DE310845C - - Google Patents
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- DE310845C DE310845C DENDAT310845D DE310845DA DE310845C DE 310845 C DE310845 C DE 310845C DE NDAT310845 D DENDAT310845 D DE NDAT310845D DE 310845D A DE310845D A DE 310845DA DE 310845 C DE310845 C DE 310845C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G2814/00—Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
- B65G2814/03—Loading or unloading means
- B65G2814/0347—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers
- B65G2814/0356—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted
- B65G2814/0359—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers
- B65G2814/0379—Loading or unloading means for cars or linked car-trains with individual load-carriers the whole car being tilted by means of car tipplers using a tipping platform without ring-like structure
- B65G2814/038—Driving means therefor
- B65G2814/0383—Lifting means with suspended platforms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 81 e. GRUPPE
^FRIED. KRUPP AKT.-GES. GRUSONWERK
in MAGDEBURG-BÜCKAU.
Wagenkipper mit auf gekrümmter Fahrbahn laufender Plattform. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1918 ab.
Es sind Wagenkipper bekannt, bei denen die den Wagen tragende Plattform auf einer
ansteigenden, gekrümmten fahrbahn läuft, so daß der Wagen nur durch die beim Durchfahren
der Krümmungen nach und nach sich ändernde gegenseitige Höhenlage der beiden Plattformlaufachsen -gekippt wird, die beide
entweder oberhalb oder unterhalb der Plattform bzw. des aus Plattform, Wagen- und Ladungsgewicht
sich ergebenden Gesamtschwerpunktes liegen.
Wagenkipper dieser Art haben verschiedene Übelstände. Liegen beide Plattformlaufachsen
oberhalb der Plattform, so erfordert dieFahr-
*5 bahn eine im Verhältnis .zur Schütthöhe sehr
große Bauhöhe. Liegen sie beide unterhalb der Plattform, so ist eine verhältnismäßig sehr
tiefe Kippergrube erforderlich, die namentlich, wenn sie im Grundwasser liegt, besondere.Ent-Wässerung
erfordert und hohe Baukosten verursacht. Beiden Bauarten haftet ferner der Übelstand an, daß sich der Gesamtschwerpunkt
gegen Ende der Fahrt so ungünstig gegenüber der Lage der Plattformlauf achsen verschiebt, ■
daß dann fast die ganze Gesamtlast auf einer dieser beiden Achsen ruht, während die andere
fast unbelastet ist. Es liegt deshalb die Befürchtung nahe, daß solche Kipper beim Kippen
leicht aufwippen. Ferner ist es hierbei erforderlich, die Stärke jeder Achse sowie die Fahrbahn
entsprechend der Größe der Gesamtlast zu berechnen. ν
Gemäß der Erfindung werden beide Plattformlaufachsen so angeordnet, daß in jeder
Fahrstellung der Plattform die eine unterhalb, die andere oberhalb der durch den Gesamtschwerpunkt
gelegt gedachten wagerechten Ebene liegt. Durch diese Anordnung wird eine bessere Verteilung der Gesamtlast auf beide
Achsen nicht nur während der Fahrt, son- 4° , dern hauptsächlich auch während des' Kippens
erreicht. Ordnet man dabei die beiden Plattformlaufachsen auch so an, daß die durch ihre
beiden Achsmittellinien gelegt gedachte Ebene annähernd durch den Gesamtschwerpunkt "geht
und daß der Gesamtschwerpunkt oder seine senkrechte Projektion den Achsstand dieser
Laufachsen annähernd halbiert, so erzielt man eine annähernd gleichmäßige .Lastenverteilung
auf beide Achsen. Solche Wagenkipper erfordern außerdem keine so tiefe Grube' wie die
Kipper, bei denen die Laufachsen unter der Plattform liegen und keine so große Bauhöhe
der Fahrbahn, wie solche Kipper, deren Achsen bei gleicher Schütthöhe oberhalb der Plattform
liegen.. Die Erfindung gestattet ferner bei gleicher Hubhöhe eine kürzere Fahrbahn und
gewährt infolge der besseren Verteilung der Gesamthst auf beide Achsen eine unbedingte
Sicherheit gegen unbeabsichtigtes Abheben der Plattform von ihrer Fahrbahn. Der Durchmesser
der Achsen wird geringer und die Fahrbahn leichter, als unter sonst gleichen Verhältnissen
bei den bekannten Kippern mit gekrümmte'r Fahrbahn. 65 '
Fig. ι stellt die Erfindung im Aufriß dar. ^
Die Achsen α sind mit ihren Rädern b so an der Plattform c gelagert, daß in jeder Fahr-
stellung die eine oberhalb, die andere unterhalb der durch den Gesamtschwerpunkt s gelegt
gedachten wagerechten Ebene h-h liegt, während zugleich eine durch die Acbsmittellinien
gelegt gedachte Ebene k-k annähernd durch den Gesamtschwerpunkt s geht und
dieser oder seine senkrechte Projektion den Abstand der beiden Achsen, voneinander annähernd
halbiert. Die Räder b laufen auf der
ίο Fahrbahn d, d;e in ihrem oberen und unteren
Teile gekrümmt, im mittleren Teil gerade dargestellt ist. Durch die untere Krümmung
wird erreicht, daß der Wagen e, der gewöhnlich durrh Halter vor Beginn der Fahrt mit
der Plattform verbunden wird, gleich im Anfang der Fahrt eine Neigung im Sinne der
Kippbewegung ausführt und sich dadurch fest gegen die Halter legt, so daß jede Gefahr des
unbeabsichtigten Abrollens von der Plattform
20- völlig ausgeschlossen ist.
Ferner wird durch diese Anfangskrümmung erreicht, daß sich die Plattform c möglichst
senkrecht aus ihrer unteren Anfangslage heraushebt, so daß die Stirnwände der Vertiefung
f senkrecht gestaltet werden können, ohne daß die Plattform ari dieser Stelle übermäßigen
Spielraum in der Vertiefung haben muß. Wird auf diese Vorteile verzichtet, so kann die Fahrbahn
auch in ihrem unteren Teil gerade ausgeführt werden. Die obere Krümmung ist so gewählt, daß die Plattform, kurz bevor sie das
obere Ende der Fahrbahn und das Ende des Hubes erreicht hat, eine so große Neigung annimmt,
daß der Wageninhalt selbsttätig ausfließt.
- Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
bei dem jede der beiden Plattformlaufachsen ihre besondere Laufbahn erhält.
Die untere Achse läuft auf der unteren, die obere auf der oberen Laufbahn. Beide Laufbahnen
sind im unteren und mittleren Teile gerade dargestellt. Im oberen Teil ist die
obere Laufbahn etwa wie in. Fig. 1 gestaltet, während die untere Laufbahn dort aufwärts
gekrümmt ist, so daß durch die vereinte Wirkung beider Krümmungen die Schüttstellung1
.,■ erreicht wird. Auch hier läßt sich durch entsprechende Krümmung des unteren Teiles der
unteren Fahrbahn eine Anfangsneigung der Plattform entsprechend Fig. 1 erreichen.
Sollen für die Plattform durchgehende Achsen angeordnet werden, so wird immer die eine
Achse unterhalb, die andere oberhalb der auf der Plattform befestigten Wagenlaufschienen g
liegen müssen und die obere Achse muß der für die verkehrenden Wagen vorgeschriebenen
Umgrenzung des lichten Raumes entsprechend gelegt werden. Durch die in Fig. 2 dargestellte
Anordnung läßt es sich jedoch erreichen, daß alle Plattformlaufräder über den Wagenlaufschienen
liegen können. Anstatt durchgehender Achsen ist hier für jedes Laufrad ein besonderer,
in die Phittformseitenwand eingesetzter Zapfen gedacht. Allerdings wird bei dieser
Anordnung der Achsstand der Plattform erheblieh kleiner als bei der nach Fig. 1. Die Anordnung
nach Fig. 2 .wird sich daher mehr für geringere Lasten eignen.
Zum Heben kann z. B. eine· gewöhnliche Seilwinde benutzt werden, da das Kippen ohne
jede besondere Einrichtung, lediglich durch die Zugkraft erfolgt.
Um das Gewicht der Plattform zum größten Teil auszugleichen, wird vorteilhaft ein Gegengewicht
angebracht, das mit der Plattform durch ein über Rollen geleitetes Zugmittel verbunden ist. Da die zur Aufwärtsbewegung
der Plattform oder der Gesamtlast erforderliche Zugkraft, demSteigungsverhältnis der Fahrbahn
entsprechend, von unten nach oben abnimmt, so kann das Gegengewicht auch so eingerichtet
sein, daß es abgestuft wirkt. Es kann aber auch, um mit nach und nach verminderter
Wirkung zu arbeiten, in einer der Abnahme der erforderlichen Zugkraft entsprechenden
Kurve geführt werden, eine Einrichtung, die bei Klappbrücken bekannt ist. s
Während die Kipper nach Fig. 1 und 2 am Ende jeder Aufwärtsbewegung kippen, läßt
sich die Erfindung auch so ausführen, daß das Kippen am Ende jeder Abwärtsbewegung stattfindet.
' .
Claims (2)
1. Wagenkipper mit auf gekrümmter Fahrbahn laufender Plattform, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine der beiden Plattformlaufachsen unterhalb, die andere oberhalb einer wagerechten Ebene liegt, die
durch den aus Plattform-, Wagen- und Ladungsgewicht sich ergebenden Gesamtschwerpunkt
(s) gelegt gedacht ist, so daß nicht nur während der Fahrt, sondern auch beim Kippen eine gute Verteilung der Gesamtlast
auf beide Achsen gesichert ist.
2. Wagenkipper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die
Plattformlaufachsen gelegt gedachte Ebene annähernd durch den Gesamtschwerpunkt (s)
geht und daß dieser oder Seine senkrechte Projektion den Achsstand dieser beiden
Laufachsen annähernd halbiert, so daß nicht nur während der Fahrt, sondern auch beim Kippen eine annähernd gleichmäßige
Verteilung der Gesamtlast auf beide Achsen gesichert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE310845C true DE310845C (de) |
Family
ID=563868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT310845D Active DE310845C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE310845C (de) |
-
0
- DE DENDAT310845D patent/DE310845C/de active Active
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