstandes im Küvettennest. vom auf der Probenoberfläche gegebenenfalls vorhandenen Schaum, von Reflektionen an der Oberfläche infolge Bewegung der Probenflüssigkeit sowie von der Krümmung des von der Probenoberfläche gebildeten Meniskus.
Es ist auch bereits bekannt, sogenannte Einzelküvetten. bei denen die Durchstrahlung in Querrichtung, also durch zwei einander gegenüberliegende Seitenwände und damit durch einen definierten Probenquerschnitt erfolgt, der durch Eigenschaften an der Probenoberfläche oder durch Bewegungen der Probenoberfläche nicht beeinflußt wird, in einer Trägerplatte zu haltern, so daß die einzelnen Küvetten einen solchen Abstand voneinander haben, daß die Lichtquelle und der Detektor derart zwischen die Küvetten geführt werden kann, daß der Strahlengang der auszuwertenden Strahlung durch einander gegenüberliegende Seiten v/ände und die Probe verläuft. Wegen des dabei erforderlichen, verhältnismäßig großen Abstandes zumindest der einzelnen Zeilen von gehalterten Ein/elküvetten voneinander, lassen sich nicht derart viele Proben auf kleinem Raum unterbringen, wie dies bei den vorstehend erwähnten Paletten der Fall ist, bei denen Lichtquelle und Detektor außerhalb des Bereiches zwischen den einzelnen Küvettennestern angeordnet sind und bewegt werden,
Es ist ferner bereits bekannt, einzelne Zeilen von Küvettennestern lösbar auf einer Trägerplatte zu haltern, um die Proben in die Küvettennester einzubringen Zur fotometrischen Untersuchung der Proben werden jedoch dann die einzelnen Zeilen voneinander getrennt, und die Durchstrahlung der Küvettennester einer Zeile erfolgt entsprechend der Durchstrahlung bei
Einzelküvetten, also quer durch einander gegenüberliegende Seitenv/Snde und die Probe.
Bei dieser bekannten Anordnung wird somit zwar zum Befallen der einzelnen Küvettennester eine Art Palette in Form von auf einer Trägerplatte angeordneten einzelnen Zeilen von Küvettennestern gebildet, doch müssen diese einzelnen Zeilen von Küvettennestern zur fotometrischen Untersuchung räumlich voneinander getrennt werden.
Es ist demgegenüber Aufgabe der Erfindung, eine Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvettennestern zu schaffen, bei der die einzelnen Küvettennester einen möglichst geringen Abstand voneinander haben und bei der mit außerhalb des Bereiches zwischen den Küvettennestern angeordneter Lichtquelle und Detektor die fotometrische Untersuchung einer Probe definierter Abmessung ohne Trennung der Küveticimester von der Palette möglich ist. wobei die Eigenschaften oder das Verhalten der Probenoberfläche im Küvettennest die Messung nicht beeinträchtigt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Paieite mir in Zeilen und Spalten angeordneten Küvettennestern. bei der alle Zeilen im wesentlichen gleich ausgebildet sind. erfindungsgemäß derart ausgestaltet, daß beginnend an einem Ende der Zeile die Bodenwand eines Küvettennestes gegenüber der Bodenwand des vorhergehenden Küvettennestes derselben Zei'e in Richtung der Längserstreckung der in Richtung der Zeile einander gegenüberliegenden Seitenwände oder Seiten .vandbereiche der Küvettennester versetzt ist und daß die einem Küvettennest entferntere Seitenwand bzw. der einem Küvettennest entferntere Seitenwandbereich des im Verlauf der Zeile vorhergehenden Küvettennestes sich nicht bis zur Bodenwand des in der Zeile nächstfolgenden Küvettennestes erstreckt. Vorzugswei se erstreckt sich dabei die dem in der Zeile vorhergehenden Küvettennest benachbarte Seitenwand bzw. der dem in der Zeile vorhergehenden Küvettennest benachbarte Seitenwandbereich nicht höher als bis zur Bodenwand des in der Zeile nächstfolgenden Küvettennestes.
Bei der erfindungsgemäßen Palette werden somit durch die Versetzung der Bodenwände der Küvettennester innerhalb einer Zeile Seitenwande bzw. Seitenwandbereiche für den Durchtnt· von Strahlung freigelegt, so daß die Küvettennester der Palette nach Art von Einzelküvetten durchstrahlt werden können, die Strahlung also quer durch Seitenwande und einen 'lurch den Abstand der Seitenwände bestimmten, definierten Probenquerschniit hindurchtritt. ohne sich auch nur ,n der Nähe der l'robenoberfläihe im befinden. Bei einer seit hen I rucrsuchung können Lichtquelle und Detektor auf ' ieradcn m /eilen- oder Spaltennchtung bewegt werden, d h. weder die Lichtquelle noch der Detektor braucht in Abweichung von seiner Bewegungsrichtung entlang einer /eile -der entlang einer Spalte /wischen benachbarte kuvenennester bewegt/u werden Selbst verständlich kann auch die Palette gcradhrng bezüglich Lichtquelle und Detektor in /eilen- oder Spallenrich tung btrtcgt werden, welche dann stationär angeordnet sind.
In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Palette verläuft ihre Auflagefläche senkrecht zur Längserstreckung der Seitenwande, so daß also die einzelnen Küvcttennrster im Verlauf einer Zeile von deren Beginn an »treppenförmig« ansteigen, d. h. die Bodenwand der ersten Küvette der Zeile kann
beispielsweise einen Teil der Auflagefläche bilden, während im Bereich des Zeilenendes bzw. der Zeiienenden sich nach unten zur Auflagefläche erstreK-kende Abstützungen vorhanden sein müssen, die ein Kippen des treppenförmigen Zeilenaufbaus verhindern.
In einer anderen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Palette verläuft ihre Auflagefläche parallel zu einer Ebene, die sich durch die Eckbereiche erstreckt, die jeweils durch Schnitt der Bodenwand eines Küvettennestes mit ihrer dem in der Zeile nächstfolgenden Küvettennest benachbarten Seitenwand bzw. mit ihrem dem in der Zeile nächstfolgenden Küvettennest benachbarten Seitenwandbereich gebildet ist, d. h. die einzelnen Küvettennester einer Zeile sind um einen gewissen Winkel in Zeilenrichtung verdreht, so daß die gesamte Bauhöhe der Palette im wesentlichen durch die Höhe eines einzelnen, schräg gestellten Küvettennestes bestimmt wird, d. h. die Bauhöhe der Palette entspricht der Bauhöhe üblicher bekannter Paletten mit Küvettennestern.
Vorzugsweise haben die Küvetter ister in Spaltenrichtung verlaufende, ebene, parallele Sr iienwände, so daß die Strahlung der Lichtquelle senkrecht auf beide zu durchstrahlende Seitenwande gerichtet und eine Verfälschung der Messung infolge Reflexionen vermieden werden /ann.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe läßt sich darüber hinaus auch mit einer Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvettennestem, bei der alle Zeilen im wesentlichen gleich ausgebildet sind, erfindungsgemäß dadurch lösen, daß die Querschnittsfiäche der Einfüllöffnung der Küvettennester gegenüber zumindest einem Teil von deren Bodenfläche seitlich versetzt ist. wobei die Einfüllöffnung vorzugsweise außermittig bezüglich der Bodenfläche angeordnet ist.
Auch bei einer solchen Ausbildung der Küvettennester der Palette ist es möglich, eine Durchstrahiung einer Probe entlang eines Strahlenganges vorgegebener Länge vorzunehmen, ohne daß dabei die Str&Mung durch die Oberfläche der Probe hindurchtritt. Vielmehr erfolgt das Durchstrahlen neben der Einfüllöffnung. also neb.ft der Probenoberfläche, so daß sich eindeutig definierte Verhältnisse ergeben und daher quantitative Messungen möglich sind.
In einer Ausgestaltung der Erfindung ist im Bereich zwischen Bodenfläche und Kinfüllwand eine den Versatz zwischen Querschnittflache VOn Linfüllöffnung und Bodenfläche überbrückende /wischenwand vorgesehen, und die Strahlung wird durch diese vorzugsweise ebene Zwisi her,* and. den darunterliegenden Bereich der Probe und den unterhalb diesem befindlichen, vorzugsweise ebenen 3ereich der Bodenfläche geleitet. Dabei verläuft die Zwischenwand vorzugsweise zumindest rifflet 'u dem unter ihr liegenden Bereich der Bodenfläche. so daß also störende Reflexionen infolge sehr,I^ be/iiglii h .es Strahlengangcs vor'aufender Vv a rule der Kuvtttennester vermieden weiden.
Die ITfindung wird im folgenden anhand der Aiisführungsbeisniele zeigenden Figuren näher erläutert.
Fig. I /ei^i m tiner Teildarstellung eine Draufsicht auf eine Palette.
Fig. 2 zeigt einen Teilschnitt entlang dur Linie 11-11 aus Fig. f.
F i g. 3 zeigt in einer Draufsicht eine anders ausgebildete Palette.
Fig. 4 zeigt einen .Schnitt entlang der Linie IV-IV aus F i g. 3.
F i g. 5 zeigt in einer Draufsicht eine weitere Palette. F i g. 6 zeigt einen Schnitt entlang der Linie Vl-Vl aus Fig. 5.
Die in den Fig. I und 2 dargestellte Palette, die beispielsweise einstückig aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt ist, enthält in einer Anzahl von Zeilen, von denen nur die Zeilen 1, 2 und 3 numeriert sind, gleich aufgebaute Küvettennester(4,8,12,16in Fig. 2). Durch die dargestellte Anordnung sind die Küvettennester unmittelbar aneinander anschließend in Zeilen sowie senkrecht zu diesen verlaufenden Spalten verteilt, und die Küvettennester benachbarter Zeilen sind durch in Zeilenrichtung verlaufende Querwände 22 voneinander getrennt.
Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, sind die Boden benachbarter Küvettennester einer Zeile, etwa der Zeile 2, gegeneinander versetzt, und zwar in Richtung der Längserstreckung der Seitenwände der Küvettennester. So liegt beispielsweise die Bodenwand 9 des Küvettennestes 8 in Richtung der Erstreckung der Seitenwände 6 und 7 des ersten Küvettennestes 4 der Zeile 2 bzw. der Scitenwände 10 und 11 des Küvettennestes 8 höher als die Bodenwand 5 des Küvettennestes 4, und die Höhe der Seitenwand 6 entspricht gerade dem Abstand zwischen den Bodenwänden 5 und 9 der Küvettennester 4 und 8. Entsprechend ist die Bodenwand 13 des Küvettennestes 12 um die Höhe der Seitenwände 10 und 11 des Küvettennestes 8 und die Bodenwand 17 des Küvettennestes 16 um die Höhe der Seitenwände 14 und 15 des Küvettennestes 12 nach oben versetzt, wobei die Abstände zwischen den Bodenwänden aller Zeilen gleich sind und die Seitenwände 6, 7 des Küvettennestes 4, die Seitenwände 10, 11 des Küvettennestes 8. die Seitenwände 14, 15 des Küvettennestes 12 und die Seitenwände 18, 19 des Küvettennestes 16 jeweils parallel zueinander und senkrecht zur zugehörigen Bodenwand verlaufen.
Die Palette k:inn mit der Bodenwand 5 des Küvettennestes 4 und mi! den Bodenwänden der in der gleichen Spalte liegenden übrigen Küvettennester auf eine Unterlage aufgesetzt werden, und an der gegenüberliegenden Seite der Palette befindet sich eine nicht dargestellte, in F i g. 2 nach unten bis in die Ebene der Bodenwand 5 verlaufende Abstützung, die aus einer sich über alle Zeilen erstreckenden Stützwand oder aus einzelnen Stützstreben bestehen kann, so daß die Palette sich in der in F i g. 2 angedeuteten Weise auf eine Unterlage stellen läßt.
Nach dem Befüllen der Küvettennester der Palette mit den zu untersuchenden Proben sowie nach Durchführen der einzelnen Bearbeitungsschritte, erfolgt die Absorptionsmessung durch Einsatz einer schematisch angedeuteten Lichtquelle 20 und eines Detektors 21, die derart angeordnet werden, daß die Strahlen senkrecht durch die quer zur Zeilenrichtung angeordne- : ten Seitenwände der Küvettennester hindurchtreten, wie dies für das Küvettennest 8 in F i g. 2 angedeutet ist. wo der Strahlengang sich senkrecht durch die Seitenwände 10 und 11 erstreckt. Die zu untersuchende Probe füllt das Küvettennest bis über den Strahlengang, (· so daß die Flüssigkeitsoberfläche die Absorptionsmessung nicht beeinträchtigt. Vielmehr tritt das Licht durch einen Probenquerschnitt genau vorbestimmter Abmessung hindurch, und durch den senkrechten Auffall der Strahlung auf die parallelen Seitenwände 10 und 11 *■ werden darüber hinaus verfälschende Reflexionen vermieden. Die Absorptionsmessung erfolgt somit unter genau den gleichen Bedingungen, wie bei Einzelküvetten. die sehr exakt reproduzierbare Ergebnisse liefern. Es sei erwähnt, daß die Palette infolge der Rechteckform der Küvettennester (F i g. 2) auch erheblich derart gekippt werden kann, daß das in F i g. 2 obere Ende höher oder tiefer als dargestellt liegt, und daß dann noch immer die vorstehend erläuterten Meßbedingungen eingehalten werden.
Wie ohne weiteres klar ist, können Lichtquelle und Detektor zunächst entlang den Küvettennnestern einer Spalte, also senkrecht zur Zeichenebene in Fig. 2 bewegt und dann seitlich verlagert werden, so daß die Messungen an den Küvettennestern der nächstfolgenden Spalte durchführbar sind. Es ist jedoch auch möglich. Lichtquelle und Detektor zunächst in Richtung der Pfeile in F i g. 2 zu bewegen, alsc. die Messungen an allen Küvettennestern einer Zeile durchzuführen, um dann eine Verlagerungsbewegung in Richtung der nächsten Zeile vorzunehmen und die Proben in deren Küvettennestern zu messen.
Die in den F i g. 3 und 4 dargestellte Palette entspricht im Prinzip dem Aufbau der Palette gemäß F i g. 1 und 2. jedoch ist die Anordnung der Küvettennester, wie Fig. 4 zeigt, etwa um 45° gegenüber der Anordnung gemäß Fig. 2 verdreht. Zur Vereinfachung der Be-■ Schreibung wurden daher in den F i g. 3 und 4 mit den Teilen gemäß F i g. 1 und 2 übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugszeichen, jedoch zusätzlich mit ' bezeichnet.
Wie ohne weiteres zu erkennen ist ist bei der Palette > gemäß Fig. 3 und 4 ebenfalls eine Versetzung der Bodenwände der Küvettennester einer Zeile gegenüber dem jeweils vorhergehenden Küvettennest der Zeile vorgesehen, d. h. die Bodenwand 9' des Küvettennestes 8' ist gegenüber der Bodenwand 5' des Küvettennestes 4' in Richtung der Längserstreckung der Seitenwände 6', 7', 10', 1 Γ versetzt, jedoch sind die Bodenwände um 45° bezüglich der Auflagefläche 23 der Palette geneigt, d. h. die Ebene durch die durch Schnitte von Bodenwand 5'und Seitenwand T'. Bodenwand 9'und Seitenwand 11', Bodenwand 13' und Seitenwand 15' sowie Bodenwand 17' und Seitenwand 19' gebildeten Ecken verläuft parallel zur Auflagefläche 23, und die Bauhöhe der Palette wird im wesentlichen durch die Höhenabmessungen dieser schräg gestellten Küvettennester bestimmt. Ein weiterer Unterschied gegenüber dem Aufbau der Palette gemäß Fig. 1 und 2 ist darin zu sehen, daß die einander benachbarten Seitenwände benachbarter Küvetten nicht miteinander fluchten, wie dies Fig.2 beispielsweise für die Seitenwände 7,10 zeigt. Vielmehr ist die im Verlauf der Zeile hinten liegende Seitenwand eines Küvettennestes, etwa die Seitenwand 1*' des Küvettennestes 12', gegenüber der in Zeilenrichtung vorn liegenden Seitenwand des vorhergehenden Küvettennestes, also gegenüber der Seitenwand 11' des Küvettennestes 8' in Zeilenrichtung nach vorn versetzt Durch diesen Versatz der Seitenwände wird die Bauhöhe der Palette deutlich gegenüber einer solchen Ausbildung verringert, bei der diese Seitenwände, also beispielsweise die Seitenwände 11' und 14' fluchten.
Im übrigen ergibt sich bei dem Aufbau der Palette gemäß F i g. 3 und 4 das gleiche Meßprinzip wie bei der Palette gemäß F i g. 1 und 2, & h. die Durchstrahlung erfolgt durch parallele, ebene Seitenwände, zwischen denen ein Probenquerschnitt genau definierter Abmessung vorhanden ist und da die Lichtstrahlen senkrecht auf die Seitenwände fallen, werden auch verfälschende Reflexionen vermieden.
Die in den Fig.5 und 6 dargestellte Palette hat
ebenfalls, wie Fig. 5 zeigt, in Zeilen angeordnete Küvettennester, wobei lediglich die Zeilen I1 2 und 3 bezeichnet sind. Die Küvettennester einer Zeile sind durch Querwände von den Küvettennestern der benachbarten Zeile getrennt, und es ergibt sich somit eine Zeilen- und Spaltenanordnung von Küvettennestern.
Die f.üvettennester haben, wie Fig. 6 zeigt, ebene Bodenwände 35, 35', von denen sich Seitenwände 36, 36', 36" senkrecht nach oben erstrecken. An die in der Zeile gemäß Fig. 5 und 6 links liegende Seitenwand eines Küvettennestes. etwa an die Seitenwand 36 schließt eine parallel zur Bodenwand verlaufende, ebene Zwischenwand 37 an, und von dieser Zwischenwand 37 sowie der gegenüberliegenden Seitenwand 36' des Küvettennestes verlaufen Seitenwände 38 und 39 nach oben, wobei die Seitenwand 39 mit der Seitenwand 36' fluchtet. Zwischen den Seitenwänden 38 und 39 bzw. 38' und 39' sowie den nicht dargestellten, in Zeilenrirhtiing verlaufenden Querwänden der Küvettennester ist die Einfüllöffnung 40, 40' gebildet, so daß diese Einfiillöffnung eine kleinere Querschnittsfläche hat als die Fläche der Bodenwand 35, 35' und bezüglich deren Mitte seitlich versetzt ist. Der Versatz zwischen diesen Flächen wird durch dte ebene Zwischenwand 37, 37' überbrückt. Es sei erwähnt, daß auf die Seitenwände 38, 39, 38', 39' auch verzichtet werden kann, so daß die Einfüllöffnung dann zwischen dem in Fig.6 rechten Ende der Zwischenwand 37, 37' und dem oberen Ende der zugehörigen Seitenwand 36', 36" gebildet wird.
Sind die Küvettennester bis über die Zwischenwand 37, 37' mit ProbenflUssigkeit gefüllt, befindet sich also die Flüssigkeitsoberfläche oberhalb der Zwischenwand 37, 37', so ist zwischen der Zwischenwand 37, 37' und dem unter ihr befindlichen Teil der zu ihr parallel verlaufenden Bodenwand 35, 35' eine Flüssigkeitsmenge definierter Abmessung vorhanden. Dadurch können in diesem Bereich reproduzierbare Absorptionsmessungen durchgeführt werden, wobei darüber hinaus das Licht der oberhalb der Palette gehaltenen, in Richtung der Pfeile bewegbaren Lichtquelle 41 senkrecht auf die Zwischenwand 37, 37' und die Bodenwand 35, 35' und vr>n rjnrt auf Hpn Dptpktnr 42 fällt, so daß Verfälschungen infolge Reflexionen vermieden werden. Dabei ist es auch möglich, die Palette in eine Lage zu bringen bzw. in einer Lage zu benutzen, in der das in F i g. 6 rechte Ende der Palette höher liegt als ihr linkes Ende.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    t. Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvettennestern, bei der alle Zeilen im wesentlichen gleich ausgebildet sind, dadurch gekennzeich η 21, daß beginnend an einem Ende einer Zeile (ζ. B. 2) die Bodenwand (z. B. 9) eines Küvettennestes (8) gegenüber der Bodenwand (5) des vorhergehenden Küvettennestes (4) derselben Zeile (2) in Richtung der Längserstreckung der in Richtung der Zeile (2) einander gegenüberliegenden Seitenwände (6, 7, 10, 11, 14, 15, 18, 19) oder Seitenwandbereiche der Küvettennester (4,8,12,16) versetzt ist und daß die einem Küvettennest (8) entferntere Seitenwand (6) bzw. der einem Küvettennest entferntere Seitenwandbereich des im Verlauf der Zeile (2) vorhergehenden Küvettennestes (4) sich nicht bis zur Bodenwand (13) des in der Zeile (2) nächstfolgenden Küvettennestes (12) erstreckt
  2. 2. Paleu« nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dem in der Zeile (z. B. 2) vorhergehenden Küvettennest (4) benachbarte Seitenwand (10) bzw. der dem in der Zeile vorhergehenden Küvettennest benachbarte Seitenwandbereich eines Küvettennestes (8) sich nicht höher als bis zur Bodenwand (13) des in der Zeile nächstfolgenden Küvettennestes (12) erstreckt
  3. 3. Palette nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Auflagefläche senkrecht zur Längserstreckung der Seitenwände (6, 7,10,11, 14,15,18,1 -^verläuft
  4. 4. Palette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet daß ihre Auflagefläche (23) parallel zu einer Ebene verlädt, Hie sich durch die Eckbereiche erstreckt, die jeweils durch Schnitt der Bodenwand (z. B. 5'; 13') eines Küvettennestes (4'; 12') mit ihrer dem in der Zeile nächstfolgenden Küvettennest (8'; 16) benachbarten Seitenwand (T; 15') bzw. mit ihrem dem in der Zeile nächstfolgenden Küvettennest benachbarten Seitenwandbereich gebildet ist.
  5. 5. Palette nach einem der Ansprüche 1 bis \, dadurch gekennzeichnet, daß die Küvettennester (4; 8; 12; 16) in Spaltenrichtung verlaufende, ebene, parallele Seitenwände (6, 7; 10, 11; 14, 15; 18, 19) haben.
  6. 6. Palette mil in Zeilen und Spalten angeordneten Küvettennestern, bei der alle Zeilen im wesentlichen gleich ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche der Einfüllöffnung (40; 40') der Küvettennester (34; 34') gegenüber zumindest einem Teil von deren Bodenfläche (35; 35') seitlich versetzt ist.
  7. 7. Palette nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet. daß die Einfüllöffnung (40; 40') außermittig bezüglich der Bodenfläche (35;35') angeordnet ist.
  8. 8. Palette nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen Bodenfläche (35; 35) und Einfüllöffnung (40; 40') eine den Versatz zwischen Querschnittsfläche von Einfüllöffnung (40; 40') und Bodenfläche (35; 35') überbrückende Zwischenwand (37; 37') vorgesehen ist.
  9. 9. Palette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (37; 37') und zumindest der unter ihr liegende Bereich der Bodenfläche (35; 35') eben sind.
  10. 10. Palette nach Ansprüche oder 9, dadurch
    ι ">
    gekennzeichnet, daß die Zwischenwand (37; 37') zumindest parallel zu dem unter ihr liegenden Bereich der Bodenfläche (35; 35') verläuft.
DE19813104796 1981-02-11 1981-02-11 Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvetten Expired DE3104796C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813104796 DE3104796C2 (de) 1981-02-11 1981-02-11 Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvetten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813104796 DE3104796C2 (de) 1981-02-11 1981-02-11 Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvetten

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3104796A1 DE3104796A1 (de) 1982-09-09
DE3104796C2 true DE3104796C2 (de) 1983-01-13

Family

ID=6124545

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813104796 Expired DE3104796C2 (de) 1981-02-11 1981-02-11 Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvetten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3104796C2 (de)

Families Citing this family (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4551308A (en) * 1981-07-09 1985-11-05 International Technidyne Corp. Apparatus for analyzing the influence of additive reagents upon the coagulation of blood and related methods
US5292484A (en) * 1992-07-16 1994-03-08 Spectrum Systems, Inc. Cuvette and cuvette cartridge for a chemical analyzer
EP1494007B8 (de) * 2003-06-30 2014-09-24 Tecan Trading AG Vorrichtung und Verfahren zum Analysieren von Proben

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
NICHTS-ERMITTELT

Also Published As

Publication number Publication date
DE3104796A1 (de) 1982-09-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2463113C2 (de) Küvettarium
EP0019871B1 (de) Küvette für optische Untersuchungen von Flüssigkeiten
DE3204578C2 (de) Vielfachküvette für die photometrische Analyse
DE2710020C2 (de)
DE69312863T2 (de) Küvetten Matrix
DE2740073C3 (de) Densitometer zur Auswertung eines mittels Transparenzflüssigkeit transparent gemachten Films
DE2739585A1 (de) Spektrophotometer
DE2636678A1 (de) Kuevette und anwendung der kuevette in einem verfahren zur blutprobenanalyse
DE4310583A1 (de) Teststreifenanalysesystem
EP0144928A2 (de) Photometerkopf für kleine Messvolumina
DE1950067C3 (de) Reaktionsbehälter
EP0113118B1 (de) Küvette zur Durchführung einer photometrischen Messung
EP0220521B1 (de) Kolorimetrisches Gasdosimeter
EP1494007A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Analysieren von Proben
DE2832806C2 (de) Vorrichtung zum Messen einer Eigenschaft einer Flüssigkeitsprobe
EP0016339A1 (de) Vorrichtung zur Ermittelung des Reflexionsvermögens der Oberfläche eines Messobjektes
DE3104796C2 (de) Palette mit in Zeilen und Spalten angeordneten Küvetten
DE2357890B2 (de) Optischer Schnellanalysator vom Drehkürettentyp
DE19857215A1 (de) Multiküvettenrotor
EP0681545B1 (de) Vorrichtung zum prüfen von zigaretten
WO2000049389A2 (de) Fluoreszenzkorrelationsspektroskopievorrichtung und -verfahren, insbesondere zur mehrfarbenfluoreszenzkorrelationsspektroskopie
DE69622935T2 (de) Halter für flachen Probenträger mit verminderter Z-Achsenveränderlichkeit
AT406310B (de) Vorrichtung zur messung der migrationsfähigkeit von amöboid beweglichen zellen
DE3237563C1 (de) Mehrzweckküvette
EP3184989B1 (de) Küvette

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8327 Change in the person/name/address of the patent owner

Owner name: EPPENDORF - NETHELER - HINZ GMBH, 2000 HAMBURG, DE

8339 Ceased/non-payment of the annual fee