DE3117404C2 - Fäkalienspülgerät - Google Patents

Fäkalienspülgerät

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DE3117404C2
DE3117404C2 DE19813117404 DE3117404A DE3117404C2 DE 3117404 C2 DE3117404 C2 DE 3117404C2 DE 19813117404 DE19813117404 DE 19813117404 DE 3117404 A DE3117404 A DE 3117404A DE 3117404 C2 DE3117404 C2 DE 3117404C2
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Hans 4350 Recklinghausen Bergfort
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Zk Hospital and Co Kg 4040 Neuss De GmbH
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Zk Hospital and Co Kg 4040 Neuss De GmbH
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    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G9/00—Bed-pans, urinals or other sanitary devices for bed-ridden persons; Cleaning devices therefor, e.g. combined with toilet-urinals
    • A61G9/02—Cleaning devices

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Abstract

Ein Fäkalienspülgerät zum Spülen von Steckbecken, Urinflaschen oder dergleichen mittels heißer Flüssigkeit, insbesondere Wasser, weist eine Spülkammer, einen Deckel sowie vor allem schlitzförmige Austrittskanäle zum Ableiten der beim Spülen entstehenden Dämpfe nach deren vorheriger Kondensation in den Austrittskanälen auf. Um dieses Fäkalienspülgerät hinsichtlich der Ausbildung der Austrittskanäle wesentlich zu vereinfachen, ist vorgesehen, daß die Austrittskanäle eine Formgebung zur Bewirkung eines derart starken Druckabfalles des Dampfes aufweisen, daß dessen Kondensation ohne Zuhilfenahme einer Kühleinrichtung eintritt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Fäkalienspülgerät zum Spülen von Steckbecken, Urinflaschen oder dergleichen mittels heißer Flüssigkeit, insbesondere Wasser, mit einer Spülkammer, einem Deckel sowie vor allem schlitzförmigen Austrittskanälen zum Ableiten der beim Spülen entstehenden Dämpfe nach deren vorheriger Kondensation in den Austrittskanälen.
Fäkalienspülgeräte dienen der Reinigung und anschließenden Desinfektion von Steckbecken, Urinflaschen oder dergleichen, wobei mit der Desinfektion Bakterien und Krankheitskeime abgetötet werden sollen. Hierzu wird heute vielfach heißes Wasser bis zu 98°C benutzt, das nach dem Spülprogramm eine bestimmte Zeit auf die zu reinigenden Gegenstände gespritzt wird, so daß diese sich entsprechend erhitzen.
Diese Desinfektionsphase ist mit starker Dämpfer
wicklung verbunden, die in der Spülkammer einen entsprechenden Oberdruck erzeugt Dieser Dampf muß während der Desinfektionsphase zumindest zum Teil abgeführt werden, damit beim öffnen des Deckels zwecks Herausnahme der gereinigten Gegenstände kein unzulässig hoher Dampfaustritt in dem jeweiligen Raum auftritt
Nach der DE-AS 29 08 450 sind hierfür zwischen Deckel und Spülkammer angeordnete Austrittskanäle
to vorgesehen, die in Austrittschlitzen an der Frontseite des Gerätes münden und im Querschnitt mäanderförmig gestaltet sind. Auf diese Weise ist einerseits eine Abdichtung gegen Spritzwasser gegeben, andererseits kann zumindest ein Teil des Dampfes austreten.
is Allerdings ist dieser Dampfaustritt während der Desii.fektionsphase genauso unerwünscht wie nach dem Öffnen des Deckels. Deshalb sind in den Austrittskanälen Kühlrohre angeordnet, an denen der Dampf beim Durchgang durch die Austrittskanäle kondensiert, so daß an den Austrittsschlitzen nur noch dampffreie Luft austritt
Diese Ausführungsforrn arbeitet zwar effektiv, ist aber konstruktiv aufwendig, da Kühlrohre mit Kaltwasseranschlüssen und entsprechenden Steuereinrichtungen vorgesehen werden müssen. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Fäkalienspülgerät der eingangs genannten Art hinsichtlich der Ausbildung der Austrittskanäle wesentlich zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Austrittskanäle Drosseln und/oder düsenförmige Verengungen zur Bewirkung eines derart starken Druckabfalls des Dampfes aufweisen, daß dessen Kondensation eintritt Erfindungsgemäß soll also in den Austrittskanälen ein Druckabbau erzeugt werden, der eine Kondensation des Dampfes vor dem Austritt in den Raum bewirkt Auf diese Weise sind zusätzliche Kühleinrichtungen, beispielsweise kaltwasserdurchflossene Kühlrohre, nicht mehr erforderlich. Damit entfallen entsprechende Zuleitungen, Steuerungssysteme und dergleichen, wodurch der Aufbau einfach ?- und störunanf älliger wird.
Zur Erzeugung des Druckabfalls können beispielsweise in den bzw. die Austrittskanäle Verdrängungskörper eingesetzt sein, die eine Querschnittverengung und damit auch eine Drosselung bewirken. Dabei hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Rohre beidseits offen auszubilden und/oder ihnen einen rechteckigen Querschnitt zu geben.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, in den Austrittskanälen Prallbleche, beispielsweise Lochbleche oder dergleichen, anzuordnen. Hierdurch tritt ebenfalls eine Drosselung mit entsprechendem Druckabbau ein. Sofern dies in Kombination mit Verdrängungskörpern geschieht, können diese zweckmäßigerweise an den Prallblechen befestigt sein.
Als eine besonders günstige Ausführungsform hat sich erwiesen, nur. einen Austrittskanal unterhalb des frontseitigen Deckels anzuordnen. Dieser kann dann gleichzeitig auch als Überlaufschlitz bei Verstopfung des Ausflusses dienen, wodurch sich eine besonders einfache Konstruktion ergibt.
Der Austrittskanal sollte dann innenseitig nach unten hin offen sein und seine Wandungen durch eine entsprechend weiter herunterreichende Schürze am Deckel abgedeckt sein. Auf diese Weise wird der Austrittskanal gegen Aufheizung beim Spülvorgang geschützt, so daß seine Wandungen relativ kühl bleiben, was die Kondensation des hindurchströmenden Dampfes begünstigt.
Dazu trägt weiterhin bei, wenn die außenseitige Wandung des Aastrittskanals gleichzeitig die Außenwandung der Spülkammer ist
In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles näher veranschaulicht Es zeigt
F i g. 1 einen Vertikalschnitt durch ein Fäkalienspülgerät und
F i g. 2 eine Ausschnittvergrößerung des Austrittskanals des Fäkalienspülgerätes gemäß F i g. 1.
Das in den Figuren dargestellte Fäkalienspülgerät weist eine Spülkammer 1 auf, die von Seitenwänden von denen hier nur die Seitenwand 2 zu sehen ist der Rückwand 3, einem frontseitigen Deckel 4 und .einer obenseitigen Abdeckung 5 eingeschlossen ist Untenseitig schließt sich ein Auslauftrichter 6 an.
An der Innenseite der Rückwand 3 ist ein Planetenspülsystem 7 angeordnet, das aus einem drehbaren Hauptflügel 8 und einem auf diesem ebenfalls drehbar angeordneten Planetenflügel 9 besteht Beide Flügel 8,9 haben hier nicht erkennbare Austrittsdüsen, die sie bei Wasserzufuhr in Drehung versetzen und so für eine intensive Wasserbeaufschiagung der Spüikammer ί sorgen. Die Wasserzufuhr geschieht dabei über tin Zuführrohr 10, das sich vorher in einen oberen und unteren Zweig 11,12 zur Versorgung zweier Festdüsen 13,14 in der Abdeckung 5 bzw. Rückwand 3 aufteilt
Die Frontseite des Fäkalienspülgerätes wird durch den Deckel 4 gebildet, der an seiner Unterkante über ein Scharnier 15 (vgl. auch F i g. 2) an einem dort ortsfest angebrachten Querträger 16 angelenkt ist Oben und — was hier nicht sichtbar ist — an den Seiten faßt ein umlaufendes Blech 17 am Deckel 4 in eine Nut 18 an der Frontkante von Abdeckung 5 und den Seitenwänden 2. Auf diese Weise wird eine Dichtung sowohl gegen Spritzwasser als auch im wesentlichen gegen Dampfaustritt erzielt Das Blech 17 an der Oberkante des Dekkels 4 läuft dabei in eine Handleiste 19 aus.
Wie sich insbesondere aus F i g. 2 ersehen läßt, ist der Deckel 4 zusammen mit dem Querträger 16 bis in den Auslauftrichter 6 heruntergezogen. Hierdurch wird ein Austrittskanal 20 für den in den Desinfektionsphase auftretenden Dampf gebildet der über einen Austrittsschlitz 21 nach außen mündet Er dient gleichzeitig auch als Überlauf bei Verstopfungen des Auslauftrichters 6.
Der auftretende Dampf kondensiert innerhalb des Austrittskanals 20 aufgrund dessen besonderer Ausbildung. Dies geschieht durch das querverlaufende Vierkantrohr 22, das über Lochbleche 23,24 am Querträger 16 bzw. dem oberen Rand des Auslauftrichters 6 gehalten wird. Das Vierkantrohr 22 bewirkt Verwirbelungen so und eine Querschnittsverengung, wodurch aufgrund Drosselung und Geschwindigkeitserhöhung ein Druckabfall erzeugt wird, der zur Kondensation des Dampfes vor dem Austritt aus dem Austrittschlitz 21 führt Zusätzlich tragen dazu auch die Lochbleche 23,24 bei.
Des weiteren sind die den Austrittskanal 20 bildenden Flächen, nämlich der obere Rand des Auslauftrichters 6 und der Querträger 16, durch die untere Schürze 25 des Deckels 4 weitgehend gegenüber der .Spülkammer 1 abgedeckt und bleiben deshalb während der Spül- und Desinfektionsphase relativ kühl. Dies begünstigt zusammen mit den oben erwähnten Maßnahmen die Kondensation des Dampfes. Das Vierkantrohr 22 ist deshalb auch nicht mit einem Kühlmittel durchflossen, sondern wirkt als reiner Verdrängungs- und Verwirbelungskörper.
An beiden Seiten des Vierkantrohres 22 schließen sich nach unten verlaufende Röhrchen 26 an, die offen ausgebildet sind und auf diese Weise einen eventuellen Druckausgleich mit der Umgebung zulassen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Fäkalienspülgerät zum Spülen von Steckbekken, Urinflaschen oder dergleichen mittels heißer ' Flüssigkeit, insbesondere Wasser, mit einer Spülkammer, einem Deckel sowie vor allem schlitzförmigen Austrittskanälen zum Ableiten der beim Spülen entstehenden Dämpfe nach deren vorheriger Kondensation in den Austrittskanälen, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittskanäle (20) Drosseln und/oder düsenförmige Verengungen zur Bewirkung eines derart starken Druckabfalls des Dampfes aufweisen, daß dessen Kondensation eintritt
2. Fäkalienspülgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den bzw. die Austrittskanäle (20) Verdrängungskörper eingesetzt sind.
3. Fäkalienspülgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängungskörper als Rohre (22) susgebildet sind.
4. Fäkalifciispölgerät nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (22) beidseitig offen ausgebildet sind.
5. Fäkalienspülgerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (22) rechteckigen Querschnitt aufweisen.
6. Fäkalienspülgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Austrittskanälen (20) Prallbleche, beispielsweise Lochbleche (23,24) angeordnet sind.
7. Fäkalienspülgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdrängungskörper an den Prallblechen (23, 24) befestigt sind.
8. Fäkalienspülgerät nach eine*., der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Austrittskanal (20) unterhalb des frontseitigen Deckels (4) angeordnet ist
9. Fäkalienspülgerät nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittskanal (20) innenseitig nach unten hin offen ist und seine Wandungen (16, 6) durch eine entsprechend weit herunterreichende Schürze (25) am Deckel (4) abgedeckt sind.
10. Fäkalienspülgerät nach Anspruch?), dadurch gekennzeichnet, daß die außenseitige Wandung des Austrittskanals (20) gleichzeitig die Außenwandung (6) der Spülkammer (1) ist
DE19813117404 1981-05-02 1981-05-02 Fäkalienspülgerät Expired DE3117404C2 (de)

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DE3317391C1 (de) * 1983-05-13 1984-05-24 ZK Hospital GmbH & Co KG, 4353 Oer-Erkenschwick Verfahren zum Reinigen von Steckbeckensitzflächen in Fäkalienspülgeräten sowie Fäkalienspülgerät zur Durchführung dieses Verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2908450C2 (de) * 1979-03-05 1981-02-26 Harri Mones Kg, 5657 Haan Dichtungsanordnung für Fäkalienspülgeräte

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DE3117404A1 (de) 1983-02-03

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