DE310664C - - Google Patents
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
- D01B1/14—Breaking or scutching, e.g. of flax; Decorticating
- D01B1/30—Details of machines
- D01B1/32—Feeding arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
Bei der Verarbeitung stabförmigen Arbeitsgutes ist es häufig. erforderlich, »eine große
Menge dieses Arbeitsgutes in geordneter Nebeneinanderlage auf eine Einlaufvorrichtung
zu bringen, die das Arbeitsgut in guter Ordnung einer Weiterverarbeitungsmaschine
zuführt. Insbesondere treten solche Forderungen in der Spinnerei und Weberei auf,
wenn es sich darum handelt, stengelartige
ίο Pflanzen auf Fasergewinnung hin zu verarbeiten.
Meist haben die Stengel, z. B. und insbesondere die Stengel der Nesselpflanze eine vorangehende Naßbehandlung durchgemacht,
die das Anpacken der Stengel erschwert.
Da nun zur Gewinnung einer bestimmten Fasermenge eine ganz erheblich große Stengelmenge
erforderlich ist, so scheidet Handarbeit aus.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die die selbsttätige Zuführung derartiger
stabförmiger Körper in völliger Ordnung nebeneinander auf die Einlaufeinrichtung der
Weiterbehandlungsmaschine (bei der Nesselpflanzenbehandlung z. B. der den 'Bast vom
Stengel abziehenden Schälmaschine) bewirkt. Die Stengel müssen in Parallellage zueinander
gebracht werden, damit sie auf die Einlaufvorrichtung parallel und in gewissen Zwischenräumen
voneinander aufgelegt werden. Das Arbeitsgut steht nur ungeordnet zur Verfügung,
es muß also die Ordnung und Einzellagerung innerhalb der den Gegenstand der Erfindung ausmachenden Vorrichtung geschehen.
Da nun das Arbeitsgut meist nicht trocken und infolgedessen, insbesondere bei
Stengeln der Bast an diesen weich ist, so wird er durch irgendwelche Behandlung leicht vom
Stengel losgelöst, so daß man mit Mangeln oder derartigen Vorrichtungen, die durch das
Hin- und Hermangeln der in Bündeln geschichteten Stengel diese nach und nach breit
und nebeneinander parallel hinlegen, nichts anfangen kann, denn dann würde sich der Bast
vom Stengel vorzeitig lösen.
Die auf der Zeichnung in einem schematischen Ausführungsbeispiel dargestellte Vorrichtung
beseitigt nun diese Schwierigkeit vollkommen. Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer die Stengel ungeordnet
aufnehmenden Zuführung α und einem in sich geschlossenen Förderband t. Dieses Förderband
bildet unterhalb der Mündung der Zuführung α einen Aufnahmesack I, in den hinein
die Stengel von der Zuführung α fallen und dort einen Haufen bilden. Das Fördertuch t
trägt, um die Stengel einzeln auszulesen und weiterzuführen, in bestimmten kurzen Abständen
kleine Winkel b, deren jeder nicht höher als etwa die mittlere Nesseldicke ist.
Diese Winkel b erstrecken sich nicht über die ganze Breite des Fördertuches t. Dieses ist
so breit, daß es für die größte in Frage kommende Stengellänge ausreicht. Die Stengel in
dem Sack I drehen sich beim Lauf des Tuches t
in Richtung des eingezeichneten Pfeiles, so daß sich je ein Stengel auf je einen der
kleinen Winkel b' legt. Es wird, wie in einem Bagger; Stengel auf Stengel in die Höhe und ·
über die Leitwalzen d und e geführt. Die Stengel sollen auf die Einführvorrichtung p
gelangen, die zu der Weiterverarbeitungs-
- maschine,· also ζ. Β. zur Stengelschälmaschine,
führt. Dieses Tuch wandert entweder in die Zeichenebene hinein oder tritt über sie heraas.
Es muß durch die Stengel die ganze Breite der Einführvorrichtung/) belegt werden. Dazu dient eine an sich bekannte Pendeleinrichtung,
deren einer Strang durch das mit den Winkeln besetzte.. Tuch t gebildet wird, während
um Rollen η und.ο ein Fübrungstueh m
läuft und mitpendelt. Die Winkel b laufen durch den Spalt zwischen t and m hindurch,
und es verbleibt auf dieser Niederführungsstrecke durch die Anordnung des Tuches in
jeder einzelne Stengel auf seinem zugehörigen
*5 Winkel. Durch die Pendelwirkung, werden
die Stengel in der aus der Zeichnung* ersichtlichen Weise einzeln und in Ordnung mit gewissen
Abständen nebeneinander auf die· Einführvorrichtung p gelegt.
Es sei bemerkt,-daß zu Förderzwecken bei
Zigarettenmaschinen die Anwendung eines Hängesackes schon vorgeschlagen ist. Dort
ist das den Sack bildende Tuch mit Stacheln besetzt und dient nur dazu, aus einem Tabakhaufen
ein Vließ zu bilden, nicht aber soll, wie im vorliegenden Fall, aus einem stabförmigen
Gut außer der Förderung auch eine Ordnungsauslese stattfinden, wie es im A^erein
mit der Umrollting die je einen Stengel aufnehmenden
Winkel tun.
Claims (2)
- PATENT-Ansprüche :. i. Zuführ- und Auflegevorrichtung für stabförmiges Arbeitsgut, insbesondere Nesselstengel, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein in bestimmten Abständen mit Querleisten oder Winkeln besetztes Fördertuch ein Durchhängesack zur Aufnahme der noch ungeordneten Menge des stabförmigen Arbeitsgutes gebildet wird, aus dem beim AVandern des Sacktuches durch die Umrollung im Sacke das Arbeitsgut einzeln auf die Winkel gelangt und von dem Fördertuche weiter zu einer Ablegevorrichtung geführt wird.
- 2. Zuführ- und Auflegevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Winkeln besetzte Fördertuch (i) die Stengel durch eine an sich für Gewebeablegung bekannte Doppeltuchpendelvorrichtung (i, m) zwecks Einzelablegung auf eine quer dazu wandernde Einführvorrichtung (ρ) ablegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310664C true DE310664C (de) |
Family
ID=563714
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310664D Active DE310664C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310664C (de) |
-
0
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