DE311800C - - Google Patents

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DE311800C
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DE
Germany
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claw
roller
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fork
slide
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DENDAT311800D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/10Car shunting or positioning devices with pinchbar action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20 h. GRUPPE
MIKA,
Schieber für Eisenbahnfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1918 ab.
Die Erfindung betrifft einen Schieber für Eisenbahnfahrzeuge derjenigen an sich be kannten Art, bei welcher eine Griffstange auf einer Rolle gelagert ist und mit einer Klaue am Radkranz angreift, so daß das Rad in Bewegung gesetzt werden kann, indem die Griffstange um die Rollenachse geschwenkt wird. Die Schieber dieser Art haben den Nachteil, daß die Kräfteumsetzung von der Griffstange auf das Rad sehr ungünstig ist; nur eine verhältnismäßig kleine Kraftkomponente wirkt tangential zum Radkranz.
Zweck vorliegender Erfindung ist:, diesen Nachteil zu beheben, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß die Griffstange zwischen Rolle und Klaue angeordnet wird, derart, daß beim Schieben des Wagens die Rolle von der einen Seite einer durch die Klaue gelegten Radialebene auf die andere geschoben und die Klaue dabei in tangentialer Richtung zum Radkranz bewegt wird. Die Kraftübertragung ist also eine sehr günstige; mit dem Aufwand geringer Kraft lassen sich rasch schwüre Fahrzeuge in Bewegung setzen.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegonstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Schieber in Seitenansicht in Gebrauchsstellung.
Fig. 2, 3 und 4 zeigen den Schieber ohne die Griffstange in drei Ansichten zum Teil im Schnitt.
Der gezeichnete Schieber weist eine Gabel 1 auf, die vorteilhaft aus Gußstahl hergestellt wird. An den Schenkeln der Gabel 1 ist auf einem Bolzen 7 eine Rolle 2 drehbar gelagert, mittels welcher die Gabel auf Eisenbahnschienen fortgerollt werden kann. Die Rolle 2 kann sich auf dem Bolzen 7 in achsialer Richtung entgegen der Wirkung von Federn 8 bewegen. Gabel 1 besitzt einen Zapfen 16, auf dem eine zweiteilige Griffstange 3, 9 drehbar angeordnet ist; ferner ist in einer Bohrung des Zapfens 16 eine Klaue 4 auswechselbar eingesetzt. Die Klaue 4, die mittels einer Stellschraube 6 der Gabel gehalten ist, besitzt eine scharfe Spitze. Bei Gebrauch wird der Schieber mittels der Rolle 2 auf der Schiene 10 so an das Rad 11 herangefahren, daß die Spitze der Klaue 4 an den Umfang des Rades 11 und die Rolle 2 auf die eine Seite der durch die Klaue 4 gelegten Radialebene des Rades zu liegen kommt (Fig. 1). Wird der Griff 9 nun nach unten geschwenkt, so behält die Klaue 4 den Eingriff mit dem Rad, dagegen wird die Rolle 2 auf der Schiene 10 fortbewegt, so daß sie auf die andere Seite der durch die Klaue 4 gelegten Radialebene zu liegen kommt. Dabei
ist aber die Klaue 4 mindestens annähernd in der Richtung einer Tangente zum Rad bewegt worden. Die Feder 8 gestattet ein seitliches Verschieben der Rolle 2 bei auftretenden seitlichen Beanspruchungen und dadurch ein besseres Anpassen des Schiebers an die Schienen und an das Rad. Damit der Apparat auch dann gut arbeitet, wenn die den Apparat benutzende Person seitlich des Wagens oder der Schiene steht, ist der Griff 9 gegenüber der Rolle 2 verschwenkbar. Zum Begrenzen des Ausschwenkens sind an der Gabel 1 zwei Anschläge 14, 14 vorgesehen, gegen welche ein Zapfen 15 des Griffansatzes 3 anschlägt. Zur Verbindung der Gabel 1 mit dem Griff 9 ist in letzterem eine Schraube 13 vorgesehen, deren vorderes Ende in eine Ringnut 12 des Zapfens 16 ragt.
Der Schieber kann auch so gebaut sein, daß die Gabel 1 und der Griff 3. ein einziges Stück bilden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch;
    Schieber für Eisenbahnfahrzeuge mit einer zum Fassen des Radkranzes bestimmten Klaue, die auswechselbar an einer auf einer Rolle gelagerten Griffstange angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffstange zwischen Rolle (2) und Klaue (4) angeordnet ist, derart, daß beim Schieben des Wagens die Rolle von der , einen Seite einer durch die Klaue gelegten Radialebene auf die andere geschoben und die Klaue dabei in tangeiitialer Richtung zum Radkranz bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT311800D 1917-04-02 Active DE311800C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH489380X 1917-04-02

Publications (1)

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DE311800C true DE311800C (de)

Family

ID=32407837

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT311800D Active DE311800C (de) 1917-04-02

Country Status (4)

Country Link
DE (1) DE311800C (de)
FR (1) FR489380A (de)
GB (1) GB119827A (de)
NL (1) NL4733C (de)

Also Published As

Publication number Publication date
NL4733C (de)
GB119827A (en) 1918-10-17
FR489380A (fr) 1919-01-27

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