DE310538C - - Google Patents

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DE310538C
DE310538C DENDAT310538D DE310538DA DE310538C DE 310538 C DE310538 C DE 310538C DE NDAT310538 D DENDAT310538 D DE NDAT310538D DE 310538D A DE310538D A DE 310538DA DE 310538 C DE310538 C DE 310538C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G8/00Underwater vessels, e.g. submarines; Equipment specially adapted therefor
    • B63G8/28Arrangement of offensive or defensive equipment
    • B63G8/30Arrangement of offensive or defensive equipment of artillery or missile launching means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
RATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 65«. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf die Lagerung von Bereitschaftsmunition im Aufbau von •Unterseebooten, und zwar will die Erfindung eine Anordnung der Munitionsbehälter treffen, die wenig Platz beansprucht und ein besonders leichtes und schnelles Entnehmen der Munition aus ihren Behältern ermöglicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Querschnitt durch einen Teil des Aufbaues eines Unterseebootes mit der in Stirnansicht wiedergegebenen Munitionslagerung,
Fig. 2 den zugehörigen senkrechten Längs-
J5 schnitt des Aufbaues mit der Munitionslagerung in Seitenansicht, und '
Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung bei anderer Läge einzelner Teile.
Zwei durch Deckel A 2 wasserdicht abschließbare Behälter A, A1 (Fig. i), ■ von denen der eine zur Aufnahme einer Kartusche und der andere zur Aufnahme eines Geschosses bestimmt ist, sind durch ein Gestell oder einen Rahmen B miteinander verbunden. Der Rahmen besitzt wagerecht liegende Zapfen C, mit denen er in Böcken C1 gelagert ist, die auf dem druckfesten Innenteile G des Bootes sitzen. Für die Munitionsbehälter ist in dem Oberdeck F, das der Bedienungsmannschaft für
das.Geschütz als Stand dient, eine Öffnung f2 (Fig. 3) vorgesehen, die durch eine bei F1 an dem Oberdeck angelenkte Klappe D abgeschlossen werden kann. Mit der Klappe D und dem Rahmen B ist ein aus zwei Lenkern E, E1 bestehendes Gestänge verbunden, mittels dessen der Rahmen B beim Umlegen der Klappe D in die Stellung nach Fig. 3 um die Achse der Zapfen C geschwenkt wird. Der Schwerpunkt des Rahmens B und der gefüllten Behälter A, A1 liegt zwischen der Achse der Zapfen C und den Deckeln A2.. >
Wenn die Klappe D geschlossen ist, nimmt der Rahmen B die wagerechte Lage ein, in welcher er durch einen Anschlag o. dgl. gehalten wird (Fig. 1 und 2). Das Gestänge E, E1 ist dann eingeknickt. Soll aus den Behältern A, A1 die Munition entnommen werden, so wird die Klappe D geöffnet und bis in die Stellung nach Fig. 3 umgelegt. Während des ersten Teiles dieser Bewegung der Klappe wird das Gestänge E, E1 gestreckt, so daß der Rahmen B noch, die wagerechte Lage einnimmt, wenn die Klappe die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien wiedergegebene Stellung erreicht hat. Beim Umlegen der Klappe über diese Stellung hinaus wird der Rahmen B unter Vermittelung des gestreckten. Gestänges E, E1 um die Achse der Zapfen C geschwenkt, und λ zwar nehmen· die Behälter A, A1 eine nahezu senkrechte Stellung ein, wenn die Klappe D auf dem Oberdeck F ruht\ (Fig. 3). Bei dieser Stellung der Behälter, in der sie unter Ver-1 mittelung des Gestänges E, E1 durch die Klappe D gehalten werden, liegt deren durch die Deckel A2 geschlossenes Ende (die Ent- 65' nahmeöffnung) ein beträchtliches Stück über dem Oberdeck F, so daß die Munition schnell und leicht aus den Behältern entnommen werden kann.
Die beschriebene Einrichtung bietet den weiteren Vorteil, daß bei ihrer Verwendung auch solche Räume im durchflutetenι Aufbau
von Unterseebooten zur Aufnahme von Bereitschaftsmunition ausgenutzt werden können, die wegen ihrer geringen Höhe eine Verstauung der Munitionsbehälter in senkrechter oder nahezu senkrechter Lage nicht zulassen. Ferner ergibt der Umstand, daß das Aufrichten der Munitionsbehälter nicht schon zu Beginn des öffnens der Klappe D sondern erst dann erfolgt, nachdem die Klappe um ein gewisses Maß
ίο angehoben worden ist, eine besonders leichte und bequeme Handhabung der Anordnung.
Ohne das Wesen der Erfindung zu ändern, könnte man die Munitionsbehälter anstatt nebeneinander auch übereinander am schwenkbaren Rahmen anordnen öder jede Munitionseinheit (z. B. Patrone) einzeln in der beschriebenen Weise lagern.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Lagerung von Bereitschaftsmunition - im Aufbau von Unterseebooten, dadurch gekennzeichnet, daß die Munition in schwenkbaren Behältern gelagert ist, die aus einer liegenden Stellung unterhalb des Bedienungsstandes in " eine Lage aufgerichtet werden können, in der ihre Entnahmeöffnung^ich oberhalb des Bedienungsstandes befindet. , '
  2. 2. Lagerung von Bereitschaftsmunition nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Munitionsbehälter mit einer Klappe (D), die eine öffnung (f 2) im Bedienungsstande (F) abschließt, derartig verbunden sind, daß beim öffnen, der Klappe die Munitionsbehälter aufgerichtet werden.
  3. 3. Lagerung von Bereitschaftsmunition nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ' eine solche Verbindung zwischen den Munitionsbehältern und der Klappe (D), daß das Aufrichten der Munitionsbehälter erst dann erfolgt, nachdem die Klappe einen gewissen Weg zurückgelegt hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. '"rKniJ
    KlCH ^DRUCKEREI.
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