DE312307C - - Google Patents

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DE312307C
DE312307C DENDAT312307D DE312307DA DE312307C DE 312307 C DE312307 C DE 312307C DE NDAT312307 D DENDAT312307 D DE NDAT312307D DE 312307D A DE312307D A DE 312307DA DE 312307 C DE312307 C DE 312307C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B41/00Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor
    • G03B41/02Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film
    • G03B41/04Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator
    • G03B41/08Special techniques not covered by groups G03B31/00 - G03B39/00; Apparatus therefor using non-intermittently running film with optical compensator with rotating transmitting member

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Overhead Projectors And Projection Screens (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 17. JUNI 1919
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 312307 -KLASSE 57a GRUPPE
EMIL MECHAU in WETZLAR. Vorrichtung zur Erzeugung lebender Bilder. Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. März 1918 ab.
Projektionskinematographen mit dauernd laufendem Filmband benutzen bekanntlich zwischen Film und Projektionsschirm zum Zwecke des Ausgleichs der Bildwanderung auf dem Projektionsschirm geeignete, bewegte optische Teile wie Spiegel, Prismen oder Linsen. Die Bewegung dieser Teile erfolgt im allgemeinen derart, daß sie sich in ständiger Folge an geeigneter Stelle in den Strahlengang des
ίο eigentlichen Projektionsapparates ein- und ausschalten. Dasselbe geschieht mit den Filmbildchen, und zwar ist jedem dieser Bildchen ein solches optisches Teil zugeordnet.
Solche Apparate arbeiten nun mit großem Lichtverlust und nicht ohne weiteres flimmerfrei. Um diesen Mängeln zu begegnen, ist vorgeschlagen worden, zwischen Film und Lichtquelle eine gleiche oder ähnliche Vorrichtung, wie sie zum Ausgleich der Bildwanderung benutzt
ao wird, umgekehrt einzuschalten. Durch diese werden die beleuchtenden Strahlen so mit dem wandernden Film bewegt, daß sie in der Filmebene gegen den Film keine Verschiebung erleiden. Auch bei dieser Vorrichtung bewegen
as sich eben soviele optische Glieder wie Film bildchen durch den Strahlengang. Diese Vorrichtunggestattet nun eine wesentliche technische Vereinfachung, welche Gegenstand der Erfindung ist.
. Das Wesentliche der Erfindung ist die Vereinigung der beiden vorgenannteriVorrichtungen zu einer einzigen nebst einer dadurch notwendig werdenden weiteren Verbesserung. Demgemäß bewegen sich dieselben optischen Teile einer Vorrichtung einmal zwischen Film und Projektionsschirm, ein andermal zwischen Film und Lichtquelle an geeigneten Stellen durch den Strahlengang des eigentlichen Projektionsapparates. Diese Anordnung hat jedoch im allgemeinen einen Widerstreit der Bewegungsrichtungen im Gefolge. Wählt man zu einer angenommenen Bewegungsrichtung des Firnis die Bewegung der optischen Teile so, daß ζ. B. ein Ausgleich der Bildwanderung stattfindet, so ist die Wirkung dieser Teile im beleuchtenden Teil eine den Erfordernissen entgegengesetzte. Das gleiche gilt von den, umgekehrten Verhältnisssen. Diese Schwierigkeit ist aber beseitigt, wenn zwischen den ausgleichenden und ablenkenden optischen Teilen eine Bildumkehrung durch eine ungerade Zahl von Spiegelungen vorgenommen wird.
In der Figur ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es bezeichnet α eine Lichtquelle und 5 ein Kondensorsystem zur Sammlung der Lichtstrahlen. c stellt eine Beleuchtungslinse dar. d ist ein Glied eines um eine zur Zeichenebene senkrechte Achse g drehbaren Linsenkranzes, β bezeichnet die Bahn des Filmbandes und f ein geradsichtiges' Umkehrprisma, während h ein Objektiv darstellt. Der Strahlenverlauf erfolgt von der Lichtquelle ausgehend im Zuge der strichpunktierten Mittellinie. Den Linsen sind solche Brennweiten und Abstände gegeben worden> daß zunächst von der Lichtquelle ein reelles Bild auf dem Film entworfen wird und im weiteren Verlauf von beiden ein reelles Bild auf dem Projektionsschirm entsteht. Unbeschadet dessen durchschneiden die bei h ausgleichend wirkenden Glieder des Linsenkranzes den Strahlengang an einer Stelle, an welcher ein reelles
(2. Auflage, ausgegeben am S. Januar
Bild des Kondensors b entworfen wird. Es liegen daher a, e und der Projektionsschirm einerseits, b und die bei h wirksamen Glieder des Linsenkranzes anderseits in konjugierten Ebenen. Bei einer Drehung des Linsenkranzes um g schalten sich dieselben Glieder einmal im Film beleuchtenden und darauf im Film abbildenden Teil des Strahlenganges ein und aus. Auf der einen Seite besorgen sie die
ίο Ablenkung des Lichtbüschels oder besser eine notwendige Str al Jengangsteilung beim BHd- oder Gliederwechsel, und auf der anderen Seite den Ausgleich der Filmwanderung. Die Bewegungsrichtungen sind durch Pfeile angedeutet.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zur Erzeugung lebender Bilder unter Benutzung eines dauernd laufenden Films, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgleich der Bildwanderung ao zwischen Film und Projektionsschirm und die Ablenkung des Lichtbüschels zwischen Film und Lichtquelle von denselben optischen Teilen (d) bewirkt wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung as nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den ausgleichenden und ablenkenden optischen Teilen eine Bildumkehrung durch eine ungerade Anzahl von Spiegelungen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052234B (de) * 1957-01-07 1959-03-05 Albert Oswald Buechner Ringlinsenprojektionsgeraet mit idealer Lichtausbeute

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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