DE3105455C2 - Vorrichtung zum Einprägen von offenen Kanälen in den Umfang von stabförmigen, am Umfang thermisch deformierbaren Filterabschnitten für rauchbare Artikel - Google Patents
Vorrichtung zum Einprägen von offenen Kanälen in den Umfang von stabförmigen, am Umfang thermisch deformierbaren Filterabschnitten für rauchbare ArtikelInfo
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- A24D3/00—Tobacco smoke filters, e.g. filter tips or filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces of cigars or cigarettes
- A24D3/02—Manufacture of tobacco smoke filters
- A24D3/025—Final operations, i.e. after the filter rod forming process
- A24D3/0258—Means for making grooves
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Abstract
Zur Herstellung von Filterzigaretten mit Nebenluftkanälen werden in den Umfang der Filterabschnitte Längskanäle eingeprägt mit beheizten Prägestempeln, die am Grund der Mulden eines die Filterabschnitte fördernden Muldenförderers (2, 16) und am Grund von Mulden eines umlaufenden Muldenelementes (1, 13) angeordnet sind. Beim Prägen erfassen die Mulden von Muldenförderer und Muldenelement jeweils paarweise in Gegenüberstellung gemeinsam einen Filterabschnitt.
Description
e) ein mit koaxial auf seinem !nnenumfang angeordneten Mulden ausgestalteter Muldenring ist,
der
f) die Muldentrommel umgibt,
g) einen größten Innendurchmesser als der Außendurchmesser der Muldentrommel hat,
h) um die halbe Durchmesserdifferenz exzentrisch
versetzt aber achsparaliel zur Muldentrommel
gelagert ist und
i) synchron mit der Muldentrommel umläuft
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Prägestempel sich parallel zur Muldenachse erstreckende Stäbe sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägestempel (34—37;
74—77) sich schräg zur Muldenachse (40) erstrekkende, schraubenförmig gewundene Stäbe sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mulden (31,32) für doppelt
lange Filterabschnitte (23) ausgerüstet sind und daß die Prägestempel (34—37) sich nur über einen mittleren Längenbereich der eingelegten, doppelt langen Filterabschnitte (23) erstrecken.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einprägen von offenen Kanälen in den Umfang von stabförmigen, am Umfang thermisch deformierbaren Filterabschnitten für rauchbare Artikel, bei der
a) Filterabschnitte von Mulden am Umfang umlaufend angetriebener Muldenförderer eingefaßt und
die Kanäle mit auf dem Grund der Mulden angeordneten Prägestempeln eingeprägt werden,
b) zwei angetriebene Muldenförderer vorgesehen sind, deren Mulden sich quer zur Förderrichtung
erstrecken und in Gegenüberstellung paarweise einen Prägebereich bilden, wobei jeweils ein eingelegter Filterabschnitt formschlüssig eingeschlossen
ist,
c) die Prägestempel beheizbar sind und
d) der erste Mu'.denförderer eine mit koaxial auf ihrem Umfang angeordneten Mulden ausgestattete
Bei einer aus der US-PS 41 64 438 vorbekannten Vorrichtung dieser Art sind beide Muldenförderer Muldentrommeln, die achsparaile! nebeneinander angeordnet
ίο sind und mit ihrem Umfang aufeinander abrollen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Muldenförderer
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß er sich auf möglichst engem Raum verwirklichen läßt Die
Lösung dieser Aufgabe ist im Anspruch 1 gekennzeich
ne-_
Diese Lösung bietet, bezogen auf den Trommelumfang, einen langen Einwirkungsabschnitt, so daß gleiche
Einwirkungsdauer erzielbar ist bei einem kleineren Trommeldurchmesser als bei einer vergleichbaren Aus
führung nach US-PS 41 64 483.
Bei dieser Lösung können, wie es auch bei Vorrichtungen nach der genannten US-PS möglich ist, Kanäle
beliebiger Form, insbesondere solche, die sich in Längsrichtung der Filterabschnitte erstrecken, hergestellt
werden. Die Lösung ist einfach herstellbar und einfach in moderne Maschinen zur Herstellung von Filterzigaretten einzugliedern.
Nach der Erfindung kann in vorteilhafter Weise weitgehend auf die bewährten Konstruktionselemente be-
kannter Muldentrommeln zurückgegriffen werden und durch die Beteiligung zweier starrer, synchron umlaufender Muldenelemente ist auf einfache Weise sichergestellt daß die beiden an der Prägung beteiligten Mulden
exakt aufeinander zugeführt werden.
Für den Fall, daß Kanäle in die Filterabschnitte eingeprägt werden sollen, die sich in Längsrichtung der Filterabschnitte vom Mundende erstrecken, aber nicht bis
an das mundferne Ende der Filterabschnitte reichen, wird eine Ausgestaltung bevorzugt 1;« dadurch ge
kennzeichnet ist, daß die Mulden für zwei doppelt lange
Filterabschnitte ausgerüstet sind und daß die Prägestempel sich nur über einen mittleren Längenbereich
der eingelegten, doppelt langen Filterabschnitte erstrekken. Doppelt lange Filterabschnitte sind solche, die spä-
ter in der Mitte geteilt werden in zwei Filterabschnitte, von denen jeder für einen stabförmigen, rauchbaren Artikel ausreicht. Mulden für doppelt lange Filterabschnitte sind für andere Zwecke üblich und empfehlen sich
auch bei anderen Kanalfigurationen.
so Die mit Vorrichtungen nach der Frfindung hergestellten, mit eingeprägten Kanälen ausgestatteten Filterabschritte werden vorzugsweise verwendet für Filterzigaretten oder für die Filtermundestücke anderer stabförmiger, rauchbarer Artikel, an deren Mundstück Neben-
luftkanäle erzeugt werden, indem die Filterabschnitte mit einem Belagpapier umhüllt werden, das die Kanäle
abdeckt, und in die abgedeckten Kanäle mündende Nebenluftöffnungen, Porositäten oder Löcher oder Aussparungen aufweist, durch die der Raucher Nebenluft
zusammen mit dem Hauptstromrauch ansaugen kann. Wenn sich die angesaugte Nebenluft erst im Mund mit
dem Hauptytromrauch vermischen soll, dann werden Filterabschnitte verwendet, die an ihrem Umfang eine
luftundurchlässige Umhüllung aufweisen, durch die
auch der Grund der eingeprägten Kanäle luftundurchlässig wird.
Wenn hier und im folgenden von stabförmigen, rauchbaren Artikeln gesprochen wird, dann können das Zi-
3
garren, Zigarillos oder Zigaretten sein, vorzugsweise Lagerung von Muldentrommel zum Muldenring die
sind es Zigaretten. Mulden zunächst geöffnet sind zur Aufnahme der Filter-
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher abschnitte aus dem Schragenschacht 80, sich dann über
erläutert In der Zeichnung zeigt den Prägebereich 69 schließen, um sich dann wieder 2u
F i g. 1 eine Vorrichtung zum Einprägen von Kanälen, 5 öffnen für die Abgabe an die Muldentrommel
F i g. 2 eine Mulde aus F i g. 1 perspektivisch und auf- Die Filterabschnitte sind zwei doppelt lange Filterabgebrochen,
schnitte und werden nach Trennung 54 zu Doppelziga-
F i g. 3 den Teilschnitt IH aus F i g. 1 aufgebrochen, retten weiterverarbeitet Eine Doppelzigarette besteht
Fig.4 den Teilschnitt IV aus Fig.3 aufgebrochen, aus einem doppelt langen Filterstab, an dessen beide
und ίο Enden koaxial je ein Tabakstab angesetzt ist der durch
F i g. 5 schematisch die Ansicht gemäß dem Pfeil V ein um den Filterabschnitt und angrenzende Teile der
aus F i g. 1. Tabakstäbe gelegtes, aufgeklebtes Belagblatt am Filter-
Fig. 1 sind die geprägten Filterabschnitte schwarz abschnitt befestigt ist Eine Doppelzigarette wird dann
und die ungeprägten weiß markiert Es ist eine in Pfeil- in der Mitte der Filterabschnitte entlang der gestrichelrichtung
umlaufend antreibbare Muldentrommel 60 15 ten Linie 55 und 56 aus F i g. 3 in Einzelzigaretten zervorgesehen,
deren Außendurchmesser 61 etwas kleiner teilt Durch die eingeprägten Kanäle sind in jedem FiI-ist
als der Innendurchmesser 62 eines darübergestülp- terabschnitt auf den Umfang verteilt vier Kanäle vorgeten,
synchron zur Muldentrommel 60 in gleicher Rieh- sehen, die durch das Belagpapier des betreffenden
tung umlaufend antreibbaren Muldenringes 63. Der Mundstückes nach außen abgedeckt sind und bis zum
Muldenring 63 ist achsparallel aber um die halbe Durch- 20 Mundende der Filterzigarette reichen, wobei das Mund-Pl
messerdifferenz 64 exzentrisch versetzt zur Mulden- ende in der Schnittebene der gestrichelten Linie 55 und
Ψ? tröiriine! €0 gelagert Die Muldentrornmei 60 weist auf 56 liegt Die Kanäle reichen nicht b*. an das mundferne
Il ihrem Umfang 65 und der Muldenring 63 ,-;af seinem Ende der Filterabschnitte. Die angesaugte Nebenluft
i| Innenumfang 66 äquidistant Mulden auf, zum Beispiel kann in die Kanäle eintreten durch Porositäten oder
ί; die Mulden 67,68. Die beiden Teile sind so aufeinander 25 Löcher oder Aussparungen, die im darübergedickten
ΪΑ synchronisiert, daß in dem Prägebereich 69 die Mulden Belagpapier vorgesehen sind.
';? des Muldenringes einerseits und der Muldentrommel In Aöänderung dieses Ausführungsbeispiels können
% andererseits paarweise in Gegenüberstellung geraten die Prägestempel auch parallel zur Achsrichtung 40 an-Jf
und Filterabschnitte, zum Beispiel den Filterabschnitt geordnet und geradlinig sein.
ti 70, die in den Mulden der Muldentrommel 60 angeliefert 30
^ werden, formschlüssig einschließen. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
i| Die Mulden der Muldentrommel 60 und des Mulden-
ψ, ringes 63 sind auf ihrem Grund mit Prägestempeln, zum
:; Beispiel den Prägestempeln 34 bis 37 und 74 bis 77
[ aasgestattet F i g. 3 und 4 zeigt zum Beispiet die Mulden
- 31, 32 mit den langgestreckten, stabartigen heizbaren
' Prägestempeln 34, 35, 36, 37, die sich, wie aus F i g. 3
ersichtlich, nicht ganz über die Länge eines eingelegten Filterabschnittes erstrecken, so daß der Filterabschnitt
zum Beispiel der Filterabschnitt 23, an beiden Enden ein Stück über die Prägestempel 34 übersteht. Es sind im
beschriebenen Fall vier Prägestempel in den beiden, einander gegenüberliegenden Mulden 31, 32 vorgesehen,
die sich gleichmäßig auf den Umfang des Filterabschnittes 23 verteilen und im spitzen Winkel gegen die
Achsrichtung 40 der Mulden schraubenförmig gewunden sind. Diese Prägestempel 34 bis» 37 sind elektrische
Heizstäbe, die über eine in der Zeichnung nicht dargestellte Stromversorgung beheizt werden.
Die noch ungeprägten Filterabschnitte gelangen von dem Schacht 80 eines Filterschragens vereinzelt zunächst
in den Aufnahmebereich der Muldentrommel 60 auf eine A jlageplattform »1 in die Position des Filterabschnittes
82 aus F i g. 5 und werden von da durch eine nicht dargestellte Führung auf der Muldentrommel 60
unter den Muldenring 63 in die gestrichelt gezeichnete Position des Filterabschnittes 83 geschoben. Sie gelangen
dann durch den Prägebereich 69, werden geprägt und gelangen schließlich an eine Obergabestelle 84 in
eine Stellung, die der Filterabschnitt 86 in Fig.5 einnimmt.
In dieser Stellung werden die Filterabschnitte im Takt der durchlaufenden Mulden von einem nicht dargestellten
Stempel ausgeschoben in die Stellung, die der Filterabschnitt 87 einnimmt. Der Filterabschnitt 87 befindet
sich in einer Mulde einer abnehmenden Muldentrommel 85, die db fertig geprägten Filterabschnitte an
einen Abförderer 88 abgibt.
Bemerkenswert ist. J.'ß durch die Exzentrizität der
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Einprägen von offenen Kanälen in den Umfang von stabförmigen, am Umfang
thermisch deformierbaren Fdterabschnitten für rauchbare Artikel, bei der
a) Filterabschnitte von Mulden am Umfang umlaufend angetriebener Muldenförderer eingefaßt und die Kanäle mit auf dem Grund der
Mulden angeordneten Prägestempeln eingeprägt werden,
b) zwei angetriebene Muldenförderer vorgesehen sind, deren Mulden sich quer zur Förderrichtung erstrecken und in Gegenüberstellung
paarweise einen Prägebereich bilden, wobei jeweils ein eingelegter Filterabschnitt formschlüssig eingeschlossen ist,
c) die Prägestempel beheizbar sind und
d) der erste Mukieniördcrer eine mit koaxial auf
ihrem Umfang angeordneten Mulden ausgestattete Muldentrommel ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Muldenförderer
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813105455 DE3105455C2 (de) | 1981-02-14 | 1981-02-14 | Vorrichtung zum Einprägen von offenen Kanälen in den Umfang von stabförmigen, am Umfang thermisch deformierbaren Filterabschnitten für rauchbare Artikel |
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| DE3105455C2 true DE3105455C2 (de) | 1985-07-25 |
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ID=6124905
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