DE310670C - - Google Patents
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- DE310670C DE310670C DENDAT310670D DE310670DA DE310670C DE 310670 C DE310670 C DE 310670C DE NDAT310670 D DENDAT310670 D DE NDAT310670D DE 310670D A DE310670D A DE 310670DA DE 310670 C DE310670 C DE 310670C
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- Germany
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- propeller
- firearm
- aircraft
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C39/00—Aircraft not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
Bewaffnete Flugzeuge mit drei Motoren [ wurden bisher in ihren hauptsächlichen Aus- j
führungsformen nach Fig. ι und 2 der beiliegenden
Zeichnung ausgeführt. Die Anordnung der Fig. ι besitzt zwei Zugschrauben d und eine Druckschraube d'
und führt den Namen »Zweizugschrauben-Doppeldecker« ; da Zugschrauben erfahrungsgemäß
einen günstigeren Wirkungsgrad aufweisen als Druckschrauben, liegt in dieser
Propeller Verteilung ein wesentlicher Vorzug. Dieses Flugzeug ist mit einer nach vorn^gerichteten
und zwei nach hinten gerichteten Feuerwaffen c — Maschinengewehren — ausgestattet.
Da bei den verhältnismäßig großen Ausmaßen solcher Flugzeuge der Angriff und daher auch die vordere Bewaffnung eine
untergeordnete Rolle spielen, während die Verteidigung, also die Feuerbereitschaft nach
rückwärts, von größerer Bedeutung ist, erhält der Umstand, daß nach rückwärts zwei Maschinengewehre
verfügbar sind, erhöhten Wert. Andererseits hat jedoch die Ausführungsform der Fig. 1 den Nachteil, daß zwei Rümpfe
angeordnet werden müssen, welche einen größeren Luftwiderstand und ein höheres Gewicht
bedingen; außerdem muß die Steuerfläche, welche die beiden Rümpfe verbindet,
eine außerordentliche Größe erhalten und kann deshalb nur sehr schwer auf genügende
Festigkeit gebracht werden.
Die zweite der bekannten Ausführungs- ■ formen von Flugzeugen mit drei Motoren ist
in Fig. 2 gezeichnet und heißt, da sie außer einer Zugschraube d zwei Druckschrauben d'
besitzt, »Zweidruckschrauben - Doppeldecker« Diese Anordnung besitzt nicht die gekennzeichneten
Nachteile derjenigen der Fig. 1, da nur ein einziger Rumpf vorhanden ist. Dagegen
entfallen die oben angeführten Vorzüge der Fig. 1 hinsichtlich der Schraubenwirkung
und hinsichtlich der Verteilung der Feuerwaffen. ■
Die Erfindung vereinigt nun die Vorteile der durch die Fig. 1 und 2 veranschaulichten
Flugzeugtypen dadurch, daß seitlich von dem üblichen, die hintere Schwanzfläche tragenden
Flugzeugrumpf, der in bekannter Weise einen vorderen Propeller und eine nach, rückwärts
gerichtete Feuerwaffe besitzt, Booteinheiten angeordnet sind, von denen die eine einen
vorderen Propeller und eine . hinten liegende Feuerwaffe, die andere einen hinteren Propeller
und eine vordere Feuerwaffe aufnimmt.
Der Erfindungsgegenstand ist durch die Fig. 3 und 4 veranschaulicht; erstere zeigt
eine Draufsicht, die letztere eine Vorderansicht.
Der in üblicher Weise die Schwanzsteuer „ enthaltende Rumpf α trägt in bekannter Weise 60,
an seinem vorderen Ende den Motor b, der auf den vor den Trägflächen liegenden Propeller
d wirkt. Hinter den Tragflächen ist in den Rumpf α eine Feuerwaffe c (Maschinengewehr,
Geschütz), zweckmäßig drehbar, eingebaut.
Zu beiden Seiten des Rumpfes α befindet sich je eine weitere Motoranordnung b, wovon
die eine einen vorderen Propeller d und die andere einen hinteren Propeller d' antreibt.
Vor dem Motor, der den hinteren Pro- !
peller d' antreibt, ist eine vor den vorderen f
Tragflächen befindliche Feuerwaffe c, zweck- j
mäßig drehbar, angeordnet. . '■ ■ i
5 Ob auch in dem den anderen seitlichen | Motor mit dem vorderen Propeller d aufneh- !
menden Boot eine Feuerwaffe, und zwar am hinteren Ende, unterzubringen ist, hängt davon
ab, ob eine erhöhte Feuerbereitschaft
ίο nach rückwärts für den Verwendungs-zweck
des Flugzeuges erforderlich ist. Bei Einbau einer nach rückwärts gerichteten Feuerwaffe c
würde das Boot die Ausführungsform g erhalten. Bei Wegfall der hinteren Feuerwaffe c
kommt die Ausführungsform f in Frage, Letztere bietet gegenüber den bekannten
Flugzeugen nach Fig. 1 und 2 immer noch den Vorteil, daß zwei Zugschrauben verfügbar
sind ohne die durch den Flugzeugtyp der Fig. ι bedingten Nachteile.
Claims (2)
1. Bewaffnetes Flugzeug mit drei Motoren, dadurch gekennzeichnet,- daß der
eine der seitlich von dem üblichen Flugzeugrumpf mit vorn liegendem Propeller angeordneten Motoren einen vorderen
Propeller und der andere einen hinteren Propeller antreibt, so daß trotz Verwendung
eines einzigen mittleren Rumpfes zwei Zugschrauben und eine Druckschraube
wirksam sind.
2. Bewaffnetes Flugzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl in dem Flugzeugrumpf («) als auch hinter
dem den vorderen Propeller antreibenden seitlichen Motor je. eine. nach rückwärts
gerichtete Feuerwaffe eingebaut ist, während vor dem den hinteren Propeller treibenden seitlichen Motor eine nach vorn
wirksame Feuerwaffe sich befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310670C true DE310670C (de) |
Family
ID=563719
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310670D Active DE310670C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310670C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2454806A (en) * | 1943-07-09 | 1948-11-30 | Paul H Kemmer | Means for mounting machine guns in airplanes |
-
0
- DE DENDAT310670D patent/DE310670C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2454806A (en) * | 1943-07-09 | 1948-11-30 | Paul H Kemmer | Means for mounting machine guns in airplanes |
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