DE3117671C2 - Verfahren zum Anschalten einer Teilnehmereinrichtung - Google Patents
Verfahren zum Anschalten einer TeilnehmereinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Anschalten einer Teilnehmereinrichtung für eine Teilnehmerstation
to in einem Nachrichtenübermittlungssystem an eine
Fernmeldeleitung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Teilnehmerstation enthält im allgemeinen, neben der Teilnehmereinrichtung mit einer
Leitungsanschalteinrichtung und Signalumsetzern, eine Datenquelle oder Datensenke und für den Verbir.dungsaufbau
eine zentrale Einrichtung und eine Fernbetriebseinheit.
Der Verbindungsaufbau zwischen Teilnehmerstation und zentraler Einrichtung wird bei Bildschirmtextdatenübertragung mit dem Betätigen einer Taste durch den Teilnehmer eingeleitet. Der Vermittlungsprozeß mit der zentralen Einrichtung erfolgt im öffentlichen Telefonnetz, für die Bildschirmtextdatenübertragung ist eine als Steuereinrichtung ausgebildete Fernbetriebseinheit vorgesehen, die einerseits mit der Datenquelle (Fernbedienung des Fernsehgerätes) oder Dctensenke (Fernsehgerät) und andererseits über die Fernsprechleitung mit der zentralen Einrichtung verbunden ist. Die Fernbetriebseinheit steuert die Leitungsanschalteinrichtung an und stellt mittels dieser eine Verbindung der Teilnehmerstation mit der Fernmeldeleitung her. Die Signalisierung kann mittels Gleichstrom-Impulswahl erfolgen, während für die Übertragung der Nutzinformation, d. h. der Daten, z. B. das Verfahren der Frequenzumtastung für binär codierte Daten verwendet werden kann. Zur Stromversorung kann die Teilnehmereinrichtung vom Schleifenstrom der Fernmeldeleitung gespeist werden.
Der Verbindungsaufbau zwischen Teilnehmerstation und zentraler Einrichtung wird bei Bildschirmtextdatenübertragung mit dem Betätigen einer Taste durch den Teilnehmer eingeleitet. Der Vermittlungsprozeß mit der zentralen Einrichtung erfolgt im öffentlichen Telefonnetz, für die Bildschirmtextdatenübertragung ist eine als Steuereinrichtung ausgebildete Fernbetriebseinheit vorgesehen, die einerseits mit der Datenquelle (Fernbedienung des Fernsehgerätes) oder Dctensenke (Fernsehgerät) und andererseits über die Fernsprechleitung mit der zentralen Einrichtung verbunden ist. Die Fernbetriebseinheit steuert die Leitungsanschalteinrichtung an und stellt mittels dieser eine Verbindung der Teilnehmerstation mit der Fernmeldeleitung her. Die Signalisierung kann mittels Gleichstrom-Impulswahl erfolgen, während für die Übertragung der Nutzinformation, d. h. der Daten, z. B. das Verfahren der Frequenzumtastung für binär codierte Daten verwendet werden kann. Zur Stromversorung kann die Teilnehmereinrichtung vom Schleifenstrom der Fernmeldeleitung gespeist werden.
Für die Funktionseinheiten in der Teilnehmereinrichtung
steht nur eine geringe Fernspeiseleistung zur Verfügung. In der Teilnehmereinrichtung ist eine
Stromversorgungseinheit vorgesehen. Die Stroniversorgungseinheit
enthält z. B. eine aktive Regelschaltung, die einen kleinen Gleichstromeingangswiderstand aufweist,
um einen möglichst geringen Leistungsverlust zu erreichen. Dem Gleichstromanteil, d. h. dem Schleifenstrom
wird bei Bildschirmtextdatenübertragung ein frequenter Signalanteil überlagert. Damit dieses Wechselspannungssignal
nicht wesentlich gedämpft wird, ist der Eingangswiderstand der Stromversorgungsschaltung
für Wechselspannungssignale groß. Am Eingang der Teilnehmereinrichtung kann ein Gleichrichter
vorgesehen sein, so daß eine Vertauschung der beiden Adern der zweiadrigen Fernmeldeleitung möglich ist.
Bei Bildschirmtextdatenübertragung kann der Teilnehmer mit Hilfe der Fernbedienung seines Fernsehgerätes
und über die Fernmeldeleitung eine Verbindung zur Bildschirmtextzentrale herstellen. Zur Trennung der
empfangenen und gesendeten Signale wird das Signal auf der Fernmeldeleitung über eine Anschalteinheit und
über den Gleichrichter einer Weiche zugeführt. Über einen Demodulator bzw. einen Modulator (Signalumsetzer)
und die Teilnehmereinrichtung werden die Daten
M dem Fernsehgerät zugeführt. Weiterhin ist eine
Steuerung zum Verbindungsaufbau mittels automatischer Wahl, zur Schleifenstromüberwachung und zur
Funktionsprüfung der Bildschirmtextdatenübertragung
vorgesehen. Um den Anschlußbedingungen der Fernsprechtechnik zu genügen, insbesondere um die
geforderten Eingangswiderstände für die Teilnehmereinrichtung erfüllen zu können, andererseits um den
Leistungsverbrauch für alle Funktionseinheiten so minimal wie möglich zu halten, erweist sich eine
elektronische Lösung für die verschiedenen Funktionseinheiten als vorteilhaft.
Es ist bekannt, zur Anschaltung eines Bildschirmtext-Datenmodems eine Umschalteinrichtung zu verwenden
(DE-OS 29 31 529). Eine spannungsabhängige Widerstandsschaltung
liegt parallel zu den Anschlußklemmen des Bildschirmtext-Datenmodems und besitzt die
Eigenschaft, bei geringer Speisespannung einen niedrigen Widerstands jvert und bei höherer Speisespannung
einen höheren Widerstandswert aufzuweisen. Der höhere oder niedrige Widerstandswert stellt sich je
nach der von der Ortsvermittlungsstelle vorgegebenen Speisespannung ein. In der spannungsabhängigen
Widerstandsschaltung werden die Drain-Source-Strekken zweier antiseriell geschalteter Feldeffekttransistoren
und ein zwischen den Sourcen liegender Widerstand vom Schieifenstrom durchflossen.
Nachteilig bei dieser bekannten Anschalteinrichtung (DE-OS 29 31 529) ist die Abhängigkeit des sich
einstellenden Widerstands der gesamten spannungsabhängigen Widerstandsschaltung von Fertigungstoleranzen
und Betriebseinflüssen (z. B. Temperatur) der verwendeten Feldeffekttransistoren und des Widerstands,
so daß der sich tatsächlich einstellende Widerstandswert Schwankungen unterworfen ist Dabei
können im Betrieb große Abweichungen gegenüber der ursprünglichen Dimensionierung der spannungsabhängigen
Widerstandsschaltung auftreten. Ein konstanter und an die Fernmeldeleitung angepaßter Widerstand ist
mit einer solchen spannungsabhängigen Widerstandsschaltung (spannungsgesteuerter Widerstand) nicht
erzielbar.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, mit geringem Schaltungsaufwand eine aktive, elektronische
Leitungsanschalteinrichtung für eine Teilnehmereinrichtung zu schaffen, welche einen auch auf längere Zeit
konstanten, minimalen Leistungsverbrauch und einen an die Fernmeldeleitung angepaßten Widerstand aufweist.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß mittels einer spannungsgesteuerten Spannungsquelle
ein Spannungsabfall wie in einem nichtlinearen, ohmschen Widerstand erzeugt werden kann. Durch die
Amplitudenmessung der empfangenen und gesendeten Signale in der Teilnehmereinrichtung ist auf einfache
Weise eine derartige Steuerung des Eingangswiderstandes der Teilnehmereinrichtung möglich, so daß den
Anschlußbedingungen der Fernsprechtechnik genügt wird. Durch die Ableitung einer Referenzspannung aus
dem Schleifenstrom ist für die Stromversorgungseinrichtung eine genaue Bezugsspannung vorsehbar,
andererseits ist auf einfache Weise eine Vorspannung der spannungsgesteuerten Spannungsquelle festlegbar.
Die Schaltungsanordnung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich durch ihre
Einfachheit und Übersichtlichkeit aus. Für die einzelnen Funktionseinheiten ergeben sich dabei einfache Dimensionierungsregeln.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
F i g. 1 das Schema für eine Bildschirmtextdatenübertragungseinrichtung;
Fig.2 das Prinzipschaltbild für eine Schaltungsanordnung
zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Über eine mehradrige Fernmeldeleitung L kann eine Verbindung zu einer zentralen Einrichtung, d. h. zur
Bildschirmtextzentrale in einem Bildschirmtextdaten-Übertragungssystem hergestellt werden. Mit Hilfe eines
ic Fernsehgerätes 4 der Datensenke, kann der Benutzer zentral gespeicherte Informationen abrufen. Zur Aufbereitung
der über einen Fernsprechkanal übertragenen digitalen Daten, ist in einer Teilnehmereinrichtung 2 als
Signalumsetzer ein sogenannter Modem vorgesehen.
Die über die Fernmeldeleitung L übertragenen und in der Teilnehmereinrichtung 2 empfangenen Signale
werden in einem Demodulator 26 demoduliert und gelangen über ein Verbindungskabel zum Decoder des
Fernsehgerätes 4. In Gegenrichtung werden die Sendedaten über einen Modulator 25 und über die
Fernmeldeleitung L zur zentralen Einrichtung übertragen. Der Decoder entspricht der Fernbetriebseinheit in
der Teilnehmerstation Am Eingang der Einrichtung 2 ist eine Gleichrichterbrücke 21 vorgesehen, so daß eine
Vertauschungsmöglichkeit besteht. Da der Gleichstromwiderstand der Teilnehmereinnchtung 2 im
Ruhezustand hochohmig sein soll, erfolgt die Anschaltung an die Fernmeldeleitung L über einen Relaiskontakt
in einer Anschalteinheit 23. Aus dem Schleifenstrom der Fernmeldeleitung L wird in einem, dem
Gleichrichter 21 nachfolgenden, Stromversorgungsgerät 22 eine konstante Betriebsspannung mittels einer
aktiven Regelschaltung für die Teilnehmereinnchtung 2 erzeugt. In der Teilnehmereinnchtung 2 ist eine
Steuereinrichtung 27 vorgesehen, mit deren Hilfe ein automatischer Verbindungsaufbau über die Anschalteinheit
23 herstellbar ist. Mit Hilfe der Steuereinrichtung 27 der über die Fernmeldeleitung L die Signale der
Vermittiungseinrichtung der Fernsprechtechnik und über ein Verbindungskabel die Signale der Fernbedienung
des Fernsehgerätes 4 zugeführt werden, kann automatisch eine Wahl der fest einprogrammierten
Rufnummer der Bildschirmtextzentrale erfolgen. Die über die Fernmeldeleitung L übertragenen Datensigna-Ie
sind dem Schleifenstrom überlagerte frequente Signalanteile. Für Hin- und Rückrichtung sind verschiedene
Frequenzbänder vorgesehen und als Modulationsart wird eine Frequenzumtastung zwischen zwei
Frequenzen, entsprechend den beiden Kennzuständen des Datensignals, verwendet. Die Trennung des
gesendeten und empfangenen Datensignals erfolgt in einer Weiche 24, die zwischen dem Gleichrichter 21 und
dem Modulator 25, bzw. dem Demodulator 26 angeordnet ist. Die Anschalteinheit 23, die Weiche 24
und das Stromversorgungsgerät 22 sind Komponenten eines als Leitungsanschalteinrichtung 3 bezeichneten
Geräteteils der Teilnehmereinrichtung 2.
In Fig.2 ist das Prinzipschaltbild einer zur Realisierung
des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehenen Leitungsanschalteinrichtung 3 dargestellt. Die Fernmeldeleitung
a bzw. b ist an die Anschlußpunkte einer ersten Brückendiagonale des Gleichrichters 21 geführt.
Ein Anschlußpunkt in einer zweiten Brückendiagonalen ist über einen Kondensator Ck mit einem Eingang
eines Verstärkers 33 mit unabhängig voneinander einstellbaren Verstärkereingängen verbunden. An einem
Widerstand R 2, der einerseits mit dem Kondensator Ck, andererseits mit Masse verbunden ist, fällt eine
als Meßgröße Um bezeichnete Spannung ab. Die Spannung am anderen Anschlußpunkt der zweiten
Brückendiagonale wird einerseits an einem Pol einer spannungsgesteuerlen Spannungsquelle 34, andererseits
über einen Widerstand R 4 an den Demodulator 26 bzw. über eine Serienschaltung von Widerstand /?4 mit
einem Widerstand R 5, an den Modulator 25 gelegt. Die Ausgangsspannung Us des Modulators 25 wird über
einen als Einkoppeleinrichtung verwendeten Kondensator Ck ι an einem Eingang des Verstärkers 33 angelegt.
Am Ausgang des Verstärkers 33 steht eine Steuerspanriung Us, für die spannungsgesteuerte Spannungsquelle
34 an. Ein Pol der spannungsgesteuerten Spannungsquelle 34 wird einerseits mit einem als Ladekondensator
dienenden Kondensator Ci. und andererseits über einen Widerstand R 3 mit einem Eingang des Verstärkers 33
verbunden. Mit diesem Pol der spannungsgesteuerten Spannungsquelle 34 ist ferner ein als Shunt-Regler
dienender Regler 31 verbunden. Die Steuerleitung des Shunt-Reglers 31 ist einerseits mit einem Pol einer
Referenzspannungsquelle 32, andererseits mit einer Anschlußklemme des Widerstandes R 3 verbunden. Ein
Pol der Referenzspannungsquelle 32, ein Anschluß des Ladekondensators Cl. ein Pol des Shunt-Reglers 31 und
eine Anschlußklemme des Widerstandes R2 sind jeweils an Masse gelegt. Die Steuereinrichtung 27 öffnet
und schließt einen in der Zeichnung nicht dargestellten Schalter 35, der während der Wahl geöffnet ist, wodurch
die Regelschaltung in der Leitungsanschalteinrichtung 3 wechselspannungsmäßig außer Betrieb gesetzt ist (35
zwischen Ck und 33 angeordnet).
Beim Anschalten der Teilnehmereinrichtung 2 an die Fernmeldeleitung fließt aus der Fernmeldeleitung über
eine Diode des Gleichrichters 21, die spannung.sgesteu-U-I- Un,.
Dabei ist /der einstellbare Verstärkungsfaktor für den mit dem Widerstand R 3 verbundenen Verstärkereingang
des Verstärkers 33.
Für den Fall, daß die Teilnehmereinrichtung 2 über die Fernmeldeleitung a bzw. b ein Signal empfängt,
fließt über den Widerstand R 2 der Schleifenstrom an Masse. Der Kondensator Ck am Eingang des Verstärkers
33 trennt die Gleichstromkomponente des empfangenen Signals, d. h. der Meßgröße UM ab. Über
den Verstärker 33 wird das frequente Signal auf die spannungsgesteuerte Spannungsquelle 34 so gegeben,
daß die Spannung U dem vorgegebenen dynamischen
H Eingangswiderstandswert für die Teilnehmereinrichtung
2 entspricht. Durch entsprechende Dimensionierung eines einstellbaren Verstärkungsfaktors ν für einen
weiteren Verstärkereingang kann der Widerstand R 2 klein gewählt werden und die Forderung nach einem
möglichst niedrigen Gleichstromeingangswiderstand bei ausreichendem Aussteuerbereich und ausreichend
hoher Betriebsspannung für alle Schleifenströme ist erfüllbar. Der dynamische Eingangswiderstand der
Teilnehmereinrichtung 2 kann über die spannungsgesteuerte Spannungsquelle 34 so eingestellt werden, daß
dieser dem Wellenwiderstand der Fernmeldeleitung L entspricht. Für die Spannung U. welche in diesem Fall
über der spannungsgesteuerten Spannungsquelle 34 anliegt, gilt die Bezeichnung
30
U=I-
v- UM
Ein Ausgangssignal Us des Modulators 25 steuert über die Einkoppeleinrichtung Ck ι die spannungsgesteuerte
.Spannungsquelle 34 in gleicher Weise an, wie
erte Spannungsquelle 34, den Widerstand R 3 und die 35 das über den Kondensator Ck zugeführte Empfangssi-
Referenzspannungsquelle 32 ein Gleichstrom nach Masse. Die Spannung am Ladekondensator Cl, d. h. die
BetriebsspannungUg steht in einem festen Verhältnis
zur hochstabilen Referenzspannung LW der Referenzspannungsquelle
32. Mit Hilfe des Shunt-Reglers 31 wird eine Spannungsänderung am Ladekondensator Q
ausgeregeit.
Die Referenzspannung Urcr legt die Vorspannung für
den Verstärker 33 fest.
Für den Fall, daß über die Fernmeldeleitung a bzw. b
keine Datensignale übertragen werden, liegt am Eingang der Teilnehmereinrichtung 2 eine Eingangsgleichspannung an, deren Wert der Summe aus der
Durchlaßspannung an zwei Dioden des Gleichrichters 21, dem Spannungsabfall am Widerstand R 2, der
Spannung U und der Betriebsspannung Ub entspricht. Die durch die Referenzspannung lj.-cf festgelegte
Gleichspannungskomponente der Spannung U wird so gewählt, daß für einen durch die maximalen Amplituden
der übertragenen Datensignale festgelegten Aussteuerbereich dieser nicht überschritten wird. Die Größe des
Gleichstromeingangswiderstandes der Teilnehmereinrichtung 2 wird durch die Betriebsspannung Ub. die von
der Referenzspannung Urcr linear abhängt, durch die
gnal. Durch Dimensionierung der Ausgangsspannung Us des Modulators 25 bzw. durch die Wahl eines
Verstärkungsfaktors k eines weiteren Verstärkereingangs des Verstärkers 33 läßt sich gleichzeitig ein
geforderter Pegel des gesendeten Signals auf der Fernmeldeleitung L einstellen. Für die Spannung U.
welche in diesem Fall über der spannungsgesteuerten Spannungsquelle 34 anliegt, gilt die Beziehung
U= I- Un*+ v-UM- k- Us.
Der vom Modulator 25 stammende Signalanteil in der Spannung U über der spannungsgesteuerten Spannungsquelle
34 ist gegenphasig zum Ausgangssignal Us des Modulators 25. Durch entsprechende Dimensionierung
der Widerstände R 4 bzw. R 5 kann bei einem l.eitiingsabschluß mit dem Wellenwiderstand der
Fernmeldeleitung L (600 Ω) die vom Modulator stammende Signalspannung am Knotenpunkt der
Widerstände R 4 und R 5 Null werden. Auf diese Weise werden die Anforderungen an den Dynamikbereich
eines vor dem Demodulator 26 angeordneten Empfangsfilters reduziert Durch das erfindungsgemäße
Verfahren ist die Weichenfunktion für Empfangs- und
Gleichspannungskomponente der Spannung U, durch 60 Sendeband auf einfache Weise, d. h. ohne zusätzlichen
den Widerstand der Dioden im Brückenzweig des Gleichrichters 21 und durch den Widerstand R 2
bestimmt. Für die Spannung U, welche in diesem Fall
über der spannungsgesteuerten Spannungsquelle 34 anliegt, gilt die Beziehung
Weichenverstärker durch Dimensionieren der Widerstände R 4 und R 5 erreichbar. Die Widerstände R 4 und
R 5 sind die Auskoppeleinrichtung in der Teilnehmeremrichtung
2.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zum Anschalten einer Teilnehmereinrichtung
für eine Teilnehmerstation in einem Nachrichtenübermittlungssystem an eine Fernmeldeleitung,
wobei die Teilnehmereinrichtung vom Schleifenstrom der Fernmeldeleitung gespeist und
dieser zur Ableitung einer Referenzspannung verwendet wird, wobei in derTeilnehmereinrichlung
eine Einrichtung zum Einkoppeln eines gesendeten und eine Einrichtung zum Auskoppeln eines
empfangenen Signals vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude (Um)des
Wechselspannungsanteils auf der Fernmeldeleitung (L) gemessen und aus dieser Meßgröße (Um), der
Eingangsspannung der Einkoppeleinrichtung (Ck \) und der Referenzspannung (Urci) eine Steuerspannung
(Usi) für eine spannungsgesteuerte Spannungsquelle (34) abgeleitet wird und daß diese so
bemessen ist, daß die Spannung (U) über der spannungsgesteuerten Spannungsquelle (34) einem
vorgebbaren, geregelten und an die Fernmeldeleitung angepaßten Eingangswiderstand für die Teilnehmereinrichtung
(2) entspricht.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Amplitude (UM)des Wechselspannungsanteils
des empfangenen und/oder gesendeten Signals über einen Kondensator (CK) am Eingang
einer Leitungsanschalteinrichtung (3) der Teilnehmereinrichtung (2) und über einen Verstärker (33)
mit unabhängig voneinander einstellbaren Verstärkereingängen, dem Steue·. eingang der spannungsgesteuerten
Spannungsquelle (34) zugeführt wird und daß an einem Widerstand (R 2), der einerseits mit
dem Kondensator (Ck). andererseits mit Masse verbunden ist, die Istgröße der Signale anliegt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Referenzspannung
(Uref) hochstabil ist und über den Verstärker (33) der spannungsgesteuerten Spannungsquelle (34) zugeführt
wird und daß aus der hochstabilen Referenzspannung (UKf) die Betriebsspannung (Ub) für die
Teilnehmereinrichtung (2) ableitbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Ableitung der Referenzspannung (Urcf)a\e Betriebsspannung
(Ub) über einen Widerstand (R 3) an die Kathode einer Zenerdiode geführt ist und daß die
Anode der Zenerdiode mit Masse verbunden ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Signal am Eingang der
Einkoppeleinrichtung (CK ι) dem Verstärker (33) der
spannungsgesteuerten Spannungsquelle (34) zugeführt ist und daß das so verstärkte Signal, welches im
Signal (U) über der spannungsgesteuerten Spannungsquelle (34) enthalten ist, an der Fernmeldeleitung
(L) anliegt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal am Eingang der
Einkoppeleinrichtung (CK ι) und das Signal (U) über
der spannungsgesteuerten Spannungsquelle (34) über jeweils einen Widerstdand (R 4, R 5) einer
Datensenke (26) zugeführt werden, und daß die Widerstandswerte der beiden Widerslände (R 4,
R 5) so bemessen sind, daß sich das Signal und der sich dadurch im Signal (U) der spannungsgesteuerten
Spannungsquelle (34) einstellende gegenphasige Signalanteil am gemeinsamen Anschluß der beiden
Widerstände (R 4, R 5) aufheben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813117671 DE3117671C2 (de) | 1981-05-05 | 1981-05-05 | Verfahren zum Anschalten einer Teilnehmereinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813117671 DE3117671C2 (de) | 1981-05-05 | 1981-05-05 | Verfahren zum Anschalten einer Teilnehmereinrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3117671A1 DE3117671A1 (de) | 1982-11-25 |
| DE3117671C2 true DE3117671C2 (de) | 1983-03-31 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3117671C2 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3427139A1 (de) * | 1983-07-28 | 1985-02-14 | Neumann Elektronik GmbH, 4330 Mülheim | Einrichtung zur uebertragung von daten ueber eine fernsprechleitung |
| DE3331206A1 (de) * | 1983-08-30 | 1985-03-21 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Ferngespeiste teilnehmereinrichtung eines fernmeldesystems |
| DE3337393A1 (de) * | 1983-10-14 | 1985-04-25 | Philips Patentverwaltung Gmbh, 2000 Hamburg | Verfahren und schaltungsanordnung zur erzeugung einer betriebsspannung in einer ueber eine fernmeldeleitung ferngespeiste teilnehmereinrichtung |
| DE3427140C1 (de) * | 1984-07-24 | 1986-04-03 | Neumann Elektronik GmbH, 4330 Mülheim | Einrichtung zur Übertragung von Daten über eine Fernsprechleitung |
| DE3438293A1 (de) * | 1984-10-19 | 1986-04-24 | Telefonbau Und Normalzeit Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und schaltungsanordnung zur erfassung der gebuehrenpflichtigen benutzung von fernsehgeraeten |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT392378B (de) * | 1983-07-28 | 1991-03-25 | Neumann Elektronik Gmbh | Einrichtung zur uebertragung von daten ueber eine fernsprechleitung |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2931529A1 (de) * | 1979-08-03 | 1981-02-19 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Teilnehmerseitiges datenuebertragungsgeraet, insbesondere fuer bildschirmtextbetrieb |
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1981
- 1981-05-05 DE DE19813117671 patent/DE3117671C2/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
| DE3427139A1 (de) * | 1983-07-28 | 1985-02-14 | Neumann Elektronik GmbH, 4330 Mülheim | Einrichtung zur uebertragung von daten ueber eine fernsprechleitung |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3117671A1 (de) | 1982-11-25 |
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Owner name: FELTEN & GUILLEAUME FERNMELDEANLAGEN GMBH, 8500 NU |
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Owner name: PARRAS, KARL-HEINZ, DIPL.-ING., 8500 NUERNBERG, DE |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |