DE311155C - - Google Patents

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DE311155C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/16Collapsible or foldable sledges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bei Schlitten mit Hörnerkufen übliche Verbindung der bis zu diesen gerade durchlaufenden Holmen reicht selbst dann nicht zu einer durchaus wirksamen Versteifung der stark federnden Hörner aus, wenn diese, wie üblich, durch Querlatten miteinander verbunden sind.
Es ist daher Zweck vorliegender Erfindung, eine sichere Versteifung der Kufen herbeizuführen. Da die Natur solcher Schlitten jede Komplikation hierbei ausschließt, können nur solche Mittel in Frage kommen, die den angestrebten Zweck auf einfachste Weise erreichen.
Gemäß der Erfindung geschieht das durch die Kufen kreuzweise verbindende Holmenfortsätze.
In besonders glücklicher Weise wird die Versteifung dann erreicht, wenn die Holme in bogenförmige Fortsätze auslaufen, die sich kreuzen und an der Kreuzungsstelle untereinander sowie an den Enden mit den Hörnern verbunden, zweckmäßig verblattet sind.
Diese Ausbildung der Holme bringt einen großen Vorteil bei der Herstellung der Schlitten mit sich. Es können nämlich die Holme und die Kufen sowohl in ihrem geraden als auch — was das Wichtigere ist —- in ihrem gebogenen Teil vollständig gleichartig ausgebildet sein.
Beim Zusammensetzen des Schlittens werden dann die für die Kufen bestimmten Hölzer hochkant und die für die Holme bestimmten flachliegend angeordnet. Diese gleichmäßige Ausbildung von Kufen und Holmen ermöglicht deren Ausschneiden aus einem einzigen Werkstück, so daß das Biegen, das meist in der Hitze unter Anwendung von entsprechenden Formmaschinen vor sich geht, nur einmal zu erfolgen braucht.
Obwohl also auf diese Weise sich die Herstellung des Schlittens äußerst vereinfacht, wird dennoch eine kräftige Verstrebung der Hörner erreicht.
Der neue Schlitten ist in einem Ausführungsbeispiel in Fig. ι schaubildlich dargestellt.'
Fig. 2 ist eine Seiten- und Fig. 3 eine Draufsicht, a, a1 sind die Hörnerkufen, b, b1 die in gleichen Abmessungen und mit gleichen Krümmungen wie diese hergestellten Holme, die flach auf den Querlatten der Böcke d befestigt sind, so daß sich die Bogen b1 unter gegenseitiger Verblattung e über kreuzen. Die Kufen a, a1, die die Böcke d tragen, stehen hochkant; ihre Hörner a1 sind mit den Enden der Bogen b1 der Holme — bei f — verbunden, beispielsweise verblattet oder verschraubt oder auf beide Arten vereinigt.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Schlitten mit Hörnerkufen, gekennzeichnet durch die Hörner kreuzweise versteifende Holmenfortsätze.
2. Schlitten nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch in sich kreuzende Bogen (δ1)
auslaufende Holme (b), die an der Kreuzungsstelle (β) untereinander und an ihren Enden mit den Hörnern (α1) verbunden, vorteilhaft verblattet sind.
3. Schlitten nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Holme und Kufen von gleicher Gestalt, namentlich aber gleicher Krümmung. '
4. Schlitten nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch aus einem einzigen gebogenen Werkstück ausgeschnittene Holme und Kufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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