DE310866C - - Google Patents

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DE310866C
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regeneration
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carbon
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    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M6/00—Primary cells; Manufacture thereof
    • H01M6/52—Reclaiming serviceable parts of waste cells or batteries, e.g. recycling
    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00—Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/42—Methods or arrangements for servicing or maintenance of secondary cells or secondary half-cells
    • H01M10/44—Methods for charging or discharging
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl: 310866-KLASSE 21 h. GRUPPE
FRIEDRICH MÜLLER in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1917 ab.
Man hat versucht, verbrauchte Trockenelemente nach Leclanche-Art wieder brauchbar zu machen, indem man dieselben wie einen Akkumulator auflud. Auf diese Weise läßt sich zwar ein solches Element wiederum für eine kurze Zeit verwendbar machen, jedoch ist es nicht möglich, durch ein einfaches Aufladen alle die Leistungen aus dem Element herauszuziehen, die bei einem sorgfältiger?,
ίο zweckentsprechend angepaßten Verfahren erzielbar sind.
Da die Zinkelektrode des Elementes nach dem Verbrauch desselben meistens zerfressen ist, eine Verstärkung der Zinkelektrode durch Niederschlagen von Zink aber nicht erzielbar ist, so ist es in den meisten Fällen ohnedies zweckmäßig, das Element auseinanderzunehmen und die Braunsteinelektrode für sich zu behandeln. Erst auf diese Weise, wenn die Braunsteinelektrode aus dem Element entfernt wird, kann dieselbe einem wirklich guten Regenerierungsvorgang unterworfen werden.
Zur Durchführung des Verfahrens wird die Kohlenelektrode, nachdem man sich überzeugt hat, daß die Klemmschraube gute Verbindung mit derselben hat, in einem Elektrolyten der Wirkung des elektrischen Stromes ausgesetzt. Auf diese Weise kann man ein großes Bad verwenden, und der Vorgang des Elektrolysierens kann in diesem Bade, da genügend elektrolytische Flüssigkeit vorhanden ist, vorteilhafter vor sich gehen, als dies bei einem / geschlossenen Element möglich ist. Hierbei ist die Kohlenelektrode Anode. Als Kathode kann ein beliebiges Material verwendet werden.
Der Elektrolyt besteht aus einer Salzlösung, beispielsweise Salmiaksalz. Wesentlich für das Gelingen des Verfahrens ist es, daß nicht etwa ein starker, sondern ein sehr schwacher Strom für das Regenerieren zur Anwendung gelangt. Dementsprechend ist natürlich die Dauer des Verfahrens außerordentlich lang. Alle früheren Verfahren, die in der gleichen Richtung arbeiteten, hatten den Fehler, daß sie mit zu hoher Stromstärke arbeiteten, wobei nicht berücksichtigt wurde, daß die hohe Stromstärke eine übermäßige und daher nutzlose Sauerstofferzeugung an der Kohlenelektrode ^hervorrief, und daß dadurch die Elektrode in ihrer Zusammensetzung gelockert wurde, während andererseits der Kohlenstab der Elektrode von außen her gleichfalls einer Art von Zersetzung anheimfiel. Am vorteilhaftesten ist die Anwendung einer Stromdichte von 0,05 bis Ofi Amp. auf den Quadratdezimeter Oberfläche der Elektrode. Sie kann indes auch noch geringer sein. Die Dauer des Verfahrens richtet sich nach der Stärke der den Kohlenstab umgebenden Masse. Bei ganz kleinen Elektroden kann der Vorgang schon in 5 bis 6 Tagen erledigt sein, während mittlere Elemente 7 bis 12 Tage und große Elemente noch mehr Zeit beanspruchen. Der gute Erfolg des Verfahrens liegt in der Auswahl der geringen Stromdichte sqwie in der verhältnismäßig langen Dauer. Die Stromdichte i ist auf alle Fälle derart zu regeln, daß nicht in stärkerem Maße Sauerstoffblasen an der Elektrode auf perlen, der Vorgang der Regenerierung geht vielmehr ziemlich langsam vor sich. Natürlich richtet sich die

Claims (1)

  1. Dauer der Regenerierung auch nach dem Maße, in welchem die Elektrode verbraucht ist.
    7:., Bat ε ν τ- Anspruch:
    / Verfahren zum Regenerieren verbrauchter Bra^nsteinelektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die Kohlenelektrpden in einer Salzlösung als Anode eine sehr lange Zeit hindurch einem sehr schwachen Strom von etwa 0,05 bis 0,1 Amp. auf einen Quadratdezimeter der Elektrodenoberfläche ausgesetzt werden.
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