DE310906C - - Google Patents

Info

Publication number
DE310906C
DE310906C DENDAT310906D DE310906DA DE310906C DE 310906 C DE310906 C DE 310906C DE NDAT310906 D DENDAT310906 D DE NDAT310906D DE 310906D A DE310906D A DE 310906DA DE 310906 C DE310906 C DE 310906C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compensation
grooves
winding
field
turns
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT310906D
Other languages
English (en)
Publication of DE310906C publication Critical patent/DE310906C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K27/00AC commutator motors or generators having mechanical commutator
    • H02K27/04AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Windings For Motors And Generators (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei Wechselstrom - Reihenschlußkollektormotoren die Feldwicklung nur zum Teil in dem' Zwischenraum zwischen den Polen unterzubringen, den übrigen Teil dagegen in den benachbarten Nuten" derart zu verlegen, daß in jeder dieser Nuten die gleiche Zahl von Feld- und Kompensationswindungen sich befindet. Zur Umsteuerung wurde dabei die Feldwicklung um-
ίο geschaltet und eine Verstellung der Bürsten vorgenommen. Es ist ferner bekannt, die Feldwicklung über einen Teil der von der Kompensationswicklung besetzten Nuten gleichmäßig zu verteilen. Gemäß der Erfindung ist die Wicklungsanordnung dabei so zu treffen, daß in jeder der doppelt belegten Nuten die Differenz zwischen der Zahl der Feldwindungen und der t Kompensationswindungen der Zahl der Komp'ensationswindungen in den einfach belegten "Nuten entspricht und für jeden Pol soviel Nuten mit entgegengesetzter Stromrichtung in den Feld- und Kompensationswindungen vorhanden sind als einfach belegte Nuten. Auf diese Weise läßt sich eine wesentliehe Vereinfachung der Ständerwicklung erzielen und ergibt sich ferner die Möglichkeit, ohne Umschaltung der Feldwicklung, durch einfache Verschiebung der Bürsten; die Maschine umzusteuern.
In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung näher erläutert und zugleich in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
Nach Fig. ι sind zunächst von den auf jeden Pol entfallenden sechs Nuten zwei nur mit' einer Kompensätionswindung belegt, während die übrigen vier neben der- Kompensationswindung noch zwei Feldwindungen enthalten. In zweien dieser doppelt belegten Nuten ist dabei die Stromrichtung in den Kompensationswindungen der Stromrichtung in den Feldwindungen entgegengesetzt. Die eine Feldwindung wird demgemäß in ihrer Wirkung durch die Kompensation aufgehoben, und diese beiden Windungen können demgemäß einfach weggelassen werden. So gelangt man zu der Wicklungsanordnung nach Fig. 2, wonach von den auf einen Pol entfallenden sechs Nuten nur noch zwei mit drei Windungen, die übrigen vier hingegen'. mit einer'Windung belegt sind. '
Fig. 3 gibt die in der Fig. 1 veranschaulichte Wicklungsanordnung für die entgegengesetzte Drehrichtung wieder. Es ist dabei nichts weiter geändert, als daß die Feldwicklung umgeschaltet ist. Dabei ist wieder für jeden Pol in zwei der doppelt belegten Nuten die Stromrichtung in den Feld- und Kompensationswindungen entgegengesetzt, so daß diese sich teilweise aufheben. Dadurch erhält man eine Wicklungsanordnung entsprechend der Fig. 4.
Vergleicht man die" Fig. 2 und 4 miteinander, so ersieht man ohne weiteres, daß die Wicklungsanordnung in beiden Fällen genau -die gleiche ist, jedoch in bezug auf die Bürsten verschoben. Man kann also, von der Fig. 2 ausgehend, zur Fig. 4 gelangen, indem man einfach die Bürsten entsprechend verschiebt.* Daraus folgt, daß die angenommene Umschaltung der Feldwicklung für die Umsteuerung nicht erforderlich ist, sondern daß die Maschine bei unveränderter Feldwicklung umgesteuert
werden kann, indem man die Bürsten von den Stellungen χ aus nach der einen oder anderen Richtung um zwei Nuten verschiebt.
Die so erhaltene Wicklung ist in wickeltechnischer Beziehung außerordentlich günstig. Sie bildet eine ganz gewöhnliche einachsige Wicklung, wie sie z. B. bei Einphasengeneratoren oder Einphasen-Asynchronmotoren üblich ist, und kann somit in normaler Spulenfbrm
ίο ohne irgendwelche Kröpfungen in den Köpfen hergestellt werden, wie dies die Fig. 5 zum Ausdruck bringt. Man spart dadurch sehr viel Kupfer, und außerdem wird die Raumausnutzung in achsialer Richtung verbessert, was besonders bei Bahnmotoren, bei denen immer die Gesamtbreite vorgeschrieben ist, wesentliche Bedeutung hat.
EineGeschwindigkeitsregelungdurchBürstenverschiebung ist nur in engen Grenzen mög-
ao lieh, da die Bürsten ^ nicht über die benachbarten Nuten hinweggeschoben werden dürfen, also nur ein geringer Verschiebungsbereich zur Verfügung steht. Die Anordnung der Fig. 5 :läßt sich in dieser Beziehung dadurch verbessern, daß man nach Fig. 6 je zwei Nuten mit einer Windung zu einer größeren Nut mit zwei Windungen zusammenfaßt. Entsprechend der so erzielten größeren Zahnbreite wird alsdann auch der Regulierbereich vergrößert.
Die Kompensationswicklung braucht nicht über alle Nuten gleichmäßig verteilt zu sein, wie dies bisher angenommen wurde. So kann z. B. eine Anordnung nach Fig. 7 bzw. 8 in Frage kommen. Dort entfallen auf jeden Pol sieben Nuten, von denen aber nur sechs Kompensationswindungen enthalten, während die übrigen nur mit Feldwindungen belegt sind. Es können auch nach Fig. 9 bzw. 10 in den einfach belegten Nuten weniger Kompensationswindungen enthalten sein als in den doppelt belegten Nuten. Schließlich braucht auch die Achse der Kompensationswicklung nicht genau senkrecht zur - Achse der Feldwicklung zu stehen. Diesen Fall veranschaulicht Fig. 11 bzw. Fig. 12. Eine derartige1 Anordnung der Wicklung ermöglicht es, das Hauptfeld für die Kommutierung auszunutzen, so daß die Anbringung besonderer Wendepole sich erübrigt.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Reihenschlußkollektormaschine, bei welcher die Feldwicklung über einen Teil der von der Kompensationswicklung besetzten Nuten gleichmäßig verteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwischen der Zahl der Feldwindungen und der Kompensationswindungen in den dop-
. pelt belegten Nuten . jeweils der Zahl der Kompensationswindungen in den nur Kornpensationswicklung enthältenden Nuten enK
, spricht und für jeden Pol -soviel Nuten mit entgegengesetzter Stromrichtung in den Feld- und Kompensationswindungen vorhanden sind als einfach belegte Nuten.
2. Reihenschlußkollektormaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in den gleichen Nuten liegenden Leiter von entgegengesetzter Stromrichtung weg; gelassen werden. .
3. Reihenschlußkollektormaschine nach Anspruch' 2, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Nuten mit Windungen gleicher Stromrichtung zu größeren Nuten zusammengefaßt werden.
4. Reihenschlußkollektormaschine nach Anspruch i, 2 und 3 für Umsteuerung durch Verschiebung der Bürsten, dadurch gekennzeichnet, daß dies bei unveränderter Feldwicklung bewerkstelligt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT310906D Active DE310906C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE310906C true DE310906C (de)

Family

ID=563926

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT310906D Active DE310906C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE310906C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2515133C3 (de) Reluktanzmaschinenanordnung
DE2744472C2 (de) Elektrischer Zweimotorenantrieb
DE4305729C2 (de) Dreiphasen-Hybrid-Schrittmotor
EP0238940A1 (de) Antriebsanordnung mit einem Drehstrommotor
DE310906C (de)
DE4401686C1 (de) Wendepolloser Kommutatormotor
DE4008446C2 (de)
WO2023036357A1 (de) Elektrische axialflussmaschine
DE653601C (de) Einphasenkondensatormotor fuer Umkehr der Drehrichtung
AT88598B (de) Reihenschlußkollektormaschine.
DE112022004572B4 (de) Motor
DE279503C (de)
DE200661C (de)
DE760637C (de) Anordnung zur Verbesserung der Kommutierung von Gleich-und Wechselstromkommutatormaschinen
DE843576C (de) Wechselstrom-Kommutatormaschine
DE1488735C (de) Drehstrom-Bruchlochwicklung mit q = 1 1/3 Nuten pro Pol und Phase
AT45457B (de) Wechselstrom-Induktionsmotor.
DE761417C (de) Einphasenreihenschlussmotor mit zusammengefasster Staenderwicklung
DE657383C (de) Gruppensteuerung von staendergespeisten Drehstrom-Kollektornebenschlussmotoren mit feststehenden Buersten
DE676750C (de) Wechselstromreihenschlusskollektormotor mit feststehenden Buersten
DE566956C (de) Kollektormaschine, deren Anker Gleichstromwellenwicklung besitzt
DE220490C (de)
DE250333C (de)
DE274969C (de)
DE668019C (de) Universalkleinmotor ohne Kompensationswicklung zum wahlweisen Anschluss an ein Gleich- oder Wechselstromnetz