DE3106546C2 - - Google Patents

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Ottmar 6750 Kaiserslautern De Bacharach
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Gebr Pfeiffer Ag 6750 Kaiserslautern De
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C15/007—Mills with rollers pressed against a rotary horizontal disc
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
    • B02C2015/002—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs combined with a classifier

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Walzenschüsselmühle mit einer in einem Mühlengehäuse angeordneten, um eine senkrechte Mittelachse umlaufenden Mahlschüssel und ortsfest angeordneten, auf dieser Mahlschüssel abrollenden Mahlwalzen, die an Armen drehbar gelagert sind und von einem Druckrahmen über die Arme an die Mahlschüssel angepreßt sind, wobei zur Erzeugung des Anpreßdrucks über Zugstangen auf den Druckrahmen einwirkende Hydraulikzylinder oder dergleichen vorgesehen sind.
Neben diesen von den Zugstangen übertragenen, im wesentlichen senkrecht oder angenähert senkrecht verlaufenden Zugkräften wirken, bedingt durch den Mahlvorgang und die dort auftretenden Kräfte, auch in waagerechter Ebene verlaufende Kräfte auf den Druckrahmen ein. So entstehen insbesondere aufgrund der Drehmomente in Umfangsrichtung des Druckrahmens wirkende Kräfte, die in irgendeiner Weise aufgenommen werden müssen.
Bei bekannten Walzenschüsselmühlen (z. B. EP-A-17 342 und US-A-41 47 308, Fig. 1a, b) sind hierzu sogenannte Führungsbahnen vorgesehen, die als Widerlager für den Druckrahmen dienen. Ist zum Beispiel der Druckrahmen im wesentlichen in Gestalt eines gleichseitigen Dreieckes ausgebildet, wobei jedem Schenkel ein Arm für eine Mahlwalze zugeordnet ist, und ist das Mühlengehäuse in Gestalt eines gleichseitigen Sechseckes ausgebildet, sind derartige Führungsbahnen in den den Ecken des Druckrahmens zugeordneten Ecken des Mühlengehäuses angeordnet. Dies bedeutet, daß die auftretenden Kräfte verhältnismäßig umständlich über die Führungsbahnen und auf dem Umweg über das Mühlengehäuse dem Mühlenfundament zugeleitet werden müssen. Dies gilt auch bei einer anderen bekannten Ausführungsform (US-A-41 47 308, Fig. 2-4), bei welcher anstelle der genannten Führungsbahnen zusätzlich in waagerechter Richtung verlaufende und am Mühlengehäuse unter Zwischenschaltung von druckausgleichenden Vorrichtungen abgestützte Zugstangen, die an den Ecken des Druckrahmens angreifen, vorgesehen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die aus dem Mahlvorgang resultierenden Kräfte mit möglichst einfachen Mitteln unmittelbar in das Mühlenfundament abzuleiten und so zusätzliche Konstruktionen und insbesondere zusätzliche Belastungen des Mühlengehäuses zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Walzenschüsselmühle durch die kenn­ zeichnenden Merkmale des Anspruchs gelöst. Dabei sind die an sich vorgesehenen Zugstangen, die unter der Einwirkung von Hydraulikzylindern stehen und entsprechende Kräfte zum Andruck der Mahlwalzen auf die Mahlschüssel über den Druckrahmen übertragen, abhängig von den auftretenden Drehmomenten und den durch diese erzeugten Kräfte, in Umfangsrichtung des Druckrahmens geneigt zur Senkrechten angeordnet.
Durch diese geneigte Anordnung der Zugstangen können die durch die Drehmomente während des Mahlvorganges erzeugten Kräfte unmittelbar in das Mühlenfundament übertragen werden. Etwa auftretende dynamische Kräfte bleiben ohne Einwirkung, da diese durch die durch den Federweg der Anordnung gegebene Dämpfung absorbiert werden. Das Mühlengehäuse kann leichter ge­ baut werden, da es von der Übertragung dieser Kräfte nun ent­ lastet ist. Irgendwelche zusätzlichen Konstruktionen kommen in Wegfall.
Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch dieselbe erzielten Vorteile ergeben sich aus der nach­ folgenden Beschreibung einer in den Zeichnungen rein schematisch und beispielsweise dargestellten Ausführungs­ form des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt eine Walzenschüsselmühle in Seitenan­ sicht mit Blickrichtung auf eine der Zugstangen.
Fig. 2 gibt einen Schnitt (in etwas vergrößertem Maß­ stab) nach der Linie II-II in Fig. 1 wieder.
In einem Mühlengehäuse 1, auf dem oben in an sich be­ kannter Weise ein Sichter 2 aufgesetzt sein kann, laufen auf einer sich um die senkrechte Mittelachse der Mühle drehenden Mahlschüssel 3 Mahlwalzen 4 um Achsen um, die unter Zwischen­ schaltung von Armen 5 unter der Einwirkung eines Druckrahmens 6 stehen. Dieser Druckrahmen 6 dient zur Übertragung des notwen­ digen Mahldruckes auf die Mahlwalzen 4, der von hydraulischen Zylindern 7 erzeugt wird, die ihrerseits wieder über Zugstangen 8 auf den Druckrahmen 6 wirken.
Diese Zugstangen 8 waren bei den bekannten Mühlenformen in den in den Zeichnungen gestrichelt dargestellten Positionen 8′ angeordnet und wurden von Zylindern 7′ beaufschlagt. Sie konnten also im wesentlichen nur die in der senkrechten Richtung auftre­ tenden Kräfte aufnehmen, d. h. den Druckrahmen 6 zentrieren. Insbesondere bedingt durch die beim Mahlvorgang entstehenden, beim Ausführungsbeispiel im Uhrzeigersinn wirkenden Drehmomente müssen aber auch waagerechte Kraftkomponenten in das Mühlenfundament 9 abgeleitet werden. Dies geschah bei der einfachsten bisher bekannten Ausführungsform durch sogenannte Führungsbahnen, die in den Eckbereichen 10 des Mühlengehäuses 1 angeordnet waren, die den Ecken 11 des Druckrahmens 6 zugeordnet waren. Auch aufwendigere Konstruktionen mit zusätzlichen Zugstangen sind bekannt.
Diese waagerechten Kraftkomponenten können nun in konstruktiv einfacher und das Mühlengehäuse 1 entlastender Art und Weise eben unmittelbar in das Mühlenfundament 9 abgeleitet werden, wenn die Zugstangen 8, abhängig von der Größe und Richtung der auftretenden Drehmomente, eine geneigte Anordnung, wie in den Figuren in ausgezogenen Linien dargestellt, erhalten.

Claims (1)

  1. Walzenschüsselmühle mit einer in einem Mühlengehäuse angeordneten, um eine senkrechte Mittelachse umlaufenden Mahlschüssel und ortsfest angeordneten, auf dieser Mahlschüssel abrollenden Mahlwalzen, die an Armen drehbar gelagert sind und von einem Druckrahmen über die Arme an die Mahlschüssel angepreßt sind, wobei zur Erzeugung des Anpreßdrucks über Zugstangen auf den Druckrahmen einwirkende Hydraulikzylinder oder dergleichen vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Zugstangen (8), abhängig von den auftretenden Drehmomenten und den durch diese erzeugten Kräfte, in Umfangsrichtung des Druckrahmens geneigt zur Senkrechten angeordnet sind.
DE19813106546 1981-02-21 1981-02-21 Walzenschuesselmuehle Granted DE3106546A1 (de)

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GB8203137A GB2094661B (en) 1981-02-21 1982-02-03 Bowl mill pulveriser
JP57018309A JPS57153739A (en) 1981-02-21 1982-02-09 Roll type crusher
US06/349,456 US4465240A (en) 1981-02-21 1982-02-17 Bowl mill pulverizer
FR8202610A FR2500327B1 (fr) 1981-02-21 1982-02-17 Broyeur a cylindres et a auge

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GB2094661A (en) 1982-09-22
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FR2500327B1 (fr) 1985-11-08
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