DE3112706C2 - Registrieranordnung - Google Patents
RegistrieranordnungInfo
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- G07—CHECKING-DEVICES
- G07C—TIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
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- G07C3/08—Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time
- G07C3/12—Registering or indicating the production of the machine either with or without registering working or idle time in graphical form
-
- G—PHYSICS
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Abstract
Die Erfindung befaßt sich mit der Darstellung von Zeitdaten, insbesondere solchen, die in Form von Einzelstrichen und Balken Fertigungsdaten, d.h. Mengen und Maschinenzustände kennzeichnen derart, daß eine uhrzeitrichtige Auswertung ermöglicht wird, auch wenn der Aufzeichnungsträger nicht zeitkonstant bewegt wurde. Im einzelnen wird vorgeschlagen, daß ein wenigstens im eigentlichen Registrierfeld aufdruckfreier Aufzeichnungsträger Anwendung findet, daß mittels eines Punktdruckers zunächst die Startzeit (12) in Zifferndarstellung ausgedruckt wird und daß beim Weitertransport des Aufzeichnungsträgers quer zu dessen Transportrichtung Linienelemente zur uhrzeitabhängigen Teilung des Aufzeichnungsträgers, beispielsweise in Stundenintervallen, zusätzlich zu den Fertigungsdaten registriert werden. Mit (19 und 20) sind aus den Linienelementen gebildete Teilungslinien bezeichnet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Registrieranordnung mit einem von einem Laufwerk nicht notwendigerweise
zeitkonstant angetriebenen Aufzeichnungsträger zum Erfassen von Maschinenzustände kennzeichnenden
Zeitdaten in Form von in mehreren parallelen Spuren dargestellten, balkenförmigen Diagrammen mit Hilfe eines
Druckers, wobei der Aufzeichnungsträger wenigstens ein den Zeitdaten zugeordnetes, aufdruckfreies
Registrierfeld aufweist.
Der entscheidende Vorteil einer dezentralen Erfassung und Darstellung von Fertigungsdaten in Form der
bekannten Strich- und Balkendiagramme ist, abgesehen von dem für den Mann an der Maschine nicht unwesentlichen
psychologischen Moment, nach wie vor in der Sofortinformation zu sehen, d. h. darin, daß diese Daten
bereits an ihrem Entstehungsort lesbar und vergleichbar sind und gegebenenfalls, insbesondere weil auf einfache
Weise Tendenzen erkennbar sind, unverzüglich für einen steuernden Eingriff in den Fertigungsablauf
nutzbar gemacht werden können.
Die bisher verwendeten Aufzeichnungsträger stellen jedoch, gleichgültig ob als Karten, Scheiben oder Streifen
ausgebildet, einerseits einen für diesen Zweck unangemessen hohen Aufwand dar bzw. verursachen einen
solchen im betreffenden Registriergerät, andererseits ist die erzielbare Aufzeichnungsgenauigkeit in vielen Fällen
mangelhaft. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die im allgemeinen mit einem Diagrammnetzweirk, wenigstens
jedoch mit einer Uhrzeitskala bedruckten Aufs zeichnungsträger nicht nur nicht uhrzeitrichtig im jeweiligen
Registriergerät angeordnet, sondern auch nicht uhrzeitabhängig transportiert werden. Es ist daher,
damit die Aufzeichnungen der auf dem Aufzexhnungsträger aufgedruckten Uhrzeitskale fehlerfrei zugeordnet
sind, ein relativ hoher Aufwand erforderlich, um die Wirkung von Getriebespiei auszuschalten und
einen uhrzeitkonstanten Antrieb des Aufzeichnungsträgers zu gewährleisten. Auf der anderen Seite müssen
aber auch Druckversatz bei der Herstellung derartiger Aufzeichnungsträger und klimatisch bedingter Verzug
als Quellen für Auswertefehler in Betracht gezogen werden.
Demgemäß ist trotz eines relativ hohen, geräteseitigen Aufwandes die erzielbare Auswertegenauigkeit,
wie eingangs bereits erwähnt, vielfach mangelhaft oder, anders ausgedrückt, die auf dem Aufzeichnungsträger
aufgedruckte Uhrzeitskale sowie ein dieser zugeordnetes Netzwerk sind bezüglich der Auswertung des auf
dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Diagrammes irreführend.
Ein erster Schritt zur Vermeidung derartiger Auswertefehler
zeigt, abgesehen davon, daß es aus der DE-AS 25 13 418 bekannt ist, innerhalb von Balken- oder Liniendiagrammen
in bestimmten Zeitabständen, z. B. im Sekundentakt, Unterteilungen vorzunehmen, eine in
Schiffsbautechnik 15 2/1965 beschriebene Registrieranordnung eines Manöverschreibers mit einem in den Registrierfeldern
aufdruckfreien Aufzeichnungsträger und einem Drucker, welcher eine ziffernmäßige Darstellung
von Zeitdaten synchron zur analogen Darstellung von Manövermaßnahmen gestattet. Diese Lösung vermeidet
zwar den geschilderten hohen, gerätetechnischen Aufwand und bietet gleichzeitig den Vorteil, den Aufzeichnungsträger
nur dann zu nutzen, wenn ein .reignis aufzuzeichnen ist, die erzielbare Auswertegenauigkeit
ist jedoch, selbst unter Zuhilfenahme eines Lineals oder dergl., nur bedingt zufriedenstellend und für eine Arbeitszeitauswertung
ungeeignet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, die Auswertegenauigkeit von Aufzeichnungsträgern bekannter Registrieranordnungen zu verbessern.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es daher, die Auswertegenauigkeit von Aufzeichnungsträgern bekannter Registrieranordnungen zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
so Die erfindungsgemäße Registrieranordnung, wie sie im Kennzeichen des Anspruches 1 und in den Unteransprüchen
definiert ist, nutzt einerseits den Gedanken, daß der bisher übliche Aufwand hinsichtlich des Aufzeichnungsträgertransports
vermieden weiden kann, indem der Transport des Aufzeichnungsträgers nicht zwingend uhrzeitkonstant erfolgt, sie bietet andererseits
den Vorteil, daß die aufgezeichneten Balkendiagramme, weil das Auge durch die Teilungslinien geführt
wird, visuell leicht und mit zufriedenstellender Genauigkeit auszählbar sind. Außerdem werden, insbesondere
beim überschlägigen Auszählen, Verwechslungen in den einzelnen Registrierspuren weitgehend ausgeschlossen.
Das in F i g. 1 des Zeichnungsblattes dargestellte
Blockschaltbild stellt ein prinzipielles Ausführungsbeispiel
der erfindungsgemäßen Steuerung einer geeigneten Registrieranordnung dar. Von letzterer sind mit »1«
ein Antriebsmotor für den Transport des Aufzeichnungsträgers und mit »2« ein beispielsweise einzeiliger,
ortsfest angeordneter und im wesentlichen gleichartige Druckelemente aufweisender Thermodruckkopf bezeichnet.
Selbstverständlich lassen sich aus der Fülle der an sich bekannten Registrieranordnungen auch andere
Registriermittel auswählen und für die gestellte Registrieraufgabe einsetzen. So wäre z. B. die Verwendung
einer Druckeinrichtung mit uinem quer zur Transportrichtung des Aufzeichnungsträgers bewegten Nadeldruckkopf
oder einen um die Spurbreite schwingenden Elektrodenkamm u. ä. denkbar. Thermodruckkopf 2 und
Antriebsmotor 1, vorzugsweise ein Schrittmotor, sind jedenfalls über geeignete Anpassungsschaltungen 3 und
4 mit den Ausgängen eines den Druckvorgang steuernden, letzten Endes aber auch durch eine geeignete in
anderer Weise wirkende Abfrageschaltung ersetzbaren, Mikroprozessor 5 verknüpf L Diesem sind u. a. zugeordnet
ein Festwertspeicher 6, ein Uhrzeitgeber 7, eine Tastatur 8 sowie eine Eingangsstufe 9 zur Aufbereitung
der auf den Eingangsleitungen 10 und 11 anstehenden Maschinenlaufzeitimpulse.
Die Fig.2 zeigt nun ein erfindungsgemäP aufg2-zeichnetes
Diagramm. Beim Beginn der Aufzeichnungen d. h. nach dem Einzug des Aufzeichnungsträgers,
wurde zunächst die aktuelle Uhrzeit 12 in Ziffernform registriert, danach der Aufzeichnungsträger in eine Position
bewegt, von der aus durch einen schrittweisen Weitertransport des Aufzeichnungsträgers vorzugsweise
im Minutentakt in verschiedenen nicht näher bezeichneten Aufzeichnungsspuren die Darstellung von
Maschinenzustände kennzeichnenden Zeitdaten, wie Fertigungszeiten, Mengen und Zeiten, in denen eine
Fertigungsmaschine nicht produziert hat, aufgezeichnet wurden. Mit 13 ist beispielsweise ein Balkendiagrammabschnitt
bezeichnet, der einen Fertigungszeitabschnitt kennzeichnet. Diesem sind in einer weiteren Spur Markierungen
14 für die produzierten Mengen zugeordnet. Mit den in jeweils verschiedenen Aufzeichnungsspuren
dargestellten Balkendiagrammabschnitten 15, 16, 17 und beispielsweise 18 sind Zeiten gekennzeichnet, in
denen die betreffende Maschine beispielsweise wegen Materialmangel, Reparatur und dgl. nicht produziert
hat. Solche Zustände sind mittels der Tastatur 8 dem Registriergerät mitteilbar. Die Fig. 2 zeigt ferner, d&ß
gleichzeitig mit den Fertigungsdaten punktierte Linien quer zur Tnnsportrichtung des Aufzeichnungsträgers
aufgezeichnet worden sind, wobei Teilungslinien 19, 20 usw. eine uhrzeitabhängige Teilung des Aufzeichnungsträgers
beispielsweise in Stundenintervallen darstellen, während die Linien 21, 22 usw. eine zusätzliche halbstündige
Teilung bilden und die stundenweise Teilung durch eine d:chtere Darstellung der Linienelemente optisch
hervorgehoben ist.
Wie Fig. 3 zeigt, sind einem auf einem Aufzeichnungsträger
23 abgezeichneten Fertigungsdatendiagramm zusätzlich zu den uhrzeitabhängig teilenden Linien
gleichzeilig Uhrzeit-Skalenstriche 24 zusammen mit einer ziffernmäßigen Darstellung 25 der Uhrzeitskalenwerte
zugeordnet. Das heißt, es wird mi: dem Aufzeichnen der Fertigungsdaten gleichzeitig ein Diagnimmnetzwerk
mitregistriert. Außerdem sind vor· ztigsweisc den für die Unterbrechungszeiten vorgesehenen
Aufzeichnungsspuren Spurbegrenzungslinien 26,27 usw. beispielsweise als gestrichelte Linien zugeordnet,
sowie die einzelnen Aufzeichnurigsspuren mit einer geeigneten Nummerierung 28 versehen.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß der
Aufzeichnungsträger 23 derart gestaltet sein kann, daß entgegen der Transportrichtung ein erster Abschnitt
vorgesehen ist, in den rein organisatorische Daten wie Maschinennummer, Auftragsnummer und dgl. eingeschrieben
werden, daß der folgende Aufzeichnungsträgerabschnitt das Registrierfeld für die Balkendiagrammdarstellung
der Fertigungsdaten bildet und daß ein dritter Abschnitt vorgesehen ist, in dem den Aufzeichnungen
entsprechende, gleichzeitig erfaßte Zählwerte und gegebenenfalls aus diesen und gespeicherten
Festwerten ermittelte Rechenwerte registriert werden, und zwar mit ein und derselben Registrieranordnung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Registrieranordnung mit einem von einem Laufwerk nicht notwendigerweise konstant angetriebenen
Aufzeichnungsträger zum Erfassen von Maschinenzustände kennzeichnenden Zeitdaten in
Form von in mehreren parallelen Spuren dargestellten, balkenförmigen Diagrammen mit Hilfe eines
Druckers, wobei der Aufzeichnungsträger wenigstens ein den Zeitdaten zugeordnetes, aufdruckfreies
Registrierfeld aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Steuerung des Druckers ein Prozessor vorgesehen ist, der die Maschinenzustandsgeber,
einen Uhrzeitgeber und einen Festwertspeicher periodisch abfragt, so daß synchron
mit den Zeitdaten eine ziffernmäßige Darstellung der jeweils aktuellen Uhrzeit und dieser zugeordnet
wenigstens Limtnelemente für wählbare, uhrzeitabhängige
Teilungsünicn auf dem Aufzeichnungsträger
aufgezeichnet werden.
2. Registrieranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucker derart gesteuert
ist, daß während des Aufzeichnens der Zeitdaten diesen ein Diagrammnetzwerk überlagert wird, indem
zusätzlich zu den der uhrzeitabhängigen Teilung des Aufzeichnungsträgers dienenden, als unterbrochene
Punktereihe quer zur Transportrichtung des Aufzeichnungsträgers aufgezeichneten Linienelementen,
weitere punVtformige Linienelemente vorzugsweise
derart aufgezeichnet werden, daß sie in ihrer Gesamtheit ununterbrochene Spurbegrenzungslinien
bilden.
3. Registrieranordnung nach den Ansprüchen 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucker einen feststehenden einzeiligen Druckkopf aufweist
und daß zur Darstellung der der Uhrzeit zugeordneten Ziffern die Antriebsmittel des Aufzeichnungsträgers
im Pilgerschrittverfahren gesteuert werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813112706 DE3112706C2 (de) | 1981-03-31 | 1981-03-31 | Registrieranordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813112706 DE3112706C2 (de) | 1981-03-31 | 1981-03-31 | Registrieranordnung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3112706A1 DE3112706A1 (de) | 1982-10-14 |
| DE3112706C2 true DE3112706C2 (de) | 1986-04-10 |
Family
ID=6128804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813112706 Expired DE3112706C2 (de) | 1981-03-31 | 1981-03-31 | Registrieranordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3112706C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP7710886B2 (ja) * | 2021-05-06 | 2025-07-22 | キヤノン株式会社 | 情報処理方法、情報処理装置、制御プログラム、記録媒体、物品の製造方法、学習用データの取得方法 |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2513418C3 (de) * | 1974-03-26 | 1984-02-23 | Mitsubishi Denki K.K., Tokyo | Schaltungsanordnung zum fortlaufenden Überwachen der Ein-Aus-Betriebszustände von kontrollierten Vorrichtungen |
-
1981
- 1981-03-31 DE DE19813112706 patent/DE3112706C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3112706A1 (de) | 1982-10-14 |
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Owner name: MANNESMANN KIENZLE GMBH, 7730 VILLINGEN-SCHWENNING |
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