DE311802C - - Google Patents
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- DE311802C DE311802C DENDAT311802D DE311802DA DE311802C DE 311802 C DE311802 C DE 311802C DE NDAT311802 D DENDAT311802 D DE NDAT311802D DE 311802D A DE311802D A DE 311802DA DE 311802 C DE311802 C DE 311802C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/18—Heating by arc discharge
- H05B7/22—Indirect heating by arc discharge
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Tiegelofen, dessen Tiegel von unter seinem Boden erzeugten
elektrischen Lichtbögen geheizt wird. Zur Verwendung gelangt mehrphasiger Wechselstrom,
derart, daß jeder Phase mindestens eine besondere stangenförmige Elektrode aus leitendem Stoff, z. B. Kohle, zugeordnet ist.
Der Tiegel selbst ruht auf einem ringförmigen Klotz aus ebenfalls leitendem Stoff, und
ίο zwischen diesem Klotz als Neutralpunkt und
den Elektroden läßt man die Lichtbögen sich bilden. Die Heizung des Tiegels erfolgt dann
einesteils durch die in den Ringraum des Klotzes eindringenden Teile der Lichtbögen,
andernteils durch den Klotz selbst, der sich als Gegenelektrode sehr stark erhitzt. Die
Lichtbögen stehen möglichst unter Luftabschluß, so daß der Abbrand der Elektroden
auf das geringst erreichbare Maß beschränkt
so ist. Dem tatsächlichen Abbrand entsprechend
können die Stabelektroden gemeinsam nachgeschoben werden, während die Ringelektrode
an Ort und Stelle verbleibt. Der Ofen besitzt einen Ausguß und kann als Ganzes gekippt
werden, so daß der Tiegel ohne Entfernung irgendwelcher Ofenteile entleert werden
kann. Alle Teile sind auswechselbar. Tiegel und die Teile der Elektroden, zwischen denen
die Lichtbögen gebildet werden, sind je für sich mit einem eisenbewehrten Mantel aus
feuerfestem Baustoff umgeben.
Ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, in der Fig. 2
einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. ι
zeigt. Darin bedeutet α den Tiegel, der auf der ringförmigen Kohlenelektrode b aufruht
und oben von dem Schamottering c umfaßt wird. Dieser ruht wiederum auf einem Absatz
des mit Eisenblech umhüllten Ofenmantels d, der einerseits an der Drehachse e
unterstützt, andererseits mittels der Stangen f an den Zapfen g gehalten wird. Am unteren
Teil des Mantels ist ein weiterer, in ihn hineinragender eisenbewehrter Schamottemantel h
angeschraubt, dessen oberer Rand gegen die Ringelektrode b stößt und dessen isolierender
Boden i von den drei stangenförmigen Kohlenelektroden k durchdrungen wird. Die Stangehelektroden
sind in einem Isolierstück I befestigt, oberhalb dessen ihnen auch mittels
biegsamer Kabel m der. Strom zugeführt wird, und können gemeinsam mittels der Schraubenspindel
η und Kettenräder 0, die bei φ ihren
Antrieb erhalten, in vertikaler Richtung bewegt werden.
Bei der Inbetriebsetzung des Ofens werden die dreiphasig gespeisten Stangenkohlen k mit
Hilfe der Antriebsvorrichtung φ zunächst bis zur Berührung mit der Ringkohle b gebracht
und dann soweit von ihr entfernt, bis die Lichtbogen q die geeignete Ausdehnung
gewonnen haben. Infolge der Behinderung des Luftzutritts zum Lichtbogenraum ist der
Abbrand der Elektroden sehr gering.
Die Füllung des Tiegels erfolgt durch die obere Ofenöffnung, die im Betrieb mit dem
Deckel r verschlossen ist. Nach Beendigung des Schmelzvorganges wird der Strom unterbrochen
und derganzeOfen mittels derStangen/7 um die Achse e gekippt, so daß das Schmelzgut
aus dem Ausguß s ausläuft.
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Elektrisch geheizter Tiegelofen fürMehrphasenstrom, dessen Tiegel von unter seinem Boden erzeugten elektrischen Lichtbögen, deren Anzahl mindestens der Phasenzahl entspricht, geheizt wird, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar unterhalb des Tiegels eine neutrale ringförmige Elektrode angebracht ist, deren Ringraum einen Teil der Lichtbögen aufnimmt, welche zwischen ihr und den unter ihr angeordneten, gemeinsam beweglichen, stangenförmigen Elektroden entstehen.
- 2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangenelektroden von einem besonderen, vom äußeren Ofenmantel getrennten und konzentrisch innerhalb des letzteren angeordneten Mantel umgeben sind, der mit seinem oberen Rand gegen die Ringelektrode stößt und unten von einem nur die Öffnungen für die Stangenelektroden enthaltenden, elektrisch isolierenden Boden abgeschlossen ist.
- 3. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Ofenmantel durch einen trichterförmigen Einsatz (c) mit dem Tiegel verbunden ist und eine Ausgußöffnung aufweist, so daß der Tiegel durch Kippen des gesamten Ofens (einschließlich Elektroden) entleert werden kann.
- 4. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangenelektroden außerhalb der Ofenmäntel in einem gemeinsamen Isolierstück (I) befestigt sind, mittels dessen sie durch eine Hubvorrichtung (η, ο, p) gemeinsam auf und ab bewegt werden können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE311802C true DE311802C (de) |
Family
ID=564768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT311802D Active DE311802C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE311802C (de) |
-
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