DE311663C - - Google Patents

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DE311663C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/42Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
    • B01D61/427Electro-osmosis
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
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  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Description

Bei den üblichen Ausführungsformen elektroosmotischer Entwässerungsapparate, bei denen die Füllöffnungen für die Einführung der Masse seitlich an den Entwässerungskammern angeordnet sind, hat es sich gezeigt, daß der Kuchen in bezug auf Trockengehalt nicht gleichmäßig ausfällt. Die Trockenheit des Kuchens nimmt mit der Entfernung von der Öffnung ab, indem die Osmosierung in entsprechendem Maße sich verschlechtert.
Bei Versuchen über die Entwässerung von Torf hat sich beispielsweise gezeigt, daß in der Nähe der Füllöffnung ein Feuchtigkeitsgehalt von 74 Prozent erzielt wird, der in der Mitte des Kuchens auf über 75 Prozent und am anderen Ende auf über 75 Prozent ansteigt. Die Ursache für diese Erscheinung liegt darin, daß die der seitlichen Füllöffnung nahe liegenden Teile des Kuchens länger und stärker der Einwirkung des elektrischen Stromes ausgesetzt sind als die entfernter liegenden.
Um diesen Nachteilen zu begegnen, werden gemäß der Erfindung die Zuführungswege für die zu entwässernde Masse so angeordnet und a5 ausgebildet, daß sich eine gleichmäßige Verteilung der Masse über den Raum der Entwässerungskammer ergibt. Wird nur eine Füllöffnung vorgesehen, so kann die Erfindung, dadurch verwirklicht werden, daß die Füllöffnung in der Mitte der den Kammerraum bestimmenden Elektrodenfläche angebracht wird, während bei Anwendung mehrerer Füllöffnungen diese symmetrisch auf der Elektrodenfläche verteilt werden. Der bei solcher Anordnung der Zuführungswege für die Masse erhaltene Kuchen zeigt praktisch einen durchweg gleichmäßigen Trockengehalt. Auch die Füllung der Kammer geht rascher und in besserer Verteilung entsprechend den kürzeren Wegen vor sich.
Die Zeichnung gibt zwei Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung in den Fig. 1 und 2 bzw. 3 und 4 wieder. Die Fig. 1 und 2 zeigen eine einzelne Kammer einer elektroosmotischen Entwässerungsvorrichtung im Querschnitt bzw.· in Draufsicht. Die Kammer besteht aus der entsprechend ausgesparten, Z- B. aus Gußeisen hergestellten Anode 1 und der durch ein durchbrochenes Blech gebildeten Kathode 2, wobei die Kathode als Wasseräbscheidungselektrode angenommen ist. Die Zuführung der Masse erfolgt über den Füllkanal 3, der in der Mitte der Anode angeordnet ist, diese durchdringt und zweckmäßig in der Nähe des Kathodenbleches endet. Die abgeschiedene Flüssigkeit tritt durch die Löcher der Kathode und fließt dann durch geeignete Kanäle ab.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Anordnung ist die aus Anode 1, der Kathode 2 und dem dazwischenliegenden Rahmen 4 bestehende Entwässerungskammer mit z. B. fünf Füllkanälen 5 versehen, welche durch eine Elektrode, z. B. die Anode, hindurchgehen und symmetrisch über deren Fläche verteilt sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur elektroosmotischen Entwässerung pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Substanzen, dadurch gekennzeichnet, daß eitle oder mehrere Füllöffnungen auf den die Entwässerungsräume bestimmenden Elektrodenflächen zentral oder in gleichmäßiger Verteilung angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    1% Auflage, aufgegeben am 10. Dezember tgaoJ
DENDAT311663D 1917-10-20 Active DE311663C (de)

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NL (1) NL4895C (de)

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