DE312461C - - Google Patents
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- DE312461C DE312461C DENDAT312461D DE312461DA DE312461C DE 312461 C DE312461 C DE 312461C DE NDAT312461 D DENDAT312461 D DE NDAT312461D DE 312461D A DE312461D A DE 312461DA DE 312461 C DE312461 C DE 312461C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B19/00—Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
- B65B19/34—Packaging other rod-shaped articles, e.g. sausages, macaroni, spaghetti, drinking straws, welding electrodes
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- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung· bildet eine Maschine zum Verbriefen
von abgezählten Nadelmengen in Papierumhüllung allein oder in Stanniolbriefen mit umgelegter
Papierumhüllung.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt und zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine,
ίο Fig. χ a eine Aufsicht auf den Wendeboden,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B, und zwar die Vorrichtung in dem Augenblick
der Nadelentnahme,
Fig. 3 das· Zahnräderpaar der Transportrollen für das Papierband,
Fig. 4 den Falzstempel für die Längsseiten im Schnitt,
Fig. 5 den Falzstempel für die Breitseiten
im Schnitt,
Fig.. 6 und 7 das Briefchen nach dem ersten Arbeitsgang,
Fig. 8 das Briefchen mit' übereinandergelegten Längsklappen,
Fig. 9 das Briefchen mit schräg aufgebogenen
Endklappen der Breitseite,
Fig. 10 dasselbe mit der umgelegten, kurzen Endklappe der Breitseite,
Fig. 11 das iertige Briefchen,
. Fig. 12 die Vorrichtung zum Einwickeln von Stanniolbriefchen in eine zweite Umhüllung von schwarzem Papier, sowie, eine Trommel zum Wenden des fertigen Bfiefchens, .
. Fig. 12 die Vorrichtung zum Einwickeln von Stanniolbriefchen in eine zweite Umhüllung von schwarzem Papier, sowie, eine Trommel zum Wenden des fertigen Bfiefchens, .
Fig. 13 die Vorrichtung nach Fig. 12, in
die Maschine eingebaut, . , ~: .
Fig. 14 das Briefchen, die Querseitenlappen winklig nach unten gebogen,
Fig. 15 dasselbe gewölbt,
Fig. 16 einen Schnitt durch die Stanniolpackungsvorrichtung,
Fig. 17 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt
der Vorrichtung zum Umlegen der Endklappen der l Breitseiten der Stanniolumhüllung,
Fig. 18 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 17, . . ,.
Fig. 19 eine Seitenansicht zu Fig. 17,
Fig. 20' das Stanniolbriefchep· mit umgelegter,
kurzer Längsklappe,
Fig. 21 dasselbe, beide; Längsjdappen umgelegt,
"
Fig. 22 das fertige Stanniolbriefchen.
Als Hauptbewegungsmittel kommen die von einer beliebigen Maschine angetriebenen,
senkrecht zueinander gelagerten Wellen 1 und 2 in Betracht. Unterhalb des Nadelbehälters
3, der durch eine Schüttelvorrichtung bekannter Art, ■ die ein gleichmäßiges Einschichten1
der Nadeln begünstigt, ergänzt werden kann, dreht sich das von der Welle 1 angetriebene,
gleichfalls bekannte, auswechselbart Zählrad 4, welches an seinem Rande genau
der Nadelstärke entsprechende Einkerbungen 5 besitzt, die durch entsprechend bemessene,
"glatte Umfangsstrecken 6 voneinander getrennt sind. Dieses Zählrad 4 greift in den untersten Teil des Behälters 3 ein und
.entnimmt mit seinen Einkerbungen die gewünschte Anzahl Nadeln. .,
Zwischen Führungen 7 läuft der Schlitten 8, ,def. zweckmäßig durch ein Exzenter 67 mit
Kurvenschlitzführung 68 angetrieben wird, wobei um Bolzen 75, 76 schwingende Hebel
70, 71 in Längsschlitzen JJ, 78 durch Bolzen 79, 80 den Schlitten 8. angreifen. Hebel 70, 71
sind mit der Schubstange 69, welche mit einem Schlitz 81. die AVelle 1 umgreift und
'durch die in dem Kurvenschlitz 68 des Exzenters 67 gelagerte Rolle 74 betätigt wird,
durch Bolzen 72, 73 gelenkig verbunden. Schlitten 8 trägt mit Führungen 11 und 12
versehene Ständer 9 und to. In der Führung 11 sind Ständerbügel 13 verschiebbar
angeordnet, die ihren Antrieb etwa unter Vermittlung der Spindel 14 nach Art von Bohrmaschinen
mit selbsttätigem Rücklauf erhalten. Die Bügel 13 tragen den Rahmen 15,
in dem die mit Winkelansätzen 17 versehenen Wände 16 schwingbar gelagert sind und durch
Federn 18 in ihrer Normallage erhalten werden.
Die wägerechten Teile der Winkel 17 (Fig. 4) werden zweckmäßig durch eine genau
passende, durch Exzenter 19 in periodisch rüttelnde Bewegung gesetzte Bodenplatte 20
ergänzt, und zwar sind die Maße so gewählt, daß der durch die Winkel 17 und die Seitenwände
des Rahmens 15 gebildete Behälter im Innern genau der Länge und der Breite der
nebeneinandergelegten, zu verbriefenden Na-30'.dein
entspricht.
Das von der Welle 2 aus in beliebiger Weise angetriebene Exzenter 19 mit der
Bodenplatte 20 ist außerhalb des Schlittens 8 ortsfest vor dem Zählrad 4 gelagert. Die eine
Seitenwand des Rahmens 15 besitzt einen Schlitz 21, der in der entsprechenden Stellung
des Schlittens 8 unter Vermittlung einer Rutsche 104 genau der Stelle des Zählrades 4
gegenüberliegt, an welcher die aus dem Behalter 3 mitgenommenen. Nadeln aus ihren
- Einkerbungen abrollen.
In Fig. 4 ist der Rahmen 15 in dem Augenblick
dargestellt, wo er die Nadeln aufnimmt. Sobald er über dem Schacht 28 (Fig. 2) angekommen
ist, wird er nach unten gedrückt, wobei die Sperrklinke 102 auf der an Führung
11 starr befestigten Führungsstange 103
, nach unten gleitet und durch deren schräge Fläche 120 gegen den Druck der Feder 122
nach rechts (Fig. 4) mit ihrer Nase 118 aus
der öffnung 119 der Stange 117 gezogen
wird, wodurch die Stange 117 frei und durch den Druck der Federn ] 23 nach unten ge-.
drückt wird. Hierdurch werden die mit der Stange 117 ,fest verbundenen, federnden
Bügel 100 auseinander- und gegen die Wände 16 gedruckt, die hierdurch nach außen
gedreht werden, wodurch die Winkel 17 die Nadeln freigeben.
Sobald dieses geschehen, wird der Rahmen· 15 mit den Bügeln 100 und der
Stange ι J 7 so weit in die Höhe gezogen, bis der durch das Zwischenstück 116 mit der
Stange 117 gelenkig verbundene, um Bolzen 101 drehbar . gelagerte Doppelhebel 121
gegen den Anschlag 115 der Gleitstange 103
stößt und die Stange 117 so weit anhebt, daß die Nase 118 der Sperrklinke 102 in die Öffnung
119 der Stange 117 springt. Der Rahmen
ist dann in seihe Ahfangsstellung zurückgekehrt. ' ' '
In ider Führung 12 ist ein etwa in gleichartiger
Weise wie die Bügel 13 durch eine Spindel betätigter Ständerbügel 22 verschiebbar
gelagert, an dessen Ende der Querteil 23 angeordnet ist. Dieser trägt einerseits starre,
flache Arme 24, andererseits den mittels der Federn 26 aufgehängten Stempelkörper 25, in
dessen Schlitzen 27 die Arme 24 Führung finden .(Fig. 5). Die Unterfläche des. Stempelkörpers
25 wird von zwei ungleich breiten, .schräg zueinander stehenden, nach unten gerundeten
bzw. gewölbten Flachen 105 und 106 begrenzt. Die im Körper 25 geführten Flacharme 24' stehen in normaler Lage gegenüber
den Außenkanten der Flächen 105, 106 zurück
und schneiden mit der Spitze ihrer unteren, schrägen Flächen 107· mit dem Berührungsscheitel der Flächen 105, 106 ab. Sie sind
mit Schlitzen 137 versehen, in welche Führungsstifte
135, 136 und Begrenzungsstifte 139, 140 des Körpers 25 greifen.
Zwischen den Ständern 9 und 10 (Fig. r
und 2) ist eiri Schacht 28 vorgesehen, über dem oben etwa, zylindersegmentförmige Leit- 95 A
stücke 29 um Achsen 30 gegen den Druck von Federn 31 schwingbar gelagert sind. In der
Mittelachse, des Schachtes 28 liegt auf der Führungsstange 32 der Versenkboden 33,
durch die Feder 35, die zwischen dein Bund 34 und dem Versenkboden 33 Anschlag
findet, mit seiner Oberfläche als Ergänzung in den Zwischenraum zwischen die die obere
Schachtöffnung begrenzenden Führungsstücke 37 und 38 gedrängt. In dieser Nor-
mallage hält der VersenkboderT33 um BoI-zen
40 drehbare Kloben 39 gegen den Druck von Federn 41 in aufrechter Lage. Unter der
Lagerstelle der .Kloben 39 ist eine Führung 42 vorgesehen, in der, zweckmäßig von der
Welle 2 aus angetrieben, der Schieber 43 verschiebbar ist, der dem Schacht 28 eine nach
oben abgeflachte Zunge 44 zukehrt, an die ein Absatz 45 und weiterhin eine kurvenförmige
Verstärkung 46 anschließt. .
Auf einer Welle 47 ist außerhalb die. Pa-. pierrolle 48 gelagert, deren Material zunächst
durch Rollen 49, 50 abgewickelt wird. Die Rolle 50 sitzt auf gleicher Welle mit dem
Zahnrad 51 (Fig. 3), das mit dem zwischen Abständen gezahnten Rad 54 zeitweise in Eingriff
steht, welches seinen Antrieb von der
Welle 2 erhält. Weiterhin führt der Weg des Papierstreifens durch stetig gleichmäßig bewegte,
ebenfalls von der Welle 2 aus angetriebene Walzen 55, 56, von denen erstere in
einem senkrecht verschiebbaren Lager 57 läuft, und welche gegenüber den Walzen 49,
50 eine wesentlich höhere Umdrehungszahl autVeisen. ,Zwischen den Walzenpaaren 49,
.50 und 55,56 ist, zweckmäßig ebenfalls von
ίο der AVelle 2 aus angetrieben, das in bekannter
Weise gestaltete Abschneidemesser 58 eingebaut.
Jenseits des Versenkbodens 33 setzt sich der Weg für das Nadelbriefchen in Höhe des
Schiebers 43 zunächst in dem pflugscharförmigen Wendeboden 59 (Fig. 1 und ia) fort.
Dieser Wendeboden 59 hat den Zweck, das über die schief stehende Wölbung'60 gleitende
Paketchen zum Umkippen zu zwingen, derart, daß es allmählich aus der wagerechten
in die senkrechte Lage gelangt und dann sich so umlegt, daß' die bisherige glatte1 Unterseite
zur Oberseite wird; um dabei ein seitliches Herunterfallen des Nadelbriefchens zu verhindern,
ist die Rippe 61 angeordnet. Beim Umfallen gelangt das Nadelbriefchen auf die
Führung 62, wo es von der an einem Arm zwischen Scheiben '63 aufgehängten, losen
Rolle 64 und der darunter liegenden, angetriebenen Rolle 64* erfaßt und dem Walzenpaar
65, 66 zugeführt wird, welches das Briefchen weiterbefördert.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Während der Stempel 25 lotrecht über dem Versenkboden 33 (Fig. 2) steht, liegt der
Schlitz 21 des Rahmens' 15 dem Zählrad 4 gegenüber, und es rollen die durch die Kerbenserie
5 abgezählten Nadeln über der Rutsche 104 durch den Schlitz 21 in den nach
unten durch die Winkel 17 begrenzten Behälter 15, wobei sie durch die rüttelnde Bewegung
der Bodenplatte 20 in geraden parallelen Reihen nebeneinandergeschichtet werden.
Sobald die gewünschte Anzahl Nadeln aufgenommen ist, bringt der Schlitten 8 den
Rahmen 15 über den A^ersenkboden 33. Währenddessen
wird durch die Rollen 49 und 50 ein entsprechendes Stück des Papierstreifens
vorgeschoben und im Augenblick des Aussetzens der Bewegung der Rollen 49 und 50,
das infolge der Zahnunterbrechungen 53 des Zahnrades 54 statfindet, durch das Messer 58
abgeschnitten und, da die Rolle 55 gleichzeitig nach unten geg-en die Rolle 56 gedrückt
Avird, von dem schnell umlaufenden Rollenpaar
55, 56 auf die Leitstücke 29 geschoben. Nun geht der Rahmen 15 nieder, drückt die,.
Leitstücke 29 gegen den Druck ihrer Federn 31 unter Mitnahme des Papierstreifens
auseinander und stellt, während die Mitte des Papierstreifens auf dem Versenkboden 33 und
den seitlich davon liegenden, festen Fortsetzungen 37, 38 aufliegt, die Längsseiten des <
Papierblattes nahezu senkrecht, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. In demselben Augenblick werden
die Wände 16 mit.den Winkeln 17 durch
die Bügel 100 auseinandergedrückt, so daß die auf den Winkeln 17 liegenden Nadeln frei
werden und sich in geschlossener, richtig geschichteter, paralleler Reihe auf das vorgefaltete
Briefchen legen. Nun geht der Rahmen 15 hoch, die Leitstücke 29 werden durch
ihre Federn 31 nach innen gedrückt und geben den Längsseiten der Umhüllung eine
nach innen zeigende Schrägstellung, der Schlitten verschiebt sich, der Stempel 25 tritt _
über, den Versenkboden 33 und geht nieder, \vobei die schräg stehenden Ränder des Briefchens
vor dem Auseinanderdrücken der Teile 25 von den Flächen 105, 106 erfaßt und
dann übereinandergelegt werden (Fig. 8). Während der Stempel 25 nunmehr auf den
Führungsstücken 37, 38 bleibt, setzt das Ouerstück 23 mit den Flacharmen 24 gegen
den Druck der Federn 26 die Abwärtsbewegung fort und drückt die Brief mitte, die
durch die Reibung der überstehenden, seit-, liehen' Endlappen zwischen den Führungsstücken 37, 38 und den aufstehenden, seitlichen
Teilen -des Stempels 25 gespannt gehalten wird, samt dem Versenkboden 33 zwischen
die Führungsstücke 37, 38. durch, wobei die überstehenden Papierlappen ' an den
Breitseiten rechtwinklig aufgebogen werden.
Sobald der Versenkboden 33 auf dem Zwischenboden 36 angelangt ist, gehen die Arme
24 wieder in die Höhe, und der Stempel 25 wird in seine Anfangsstellung zurückgebracht.
Gleichzeitig legen unter dem Druck der Federn 41 die Kloben 39 die rechtwinklig
aufgebogenen Endlappen des Briefes in eine·
nach innen geneigte Schräglage gemäß Fig. 9, der Schieber 43 schiebt sich gegen das Brief-.
' chen vor, drückt das ihm zugewendete, kürzere Ende vollständig" nieder (Fig. 10), 105'
faßt mit seinem Anschlag 45 das Briefchen und stößt es durch den Spalt zwischen, der·
Spitze des Bodens 59 und dem darüberliegenden, abgerundeten Lagerteil 40 des Klobens
39 auf den Wendeboden 59 (Fig. 1), wobei der noch schräg nach, oben stehende, längere
Endlappen ebenfalls vollständig niedergelegt wird (Fig. 11); das fertig gefaltete Brief chen
gleitet nun, durch die Rippe 61 am seitlichen Herunterfallen gehindert, der Pflugscharform
des Wendebodens 59 entlang- und wird hierbei allmählich in die senkrechte und dann in
eine seiner früheren Lage entgegengesetzte, wagerechte Lage gebracht, d. h. es wird um
i8o° gewendet. Es befindet sich nun auf der Führung 62, wo es durch die Rollen .64, 64s
erfaßt und dem Walzenpaar 65, 66 und von
diesem einer Etikettiervorrichtung zugeführt wird. ■ . ■
Bei der Verpackung in Slanniolbriefcheti
werden die Nadeln mit dem Stanniolstreifen durch den Stempel I5a auf eine verschiebbare
Bodenplatte 108 (Fig. 16 bis 19) gebracht,
wobei die Längsseiten des Streifens rechtwinklig aufgebogen werden. An der Platte
108 ist eine unter dem Zuge der Feder 143
stehende, schwingbare Umlegeklappe 141 angebracht, die iriHochstellung mit deriWand des .
Rahmens 142 bündig abschneidet und so mit
diesen eine glatte Fläche bildet; in der gegenüberliegenden
Wand ist eine Ausnehmung 11 τ für den Durchgang des Briefchens angeordnet,
während der dahinter liegende, offene Raum durch eine an dem Rahmen 165 befestigte,
art dem äußeren Ende mit einem breiten Mittelschlitz versehene, federnde Haube 154 abgedeckt ist. Unter dieser
Haube befindet sich ein Tisch I54ft, in dessen
keilförmigen Ausnehmungen die Bodenplatte ^].08 gleitet. Die Breite der Bodenplatte 108
ist etwas geringer als die Länge der Nadel, so daß das Nadelbriefchen mit Öhr und Spitze
auf den Innenkanten 155, 156 des Tisches
154* Auflager findet und hierbei durch die
darüberliegende Haube 154 festgehalten wird. Der Tisch i54a wird durch ein Exzenter
163 betätigt und mit diesem durch die Federn 357>
1S^, welche einerseits mittels ösen 161,
162 an dem Tisch und andererseits mittels Haken 159, 160 an den festen Ständern 173
befestigt sind, in inniger Berührung gehalten und durch keilförmige Leisten 171, 172 in den
Ständern 173 geführt. Zu beiden Seiten des Tisches 154" sind winkelförmige, unter dem
Druck der Federn 168, 169 stehende Umlegeklappen 166, 167 auf den Köpfen der Ständer
173 schwingbar gelagert.
Mit der Bodenplatte 108 ist der um Bolzen 153 schwingbare Hebel 149, dessen Gleitrölle
149* durch das Exzenter 148 betätigt wird,
durch die Stange 150 und Bolzen 151, 152 gelenkig
verbunden; die Klappe 141 wird durch den um Bolzen 144 schwingbaren Winkelhebel
110, an dessen Gleitrolle 145 das Exzenter
147 angreift, mittels dessen Arm 146 betätigt.
Die für die Aufnahme des Briefchens mit Schlitzen 113 versehene Vorrichtung 112
dient zum Wenden des Stanniolbrief chens.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem die eine Längsseite der auf
der Bodenplatte 108 liegenden, rechtwinklig aufgebogenen Stanniolumhüllung durch den
Hebel 110 umgelegt ist, wird der Boden 108
durch den Hebel 149 nach rechts (Fig. 16) in
die Öffnung des Tisches 154s geschoben, wobei
sich die andere Längsseite der Umhüllung beim Durchgang durch den Spalt tu über der
Klappe 141 umlegt und dann das Briefchen zwischen den Kanten 155, 156 und der Haube
ι 54 festgeklemmt wird. Nun wird die Bodenplatte
108 zurück- und mit ihr die Umlegeklappe 141 aus dem Briefchen gezogen;
alsdann dreht sich das Exzenter 163 um 180°, und der Tisch 154s gleitet nach unten in seine
Ausnehmung 164 und nimmt das Briefchen
j (nit. In demselben Augenblick werden die Umlegeklappen 166, 167 frei und durch die
Federn 168, 169 nach innen auf die Tischkanten 155, 156 gedruckt, hierbei die Endklappen
der Breitseiten des Stanniolbrief chens umlegend; hierauf wird der Tisch durch das
Exzenter 163 wieder in seine Anfangsstellung gebracht, wobei auch die Umlegeklappen
166,167 wieder aufgerichtet werden. Das fertig gefaltete Brief chen liegt jetzt unter der
Haube 154, wo es durch die exzentrischen Scheiben 170 erfaßt und, wenn nötig, in die
Wendevorrichtung 112 gebracht, hier gewendet oder unmittelbar dem Rahmen 15 der
Fig. 2 in bekannter Weise zugeführt wird, um alsdann in eine zweite Umhüllung verpackt
zu werden, da die Vorrichtung (Fig. 16. bis 19) zwischen Zählrad 4 und dem Rahmen
15 der Fig. 2 eingebaut ist.
Bei dieser Verpackung des Stanniolbriefchens
in die zweite Umhüllung bleibt die Arbeitsweise bis zum Rückgange des Rahmens 15 dieselbe wie beim Verpacken der losen
Nadeln in die übliche schwarze ■ Umhüllung. Jetzt tritt an Stelle des Stempels 25 der Rahmen
174 (Fig. 12 und 13), welcher an dem Querteil 23 starr befestigt ist und dessen
Seitenwände 87 und 88 den überstehenden Endklappen der Breitseite des Briefchens
entsprechend ungleich breit sind; innerhalb dieses Rahmens ist mittels einer in seiner
Decke geführten Stange 90 der Stempel 89 gegen den Druck der Feder 91 verschiebbar
aufgehängt. Zwischen den Wenden 87 und 88
und dem Stempel 89 sind unter dem Druck von Federn 95 stehende, kurvenförmige Kloben
96 angeordnet. An Stelle des Versenkbodens 33 ist eine seitlich verschiebbare Platte 92 und darunter mit einem kleinen Ab- '
stand gegen den Druck der Feder 35 ein beweglicher Stempel 99 angeordnet, der seitlich
die Platten 93 und 94 trägt. Diese Platten liegen in der Ruhestellung mit der Bodenplatte
92 bündig; Platte 94 ist als Doppelplatte ausgebildet mit einem zwischenliegen-
den Spalt, damit der gegenüberliegende Schieher 126 mit seiner Zunge 124 und dem Ansatz
125 das Nadelbrief chen durch diesen Spalt
,stoßen und den Walzen 134, 135 zuführen
kann.
Der Rahmen'174, dessen Teile'87, 88, 89
auf ihrer unteren Fläche genau so geformt sind wie die Flächen 105, 106 des Stempels
25, drückt das Briefchen nun fest auf - die
Platten 92, 93, 94, wobei dieses die Form der Fig. 8 erhält. Beim weiteren Heruntergehen
des Rahmens 174 bleibt der ..Stempel 89 auf
der Platte 92 stehen, während die Teile 87 und 88 die^Platten 93 und 94 mit dem dazwischenliegenden
Stempel*99 mitnehmen, wobei die Papierklappen der Breitseiten um die Platte 92 rechtwinklig nach unten gebogen
ίο werden '(Fig. 14). Gleichzeitig" werden die
Kloben 96 frei und durch die Federn 95 nach innen gegen ,diese Klappen gedrückt, wobei
diese eine Stellung gemäß Fig. 15 einnehmen. Hierauf kehrt der· Rahmen 174 in seine An-
fangsstellung zurück, und der Stempel '99, dessen Fläche eine den Flächen 105, 106 ent-
*■ sprechende Wölbung hat, drückt das Briefchen
gegen die Platte 92 und schließt es.
Hierauf wird der Rahmen 174 aus dem Bereich des Schachtes 28 nach links gefahren (Fig. Ϊ3), wobei das mit der verschiebbaren Platte 92 gelenkig verbundene, unter dem Druck der Feder 132 stehende Gleitstück 130 die Platte 92 aus dem Briefchen zieht und dann durch die Anschlagrolle 129 nach unten g'edrückt wird: Hierdurch wird die unter dem Druck der Feder 176 stehende Sperrklinke 127 ausgelöst und gibt die Nase 133 des Gleitstückes 130 und somit die Platte 92 frei, die alsdann durch den Zug der Feder 175 in ihre Anfangsstellung über dem Schacht 28 zurückschnellt, da das Briefchen inzwischen durch den Schieber 126 durch den Spalt der Platte 94 in die Walzen 134, 135 gestoßen ist. , Von hier aus gelangt das fertige Briefchen in die Wendevorrichtung 97 und wird von dort aus durch geeignete Transportvorrichtungen der Etikettiervorrichtung zugeführt.
Hierauf wird der Rahmen 174 aus dem Bereich des Schachtes 28 nach links gefahren (Fig. Ϊ3), wobei das mit der verschiebbaren Platte 92 gelenkig verbundene, unter dem Druck der Feder 132 stehende Gleitstück 130 die Platte 92 aus dem Briefchen zieht und dann durch die Anschlagrolle 129 nach unten g'edrückt wird: Hierdurch wird die unter dem Druck der Feder 176 stehende Sperrklinke 127 ausgelöst und gibt die Nase 133 des Gleitstückes 130 und somit die Platte 92 frei, die alsdann durch den Zug der Feder 175 in ihre Anfangsstellung über dem Schacht 28 zurückschnellt, da das Briefchen inzwischen durch den Schieber 126 durch den Spalt der Platte 94 in die Walzen 134, 135 gestoßen ist. , Von hier aus gelangt das fertige Briefchen in die Wendevorrichtung 97 und wird von dort aus durch geeignete Transportvorrichtungen der Etikettiervorrichtung zugeführt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Maschine zum A^erbriefen abgezählter Nadelmengen inPapierumhüllung allein oder in Stanniolbriefen mit umgelegter, Papierumhüllung, dadurch gekennzeichnet, daß der mit schwingbaren Seitenwänden (16) versehene, die abgezählte Nädelmenge tragende Rahmen (15) bei seinem Niedergang den auf den schwingbaren Leisten (29) liegenden Papierstreifen bis auf den Versenkboden (33) drückt und hierbei die Längsseiten der Umhüllung aufbiegt, diese bei seinem Hochgehen durch die Leisten (29) selbsttätig weiter . nach innen gebogen werden, der · Stempel (25) bei seinem Niedergang mit seinen ungleich gewölbten Flächen (105, 106) auf dem Versenkboden (33) und den anschließenden Leisten (37, 38) die Längsseiten der Umhüllung übereinanderlegt und beim weiteren Niedergehen des Querteiles (23) mit den Armen (24) die Umhüllung mit dem Versenkboden nach unten drückt, wobei die durch die Seitenteile des Stempels (25) auf den Leisten (37,38) lose gehaltenen Endklappen der Breitseite durch Vorbeistreichen an den' Leisten (37, 38) nach oben gebogen werden, worauf die Kloben (39) die Endklappen selbsttätig weiter umbiegen, der Schieber (43) die Umhüllung durch den Spalt zwischen der Abrundung (40) des Klobens (39) und der.Spitze des Bodens (59) stößt und dadurch die Endklappen vollständig umlegt.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an Stelle des Rahmens (15) eingebauten Rahmen (174) mit■ ungleich breiten, festen Seitenwänden (87, 88), beweglichem Innenstempel (89) und schwingenden Kloben (96), durch einen an Stelle des Versenkbodens (33) und der anschließenden Leisten (37, 38) eingebauten beweglichen Stempel (99) mit an- schließenden Seitenplatten (93, 94) und überliegender, seitlich verschiebbarer Mittelplatte (92), durch eine zwischen Zählrad (4) und Rahmen (15) eingebaute Vorrichtung, deren schwingender Hebel (no) Q0 die Längsseite der Stanniolumhüllung umlegt und deren verschiebbarer Boden (108) die Umhüllung durch den Spalt ((in) drückt und die andere Längsseite umlegt. 'Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE312461C true DE312461C (de) |
Family
ID=565388
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT312461D Active DE312461C (de) |
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