DE312461C - - Google Patents

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DE312461C
DE312461C DENDAT312461D DE312461DA DE312461C DE 312461 C DE312461 C DE 312461C DE NDAT312461 D DENDAT312461 D DE NDAT312461D DE 312461D A DE312461D A DE 312461DA DE 312461 C DE312461 C DE 312461C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/34Packaging other rod-shaped articles, e.g. sausages, macaroni, spaghetti, drinking straws, welding electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung· bildet eine Maschine zum Verbriefen von abgezählten Nadelmengen in Papierumhüllung allein oder in Stanniolbriefen mit umgelegter Papierumhüllung.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt und zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine,
ίο Fig. χ a eine Aufsicht auf den Wendeboden, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-B, und zwar die Vorrichtung in dem Augenblick der Nadelentnahme,
Fig. 3 das· Zahnräderpaar der Transportrollen für das Papierband,
Fig. 4 den Falzstempel für die Längsseiten im Schnitt,
Fig. 5 den Falzstempel für die Breitseiten im Schnitt,
Fig.. 6 und 7 das Briefchen nach dem ersten Arbeitsgang,
Fig. 8 das Briefchen mit' übereinandergelegten Längsklappen,
Fig. 9 das Briefchen mit schräg aufgebogenen Endklappen der Breitseite,
Fig. 10 dasselbe mit der umgelegten, kurzen Endklappe der Breitseite,
Fig. 11 das iertige Briefchen,
. Fig. 12 die Vorrichtung zum Einwickeln von Stanniolbriefchen in eine zweite Umhüllung von schwarzem Papier, sowie, eine Trommel zum Wenden des fertigen Bfiefchens, .
Fig. 13 die Vorrichtung nach Fig. 12, in die Maschine eingebaut, . , ~: .
Fig. 14 das Briefchen, die Querseitenlappen winklig nach unten gebogen,
Fig. 15 dasselbe gewölbt,
Fig. 16 einen Schnitt durch die Stanniolpackungsvorrichtung,
Fig. 17 eine Ansicht mit teilweisem Schnitt der Vorrichtung zum Umlegen der Endklappen der l Breitseiten der Stanniolumhüllung,
Fig. 18 einen Schnitt nach Linie C-D der Fig. 17, . . ,.
Fig. 19 eine Seitenansicht zu Fig. 17,
Fig. 20' das Stanniolbriefchep· mit umgelegter, kurzer Längsklappe,
Fig. 21 dasselbe, beide; Längsjdappen umgelegt, "
Fig. 22 das fertige Stanniolbriefchen.
Als Hauptbewegungsmittel kommen die von einer beliebigen Maschine angetriebenen, senkrecht zueinander gelagerten Wellen 1 und 2 in Betracht. Unterhalb des Nadelbehälters 3, der durch eine Schüttelvorrichtung bekannter Art, ■ die ein gleichmäßiges Einschichten1 der Nadeln begünstigt, ergänzt werden kann, dreht sich das von der Welle 1 angetriebene, gleichfalls bekannte, auswechselbart Zählrad 4, welches an seinem Rande genau der Nadelstärke entsprechende Einkerbungen 5 besitzt, die durch entsprechend bemessene, "glatte Umfangsstrecken 6 voneinander getrennt sind. Dieses Zählrad 4 greift in den untersten Teil des Behälters 3 ein und .entnimmt mit seinen Einkerbungen die gewünschte Anzahl Nadeln. .,
Zwischen Führungen 7 läuft der Schlitten 8, ,def. zweckmäßig durch ein Exzenter 67 mit
Kurvenschlitzführung 68 angetrieben wird, wobei um Bolzen 75, 76 schwingende Hebel 70, 71 in Längsschlitzen JJ, 78 durch Bolzen 79, 80 den Schlitten 8. angreifen. Hebel 70, 71 sind mit der Schubstange 69, welche mit einem Schlitz 81. die AVelle 1 umgreift und 'durch die in dem Kurvenschlitz 68 des Exzenters 67 gelagerte Rolle 74 betätigt wird, durch Bolzen 72, 73 gelenkig verbunden. Schlitten 8 trägt mit Führungen 11 und 12 versehene Ständer 9 und to. In der Führung 11 sind Ständerbügel 13 verschiebbar angeordnet, die ihren Antrieb etwa unter Vermittlung der Spindel 14 nach Art von Bohrmaschinen mit selbsttätigem Rücklauf erhalten. Die Bügel 13 tragen den Rahmen 15, in dem die mit Winkelansätzen 17 versehenen Wände 16 schwingbar gelagert sind und durch Federn 18 in ihrer Normallage erhalten werden.
Die wägerechten Teile der Winkel 17 (Fig. 4) werden zweckmäßig durch eine genau passende, durch Exzenter 19 in periodisch rüttelnde Bewegung gesetzte Bodenplatte 20 ergänzt, und zwar sind die Maße so gewählt, daß der durch die Winkel 17 und die Seitenwände des Rahmens 15 gebildete Behälter im Innern genau der Länge und der Breite der nebeneinandergelegten, zu verbriefenden Na-30'.dein entspricht.
Das von der Welle 2 aus in beliebiger Weise angetriebene Exzenter 19 mit der Bodenplatte 20 ist außerhalb des Schlittens 8 ortsfest vor dem Zählrad 4 gelagert. Die eine Seitenwand des Rahmens 15 besitzt einen Schlitz 21, der in der entsprechenden Stellung des Schlittens 8 unter Vermittlung einer Rutsche 104 genau der Stelle des Zählrades 4 gegenüberliegt, an welcher die aus dem Behalter 3 mitgenommenen. Nadeln aus ihren - Einkerbungen abrollen.
In Fig. 4 ist der Rahmen 15 in dem Augenblick dargestellt, wo er die Nadeln aufnimmt. Sobald er über dem Schacht 28 (Fig. 2) angekommen ist, wird er nach unten gedrückt, wobei die Sperrklinke 102 auf der an Führung 11 starr befestigten Führungsstange 103 , nach unten gleitet und durch deren schräge Fläche 120 gegen den Druck der Feder 122 nach rechts (Fig. 4) mit ihrer Nase 118 aus der öffnung 119 der Stange 117 gezogen wird, wodurch die Stange 117 frei und durch den Druck der Federn ] 23 nach unten ge-. drückt wird. Hierdurch werden die mit der Stange 117 ,fest verbundenen, federnden Bügel 100 auseinander- und gegen die Wände 16 gedruckt, die hierdurch nach außen gedreht werden, wodurch die Winkel 17 die Nadeln freigeben.
Sobald dieses geschehen, wird der Rahmen· 15 mit den Bügeln 100 und der Stange ι J 7 so weit in die Höhe gezogen, bis der durch das Zwischenstück 116 mit der Stange 117 gelenkig verbundene, um Bolzen 101 drehbar . gelagerte Doppelhebel 121 gegen den Anschlag 115 der Gleitstange 103 stößt und die Stange 117 so weit anhebt, daß die Nase 118 der Sperrklinke 102 in die Öffnung 119 der Stange 117 springt. Der Rahmen ist dann in seihe Ahfangsstellung zurückgekehrt. ' ' '
In ider Führung 12 ist ein etwa in gleichartiger Weise wie die Bügel 13 durch eine Spindel betätigter Ständerbügel 22 verschiebbar gelagert, an dessen Ende der Querteil 23 angeordnet ist. Dieser trägt einerseits starre, flache Arme 24, andererseits den mittels der Federn 26 aufgehängten Stempelkörper 25, in dessen Schlitzen 27 die Arme 24 Führung finden .(Fig. 5). Die Unterfläche des. Stempelkörpers 25 wird von zwei ungleich breiten, .schräg zueinander stehenden, nach unten gerundeten bzw. gewölbten Flachen 105 und 106 begrenzt. Die im Körper 25 geführten Flacharme 24' stehen in normaler Lage gegenüber den Außenkanten der Flächen 105, 106 zurück und schneiden mit der Spitze ihrer unteren, schrägen Flächen 107· mit dem Berührungsscheitel der Flächen 105, 106 ab. Sie sind mit Schlitzen 137 versehen, in welche Führungsstifte 135, 136 und Begrenzungsstifte 139, 140 des Körpers 25 greifen.
Zwischen den Ständern 9 und 10 (Fig. r und 2) ist eiri Schacht 28 vorgesehen, über dem oben etwa, zylindersegmentförmige Leit- 95 A stücke 29 um Achsen 30 gegen den Druck von Federn 31 schwingbar gelagert sind. In der Mittelachse, des Schachtes 28 liegt auf der Führungsstange 32 der Versenkboden 33, durch die Feder 35, die zwischen dein Bund 34 und dem Versenkboden 33 Anschlag findet, mit seiner Oberfläche als Ergänzung in den Zwischenraum zwischen die die obere Schachtöffnung begrenzenden Führungsstücke 37 und 38 gedrängt. In dieser Nor- mallage hält der VersenkboderT33 um BoI-zen 40 drehbare Kloben 39 gegen den Druck von Federn 41 in aufrechter Lage. Unter der Lagerstelle der .Kloben 39 ist eine Führung 42 vorgesehen, in der, zweckmäßig von der Welle 2 aus angetrieben, der Schieber 43 verschiebbar ist, der dem Schacht 28 eine nach oben abgeflachte Zunge 44 zukehrt, an die ein Absatz 45 und weiterhin eine kurvenförmige Verstärkung 46 anschließt. .
Auf einer Welle 47 ist außerhalb die. Pa-. pierrolle 48 gelagert, deren Material zunächst durch Rollen 49, 50 abgewickelt wird. Die Rolle 50 sitzt auf gleicher Welle mit dem Zahnrad 51 (Fig. 3), das mit dem zwischen Abständen gezahnten Rad 54 zeitweise in Eingriff steht, welches seinen Antrieb von der
Welle 2 erhält. Weiterhin führt der Weg des Papierstreifens durch stetig gleichmäßig bewegte, ebenfalls von der Welle 2 aus angetriebene Walzen 55, 56, von denen erstere in einem senkrecht verschiebbaren Lager 57 läuft, und welche gegenüber den Walzen 49, 50 eine wesentlich höhere Umdrehungszahl autVeisen. ,Zwischen den Walzenpaaren 49, .50 und 55,56 ist, zweckmäßig ebenfalls von
ίο der AVelle 2 aus angetrieben, das in bekannter Weise gestaltete Abschneidemesser 58 eingebaut.
Jenseits des Versenkbodens 33 setzt sich der Weg für das Nadelbriefchen in Höhe des Schiebers 43 zunächst in dem pflugscharförmigen Wendeboden 59 (Fig. 1 und ia) fort. Dieser Wendeboden 59 hat den Zweck, das über die schief stehende Wölbung'60 gleitende Paketchen zum Umkippen zu zwingen, derart, daß es allmählich aus der wagerechten in die senkrechte Lage gelangt und dann sich so umlegt, daß' die bisherige glatte1 Unterseite zur Oberseite wird; um dabei ein seitliches Herunterfallen des Nadelbriefchens zu verhindern, ist die Rippe 61 angeordnet. Beim Umfallen gelangt das Nadelbriefchen auf die Führung 62, wo es von der an einem Arm zwischen Scheiben '63 aufgehängten, losen Rolle 64 und der darunter liegenden, angetriebenen Rolle 64* erfaßt und dem Walzenpaar 65, 66 zugeführt wird, welches das Briefchen weiterbefördert.
Die Arbeitsweise ist folgende:
Während der Stempel 25 lotrecht über dem Versenkboden 33 (Fig. 2) steht, liegt der Schlitz 21 des Rahmens' 15 dem Zählrad 4 gegenüber, und es rollen die durch die Kerbenserie 5 abgezählten Nadeln über der Rutsche 104 durch den Schlitz 21 in den nach unten durch die Winkel 17 begrenzten Behälter 15, wobei sie durch die rüttelnde Bewegung der Bodenplatte 20 in geraden parallelen Reihen nebeneinandergeschichtet werden. Sobald die gewünschte Anzahl Nadeln aufgenommen ist, bringt der Schlitten 8 den Rahmen 15 über den A^ersenkboden 33. Währenddessen wird durch die Rollen 49 und 50 ein entsprechendes Stück des Papierstreifens vorgeschoben und im Augenblick des Aussetzens der Bewegung der Rollen 49 und 50, das infolge der Zahnunterbrechungen 53 des Zahnrades 54 statfindet, durch das Messer 58 abgeschnitten und, da die Rolle 55 gleichzeitig nach unten geg-en die Rolle 56 gedrückt Avird, von dem schnell umlaufenden Rollenpaar 55, 56 auf die Leitstücke 29 geschoben. Nun geht der Rahmen 15 nieder, drückt die,. Leitstücke 29 gegen den Druck ihrer Federn 31 unter Mitnahme des Papierstreifens auseinander und stellt, während die Mitte des Papierstreifens auf dem Versenkboden 33 und den seitlich davon liegenden, festen Fortsetzungen 37, 38 aufliegt, die Längsseiten des < Papierblattes nahezu senkrecht, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. In demselben Augenblick werden die Wände 16 mit.den Winkeln 17 durch die Bügel 100 auseinandergedrückt, so daß die auf den Winkeln 17 liegenden Nadeln frei werden und sich in geschlossener, richtig geschichteter, paralleler Reihe auf das vorgefaltete Briefchen legen. Nun geht der Rahmen 15 hoch, die Leitstücke 29 werden durch ihre Federn 31 nach innen gedrückt und geben den Längsseiten der Umhüllung eine nach innen zeigende Schrägstellung, der Schlitten verschiebt sich, der Stempel 25 tritt _ über, den Versenkboden 33 und geht nieder, \vobei die schräg stehenden Ränder des Briefchens vor dem Auseinanderdrücken der Teile 25 von den Flächen 105, 106 erfaßt und dann übereinandergelegt werden (Fig. 8). Während der Stempel 25 nunmehr auf den Führungsstücken 37, 38 bleibt, setzt das Ouerstück 23 mit den Flacharmen 24 gegen den Druck der Federn 26 die Abwärtsbewegung fort und drückt die Brief mitte, die durch die Reibung der überstehenden, seit-, liehen' Endlappen zwischen den Führungsstücken 37, 38 und den aufstehenden, seitlichen Teilen -des Stempels 25 gespannt gehalten wird, samt dem Versenkboden 33 zwischen die Führungsstücke 37, 38. durch, wobei die überstehenden Papierlappen ' an den Breitseiten rechtwinklig aufgebogen werden.
Sobald der Versenkboden 33 auf dem Zwischenboden 36 angelangt ist, gehen die Arme 24 wieder in die Höhe, und der Stempel 25 wird in seine Anfangsstellung zurückgebracht. Gleichzeitig legen unter dem Druck der Federn 41 die Kloben 39 die rechtwinklig aufgebogenen Endlappen des Briefes in eine· nach innen geneigte Schräglage gemäß Fig. 9, der Schieber 43 schiebt sich gegen das Brief-. ' chen vor, drückt das ihm zugewendete, kürzere Ende vollständig" nieder (Fig. 10), 105' faßt mit seinem Anschlag 45 das Briefchen und stößt es durch den Spalt zwischen, der· Spitze des Bodens 59 und dem darüberliegenden, abgerundeten Lagerteil 40 des Klobens 39 auf den Wendeboden 59 (Fig. 1), wobei der noch schräg nach, oben stehende, längere Endlappen ebenfalls vollständig niedergelegt wird (Fig. 11); das fertig gefaltete Brief chen gleitet nun, durch die Rippe 61 am seitlichen Herunterfallen gehindert, der Pflugscharform des Wendebodens 59 entlang- und wird hierbei allmählich in die senkrechte und dann in eine seiner früheren Lage entgegengesetzte, wagerechte Lage gebracht, d. h. es wird um i8o° gewendet. Es befindet sich nun auf der Führung 62, wo es durch die Rollen .64, 64s erfaßt und dem Walzenpaar 65, 66 und von
diesem einer Etikettiervorrichtung zugeführt wird. ■ . ■
Bei der Verpackung in Slanniolbriefcheti werden die Nadeln mit dem Stanniolstreifen durch den Stempel I5a auf eine verschiebbare Bodenplatte 108 (Fig. 16 bis 19) gebracht, wobei die Längsseiten des Streifens rechtwinklig aufgebogen werden. An der Platte 108 ist eine unter dem Zuge der Feder 143 stehende, schwingbare Umlegeklappe 141 angebracht, die iriHochstellung mit deriWand des . Rahmens 142 bündig abschneidet und so mit diesen eine glatte Fläche bildet; in der gegenüberliegenden Wand ist eine Ausnehmung 11 τ für den Durchgang des Briefchens angeordnet, während der dahinter liegende, offene Raum durch eine an dem Rahmen 165 befestigte, art dem äußeren Ende mit einem breiten Mittelschlitz versehene, federnde Haube 154 abgedeckt ist. Unter dieser Haube befindet sich ein Tisch I54ft, in dessen keilförmigen Ausnehmungen die Bodenplatte ^].08 gleitet. Die Breite der Bodenplatte 108 ist etwas geringer als die Länge der Nadel, so daß das Nadelbriefchen mit Öhr und Spitze auf den Innenkanten 155, 156 des Tisches 154* Auflager findet und hierbei durch die darüberliegende Haube 154 festgehalten wird. Der Tisch i54a wird durch ein Exzenter 163 betätigt und mit diesem durch die Federn 357> 1S^, welche einerseits mittels ösen 161, 162 an dem Tisch und andererseits mittels Haken 159, 160 an den festen Ständern 173 befestigt sind, in inniger Berührung gehalten und durch keilförmige Leisten 171, 172 in den Ständern 173 geführt. Zu beiden Seiten des Tisches 154" sind winkelförmige, unter dem Druck der Federn 168, 169 stehende Umlegeklappen 166, 167 auf den Köpfen der Ständer 173 schwingbar gelagert.
Mit der Bodenplatte 108 ist der um Bolzen 153 schwingbare Hebel 149, dessen Gleitrölle 149* durch das Exzenter 148 betätigt wird, durch die Stange 150 und Bolzen 151, 152 gelenkig verbunden; die Klappe 141 wird durch den um Bolzen 144 schwingbaren Winkelhebel 110, an dessen Gleitrolle 145 das Exzenter 147 angreift, mittels dessen Arm 146 betätigt.
Die für die Aufnahme des Briefchens mit Schlitzen 113 versehene Vorrichtung 112 dient zum Wenden des Stanniolbrief chens.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem die eine Längsseite der auf der Bodenplatte 108 liegenden, rechtwinklig aufgebogenen Stanniolumhüllung durch den Hebel 110 umgelegt ist, wird der Boden 108 durch den Hebel 149 nach rechts (Fig. 16) in die Öffnung des Tisches 154s geschoben, wobei sich die andere Längsseite der Umhüllung beim Durchgang durch den Spalt tu über der Klappe 141 umlegt und dann das Briefchen zwischen den Kanten 155, 156 und der Haube ι 54 festgeklemmt wird. Nun wird die Bodenplatte 108 zurück- und mit ihr die Umlegeklappe 141 aus dem Briefchen gezogen; alsdann dreht sich das Exzenter 163 um 180°, und der Tisch 154s gleitet nach unten in seine Ausnehmung 164 und nimmt das Briefchen
j (nit. In demselben Augenblick werden die Umlegeklappen 166, 167 frei und durch die Federn 168, 169 nach innen auf die Tischkanten 155, 156 gedruckt, hierbei die Endklappen der Breitseiten des Stanniolbrief chens umlegend; hierauf wird der Tisch durch das Exzenter 163 wieder in seine Anfangsstellung gebracht, wobei auch die Umlegeklappen 166,167 wieder aufgerichtet werden. Das fertig gefaltete Brief chen liegt jetzt unter der Haube 154, wo es durch die exzentrischen Scheiben 170 erfaßt und, wenn nötig, in die Wendevorrichtung 112 gebracht, hier gewendet oder unmittelbar dem Rahmen 15 der Fig. 2 in bekannter Weise zugeführt wird, um alsdann in eine zweite Umhüllung verpackt zu werden, da die Vorrichtung (Fig. 16. bis 19) zwischen Zählrad 4 und dem Rahmen 15 der Fig. 2 eingebaut ist.
Bei dieser Verpackung des Stanniolbriefchens in die zweite Umhüllung bleibt die Arbeitsweise bis zum Rückgange des Rahmens 15 dieselbe wie beim Verpacken der losen Nadeln in die übliche schwarze ■ Umhüllung. Jetzt tritt an Stelle des Stempels 25 der Rahmen 174 (Fig. 12 und 13), welcher an dem Querteil 23 starr befestigt ist und dessen Seitenwände 87 und 88 den überstehenden Endklappen der Breitseite des Briefchens entsprechend ungleich breit sind; innerhalb dieses Rahmens ist mittels einer in seiner Decke geführten Stange 90 der Stempel 89 gegen den Druck der Feder 91 verschiebbar aufgehängt. Zwischen den Wenden 87 und 88 und dem Stempel 89 sind unter dem Druck von Federn 95 stehende, kurvenförmige Kloben 96 angeordnet. An Stelle des Versenkbodens 33 ist eine seitlich verschiebbare Platte 92 und darunter mit einem kleinen Ab- ' stand gegen den Druck der Feder 35 ein beweglicher Stempel 99 angeordnet, der seitlich die Platten 93 und 94 trägt. Diese Platten liegen in der Ruhestellung mit der Bodenplatte 92 bündig; Platte 94 ist als Doppelplatte ausgebildet mit einem zwischenliegen- den Spalt, damit der gegenüberliegende Schieher 126 mit seiner Zunge 124 und dem Ansatz 125 das Nadelbrief chen durch diesen Spalt
,stoßen und den Walzen 134, 135 zuführen kann.
Der Rahmen'174, dessen Teile'87, 88, 89 auf ihrer unteren Fläche genau so geformt sind wie die Flächen 105, 106 des Stempels
25, drückt das Briefchen nun fest auf - die Platten 92, 93, 94, wobei dieses die Form der Fig. 8 erhält. Beim weiteren Heruntergehen des Rahmens 174 bleibt der ..Stempel 89 auf der Platte 92 stehen, während die Teile 87 und 88 die^Platten 93 und 94 mit dem dazwischenliegenden Stempel*99 mitnehmen, wobei die Papierklappen der Breitseiten um die Platte 92 rechtwinklig nach unten gebogen
ίο werden '(Fig. 14). Gleichzeitig" werden die Kloben 96 frei und durch die Federn 95 nach innen gegen ,diese Klappen gedrückt, wobei diese eine Stellung gemäß Fig. 15 einnehmen. Hierauf kehrt der· Rahmen 174 in seine An-
fangsstellung zurück, und der Stempel '99, dessen Fläche eine den Flächen 105, 106 ent-
*■ sprechende Wölbung hat, drückt das Briefchen gegen die Platte 92 und schließt es.
Hierauf wird der Rahmen 174 aus dem Bereich des Schachtes 28 nach links gefahren (Fig. Ϊ3), wobei das mit der verschiebbaren Platte 92 gelenkig verbundene, unter dem Druck der Feder 132 stehende Gleitstück 130 die Platte 92 aus dem Briefchen zieht und dann durch die Anschlagrolle 129 nach unten g'edrückt wird: Hierdurch wird die unter dem Druck der Feder 176 stehende Sperrklinke 127 ausgelöst und gibt die Nase 133 des Gleitstückes 130 und somit die Platte 92 frei, die alsdann durch den Zug der Feder 175 in ihre Anfangsstellung über dem Schacht 28 zurückschnellt, da das Briefchen inzwischen durch den Schieber 126 durch den Spalt der Platte 94 in die Walzen 134, 135 gestoßen ist. , Von hier aus gelangt das fertige Briefchen in die Wendevorrichtung 97 und wird von dort aus durch geeignete Transportvorrichtungen der Etikettiervorrichtung zugeführt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Maschine zum A^erbriefen abgezählter Nadelmengen inPapierumhüllung allein oder in Stanniolbriefen mit umgelegter, Papierumhüllung, dadurch gekennzeichnet, daß der mit schwingbaren Seitenwänden (16) versehene, die abgezählte Nädelmenge tragende Rahmen (15) bei seinem Niedergang den auf den schwingbaren Leisten (29) liegenden Papierstreifen bis auf den Versenkboden (33) drückt und hierbei die Längsseiten der Umhüllung aufbiegt, diese bei seinem Hochgehen durch die Leisten (29) selbsttätig weiter . nach innen gebogen werden, der · Stempel (25) bei seinem Niedergang mit seinen ungleich gewölbten Flächen (105, 106) auf dem Versenkboden (33) und den anschließenden Leisten (37, 38) die Längsseiten der Umhüllung übereinanderlegt und beim weiteren Niedergehen des Querteiles (23) mit den Armen (24) die Umhüllung mit dem Versenkboden nach unten drückt, wobei die durch die Seitenteile des Stempels (25) auf den Leisten (37,38) lose gehaltenen Endklappen der Breitseite durch Vorbeistreichen an den' Leisten (37, 38) nach oben gebogen werden, worauf die Kloben (39) die Endklappen selbsttätig weiter umbiegen, der Schieber (43) die Umhüllung durch den Spalt zwischen der Abrundung (40) des Klobens (39) und der.Spitze des Bodens (59) stößt und dadurch die Endklappen vollständig umlegt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an Stelle des Rahmens (15) eingebauten Rahmen (174) mit
    ■ ungleich breiten, festen Seitenwänden (87, 88), beweglichem Innenstempel (89) und schwingenden Kloben (96), durch einen an Stelle des Versenkbodens (33) und der anschließenden Leisten (37, 38) eingebauten beweglichen Stempel (99) mit an- schließenden Seitenplatten (93, 94) und überliegender, seitlich verschiebbarer Mittelplatte (92), durch eine zwischen Zählrad (4) und Rahmen (15) eingebaute Vorrichtung, deren schwingender Hebel (no) Q0 die Längsseite der Stanniolumhüllung umlegt und deren verschiebbarer Boden (108) die Umhüllung durch den Spalt ((in) drückt und die andere Längsseite umlegt. '
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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