DE3121969C2 - Entwässerungswalze einer Siebpresse - Google Patents

Entwässerungswalze einer Siebpresse

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DE3121969C2
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DE3121969A
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Hans 7947 Mengen Schnell
Rolf 7981 Ravensburg Wenske
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Sulzer Escher Wyss GmbH
Original Assignee
Sulzer Escher Wyss 7980 Ravensburg GmbH
Sulzer Escher Wyss GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/20Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using rotary pressing members, other than worms or screws, e.g. rollers, rings, discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Combined Devices Of Dampers And Springs (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Abstract

Die Walze hat radiale Stützwände (3), auf welchen ein Walzenmantel (9) abgestützt ist, der Spalte (8) aufweist, welche den Mantel (9) durchdringen. Die Stützwände (3) sind mit Abflußöffnungen (4) für ausgepreßte Flüssigkeit versehen.

Description

Die Erfindung betrifft eine Entwässerungswalze einer Siebpresse nach dem Oberbegriff der Ansprüche 1 und 2.
Derartige Entwässerungswalzen, wie sie aus der deutschen Patentschrift 2 43 568 bekannt sind, sind z. B. bei Siebpressen zur Stoffaufbereitung für Papiermaschinen einsetzbar. Bei diesen bekannten Walzen sind die Ab-Strömöffnungen für die ausgepreßte Flüssigkeit als Bohrungen ausgebildet. Diese Walzen sind daher verhältnismäßig teuer, bei geringem Strömungsquerschnitt der öffnungen.
Die Erfindung hat die Schaffung einer Entwässerungswalze der erwähnten Art zum Ziel, welche einfach im Aufbau ist, auf einfache Weise hergestellt werden kann und bei großem Strömungsquerschnitt für die ausgepreßte Flüssigkeit eine hohe Steifigkeit aufweist.
Eine Entwässerungswalze, durch welche dieses Ziel erreicht wird, ist gekennzeichnet durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1.
In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß aus der US-PS 15 20 489 in Umfangsrichtung einer Walze verlaufende Spalte bereits bekannt sind. Im übrigen ist diese Walze jedoch so ausgebildet daß durch sie das angestrebte Ziel nicht erreicht wird.
Eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Walze ist gekennzeichnet durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 2.
In diesem Zusammenhang ist anzumerken, daß schraubenlinienförmig im Mantel verlaufende Spalte
ίο bei einer Saugwalze nach der DE-PS 3 77 440 bekannt sind.
Bei der Entwässerungswalze nach der ersten Ausführungsform kann der Mantel nach den Merkmalen des Anspruches 3 ausgebildet sein. Dadurch wird eine besonders einfache Ausbildung erhalten.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 2 kann der Mantel nach Anspruch 4 ausgebildet sein. Dabei kann bei geeignetem Drehungssinn der Walze eine Breitstreckwirkung auf das über die Walze geführte Sieb erzielt werden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß es aus der US-PS 22 31 224 bekannt ist, bei Saugwalzen von Papiermaschinen schraubenlinienförmig ausgebildete Rillen mit entgegengesetztem Sinn der Steigungen anzuordnen.
Schließlich können die Stützwände der Entwässerungswalze Öffnungen für den Abfluß der Flüssigkeit aufweisen. Dadurch wird die Entfernung der Flüssigkeil aus dem Inneren der Walze auf kürzestem Weg ermöglicht, da sie nicht zu den Enden zu fließen braucht.
Die Erfindung wisrd anhand in der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht mit Teilschnitt einer ersten Ausführungsform der Walze gemäß Schnitt 1-1 in F i g. 2,
F i g. 2 eine Endansicht der Walze aus F i g. 1 in der Richtung des Pfeiles!!,
F i g. 3 eine der F i g. 1 entsprechende Darstellung einer anderen Ausführungsform der Walze,
F i g. 4 den Schnitt IV-IV aus F i g. X
Fig.5 einen axialen Schnitt einer weiteren Ausführungsform der Walze,
F i g. 6 eine Ansicht mit Teilschnitt gemäß Pfeil Vl aus Fig. 5,
F i g. 7 ein Detail einer anderen Ausführungsform der Walze nach den F i g. 3 und 4, entsprechend einem Teilschnitt der F i g. 4, und
Fig.8 eine Skizze zur Erläuterung der Führung der Spalte in Form von Schraubenlinien.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Walze enthält eine zentrale Achse 1 mit Zapfen 2. Die Achse 1 kann rohrförmig ausgebildet oder auch voll sein. Auf der Achse 1 sind radiale, in axialer Richtung verlaufende Stützwände 3 aufgeschweißt, zwischen welchen sich in axialer Richtung der Walze verlaufende Zwischenräume 11 befinden. In den Stützwänden 3 sind Abflußöffnungen 4 ausgebildet. Die Abflußöffnungen 4 befinden sich direkt anschließend an die Achse 1. Dadurch wird einerseits an der Länge von Schweißnähten 5 gespart, weiter wird das Widerstandsmoment der Stützwände
eo durch die öffnungen nur unwesentlich vermindert und schließlich wird ein sehr kurzer Abflußweg aus dem oberen Bereich der Walze durch den Achsenbereich nach unten erhalten.
Auf den Stützwänden 3 sind Ringe 6 und 7 aufgeschoben und aufgeschweißt. Zwischen den Ringen befinden sich Spalte 8, welche eine Durchströmung der ausgepreßten Flüssigkeit von der Außenfläche 10 der Walze nach innen gestatten.
Die Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4 unterscheidet sich von der nach den F i g. 1 und 2 hauptsächlich dadurch, daß sie durch Guß in einem Stück hergestellt ist und keine Schweißkonstruktion darstellt Die den Teilen der Walze aus den F i g. 1 und 2 entsprechenden Bereiche der Walze nach den Fig.3 und 4 sind daher mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Es kann bei der Walze nach den F i g. 3 und 4 vorteilhaft sein, den Mantel 9 voll, d. h. ohne Spalte zu gießen und die Spalte 8 als auf einer Drehbank hergestellte Nuten auszubilden. Außerdem kann vorteilhafterweise die Achse 1 gemäß Darstellung in der F i g. 1 rohrförmig sein, wobei die Zapfen 2 in geeignete Bohrungen der Achse 1 eingesetzt sein können.
Es ist auch, wie aus der Fi g. 7 hervorgeht, eine Ausführungsform denkbar, bei welcher sich die Stützwände 3 im Bereich der Drehachse der Walze schneiden, wobei die Zapfeis 2 nur an den Enden der Walze zwischen den Stützwänden 3 in geeigneter Weise befestigt sein können.
Die Ausführungsform nach den Fig.5 und 6 unterscheidet sich etwas mehr von den vorangehenden Ausführungsformen. Bei dieser Ausführungsform hat die Walze in ihrem Umfangsbereich befindliche, zu ihrer Achse parallele öffnungen 20, in welche die in der zylindrischen Außenfläche 10 ausgebildeten Spalte 8 eingreifen. An den Schnittstellen entstehen die erforderlichen öffnungen 21 für den Abfluß der Flüssigkeit Die Stützwände 3 werden in diesem Fall durch die zwischen benachbarten öffnungen 20 befindlichen Teile des Materials der Walze gebildet.
Wie aus den F i g. 5 und 6 hervorgeht, kann die Walze in diesem Fall aus einem Kunststoff hergestellt sein, wobei sie zu ihrer Versteifung eine metallische Achse 1 mit Zapfen 2 haben kann. Die Herstellung derartiger Walzen ist aus Gründen von Gewicht, Kosten und Korosionsfestigkeit besonders vorteilhaft.
Die F i g. 8 zeigt schließlich in schematischer Draufsicht auf einen mittleren Abschnitt des Walzenmantels eine Möglich!. ;it einer anderen Ausbildung der Spalte 8. Während die Spalte 8 nach den F i g. 1,3 und 5 ringförmig sind, können sie auch die Form von mindestens einer Schraubenlinie haben. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform, die in Fig.8 dargestellt ist, kann ein Spalt 8 zwei Schraubenlinien mit gleichen Steigungswinkeln I und 2, jedoch mit entgegengesetztem Steigungssinn und einem Wendepunkt IVaufweisen. Bei entsprechender Laufrichtung des über die Walze geführten Siebes wird dabei eine sogenannte Breitstreckwirkung erzielt, d. h. auf das Sieb wirken Kräfte ein, welche es seiner Breite auszudehnen versuchen.
Obwohl bei allen Ausführungsformen radiale und entlang der ganzen Länge des Walzenmantels verlaufende axiale Stützwände 3 dargestellt wurden, versteht es sich, daß inbesondere bei der Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4 aus gußtechnischen Gründen Abweichungen von dieser genauen Form denkbar sind. So können die Stützwände leicht gewölbt sein oder von der genau radialen Richtung abweichen. Eine derartige Abweichung ist auch in der axialen Richtung denkbar.
Bei der Ausfühfungsföfm nach den Fig.5 und 6 begrenzen die öffnungen 20 gleichzeitig den Mantel (9) der Walze.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Entwässerungswalze einer Siebpresse für Faserstoff zur Papierherstellung, die Abströmöffnungen für ausgepreßte Flüssigkeit aufweist, und deren Mantel über radiale, in axialer Richtung verlaufende Stützbereiche, zwischen welchen sich in axialer Richtung der Walze verlaufende Zwischenräume bzw. öffnungen befinden, auf einer durchgehenden Achse abgestützt ist, an deren Enden Zapfen für die drehbare Lagerung der Walze ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (9) mehrere in Umfangsrichtung parallel zueinander verlaufende, als Abströmöffnungen dienende Spalte
(8) aufweist, welche im Bereich der Zwischenräume (1) bzw. öffnungen (20) den Mantel (9) durchdringen.
2. Entwässerungswalze einer Siebpresse für Faserstoff zur Papierherstellung, die Abströmöffnungen für ausgepreßte Flüssigkeit aufweist und deren Mantel über radiale, in axialer Richtung verlaufende Stützbereiche, zwischen weichen sich in axialer Richtung der Walze verlaufende Zwischenräume bzw. öffnungen befinden, auf einer durchgehenden Achse abgestützt ist, an deren Enden Zapfen für die drehbare Lagerung der Walze ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel (9) mindestens einen schraubenlinienförmig verlaufenden als Abströmöffnung dienenden Spalt (8) aufweist, weicher im Bereich der Zwischenräume (11) bzw. öffnungen den Wantel (9) durchdringt
3. Entwässerungswelze nach Anspruch 1, deren Innenraum durch axial verlaufende Stützwände unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel
(9) aus Ringen (6,7) besteht, die — zwischen sich die Spalte (8) belassend — mit den Stützwänden (3) verschweißt sind.
4. Entwässerungswalze nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Mantel (9) einen Spalt (8) mit entgegengesetztem Sinn (λ 1, λ 2) der Steigungen aufweist
5. Entwässerungswalze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Stützwände (3) öffnungen (4) für den Abfluß der Flüssigkeit aufweisen.
DE3121969A 1981-05-11 1981-06-03 Entwässerungswalze einer Siebpresse Expired DE3121969C2 (de)

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CH302681 1981-05-11

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