DE310742C - - Google Patents

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DE310742C
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DE1918310742D
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00—Electric arc lamps
    • H05B31/003—Electric arc lamps of a special type
    • H05B31/0039—Projectors, the construction of which depends upon the presence of the arc

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine besondere Ausführung eines Zusatznachschubwerkes mit Handantrieb für eine Scheinwerferbogenlampe nach dem Hauptpatent.
Das Zusatznachschubwerk dient dazu, in gewissen Zeitabständen die Kohlenspitzen von Hand in die richtige Stellung zueinander und zum optischen System des Scheinwerfers zu bringen. Es dient somit dem gleichen Zweck wie die Einrichtungen, die bei gewöhnlichen Scheinwerferbogenlampen berichtigende Eingriffe in den Gang des Regelwerkes ermöglichen. Das neue Zusatznachschubwerk gleicht diesen bekannten Einrichtungen auch noch darin, daß für die Einstellung der Kohlenspitzen gegen das optische System des Scheinwerfers beide Kohlen ohne Änderung ihres Spitzenabstandes verstellt werden, beispielsweise durch Längsverschiebung der Regelspindel in dem Lampengehäuse oder des Lampengehäuses gegen die Scheinwerfertrommel. Hingegen unterscheidet sich das neue Zusatznachschubwerk von den bekannten Einrichtungen dadurch, daß zur Änderung des Abstandes der Kohlenspitzen voneinander nur die eine Kohle, vornehmlich die negative Kohle, verstellt wird. Bei den bekannten Einrichtungen werden durch Drehen der Regelspindel beide Kohlen bewegt, wenn der Abstand der Kohlespitzen geändert werden soll.
Zu dem neuen Zusatznachschubwerk gehört eine Einrichtung zur Beobachtung der Kohlespitzen, die im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen für denselben Zweck nicht nur eine Marke für die Anodenspitze, sondern auch eine Marke für die Kathodenspitze hat. Diese Marken bezeichnen die richtigen Stellungen der Kohlenspitzen und werden zweckmäßig beide in der üblichen Weise auf einem durchscheinenden Schirm angebracht, auf dem durch eine Linsenanordnung· ein Bild der glühenden Kohlenspitzen erzeugt wird.
Der Lampenwärter erhält die Anweisung, diejenige Kohlenspitze zuerst auf ihre Marke einzustellen, die nicht allein verstellt werden kann. Er soll also zuerst die Anodenspitze auf ihre Marke einstellen, wenn die Kathode allein verstellt werden kann, und er soll die Kathodenspitze zuerst auf ihre Marke einstellen, wenn die Anode allein verstellt werden kann.
Die Erfindung wjrd durch die Zeichnung in schematischer Weise veranschaulicht. ,Die Kohlen 20, 36 erhalten ihre Nachschubbewegung von der Regelspindel 5. Diese Spindel wird durch, ein an anderer Stelle beschriebenes Hauptnachschubwerk mit den Teilen 1 bis 19 nach Bildung des Lichtbogens mit der dem normalen Kphlenabbrand entsprechenden Geschwindigkeit, vor Bildung des Lichtbogens mit größerer Geschwindigkeit bewegt. Der
Halter 21 der negativen Kohle 20 ist mit der Kreuzwelle 22 eines Differentialgetriebes verbunden. Die Sonnenräder 23, 24, von denen in Abb. 1 das erste teilweise weggebrochen ist, um das Planetenrad 25 und das zweite Sonnenrad 24 freizulegen, wird das eine mittels eines Schneckenradsektors 26 von einer Schraubenspindel 27 angetrieben, das andere mittels eines Schneckenradsektors 28 von der Regelspindel 5. Die Schraubenspindel 27 hat einen Handantrieb 29. Die Regelspindel S hat den bekannten Handantrieb 30. Außerdem ist eine Vorrichtung vorhanden, mit der die Regelspindel in ihrer Längsrichtung hin und her geschoben werden kann. Diese Vorrichtung besteht aus einem Hebel 31, der bei 32 seinen Drehpunkt hat, in eine auf der Spindel 5 feste Muffe 33 eingreift und durch eine Schraubenspindel 34 mit Handhabe 35 verstellt werden kann. Die Schraubenspindel 27 ist mit dem einen Ende drehbar aber un-
. verschieblich in dem Rückerhebel 15 des Hauptnachschubwerkes gelagert. Sie wird bei Bewegung des Hebels in ihrer Längsrichtung verschoben. Diese Verschieblichkeit hat hier keine Bedeutung, der Hebel 15 kann also hier als festliegend angenommen werden.
Die Wirkungsweise ist folgende: Durch Verstellen des Rückerhebels 31 mittels der Handhabe 35 kann die Regelspindel 5 in ihrer Längsrichtung hin und her verschoben werden. Dabei nimmt sie die beiden Kohlen mit, ohne ihren Abstand zu verändern. Die negative Kohle wird dabei dadurch mitgenommen, daß bei Verschiebung der Spindel 5 durch den Schneckenradsektor 28 das Sonnenrad 24 gedreht, die Kreuzwelle 22 unter Abrollung des Planetenrades 25 auf dem Sonnenrad 23 geschwenkt und somit auch der mit der Kreuzwelle verbundene Halter 21 der Kohle 20 geschwenkt wird. Diese Verstellung der Regelspindel 5 dient zur Einstellung des Kraters der positiven Kohle 36 in den Brennpunkt des optischen Systems. Zur Änderung des Ab-Standes der Kohlenspitzen wird die Spindel 27 mittels der Handhabe 29 gedreht. Bei dieser Drehung wird das Sonnenrad 23 durch den Schneckenradsektor 26 gedreht und die Kreuzwelle 22 mit dem Halter 21 unter Abrollung des Planetenrades 25 auf dem Sonnenrad 24 geschwenkt.
Wenn die Lampe mit der oben beschriebenen Einrichtung ausgerüstet ist, so erhält der Lampenwärter die Vorschrift, zuerst mit der Handhabe 35 die Anodenspitze, dann mit der Handhabe 29 die Kathodenspitze auf ihre Marken einzustellen. Folgt er dieser Vorschrift, so sind für die Einstellung beider Kohlenspitzen nur zwei Handgriffe erforderlich. Wenn der Lampenwärter die Kathodenspitze versehentlich durch Drehen der Handhabe 35 auf ihre Marke einzustellen versucht, so wird er durch die gleichzeitige Bewegung des Bildes der Anodenspitze an sein Versehen erinnert. Er kann dann, ohne die Handhabe 35 loszulassen, sein Versehen berichtigen und in der oben angegebenen Weise zuerst die Anodenspitze, dann die Kathodenspitze einstellen.
Werden hingegen zur Änderung des Ab-Standes der Kohlenspitzen beide Kohlen bewegt, wie bei den bekannten Handlampen, was bei der gezeichneten Lampe durch Drehen der Regelspindel 5 mittels der Handhabe 30 geschehen könnte, so kann die Einstellung der Kohlenspitzen auf ihre Marken nicht ohne Probieren durchgeführt werden. Wird nämlich zuerst mittels der Handhabe 35 die Anodenspitze auf ihre Marke eingestellt, so geht diese Einstellung wieder verloren, wenn zur Einstellung der Kathodenspitze die Handhabe 30 gedreht wird. Berichtigt man jetzt die Stellung der Anodenspitze durch Drehen der Handhabe 35, so geht wieder die richtige Stellung der Kathodenspitze verloren. Auf diese Weise kann man es offenbar nur durch Probieren dahinbringen, daß beide Kohlenspitzen auf ihre Marken einstehen. Wenn man diese Unbequemlichkeit vermeiden will, so muß man auf dem Schirm einen Maßstab anbringen oder go den Schirm selbst in Richtung der optischen Achse des Scheinwerfers verschieblich machen. Dann kann man zunächst durch Drehen der Handhabe 30 den richtigen Abstand der Kohlenspitzen einstellen und dann, nach der Zurückschiebung eines beweglichen Schirmes in seine Normallage, mit Hilfe der Handhabe 35 die Anodenspitze auf ihre Marke bringen, wobei dann auch die Kathodenspitze auf ihre Marke einstehen wird. Aber auch dieses Verfahren ist umständlich und die zugehörige Beobachtungseinrichtung nicht so einfach, wie es für Scheinwerfer erwünscht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Scheinwerferbogenlampe nach Patent 307095 mit Zusatznachschubwerk mit Handantrieb, bei dem zur Einstellung der Kohlenspitzen gegen das optische System des Scheinwerfers beide Kohlen ohne Anderung ihres Spitzenabstandes von Hand verstellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß zur willkürlichen Änderung des Abstandes der Kohlenspitzen voneinander nur die eine Kohle, vornehmlich die Kathode, verstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918310742D 1917-04-06 1918-04-04 Expired DE310742C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE307095T 1917-04-06
DE310742T 1918-04-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE310742C true DE310742C (de) 1922-01-31

Family

ID=563781

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1918310742D Expired DE310742C (de) 1917-04-06 1918-04-04

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