DE3122000C2 - - Google Patents

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DE3122000C2 DE19813122000 DE3122000A DE3122000C2 DE 3122000 C2 DE3122000 C2 DE 3122000C2 DE 19813122000 DE19813122000 DE 19813122000 DE 3122000 A DE3122000 A DE 3122000A DE 3122000 C2 DE3122000 C2 DE 3122000C2
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    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindungsstelle von Gas- oder Wasserrohren, an welcher zwei Rohre zueinander abgedichtet koaxial ineinandertreten.
Bei Baggerarbeiten kommt es immer wieder vor, daß der Bagger­ löffel Versorgungsnetze, wie Gasrohre oder Wasserrohre, beschädigt. In der Regel wird das erfaßte Rohr aus dem An­ schlußrohr herausgerissen, mitunter auch nur das erfaßte Rohr in das Anschlußrohr hineingedrückt, bei gleichzeitiger Ausbildung von Undichtigkeiten an der Verbindungsstelle. Das nicht genutzt entweichende Medium bildet dabei den klei­ neren Schadensfaktor. Häufig kommt es im Falle von Gaslei­ tungsschäden aber auch zu Explosionen und Bränden.
Aus der DE-OS 23 52 558 ist ein Flüssigkeitskupplungs- Bausatz bekanntgeworden, welcher getrennte Teilstücke auf­ weist, durch die eine Flüssigkeitsstrombahn hindurchgeht. Die Teilstücke sind in einer Kupplung gefaßt, welche wieder­ um beidseitig mit den zu kuppelnden Rohren verbunden ist. Der Bausatz weist desweiteren einen die Teilstücke zusammen­ faltenden starren Bolzen auf, die bei Auftreten einer nicht kompressiblen Belastung an einer vorbestimmten Stelle bre­ chen. Beim Brechen des Bolzens werden mit diesem verbunde­ ne, gegen die Kupplung vorgespannte Ventile freigegeben, die die Austrittsöffnungen der gekuppelten Rohre verschließen.
Diese bekannte Kupplung ist relativ aufwendig aufgebaut und für im Endbereich verlegte Gasrohre oder Wasserrohre nicht zu verwenden. Bei den erwähnten Baggerarbeiten kommt es nicht nur vor, daß ein Rohr aus dem Anschlußrohr herausgerissen wird, es können auch Druckkräfte auf miteinander verbundene Rohre ausgeübt werden und dadurch Undichtigkeiten auftre­ ten. Die bekannte Kupplung ist nur bei nicht kompressibler Belastung geeignet.
Weiter ist aus der FR-PS 24 06 149 eine Verbindungsstelle für Rohre bekanntgeworden, bei welcher an dem Außenrohr innenseitig ein an dem Außenrohr durch Federkraft abgestütz­ ter Verschlußdeckel ausgebildet ist, welcher die axiale Mündung des Innenrohres abdeckt. Bei einem Herausziehen des Innenrohres kommt dieser Deckel in eine Abdichtstellung durch Auflage auf einer umlaufenden, inneren Dichtung des Außenrohres. Auch diese bekannte Verbindungsstelle ist rela­ tiv aufwendig aufgebaut und für im Erdreich verlegte Gas- oder Wasserrohre noch nicht in jeder Hinsicht zufriedenstel­ lend. Im Betätigungsfall wird nicht ein zwangsweise dichter Verschluß erreicht. Es ist lediglich eine auf einer Dichtflä­ che des Außenrohres im Eingriffsfall durch Federkraft auflie­ gende Dichtungsklappe verwirklicht. Die Feder, die notwendig zum Abdichten erforderlich ist, kann durch einen Korrosions­ angriff im Aktivierungsfall bspw. geschwächt sein. Im Anwen­ dungsfall kann die Federspannung daher beträchtlich abgebaut oder nicht mehr vorhanden sein.
Ausgehend von dem zuletzt angeführten Stand der Technik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, eine gattungsgemäße Verbindungsstelle in herstellungstechnisch einfacher, robu­ ster und selbst bei langen Liegezeiten wirksam bleibender Ausgestaltung so auszubilden, daß bei dem doch kaum vermeid­ baren Trennen der Verbindungsstelle das in der Leitung ge­ führte Medium sofort und sicher abgesperrt wird.
Diese Aufgabe ist durch die im Anspruch 1 angegebene Erfin­ dung gelöst.
Die Unteransprüche sind vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Verbin­ dungsstelle von erhöhtem Sicherheitswert geschaffen: die am erfaßten Rohr wirkende Zugbelastung führt zur quasi automati­ schen Absperrung der Medien führenden Rohrleitung, unter Nutzung der Zugkraft am Innenrohr als Verschlußkraft für das Verschlußelement. Hierdurch ist im Falle gasführender Leitun­ gen ein Verlust vermieden und so auch die Explosionsgefahr erheblich gemindert. Dabei ist der bauliche Aufwand ver­ gleichsweise gering: Der Verschlußkörper ist gemäß einer Ausführungsform als Verschlußstopfen ausgebildet. Unter Zwischenlage einer Sollbruchstelle ist er an dem Innenrohr­ mündungsende angeordnet, sich in einen Hals des Außenrohres einziehend bei einem Herausziehen des Innenrohres aus dem Außenrohr. Ein Alternativ-Vorschlag besteht in der Verwen­ dung einer im zu schließenden Bereich angeordneten Verschluß­ klappe in Art einer Ventilklappe, welche ebenfalls durch die Trennkraft in die Schließlage gebracht wird. Im Falle des ersten Ausführungsbeispieles ist es dabei günstig, daß der Verschlußstopfen kegelstumpfförmig gestaltet ist und der Hals einen entsprechend konischen Sitz ausbildet. Vorzugswei­ se beträgt die Verjüngung weniger als 6°, so daß praktisch eine selbst­ hemmende Wirkung vorliegt. Eine zusätzliche Sicherungsmaßnahme besteht zudem in einfacher Weise darin, daß ein Dichtungsring des Verschlußstopfens hinter eine Ringschulter des Halses tritt. Obwohl der Stopfen allein schon durch den Mediendruck in seiner Sitzlage gehalten ist, können andererseits weitere Rüttelbewegungen nicht zu einem Herausfallen des Stopfens führen. Die beim Verlegen einzuhal­ tende Sperr-Bereitschaftsstellung wird in einfacher Weise dadurch ermöglicht, daß das Innenrohr eine Sollstellen-Markierung für die An­ zeige der richtigen Verbindungsstellung besitzt. Der Aufbau des als Verschlußklappe ausgebildeten Verschlußkörpers ist in vorteilhafter Weise dergestalt, daß die Klappe an einer lediglich reibungsschlüssig in das Innenrohr-Mündungsende eingeschobenen Büchse angeordnet ist, und zwar am einen Stirnende derselben, welche einen mit der Außen­ rohr-Dichtung in abdichtenden Sitz bringbaren Mantelflächenabschnitt aufweist und ein Steuersegment besitzt, dem eine Anschlagstufe des Außenrohres zugeordnet ist zum Umschwenken der Verschlußklappe in die Verschlußstellung zum Mündungsquerschnitt der Büchse. Das Steuerelement wirkt als eine Art Wippenhebel, dessen einer Arm gegen die Anschlagstufe tritt und dessen anderer Arm dann die Verschluß­ klappe im Sinne der Verschlußstellung belastet. Die Montage der ent­ sprechenden Vorrichtung läßt sich behinderungsfrei bewirken durch einen einseitigen Freigang zwischen Verschlußklappe und Steuerseg­ ment, indem das im Bereich eines Bundes der Büchse gelagerte Steuer­ segment bei in Verschlußstellung befindlicher Verschlußklappe in die parallelaxiale Lage zur Büchse, vorzugsweise in eine Randnische der­ selben, einklappbar ist. Von Vorteil ist es überdies, daß die Verschluß­ klappe an ihrer Rückfläche einen gegen die Innenwand des Außenrohres tretenden Abstandsdorn besitzt. Statt einer Markierung am Innenrohr kann die Einschubbegrenzung der ineinanderzusteckenden Rohre auch dadurch vor allen Dingen narrensicher herbeigeführt werden, daß das Außenrohr an der Innenwand einen Einschubanschlag für die Büchse aufweist. Zufolge der baulichen Maßnahme, daß den dem stufenförmig abgesetzten Mantelflächenabschnitt der Büchse ein zusätzlicher Dich­ tungsring zugeordnet ist, wird ein hoher Dichtigkeitsgrad auch dann aufrechterhalten, wenn erhebliche Querbelastungen an den Rohren wirken. Unter Berücksichtigung der Verschiebbarkeit der Rohre zu­ einander ist es günstig, daß der Dichtungsring als mitlaufender Rollring ausgebildet ist. Dies erleichtert auch die Herbeiführung der Sperr- Bereitschaftsstellung, da die Friktion herabgesetzt ist. Ein vorteil­ hafter Alternativ-Vorschlag besteht darin, daß der Dichtungsring als umklappbare Dichtungslippe ausgebildet ist. Diese legt sich beim Tren­ nen der Rohre um, und zwar derart, daß der Mediendruck die Lippe im Sinne der dichtenden Anlage belastet. Schließlich ist es günstig, daß der Mantelabschnitt in seinem Durchmesser dem Außendurchmesser des Innenrohres entspricht.
Die Erfindung ist nachstehend anhand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Rohrverbindungsstelle gemäß dem ersten Ausführungsbei­ spiel, bei aufgeschnittenem Außenrohr und in Gasdurchlaß­ stellung,
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung in Sperrstellung,
Fig. 3 die Rohrverbindungsstelle gemäß dem zweiten Ausführungsbei­ spiel in der der Fig. 1 entsprechenden Darstellung,
Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung,
Fig. 5 eine Variante bezüglich des zusätzlichen Dichtringes in Gas­ durchlaßstellung der Rohrverbindungsstelle und
Fig. 6 in Sperrstellung.
Von der nicht näher dargestellten Versorgungsleitung geht ein relativ starkwandiges Außenrohr 1 aus, in welches unter Ausbildung der Ver­ bindungsstelle das dem Hausanschluß zugedachte Innenrohr 2 einge­ steckt ist. Im Überlappungsbereich der beiden Rohre ist das Außen­ rohr 1 aufgeweitet. Vor dem Außenrohr-Mündungsende 3, d. h. der Stirnfläche dieses Rohres, befindet sich ein Dichtungsring 4 mit Über­ wurfmutter 5. Der Dichtungsring 4 weist trapezförmigen Querschnitt auf. Die Basis befindet sich in Preßanlage an der Mantelwand des zylindrischen Innenrohres 2. Die diesbezügliche Spannung ist mit Hilfe der Überwurfmutter 5 regulierbar.
Das einsteckende Mündungsende 6 des Innenrohres 2 trägt einen Ver­ schlußkörper V. Letzterer wird beim Herausziehen des Innenrohres 2, bspw. aufgrund einer Mitnahme durch den Baggerlöffel, aus dem Auß­ enrohr 1 in eine das Außenrohr abdichtende Stellung gezogen. Diese Stellung ergibt sich aus Fig. 2.
Der Verschlußkörper V besteht beim ersten Auführungsbeispiel aus ei­ nem Verschlußstopfen 7, der unter Bildung einer Sollbruchelle S zwi­ schen seiner rohrinnenseitigen Stirnfläche und dem Mündungsende 6 der Stirnfläche des Innenrohres 2 mit diesem verbunden ist. Diese Stirn­ fläche des Verschlußstopfens 7 weist eine zentrierende Ausdrehung auf, in die das Mündungsende formpassend eintritt. Den Medienfluß in der Gasdurchlaßstellung erlauben mehrere im Endbereich des Innenrohres 2 vorgesehene Querbohrungen 8.
Der rotationssymmetrisch gestaltete Verschlußstopfen 7 weist eine kegel­ stumpfförmige Mantelwand 9 auf, welche medienzuflußseitig in einen Flachkegel 10 übergeht. Die Kegelspitze liegt in der Längsmittelachse x-x der Rohrverbindungsstelle. Der Flachkegel 10 verteilt das Medium gleichmäßig auf den durch Aufweitung geschaffenen Außenrohr-Ring­ raum 1′.
Bei Zugbelastung bspw. am Innenrohr 2 in Richtung des Pfeiles y wird der Verschlußstopfen 7 in den Hals 11 des Außenrohres 1 gezogen. Letzterer bildet einen der kegelförmigen Mantelwand 9 entsprechenden konischen Sitz 12 aus. Konischer Sitz 12 und Mantelwand 9 sind unter 6° gearbeitet, so daß der Verschlußstopfen unter selbsthemmender Wirkung in der das Außenrohr 1 abdichtenden Stellung gehalten ist. Je nach den auftretenden Zugkräften löst sich das Innenrohr 2 zufolge der Sollbruchstelle 5 vom Verschlußstopfen 7. In Verschlußstellung tritt ein Dichtungsring 13 des Verschlußstopfens hinter eine Ringschulter 14 des Halses 11. Die Ringschulter wird von einer Ringnut 15 gebildet. Zur Aufnahme des Dichtungsringes 13 am Verschlußstopfen 7 weist die Mantelwand 9 eine passende Ringnut 16 auf. Der Dichtungsring 13 überragt die Mantelwand 9 etwa um ein Drittel des Dichtungsring-Quer­ schnitts. Flachkegelseitig ist ein zweiter Dichtungsring 17 vorgesehen, welcher gegen den Sitz 12 des Halses 11 tritt und den Dichtschluß übernimmt. Der Dichtungsring 13 bildet zusätzlich eine Sicherung zur selbsthemmenden Verschlußstopfen-Zuordnung.
Obwohl beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Hals 11 von einem separaten rotationssymmetrischen Bauteil gebildet ist, besteht durchaus auch die Möglichkeit, das Außenrohr 1 entsprechend der Innenkontur dieses Drehteils zu formen.
Statt die gesamte Stirnfläche des Innenrohr-Mündungsendes gegen die korrespondierende Stirnfläche des Verschlußstopfens 7 treten zu lassen, besteht auch die Möglichkeit, das Ende des Innenrohres 2 kronen­ zackenartig auszubilden und die Zackenspitzen als Sollbruchstellen mit dem Stopfen zu verbinden, während die nischenartigen Materialaus­ nehmungen dann die Funktion der Querbohrungen 8 übernehmen.
Zum Einrichten der Rohr-Verbindungsstelle für den Gas- oder Wasser­ durchlaß weist das Innenrohr 2 an seiner Mantelfläche eine Sollstellen- Markierung 18 auf für die Anzeige der richtigen Verbindungsstellung, bei der Verschlußstopfen 7 sich in genügendem Abstand vor seinem Sitz 12 erstreckt, andererseits aber der Verschlußstopfen nicht ver­ sperrend gegen den konischen Abschnitt zwischen der aufgeweiteten Partie des Außenrohres 1 und der reduzierten Partie desselben tritt. Als Indexlinie für die Markierung 18 dient die Stirnfläch 5′ der Über­ wurfmutter 5.
Die Rohr-Verbindungsstelle gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel ist prinzipiell gleichen Aufbaues, jedoch mit dem baulichen Unterschied, daß statt des Verschlußstopfens eine Verschlußklappe 19 zum Einsatz kommt. Die Bezugsziffern sind, soweit zum Verständnis erforderlich, sinngemäß übertragen, ohne daß auf das obige Ausführungsbeispiel lesbare Ausführungen wiederholt werden.
Das im Außenrohr 1 einsteckende Innenrohr 2 ist einsteckseitig mit einer ein Stützrohr bildenden, reibungsschlüssig einsteckenden Büchse 20 ausgefüttert, welche verschlußklappenseitig in einen Bund 21 über­ geht. Gegen die vom Bund 21 gebildete Ringschulter tritt das Stirn­ ende des Innenrohres 2. Bund und Innenrohr weisen gleichen Außen­ durchmesser auf, so daß ein stufenfreier Übergang vorliegt. Der Bund setzt sich sodann in einen Kragen 22 fort. Im dortigen Bereich der größten Wandungsstärke der Büchse 20 ist die Verschlußklappe 19 auf einem Achszapfen 23 angelenkt. Der Achszapfen liegt mehr dem außen­ rohr-innenseitig liegenden Stirnende der Büchse 20 genähert. Vom Rand des Verschlußklappenkörpers geht ein Lagerarm 24 mit entspre­ chendem Lagerauge aus. Auf dem gleichen Achszapfen 23 sitzt schwenkbeweglich ein Steuersegment 25. Letzteres ist doppelarmig gestaltet. Durch einseitigen Freigang zwischen Verschlußklappe 19 und Steuersegment ist erreicht, daß das im Bereich des Bundes 21 bzw. Kragens 22 der Büchse 20 gelagerte Steuersegment bei in Verschluß­ stellung befindlicher Verschlußklappe (vergl. Fig. 4) in die parallel­ axiale Lage zur Büchse 20 in die dortige Randnische 26 derselben einklappbar ist. Das Innenrohr läßt sich bei noch nicht angebrachtem Dichtungsring 4 folglich von rechts her behinderungsfrei einschieben. Durch die unabhängige Lagerung der Verschlußklappe 19 in bezug auf das Steuersegment 25 kann bei dieser Steckmontage die Verschlußklappe aus dem Verschiebeweg herausgehalten werden, sich also in Verschluß­ lage befinden. Nach dem Einstecken fällt die Verschlußklappe 19 dann in die aus Fig. 3 ersichtiche Stellung zurück. Der Klappbereich umfaßt ein wenig mehr als 90°, so daß praktisch der gesamte Innen­ rohrquerschnitt bzw. der der Büchse 20 für den Mediendurchfluß voll zur Verfügung steht. Die Klappenlage wird dadurch gesichert, daß der Verschlußklappe 19 an ihrer Rückfläche ein gegen die Innenwand des Außenrohres 2 tretender Abstandsdorn 27 zugeordnet ist.
Das eigentliche Verschlußelement wird auch hier wiederum von einer kegelstumpfförmigen Mantelwand 28 der Verschlußklappe 19 gebildet, welche mit einem im Mündungsquerschnitt gebildeten konischen Sitz 29 zusammenwirkt. Der Sitz 29 befindet sich rückwärtig der Durchbre­ chungszone zwischen Randnische 26 und dem außenrohrinnenseitigen Abschnitt des Mündungsquerschnittes.
Das doppelarmige Steuersegment 25 wirkt mit einer Anschlagstufe 30 des Außenrohres 1 zusammen. Der diesbezügliche Arm ist mit 31 bezeichnet und fällt zufolge seines Übergewichts gegenüber dem anderen Arm 32 nach dem Durchstecken des Innenrohres mit seinem Ende in einen Bereich unterhalb der Rohrinnenwandung 33 im Bereich der Überwurf­ mutter 5. Durch Zug in Richtung des Pfeiles y wird folglich das Steuersegment im Uhrzeigersinn geschwenkt. Da sein anderer Arm 32 gegen einen Anschlag 34 der Verschlußklappe 19 tritt, wird die Ver­ schlußklappe mitgenommen und in die abdichtende Verschlußstellung gemäß Fig. 4 geschwenkt. Bei weiterer Zugkraft löst sich dann das Innenrohr 2 von der Büchse 20. Die diesbezügliche Situation ist in der Anfangsphase in Fig. 4 wiedergegeben. Der nötige Dichtschluß nach außen ergibt sich zufolge des Dichtungsringes 4, welcher von der Mantelwand des Rohres übergewechselt ist auf den höhengleich hierzu ausgerichteten Mantelfächenabschnitt 21′ des Bundes 21. Leckverluste sind daher ausgeschlossen, zumal dem stufenförmig abgesetzten Mantel­ flächenabschnitt 21′ der Büchse 20 ein zusätzlicher Dichtungsring 35 zugeordnet ist. Es handelt sich um einen im Querschnitt kreisrunden Dichtungsring, welcher als Rollring aus dem ringraumbildenden Bereich des Außenrohres 1 in Richtung des Pfeiles y mitläuft und in der in Fig. 4 wiedergegebenen Absperrstellung eine mittige Lage zwischen Dichtungsring 4 und der Ringschulter des Kragens 22 der Büchse 20 einnimmt.
Bei der Varianten gemäß Fig. 5 und 6 ist der Dichtungsring 35 nicht als Rollring, sondern als umklappbare Dichtungslippe 36 gestaltet. Letztere geht von einem Basisring 37 aus, der in einer Ringnut 38 des Bundes 21 der Büchse 20 sitzt. Unter Berücksichtigung der Einsteck­ richtung des Innenrohres 2 nimmt die Dichtungslippe 36 eine fliehende Kipplage ein. Dies hat den Vorteil einer erleichterten Steckzuordnung. Tritt hingegen der Trennungsfall auf, so legt sich die Dichtungslippe 36 in Gegenrichtung um. Sie gleitet über die sich an den Ringraum 1′ anschließende, querschnittsreduzierte Rohr-Innenwand 33. Das jenseits des Dichtungsringes wirkende Druckmedium begünstigt die Anlage der Lippe 36 und somit den Dichtschluß.
Wie den Fig. 5 und 6 deutlicher entnehmbar, wird der Dichtungsring 4 mutternseitig von einem im Querschnitt winkelförmigen Reibschutzring 39 überfangen.
Schließlich besteht noch ein abweichendes Gestaltungsmittel bezüglich der Einschubbegrenzung des Innenrohres dahingehend, daß das Außen­ rohr 1 an der Innenwand einen Einschubanschlag 40 aufweist. Gegen diesen tritt die Stirnrandkante des Kragens 22 der Büchse 20. Die entsprechende Maßnahme hat zwei Vorteile insofern, als die Verschluß­ klappe 19 nicht versperrend in den kegelstumpfförmigen Abschnitt des Außenrohres gelangt und andererseits der einsteckende Endabschnitt des Innenrohres im aussteifenden Bereich der Büchse 20 bleibt.
Die Verschlußklappe kann aus elastischem Material gebildet sein.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den An­ sprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.

Claims (12)

1. Verbindungsstelle von Gas- oder Wasserrohren, an welcher zwei Rohre zueinander abgedichtet koaxial ineinandertreten, wobei am Mündungsende des Innenrohres eine beim Herausziehen des Innenrohres aus dem Außenrohr in eine das Außenrohr abdichtende Stellung tretender Verschlußkörper ausgeformt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußkörper (V) als Verschlußstopfen (7) ausgebildet ist, der unter Zwischenlage einer Sollbruchstelle (S) an dem Innenrohr-Mündungsende (6) in einen Hals (11) des Außenrohres (1) einziehbar ange­ ordnet ist.
2. Verbindungsstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Verschlußstopfen (7) kegelstumpfförmig gestal­ tet ist und der Hals (11) einen entsprechend konischen Sitz (12) ausbildet.
3. Verbindungsstelle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeich­ net, daß ein Dichtungsring (13) des Verschlußstopfens (7) hinter eine Ringschulter (14) des Halses (11) tritt.
4. Verbindungsstelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß das Innenrohr (2) eine Sollstellen-Markierung (18) für die Anzeige der richtigen Verbindungsstellung besitzt.
5. Verbindungsstelle von Gas- oder Wasserrohren, an welcher zwei Rohre zueinander abgedichtet koaxial ineinandertreten, wobei am Mündungsende des Innenrohres ein beim Herausziehen des Innenrohres aus dem Außenrohr in eine abdichtende Stel­ lung tretender Verschlußkörper ausgeformt ist, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Verschlußkörper (V) an einer lediglich reibungsschlüssig in das Innenrohr-Mündungsende (6) einge­ schobenen Büchse (20) mit am einen Stirnende angeordneter Verschlußklappe (19) ausgebildet ist, welcher Büchse (20) einen mit der Außenrohr-Dichtung (Dichtungsring 4) in abdich­ tenden Sitz bringbaren Mantelflächenabschnitt (21′) aufweist und ein Steuersegment (25) besitzt, welchem eine Anschlagstu­ fe (30) des Innenrohres (1) zugeordnet ist zum Umschwenken der Verschlußklappe (19) in die Verschlußstellung (Fig. 4) zum Mündungsquerschnitt der Büchse (20).
6. Verbindungsstelle nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch einen einseitigen Freigang zwischen Verschlußklappe (19) und Steuersegment (25) derart, daß das im Bereich eines Kragens (22) der Büchse (20) gelagerte Steuersegment (25) bei in Verschlußstellung befindlicher Verschlußklappe (19) in die parallelaxiale Lage zur Büchse, vorzugsweise in eine Randni­ sche (26) derselben, einklappbar ist.
7. Verbindungsstelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß der Verschlußklappe (19) an ihrer Rückfläche ein gegen die Innenwand des Außenrohres (1) tretender Abstands­ dorn (27) zugeordnet ist.
8. Verbindungsstelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich­ net, daß das Außenrohr (1) an der Innenwand einen Einschuban­ schlag (40) für die Büchse (20) aufweist.
9. Verbindungsstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß dem stufenförmig abgesetzten Mantelflächenabschnitt (21′) der Büchse (20) ein zusätzlicher Dichtungsring (35) zugeordnet ist.
10. Verbindungsstelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß der Dichtungsring (35) als Rollring ausgebildet ist.
11. Verbindungsstelle nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich­ net, daß der Mantelflächenabschnitt (21′) in seinem Durchmes­ ser dem Außendurchmesser des Innenrohres (2) entspricht.
12. Verbindungsstelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich­ net, daß der zusätzliche Dichtungsring als umklappbare Dich­ tungslippe (36) ausgebildet ist.
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