DE310724C - - Google Patents

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DE310724C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41CSMALLARMS, e.g. PISTOLS, RIFLES; ACCESSORIES THEREFOR
    • F41C9/00Other smallarms, e.g. hidden smallarms or smallarms specially adapted for underwater use

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Selbstschußvorriehtung für Feuer.w,äffen: zur Abwehr bei Einbrüchen, Überfällen o. dgl. Das Wesen dieser Vorrichtung liegt darin, daß die Schußwaffe mit einer Platte mit dem Lauf in der Richtung befestigt ist, aus der die Gefahr zu ·. erwarten ist. Der vordere Teil der Platte ist scharnierartig am 'hinteren- Teil angelenkt und kann nach, unten klappen, sobald auf ihn ίο durch Auftreten-gedrückt wird. Die Bewegung der vorderen Klappe wind durch ein Gestänge auf den Halter der Waffe und auf dessen Abzug übertragen, so daß die Schußwaffe sich mit der Mündung hochrichtet und einen Schuß abgibt. .
Die ganze Vorrichtung kann so'ausgeführt sein, daß Schußwaffe und Selbstschußvorrichtung getrennte Teile sind, um j ede beliebige Schußwaffe für die Vorrichtung verwenden zu können^ Oder die Schußwaffe ist mit der .Selbstschußvorrichtung dauernd fest verbunden.
Beide Ausführungsformen sind in der / Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht einer solchen Selbstschußvorrichtung mit besonders einge-. setztem Trommelrevolver, . ■
Fig. 2 eine Seitenansicht mit ■ fest verbundener Repetierpistole,
Fig. 3 einen wagerechten Schnitt nach Linie Ä-A der Fig. 2. .
In Fig. ι ist ι eine Eisenplatte, an der vorn eine zweite Plätte 2 unrein Scharnier 3 drehbar befestigt ist. Die Platte 2 ist in der Zeichnung' vorn abgebrochen gezeichnet. Eine untergesetzte Feder 4 ο. dgl. ist bestrebt, die Platte 2 immer in die Ebene von Platte: ι zu drücken. Unter dieser ist in einem Lagers eine Stange 6 drehbar, der sich ,unter Zwi-■ scheiischaltung eines Gelenkes 7 eine Stange 8 "mit Bewegüngsbund anschließt; Die Starige 8 wird in Lagern9, 10 wagerecht geführt; sie endet hinten in einer Rolle 11. In einer Tasche 12 am Ende der. passend gebogenen Platte 1 findet der Revolver 13 eine freie Stützlagerung und wird durch eine Druckfeder 14 fest- / gehalten. Der Abzug 15 des Revolvers mit Rückdrückfeder 16 steht . kurz vor der erwähnten Rolle 11. . .; ■
Die Mündung des frei in die Tasche 12 eingelegten und etwa seitlich noch gesicherten Revolvers 13 wird durch einen Schraubenbolzen 17 gestützt, der mittels Scharnier 18 an einer den Lauf der Waffe umfassenden Muffe 19 angreift und mittels Rechts- und Linksgewindes durch eine Stellmütter 20 auf Länge eingestellt werden kann. Mittels Rolle 21 findet der Schraubenbolzen selbst Stütze auf der passend geschweiften Stange 8. .
Die Wirkungsweise der ganzen Vörrichtung nachdieser Ausführungsform ergibt sich ohne weiteres aus.der Zeichnung. Der Abzug .15 des Revolvers wird jedesmal kurz vor dem. Abschuß von der Stange 8 mit Rolle 1,1 selbst neu gespannt, während die Mündung des Revolvers durch die entsprechende-Kröpfung in der Stange 8 gleichzeitig hochgedrückt wird.
Nach der Ausführungsform gemäß Fig. .2 ist nicht die ganze Platte 1 ein Stück, sondern 70; endet kurz ■ hinter dem Lager 9 in .einem Scharnier. 22, um welches eine ebenfalls
passend geschweifte Ansatzplatte 23 drehbar ist. Mit dieser Platte ist dauernd fest eine Repetierpistole 24 mit Abzug verbunden. Das hintere, mit einer Rolle 26 versehene Ende 29 der Stange 8 ist nach links noch . um ein Scharnier 27 (Fig. 3) in der Wagerechten ausweichbar. Die Rephtsdrehung· wird durch einen Anschlag 28 vermieden. Eine Feder strebt die Stange 8 und das Stangenende 29 stets,.in einer Geraden zu halten. Da aber das Stangenende 29. seitlich eine Nase 30 hat, so wird es, nachdem es zunächst infolg'e·
- eines Druckes auf Brett 2 den Abzug 25 zu.-' rückgestoßen, d. h. abgezogen hat, zwecks Freigabe dies Abzugs nach links von ihm ab- *■ gedrückt, und zwar.durch eine schräge Leiste ; 32, welche sich an einem unter der Aufsatzplatte 23 befestigten Lager 31 befindet. Das Stangenende 29 ist also infolge seiner Ausweichbarkeit dem selbsttätigen Spannen der Repetierpistole in keiner Weise hinderlich. Im übrigen wird auch bei dieser Ausf ührüngsform die Pistole, weil sie in der drehbaren Ansatzplatte 23 fest. ruht, die vorn mit der Pistole zusammen durch Bolzen 33, Scharnier 34, Muffe 35, Verstellmutter 36 und Stützrolle 37 von der Stange 8 gehalten wird, kurz vor dem,Abschuß mit der Mündung hochgerichtet. ■ . ■· . .

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Selbstschußvorrichtung für Feuerwaffen nach.Art einer Falle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußwaffe dauernd fest oder herausnehmbar am hinteren festen oder drehbaren Ende einer Platte (ι)'-aufgesetzt ist, an der vorn eine zweite um ein Scharnier. (3) nach unten bis zu einem gewissen Winkel drehbare Platte (2) angesetzt ist, die beim Herunterdrücken, z. B. durch Auf treten o.dgl, auf ein unter der Platte (1) angebrachtes -Gestänge (.6, 7, 8) einwirkt, das mit einer Rolle (11, 26) auf den Abzug (15, 25) der Schußwaffe (13, .24) drückt und kurz vor dem Abschuß die sich darauf stützende Mündung der Waffe hochdrückt,
  2. 2. . Selbstschußvorrichtung nach' Anspruch ι für Selbstladepistole, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Ende (29) des Gestänges (6, 7, 8) nach dem Abziehen nach der einen Seite infolge Zwischenschaltung eines federnden wagerechten Gelenkes (2.7) mit einer Nase (30) an eine Leiste (32) anstößt oder auf ähnliche Art und Weise ausweichbar ist, unrein selbsttätiges Spannen der Waffe nicht zu behindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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