DE3123131C2 - Entwässerungswalze mit Wasserabführungselement für ein Papiermaschinen-Siebband - Google Patents
Entwässerungswalze mit Wasserabführungselement für ein Papiermaschinen-SiebbandInfo
- Publication number
- DE3123131C2 DE3123131C2 DE3123131A DE3123131A DE3123131C2 DE 3123131 C2 DE3123131 C2 DE 3123131C2 DE 3123131 A DE3123131 A DE 3123131A DE 3123131 A DE3123131 A DE 3123131A DE 3123131 C2 DE3123131 C2 DE 3123131C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- roll
- roller
- dewatering
- roll shell
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 title claims abstract description 54
- 238000007599 discharging Methods 0.000 claims 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 239000003595 mist Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/003—Complete machines for making continuous webs of paper of the twin-wire type
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F1/00—Wet end of machines for making continuous webs of paper
- D21F1/36—Guiding mechanisms
- D21F1/40—Rolls
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F3/00—Press section of machines for making continuous webs of paper
- D21F3/02—Wet presses
- D21F3/08—Pressure rolls
- D21F3/086—Pressure rolls having a grooved surface
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F9/00—Complete machines for making continuous webs of paper
- D21F9/04—Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type
- D21F9/046—Complete machines for making continuous webs of paper of the cylinder type with non-immersed cylinder
Landscapes
- Paper (AREA)
- Indexing, Searching, Synchronizing, And The Amount Of Synchronization Travel Of Record Carriers (AREA)
Abstract
Eine Leitwalze (12) ist auf einem Teil ihres Umfanges von einem umlaufenden Papiermaschinen-Siebband (11) um schlun gen. Im Walzenmantel (15) sind Ausnehmungen vorgesehen, in denen Siebwasser (das im Umschlingungsbereich durch das Siebband hindurchtritt) vorübergehend gespeichert und danach wieder aus den Ausnehmungen herausgeschleudert wird. Zwischen der Leitwalze (12) und dem von dieser ablaufenden Siebband befindet sich ein keilförmiger Zwischenraum. Dort ist ein Wasserführungselement (13) angeordnet, das sich über die Länge der Leitwalze (12) erstreckt und eine dem Walzenmantel (15) zugewandte Führungsfläche (21) aufweist. Diese dient zum Abführen des aus den Ausnehmungen herausgeschleuderten Siebwassers. Das Wasserführungselement (13) ragt mit einer Spitzkante (20) in den keilförmigen Zwischenraum hinein. Der Abstand (a) zwischen der Spitzkante (20) und der Ablauflinie (22) des Siebbandes (11) von der Leitwalze (12) beträgt höchstens das 0,2-fache des Außendurchmessers D der Leitwalze (12).
Description
gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
f) der Kasten (18; 46) ist relativ zum Wasserabführungselement
(13; 43) derart angeordnet, daß die — in Umlaufrichtung des Walzenmantels (15; 45) gesehen — letzte Längswand (28) sich
im Bereich der Spitzkante (20; 50) befindet;
g) die Wasserführungsfläche (21) verläuft kontinuierlich entlang dem Umfang der Entwässerungswalze
(12; 42).
2. Entwässerungswalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lichte Abstand zwischen
dem Wasserabführungselement (13; 43) und der Entwässerungswalze (12; 42), ausgehend von der Spitzkante
(20; 50) in Umlaufrichtung des Walzenmantels (15; 45) zunimmt.
3. Entwässerungswalze nach Anspruch 1 oder 2, worin die Längswände des Kastens Dichtleiste^ tragen,
von denen jede eine am Walzenmantel anliegende Dichtfläche aufweist, die — bezüglich der
Umlaufrichtung des Walzenmantels — durch eine
Zulaufkante und eine Ablaufkante begrenzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich der Spitzkante
(20) befindliche Dichtleiste (29) derart angeordnet ist, daß die Zulaufkante (31) vor der Spitzkante
(20) und die Ablaufkante (32) hinter der Spitzkante (20) liegt, jeweils bezüglich der Umlaufrichtung
des Walzenmantels (15).
4. Entwässerungswalze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin das Wasserabführungselement (13)
eine Siehführungsleiste (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebführungsleiste (9) Teii eines
Saugkastens (14) ist
Die Erfindung betrifft eine Entwässerungswalze nach dem Oberbegriff des Anspruches L Eine solche ist bekannt
aus der DE-OS 2! 00 964.
Dort ist eine Entwässerungswalze, über die ein Siebband
zusammen mit der zu entwässernden Papierbahn (und mit einem zweiten Siebband) läuft, als Saugwalze
ausgebildet; sie wird auch »Formierwalze« genannt In einer solchen Saugwalze wird bekanntlich ein Teil des
der Papierbahn entzog inen Siebwassers durch den im Inneren der Walze befindlichen Saugkasten abgeführt
Zusätzlich ist kurz hinter der Ablauflinie des (zuerst genannten) Siebbandes vom Mantel der Entwässerungswalze
in dem dort befindlichen keilförmigen Zwischenraum ein Wasserabführungselement angeordnet
Dieses dient zum Abführen von Siebwasser, das aus den Perforationen des Walzenmantels wieder nach außen
abgeschleudert wird. Das Wasserabführungselement hat eine Siebführungsleiste, aber die das Siebband gleitet
Diese Siebführungsleiste und eine daran anschließende Wand einer Siebwasserwann« bilden eine Wasserführungsfläche.
Diese verläuft bei der bekannten Konstruktion zunächst ein kurzes Stück entlang dem
Umfang des Walzenmantels, dann entlang dem von der Walze ablaufenden Siebband und dann wieder entlang
dem Umfang des Walzenmantels. Der in mehrere Zonen unterteilte Saugkasten hat, in Umfangsrichtung gesehen,
mehrere hintereinander liegende Längswände, deren letzte etwa an der Ablauflinie des Siebbandes vom
Walzenmantel angeordnet ist Beim Betrieb dieser bekannten Vorrichtung beobachtet man häufig ein starkes
Vernebeln des Siebwassers; d. h. ein Teil des Siebwassfcfs
dringt in Form von Nebelschwaden seitlich aus der
so Papiermaschine heraus. Man versuchte, diese unangenehme Erscheinung durch Erhöhung des Unterdruckes
im Saugkasten der Saugwalze zu beseitigen, jedoch ohne Erfolg. Nachteilig ist dabei auch der erhöhte Energiebedarf
für das Erzeugen des Unterdruckes. Die genannten Schwierigkeiten verstärken sich noch mit zunehmender
Arbeitsgeschwindigkeit der Papiermaschine.
Eine andere bekannte Vorrichtung mit einem Wasserabführungselement
ist beschrieben in der US-PS 30 65 789. Dort handelt es sich jedoch um Registerwal-
6ö zen einer Langsieb-Papiermaschine. Eine solche Registerwalze
hat stets einen massiven Walzenmantel und wird von dem geradlinig verlaufenden Siebband nur
tangiert, jedoch nicht umschlungen. Die US-PS geht aus von der Tatsache, daß in dem keilförmigen Zwischen-
es raum zwischen einer solchen Registerwalze und dem
ablaufenden Siebband ein Unterdruck entsteht, von dessen Höhe die Intensität der Entwässerung der Papierbahn
abhängt. Es wird festgestellt, daß mit zunehmen-
der Siebgeschwindigkeit der Unterdruck so hoch werden
kann, daß die Entwässerung zu intensiv ist Das dort vorgesehene Wasserabführungselement dient deshalb
außer zur Führung des Wassers vor allem zum Einstellen der Intensität der Entwässerung. Es ist hierzu parallel
zur Sieblaufrichtung verstellbar, wobei sich der Abstand zwischen der spitzwinkligen Kante und der Ablauflinie
des Siebbandes von der Registerwalze ändert Auch hier weis* das Wasserabführungselement sine das
Siebband führende Leiste auf.
In der US-PS 29 00 023 ist dagegen ein reines Wasserabführungseiement
beschrieben, das also keine Siebführungsleiste aufweist Es handelt sich wiederum um eine
Vorrichtung an einer Registerwalze einer Langsieb-Papiermaschine. Auch dort ist das Wasserabführungselement
in Sieblaufrichtung verstellbar. Es wird dort angestrebt, den Abstand derart einzustellen, daß ein möglichst
großer Entwässerungseffekt erzielt wird. Die Wasserführungsfläche des Wasserabführungselements
verläuft kontinuierlich entlang dem Umfang der Registerwalze.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugruncb, die im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebene Entwässerungswalze
dahingehend zu verbessern, daß das aus den Perforationen der Entwässerungswalze wieder austretende
Siebwasser auch bei höchsten Papiermaschinengeschwindigkeiten störungsfrei abgeführt werden kann.
Insbesondere soll ein Vernebeln des Siebwassers vermieden und ein möglichst geringer Energiebedarf für
das Erzeugen des Unterdruckes in der Entwässerungswalze erreicht werden.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegeben. Gemäß der Erfindung
kommt es einerseits darauf an, daß die in Umlaufrichtung letzte Längswand des im Inneren der Entwässerungswalze
befindlichen Kastens nicht an der Ablauflinie des Siebbandes vom Walzenmantel, sondern im Bereich
der Spitzkante des Wasserabführungselementes angeordnet ist, und andererseits darauf, daß die Wasserführungsfläclie
des Wasserabführungselementes, wie an sich bekannt, vollkommen kontinuierlich, (d.h. ohne
Stufen, Absätze oder unstetige Abknickungsn) entlang
dem Umfang der Entwässerungswalze verläuft Diese Maßnahmen wirken mit dem sehr kleinen Maßverhältnis
a/D (Abstand zwischen Spitzkante und Ablauflinie des Siebstaüdes zu Außendurchmesser der Entwässerungswalze)
derart zusammen, daß das abzuführende Siebwasser einen sehr kompakten Strahl bildet, der
weitgehend ohne Verwirbelung oder Vermischung mit Luft in eine Auffangwanne geleitet werden kann. Dabei
zeigt sich überraschend, daß sich in dem Kasten der Entwässeruiigswalze selbsttätig ein Unterdruck aufbaut,
der wesentlich zum Zustandekommen des kompakten Siebwasserstrahles beizutragen scheint Somit
kann in der Regel an dem genannten Kasten der Sauganschluß entfallen. In besonderen Fällen kann es sich
jedoch ergeben, daß der durch die erfindungsgemäße Anordnung erzeugte Unterdruck nicht ausreicht In diesem
Falle kann mit Hilfe einer Saugeinrichtung der Unterdruck in dem Kasten erhöht werden. Es ist auch möglich,
daß einem Kasten ohne Sauganschluß ein Kasten mit Sauganschluß vorgeschaltet wird. In allen Fällen
braucht man dank der Erfindung von außen her weniger Unterdruck aufzubringen als bisher. Man erzielt somit
eine Energie-Einsparung.
Eine der Voraussetzungen für das Zustandekommen des kompakten Siebwasivrstrahles ist, wie schon erwähnt,
das sehr kleine Maßverhäitnis a/D. Dadurch wird erreicht daß die Führung der Wasserteilchen unmittelbar
hinter der Ablauflinie beginnt bevor eine nenneuswerte
Vernebelung eintritt also bevor Luft in den keilförmigen Zwischenraum eintreten kann. Dadurch, daß
der Wasserstrahl auf seinem Weg in die Auffangwanne nur sehr wenig Luft mit sich nimmt und daß sich somit
nur noch in sehr geringem Umfang ein Wasser-Luft-Gemisch bildet können die Abmessungen der Auffangwanne
gegenüber bisherigen Konstruktionen wesentlieh verringert werden; denn eine Luftausscheidung aus
dem Siebwasser innerhalb der Auffangwanne ist nun nicht mehr notwendig. Auch der Auslaßquersclmitt der
Wanne kann verkleinert werden, weil viel weniger Luft nach außen abgeführt werden muß.
Die genannten Vorteile können in vielen Papiermaschinen dahingehend genutzt werden, daß die Gesamt-Abmessungen
der Papiermaschine kieiner werden, insbesondere die Bauhöhe. Dadurch verringern sich nicht
nur die Herstellungskosten für die Papiermaschine, sondem auch die Gebäudekosten.
Die Entwässerungswalze der erfineiüngsgeinäßen Anordnung
kann z. B. die Stelle einer Brustwalze einer Papiermaschine einnehmen, z. B. am Stoffauflauf einer
Tissue-Papiermaschine. Hierbei kann sie als Saugwalze oder als Egoutteur-Walze ausgebildet sein, in diesen
Fällen ist die Entwässerungswalze nur von einem einzigen Siebband umschlungen.
Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung sind jedoch die Doppelsiebformer, wobei die Entwässerungswalze
der erfindungsgemäßen Anordnung die Stelle der sogenannten Formierwalze einnimmt Diese
ist von zwei Siebbändern umschlungen, zwischen denen sich die zu entwässernde Papierbahn befindet Doppelsiebformer
verschiedener Bauart, die hierfür in Frage kommen, sind an sich bekannt, z. B. aus der DE-PS
21 05 613 oder aus der Zeitschrift »Wochenblatt für Papierfabrikation« 1980, Seite 898 oder aus der eingangs
zitierten DE-OS 21 00 964.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Darin
zeigt
F i g. 1 einen Teillängsschnitt durch einen Doppelsiebformer;
F i g. 1 einen Teillängsschnitt durch einen Doppelsiebformer;
F i g. 2 einen schematischen Teillängsschnitt durch den Anfangsteil der Siebpartie einer Tissue-Papiermaschine.
In F i g. 1 erkennt man von einem Doppelsiebformer ein Untersieb 10 und ein Obersieb 11, die gemeinsam eine Entwässerungswalze 12 umschlingen und unmittelbar danach über ein Wasserabführungselement 13 laufen, drh mit einem Saugkasten 14 kombiniert ist. Die Entwässerungswalze 12, im allgemeinen »Formierwalze« genannt hat ei.wn perforierten Walzenmantel 15 und einen Saugkasten 16 mit zwei Saugkammern 17 und 18. Das Wasserabführungselement 13, das auch »Strahlleitschuh« genannt wird, ist in dem keilförmigen Zwischenraum angeordnet der sich zwischen dem Waizenmantel 15 und den von der Walze 12 ablaufenden Siebbändern 10 und 11 befindet Das Wasserabführupgselement 13 ragt mit einer Spitzkante 20 in den vorgenannten Zwischenraum hinein und hat eine dem Walzenmantel 15 zugewandte Wasserführungsfläche 21. Der Abes stand zwischen der Wusserführungsfläche 21 und dem Walzenmantel 15 ist anfangs, d. h. an der Spitzkante 20, ziemlich klein; er nimmt in Umlaufrichtung des Walzenmantels geringfügig, aber kontinuierlich zu. Schließlich
In F i g. 1 erkennt man von einem Doppelsiebformer ein Untersieb 10 und ein Obersieb 11, die gemeinsam eine Entwässerungswalze 12 umschlingen und unmittelbar danach über ein Wasserabführungselement 13 laufen, drh mit einem Saugkasten 14 kombiniert ist. Die Entwässerungswalze 12, im allgemeinen »Formierwalze« genannt hat ei.wn perforierten Walzenmantel 15 und einen Saugkasten 16 mit zwei Saugkammern 17 und 18. Das Wasserabführungselement 13, das auch »Strahlleitschuh« genannt wird, ist in dem keilförmigen Zwischenraum angeordnet der sich zwischen dem Waizenmantel 15 und den von der Walze 12 ablaufenden Siebbändern 10 und 11 befindet Das Wasserabführupgselement 13 ragt mit einer Spitzkante 20 in den vorgenannten Zwischenraum hinein und hat eine dem Walzenmantel 15 zugewandte Wasserführungsfläche 21. Der Abes stand zwischen der Wusserführungsfläche 21 und dem Walzenmantel 15 ist anfangs, d. h. an der Spitzkante 20, ziemlich klein; er nimmt in Umlaufrichtung des Walzenmantels geringfügig, aber kontinuierlich zu. Schließlich
kann er, wie in F i g. 1 dargestellt ist, in die Abdeckwand
einer Siebwasser-Wanne 19 übergehen.
Die gemeinsame Ablauflinie der beiden Siebbänder 10 und 11 vom Walzenmantel 15 ist in der F i g. 1 durch
den Punkt 22 dargestellt Der Abstand a zwischen der s Ablauflinie 22 und der Spitzkante 20 des Wasserabführungselementes 13 beträgt nur etwa 15% des Außendurchmessers D der Formierwalze 12 Der Saugkasten
16 ist derart gestaltet daß die — in Umlaufrichtung des Wdzenmantels 15 gesehen — zweite Längswand 28
des zweiten Kastens 18 mit ihrer Dichtleiste 29 im Bereich der Spitzkante 20 angeordnet ist. Die Dichtleiste
29 hat eine Zulaufkante 31 und eine Ablaufkante 32. Zweckmäßig wird die Dichtleiste 29 derart angeordnet,
daß die Zulaufkante 31 vor der Spitzkante 20 und die Ablaufkante 32 hinter dieser liegt, jeweils in Umlaufrichtung des Walzenmantels 15 gesehen. Durch diese
Maßnahmen wird erreicht, daß das aus den Bohrungen des walzenmantel 15 austretende Siebwasser als ein
kompakter Strahl 23 entlang der Wasserführungsfläche 21 strömt und ohne nennenswerte Vermischung mit
Luft in die Siebwasserwanne 19 gelangt Hierbei entsteht in der Kammer 18 ein Unterdruck, und zwar auch
dann, wenn diese von außen her nicht besaugt wird. Man wird also im aligemeinen nur in der ersten Kammer 17
von außen her Unterdruck erzeugen müssen.
Das Wasserabführungselement 13 dient zugleich als Siebführungselement Man wird deshalb die Siebführungsfläche vorzugsweise mit einem verschleißfesten
Belag ausrüsten. Dies ist in der Zeichnung nicht besonders hervorgehoben.
In Fi g. 1 laufen die beiden Siebe 10 und 11 in Richtung von unten nach oben über die Formierwalze 12.
Hiervon kann jedoch auch abgewichen werden. Man kann z. B. die Anordnung gemäß F i g. 1 auf den Kopf
stellen. Man müßte dann lediglich die Siebwasserwanne 19 derart umgestalten, daß ihre Aüsiriüsöffnung wieder
im unteren Bereich angeordnet wäre. Die Wirkung des Wasserabführungselementes 13 ist in dieser Anordnung
unverändert
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist die Entwässerungswalze 42 eine Brustwalze, die einem Stoffauflauf 40 zugeordnet und nur von einem einzigen Sieb
41 umschlungen ist Es ist wiederum ein Wasserabführungselement 43 vorgesehen, das in den wesentlichen
Merkmalen mit demjenigen (13) der F i g. 1 übereinstimmt. Das Sieb 41 läuft hinter dem Wasserabführungselement 43 zusammen mit der gebildeten Papierbahn
und zusammen mit einem weiteren Siebband 44 auf eine Formierwalze 39. Eine Siebwasserwanne ist mit 49 bezeichnet Die Brustwaize 42 hat einen perforierten Walzenmantel 45 und einen darin angeordneten Saugkasten
46.
Die Erfindung ist auch anwendbar in einer Papiermaschinen-Walzenpresse, insbesondere dann, wenn in ei-
nem von einem Naßfilz (mit oder ohne Papier) durchlaufenen Preßspalt größere Wassermengen in Ausnehmungen einer Preßwalze gelangen und hinter dem
Preßspalt wieder abgeschleudert werden.
60
Claims (1)
1. Entwässerungswalze mit Wasserabführungselement für ein Papiermaschinen-Siebband, das eine zu
entwässernde Papierbahn trägt, mit den folgenden Merkmalen:
a) im Walzenmantel (15; 45) der Entwässerungswalze (12; 42), die auf einem Teil ihres Umfanges
von dem Siebband (11; 41) umschlungen ist, sind durchgehende Ausnehmungen (Perforationen)
vorgesehen zur vorübergehenden Speicherung von Wasser, das der Papierbahn entzogen
und durch das Siebband hindurchgetreten ist (»Siebwasser«);
b) zwischen dem Walzenmantel (15; 45) der Entwässerungswalze (12; 42) und dem von der Walze
ablaufenden Siebband (11; 41) befindet sich ein keiEoimiger Zwischenraum, in dem das
Wasserabführungselement (13; 43) angeordnet ist, das sich über die Länge der Entwässerungswalze erstreckt und zum Abführen des aus den
Ausnehmungen des Walzenmantels wieder austretenden Siebwassers dient;
c) das Wasserabführungselement (13; 43) ragt mit einer spitzwinkligen Kante (»Spitzkante« 20;
50) in den keilförmigen Zwischenraum hinein und hat, ausgehend von der Spitzkante, eine
dem Walzenmantel (15; 45) zugewandte Wasserführungsfläche (21), die das Wasser (23) entlang
dem Walzenmantel führ.;
d) der Abstand (a) zwischen der Spitzkante (20; 50)
und der Ablauflinie (22; 52) de Siebbandes (11;
41) von der Entwässerungswalze (12; 42) beträgt höchstens das O^fache des Außendurchmessers
(D)der Entwässerungswalze (12; 42);
e) im Inneren des Walzenmantels (15; 45) befindet sich ein feststehender und wenigstens zwei
Längswände aufweisender Kasten (18; 46), der sich über die Walzenlängc erstreckt und zur
Innenfläche des Walzenmantels (15; 45) hin offen ist und an dieser anliegt, wobei der Innenraum
des Kastens gegen den übrigen Innenraum des Walzenmantels abgedichtet ist;
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3123131A DE3123131C2 (de) | 1981-06-11 | 1981-06-11 | Entwässerungswalze mit Wasserabführungselement für ein Papiermaschinen-Siebband |
| AT901782A AT379833B (de) | 1981-06-11 | 1982-05-29 | Entwaesserungswalze mit einem wasserabfuehrungselement fuer ein papiermschinen-siebband |
| JP57501885A JPS58500903A (ja) | 1981-06-11 | 1982-05-29 | 抄紙機ワイヤ−ベルトのための導水要素を備えたガイドロ−ル |
| PCT/EP1982/000115 WO1982004450A1 (fr) | 1981-06-11 | 1982-05-29 | Rouleau conducteur avec element de conduite d'eau pour ruban a tamis d'une machine a papier |
| FI830149A FI80088C (fi) | 1981-06-11 | 1983-01-17 | Avvattningsvals med vattenstyrelement foer ett pappersmaskinviraband. |
| SE8300705A SE447918B (sv) | 1981-06-11 | 1983-02-10 | Ledvals med vattenstyrningselement for ett pappersmaskinsviraband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3123131A DE3123131C2 (de) | 1981-06-11 | 1981-06-11 | Entwässerungswalze mit Wasserabführungselement für ein Papiermaschinen-Siebband |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3123131A1 DE3123131A1 (de) | 1982-12-30 |
| DE3123131C2 true DE3123131C2 (de) | 1986-01-09 |
Family
ID=6134430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3123131A Expired DE3123131C2 (de) | 1981-06-11 | 1981-06-11 | Entwässerungswalze mit Wasserabführungselement für ein Papiermaschinen-Siebband |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS58500903A (de) |
| DE (1) | DE3123131C2 (de) |
| FI (1) | FI80088C (de) |
| SE (1) | SE447918B (de) |
| WO (1) | WO1982004450A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4442756A1 (de) * | 1994-12-01 | 1996-07-18 | Voith Ag J M | Siebpartie für eine Papiermaschine |
| DE19636792A1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-03-12 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Siebpartie und Verfahren zum Entwässern einer Faserstoffbahn in einer Siebpartie |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4875977A (en) * | 1987-04-17 | 1989-10-24 | The Black Clawson Company | Horizontal twin wire machine with vertically adjustable open roll and deflector blade |
| DE3906452A1 (de) * | 1989-03-01 | 1990-09-13 | Voith Gmbh J M | Einrichtung zum eindicken von fasersuspensionen |
| DE29711804U1 (de) * | 1997-07-05 | 1997-09-11 | Voith Sulzer Papiermaschinen GmbH, 89522 Heidenheim | Saugwalze |
| DE10327425A1 (de) * | 2003-06-18 | 2005-01-05 | Voith Paper Patent Gmbh | Doppelsiebformer einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn |
| DE10355426A1 (de) * | 2003-11-27 | 2005-06-23 | Voith Paper Patent Gmbh | Saug- oder Blaswalze |
| FI120745B (fi) | 2005-10-24 | 2010-02-15 | Metso Paper Inc | Vedenpoistosovitelma rainanmuodostuskoneen puristinosalla |
| FI20075039L (fi) * | 2007-01-22 | 2008-07-23 | Metso Paper Inc | Rainanmuodostuskoneen formeriosalla tai puristinosalla oleva järjestelmä kudoksen ja edelleen rainan ohjaamiseksi ohjausteloilla sekä vastaava menetelmä |
Family Cites Families (15)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2900023A (en) * | 1956-04-10 | 1959-08-18 | Beloit Iron Works | Table roll and deflector suction device |
| US2911039A (en) * | 1957-01-18 | 1959-11-03 | Beloit Iron Works | Paper machine forming section |
| DE1156304B (de) * | 1958-08-14 | 1963-10-24 | Voith Gmbh J M | Verfahren und Vorrichtung zum Entwaessern von aufgeschwemmten Faserstoffen zur Herstellung von Papier- oder Kartonbahnen |
| US3072180A (en) * | 1959-09-03 | 1963-01-08 | Rice Barton Corp | Flexible flow stabilizer |
| US3065789A (en) * | 1959-09-21 | 1962-11-27 | Beloit Iron Works | Deflectors for fourdrinier forming wires |
| US3252853A (en) * | 1960-11-16 | 1966-05-24 | Scott Paper Co | Cylindrical former type papermaking machine and method of operation |
| US3232825A (en) * | 1963-09-16 | 1966-02-01 | Time Inc | Dual wire type paper-forming apparatus and methods of forming and dewatering paper |
| GB1082921A (en) * | 1965-03-05 | 1967-09-13 | Carborundum Co | Improvements in forming boards for paper making machines |
| GB1153382A (en) * | 1965-12-03 | 1969-05-29 | Anglo Paper Prod Ltd | Method and Apparatus for Deflocculating a Stock Suspension. |
| GB1266569A (de) * | 1968-05-20 | 1972-03-15 | ||
| GB1328969A (en) * | 1970-01-09 | 1973-09-05 | Beloit Corp | Apparatus for forming a fibrous web |
| CA960496A (en) * | 1971-03-25 | 1975-01-07 | Beloit Corporation | Vertical twin wire web forming arrangement |
| JPS5175102A (en) * | 1974-12-17 | 1976-06-29 | Olinkraft Inc | Shoshihoho narabini tazoonshikisuikomirooru |
| GB1574341A (en) * | 1976-09-13 | 1980-09-03 | Valmet Oy | Method of and means for applying suction to a web suspension layer felt forming wire or assembly of such in a paper-making machine |
| AT359368B (de) * | 1978-01-16 | 1980-11-10 | Escher Wyss Gmbh | Doppelsiebpapiermaschine |
-
1981
- 1981-06-11 DE DE3123131A patent/DE3123131C2/de not_active Expired
-
1982
- 1982-05-29 JP JP57501885A patent/JPS58500903A/ja active Granted
- 1982-05-29 WO PCT/EP1982/000115 patent/WO1982004450A1/de not_active Ceased
-
1983
- 1983-01-17 FI FI830149A patent/FI80088C/fi not_active IP Right Cessation
- 1983-02-10 SE SE8300705A patent/SE447918B/sv not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4442756A1 (de) * | 1994-12-01 | 1996-07-18 | Voith Ag J M | Siebpartie für eine Papiermaschine |
| DE19636792A1 (de) * | 1996-09-11 | 1998-03-12 | Voith Sulzer Papiermasch Gmbh | Siebpartie und Verfahren zum Entwässern einer Faserstoffbahn in einer Siebpartie |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3123131A1 (de) | 1982-12-30 |
| WO1982004450A1 (fr) | 1982-12-23 |
| FI830149A0 (fi) | 1983-01-17 |
| SE447918B (sv) | 1986-12-22 |
| JPH0316430B2 (de) | 1991-03-05 |
| FI830149L (fi) | 1983-01-17 |
| SE8300705D0 (sv) | 1983-02-10 |
| FI80088C (fi) | 1990-04-10 |
| JPS58500903A (ja) | 1983-06-02 |
| SE8300705L (en) | 1983-02-10 |
| FI80088B (fi) | 1989-12-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3328162C2 (de) | Papiermaschine | |
| DE3100713A1 (de) | Papiermaschine mit zwei beweglichen wasserdurchlaessigen entwaesserungsbaendern, z.b. sieben" | |
| EP0073223B1 (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen entwässern einer faserstoffbahn | |
| DE69020106T2 (de) | Doppelsiebformer in einer Papiermaschine. | |
| DE3123131C2 (de) | Entwässerungswalze mit Wasserabführungselement für ein Papiermaschinen-Siebband | |
| DE3142054C2 (de) | Langsieb-Papiermaschine | |
| DE8805966U1 (de) | Pressenpartie einer Maschine zur Herstellung einer Faserstoffbahn, insbesondere Papierbahn | |
| DE2331313C3 (de) | Langsieb-Papiermaschine | |
| DE3131957A1 (de) | Entwaesserungseinheit fuer langsieb-papiermaschinen | |
| EP0403577B1 (de) | Doppelsieb-former und verfahren zur herstellung einer faserstoffbahn | |
| DE69713104T2 (de) | Doppelsiebformer für eine papiermaschine | |
| DE2754622A1 (de) | Former fuer eine papiermaschine | |
| EP0837181A1 (de) | Pressenpartie | |
| DE3107730C2 (de) | Doppelsiebpartie für eine Papier- oder Kartonmaschine | |
| AT379833B (de) | Entwaesserungswalze mit einem wasserabfuehrungselement fuer ein papiermschinen-siebband | |
| EP0889165B1 (de) | Saugwalze für eine Papiermaschine | |
| AT382655B (de) | Papiermaschine mit zwei beweglichen wasserdurchlaessigen entwaesserungsbaendern, z.b. sieben | |
| DE3112966A1 (de) | Papiermaschine zum herstellen mehrlagiger faserstoffbahnen, insbesondere sanitaerer papiere | |
| DE8117276U1 (de) | "leitwalze mit wasserfuehrungselement fuer ein papiermaschinen-siebband" | |
| DE3226388C2 (de) | Vorrichtung zur Abnahme der Ränder der Stoffsuspension beim Austritt des Stoffes aus den Stoffauflauf einer Papiermaschine | |
| AT381739B (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen entwaessern einer faserstoffbahn | |
| DE29711804U1 (de) | Saugwalze | |
| DE2647295C3 (de) | Papiermaschine | |
| DE4023297A1 (de) | Ein-sieb-trockengruppe | |
| DE1156304B (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entwaessern von aufgeschwemmten Faserstoffen zur Herstellung von Papier- oder Kartonbahnen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |