DE311364C - - Google Patents

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DE311364C
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tailstock
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B5/00Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
    • B23B5/18Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning crankshafts, eccentrics, or cams, e.g. crankpin lathes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Vorrichtungen zum Bearbeiten von gekröpften Kurbelwellen bekannt, bei denen die Kurbelwellen mit Hilfe eines Rohres, das auf der Drehbankspinftel befestigt wird, eingespannt werden. Das Rohr trägt an der Stirnseite Spannbacken, um die Welle nahe der Bearbeitungsstelle festhalten zu können. Die Enden der Welle müssen hierbei mittels eigener Zwischenstücke eingespannt werden.
Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß für jede Hublänge eigene Zwischenstücke erforderlich sind und daß das Ein- und Umspannen umständlich ist. Ein solches Umspannen ist jedesmal erforderlich, . wenn ein Lager fertig bearbeitet ist.
Bei dem Gegenstand der Erfindung sind diese Nachteile dadurch behoben, daß die Kurbelwelle ohne Zuhilfenahme von Zwischenstücken zwischen Körnern eingespannt wird,
ao von denen der eine im, Rohr verschiebbar angeordnet - ist, während der andere als umlaufender Körner ausgebildet und am Reitstock befestigt ist. Ein Umspannen ist bei dieser Vorrichtung nicht erforderlich.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Vorrichtung dargestellt. Es zeigen die Fig. 1 und 2 die Vorrichtung in Seiten- und Vorderansicht teilweise geschnitten, während die Fig. 3 bis 6 Schnitte durch die
Körnereinfichtung darstellen. '
Ein Stahlrohr α oder ein ähnliches .hohles Gebilde, das in Länge und Durchmesser der zu bearbeitenden Welle b entspricht, besitzt an einem Ende einen kleinen Flansch c zum Befestigen an der Backenscheibe d der Drehbank. Ein größerer Flansch e am anderen Ende des Stahlrohres ist mit vier Spannbacken f ausgerüstet. Das Rohr besitzt außerdem einen Längsschlitz, um die Kurbelwelle bequem einführen zu können. Das Stahlrohr α wird neben dem größeren Flansch e durch ein auf dem Bette g der Drehbank befestigtes Lünettenlager h getragen. Im Innern des Rohres ist ein Körnerträger Ki verschiebbar angeordnet, der durch zwei Klemmschrauben/ in der gewünschten Lage festgestellt wird. Der Körner k sel-bst ist gegen das Mittel des Stahlrohres durch Schrauben- und Millimetereinteilung auf jede Hublänge genau einstellbar und leicht festzuhalten. Der Reitstock I" der Drehbank trägt einen fliegenden Körner m, der aus einer Scheibe η mit einer Nabe besteht, die am Reitstock I festsitzt. Die Scheibe η hat eine Druckkugellagerhälfte fest aufgezogen, deren Durchmesser größer ist, als der doppelte,Hub der zu bearbeitenden Kurbelwelle. Eine zweite gleichgroße Scheibe 0 trägt die andere Hälfte des Druckkugellagers und eine exzentrisch gelagerte kleinere Scheibe^. Letztere trägt den Körner m. Durch Drehen der exzentrischen Scheibe p kann der Körner m auf einen bestimmten Hub eingestellt werden. Der Arbeitsgang mit der neuen Vorrichtung ist folgender:
Die zwei auf die gewünschte Hublänge genau eingestellten Körnerspitzen i, m werden festgeschraubt. Hierauf wird die im Schaft geschroppte und an beiden Enden angebohrte Kurbelwelle b durch die geöffneten Backen f oder durch den Schlitz in das Stahlrohr a eingeführt, so daß das neben dem zu bearbeitenden Hublager liegende Kurbelblatt zwischen die Backen f zu liegen kommt. Diese
ίο werden leicht festgezogen, die Körnerspitzen in dem Rohr und am Reitstock gegen die Welle herangeführt und festgespannt. Die Kurbelwelle liegt je,tzt in den Körnern. Nun wird mittels Parallelreißers die Welle genau eingestellt, die Backen werden festgezogen. Ein der Stärke der Drehbank und dem zu bearbeitenden Material entsprechend breiter Einstechstahl wird gegen die Kurbelwelle so herangebracht, daß die Schneide genau in der Höhe der Drehbankspindel zu liegen kommt. Das. Bearbeiten erfolgt bei größter Geschwindigkeit und Spantiefe, die der beste Schnelldrehstahl und die Drehbank verträgt. Ein Verbiegen oder Herausfallen der· Kurbelwelle ist ausgeschlossen. Ist ein Hublager fertig, dann werden die Backen gelöst, die Körner werden entfernt, und die Welle wird für ein zweites Hublager nach vorgeschilderter Art eingestellt. Bei Bearbeitung von Kurbelwellen von gleicher Art und gleicher Hublänge ist nur ein einmaliges Einstellen der Körner notwendig.
Die neue Vorrichtung kann leicht an jeder Drehbank angebracht werden. - '

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Bearbeiten von gekröpften Kurbelwellen mit einem Rohr zum Festhalten der Welle nahe der Bearbeitüngsstelle, dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Rohres (a) ein verschiebbarer Körner (k) zum Einspannen des einen Endes der Kurbelwelle angeordnet ist, deren anderes Ende durch einen am Reitstock (Z) befestigten umlaufenden Körner (m) festgehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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