DE311399C - - Google Patents

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DE311399C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds
    • A47C17/78Travelling or camp beds held in shape by stressed cords

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit der Erfindung ist beabsichtigt, den
Gegenstand des Hauptpatentes 311398 zu verbessern und im besonderen die bei dem älteren Vorschlage in Erscheinung getretenen
Übelstände zu beseitigen.
Es hat sich gezeigt, daß bei größeren Belastungen der das Mittelstück bildende ■wagerechte Spreizkörper Torsionsbeanspruchungen unterlag, sobald irgendwelche Unregelmäßigkeiten in der Belastung, die aber bei normalem Gebrauch des Bettgestelles vorkommen, auf das Gestell einwirken. Z. B. konnte eine einseitige Lagerung des- das Gestell Benutzenden oder eine unebene Bodenfläche derartige Ver-Zerrungen im ganzen System hervorrufen, daß die Liegebahn eine schräge Lage einnahm, was vermieden werden soll. Diese Übelstände werden dadurch beseitigt, daß alle Verstrebungen und Verspannungen nach dem Mittelstück bzw. der Achse geführt sind, und daß Strebenbündel Verwendung finden, die um das Mittelstück als Achse vollkommen frei drehbar sind,
Die Anwendung dieser Einrichtung allein genügt indessen noch nicht, um jede Verzerrung der Liegebahn auch bei ungleichmäßiger Belastung auszuschließen. Um vollkommen zum Ziele zu kommen, finden erfindungsgemäß über Kreuz gehende Verspannungen Anwendung, die gleichfalls nach der Achse führen und dadurch alle Kräfte zentralisieren, und zwar in Verbindung mit mittleren zusätzlichen Strebenbündeln, die beim Gegenstande des Hauptpatentes fehlen.
Es ist zwar an sich bekannt, zur Einstellung der Spannung Kettenglieder zu verwenden und je nach Bedarf einen an der Spannstrebe befestigten Haken in das eine oder andere Kettenglied einzuhaken.
Gemäß der Erfindung wird eine derartige an sich bekannte Spannungsregelungseinrichtung benutzt, aber mit dem Unterschiede, daß der wirksame Kettenteil zwangläufig der Achse parallel gehalten wird.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel, bei welchem zur besseren Veranschaulichung die Teile auseinandergenommen dargestellt sind.
Das Bettgestell besteht im wesentlichen aus einem dreiteiligen wagerechten Spreizkörper 1, 2 und 3. An den äußeren Enden sind Strebenbündel 4, 4', 4", 4'" und 5, 5'. 5", 5"' angeordnet. Ebensolche Strebenbündel befinden sich zwischen den Stegteilen 1 und 2, wo die entsprechenden Streben mit 6, 6', 6", 6'" bezeichnet sind, und zwischen den Stegteilen 2 und 3, wo die Streben mit 7, 7', 7", 7'" bezeichnet sind. Wesentlich für die Erfindung ist nun in erster Linie die Art der Anlenkung dieser Strebenbündel an der Mittelachse. Jede Strebe trägt an dem der Mitte zugekehrten Ende eine öse 8, welche eine vollkommen zwanglose Einstellung und freie Drehung um
ein Achsenstück 9 ermöglicht. In gleicher Weise sind die weiteren Strebenbündel 5, 6 und 7 drehbar um die Mittelachse eingerichtet.
Durch diese Einrichtung wird bereits erreicht, daß Verzerrungen im System unterbleiben und die Liegebahn jederzeit die richtige Lage einnimmt.
Dem gleichen Zwecke dienen auch die Ver-
10. spannungen, die von den unteren Streben der einzelnen Bündel, also von den Streben 4, 4',
5, 5', 6, 6' und 7, 7' ausgehen. Von den Streben 4, 4' gehen Spanndrähte 10 und 11 aus, die sich in einem Haken 12 vereinigen, der in eines der Glieder einer Kette 13 eingehakt wird. In gleicher Weise gehen von den unteren Enden der Streben 5, 5' Spanndrähte 14 und 15 aus, die sich in einem Haken 16 vereinigen, der in ein Glied der
ao Kette 17 eingehakt wird.
Ferner sind die unteren Enden der Streben
6, 6' und 7, f durch Spanndrähte 18 und 19 verbunden, die ihre Fortsetzung einerseits in den Drähten 20 und 21 und andererseits in den Drähten 22 und 23 finden. Letztere laufen in den Ketten 24 bzw. 25 zusammen, deren freie Enden in den vorstehenden Zapfen der Achse 9 eingehängt sind.
Durch diese Anordnung werden über Kreuz verlaufende Verspannungen erhalten, indem die Spanndrähte 10 und 11 sich mit den Drähten 20 und 21 überkreuzen, was in gleicher Weise auf die Drähte 14 und 15 und die Drähte 22 und 23 zutrifft. Hierdurch entsteht eine vollkommene Zentralisation aller Kräfte, und jede auf das Bettgestell zur Ausübung kommende Kraft wird letzten Endes nach der Mitte gewiesen, um zentrisch daselbst anzugreifen.
Wesentlich ist endlich zur Aufrechterhaltung des Kräfteausgleichs, die Haken 12 und 16 auch bei Veränderung der Kettenlänge möglichst nahe der Achse angreifen zu lassen. Zu diesem Zwecke durchsetzen die Ketten 13 und 17 zwei über den Stegteil 2 geschobene Rahmen 26 und 27, die, wie ersichtlich, mit Sicherheit eine mittlere Lage des Angriffspunktes der Spannkräfte herbeiführen.
Die Erfindung kann im einzelnen anders als dargestellt ausgeführt werden. Z. B. würde man im Rahmen der Erfindung bleiben, wenn man die Öse 8 so groß bemessen wollte, daß sie um den entsprechend verlängerten rohrförmigen Teil des Mittelstückes selbst drehbar wäre, anstatt um eine darin gelagerte besondere Achse kleineren Durchmessers.

Claims (3)

Paten t-An Sprüche:
1. Zusammenlegbares Bettgestell nach Patent 311398, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks sicherer Vermeidung einer Verdrehung des wagerechten Spreizkörpers an diesem die Strebenbündel frei drehbar angeordnet sind.
2. Bettgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den äußeren Strebenbündeln zwei weitere gleichfalls frei um den Spreizkörper als Achse drehbare Strebenbündel vorgesehen sind, deren untere Enden unter sich und mit den freien Enden des Spreizkörpers durch Spanndrähte verbunden sind, während von den unteren Enden der äußeren Strebenbündel ausgehende Spanndrähte unter Überkreuzung der genannten Spanndrähte am Mittelteil des Spreizkörpers eingreifen.
3. Bettgestell nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Nachspannen Ketten dienen, welche durch auf den Spreizkörper geschobene Rahmen (26, 27) hindurchgehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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