DE3126162C2 - Elektromagnetischer Verschlußauslöser - Google Patents

Elektromagnetischer Verschlußauslöser

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DE3126162C2
DE3126162C2 DE19813126162 DE3126162A DE3126162C2 DE 3126162 C2 DE3126162 C2 DE 3126162C2 DE 19813126162 DE19813126162 DE 19813126162 DE 3126162 A DE3126162 A DE 3126162A DE 3126162 C2 DE3126162 C2 DE 3126162C2
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Hiroshi Kawasaki Kanagawa Aizawa
Takehiko Chichibu Saitama Ohniwa
Syuichiro Kawasaki Kanagawa Saito
Michio Senuma
Yoshihiro Tokio/Tokyo Shigeta
Fumio Shimada
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    • G03B9/00—Exposure-making shutters; Diaphragms
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Abstract

Beschrieben wird ein elektromagnetischer Verschlußauslöser, der so ausgelegt ist, daß der Verschluß mittels eines kleinen und vergleichsweise schwachen Magneten ausgelöst werden kann, wobei der Verschluß sicher im gespannten Zustand mittels eines ersten Ankerelementes festgehalten wird, um zu verhindern, daß der Verschluß durch einen Stoß o.dgl. ungewollt ausgelöst wird, wobei zum Zeitpunkt der Belichtung das erste Ankerelement mechanisch entsprechend dem Auslösen der Kamera freigegeben wird, wobei der Verschluß zeitweise mittels eines zweiten Ankerelements gehalten und dann elektromagnetisch ausgelöst wird.

Description

tentanspruch 1. Geteilte Lamellen 3a, 3b, 3c und 3d bilden den vorde-
Ein solcher Verschlußauslöser ist aus der US-PS ren Verschlußvorhang und sind je an zwei Antriebsar-
61 338 bekannt. Bei diesem Verschlußauslöser sind men gelagert, deren Basisenden drehbar an Wellen ge-
die Verschlußantriebselemente jeweils von eigenen lagert sind, die in der Grundplatte 1 so befestigt sind,
Halteelementen festgehalten, die aufgrund der Drehung 45 daß sie eine Schwenkbewegung ausführen. Der hintere
eines ihnen gemeinsam zugeordneten Steuerelements Vorhang hat den selben Aufbau; er ist jedoch nicht in
nacheinander bewegt werden und dadurch die Ver- der Zeichnung dargestellt, da er hinter der Grundplatte
schlußantriebselemente zum öffnen bzw. Schließen des 1 liegt.
Verschlusses freigeben. Das Steuerelement wird hierbei Ein Verschlußantriebselement 4 für den vorderen
durch den manuellen Auslösevorgang freigegeben und 50 Vorhang ist drehbar an einer Welle 31 gelagert, die an
über eine Feder gedreht. Um eine beispielsweise durch der Grundplatte 1 befestigt ist und mit dem einen der
Erschütterung hervorgerufene unbeabsichtigte Ver- Antriebsarme, wie es in der Zeichnung nicht dargestellt Schlußauslösung zu vermeiden, muß das Steuerelement ist, mittels eines Zapfens 4b verbunden ist, der an dem
mit verhältnismäßig großer Kraft gehalten werden; Verschlußantriebselement 4 für den vorderen Ver-
ebenso müssen die Halteelemente die Verschlußan- 55 Schlußvorhang über ein bogenförmiges Loch Ifc in der
triebselemente mit beträchtlicher Kraft festhalten. Dies Grundplatte 1 befestigt ist. Die Welle des Antriebsarms
führt dazu, daß zur Freigabe des Steuerelements bzw. ist koaxial mit der Achse 31 angeordnet. Eine Schrau-
zur Auslösebewegung der Halteelemente größere Kräf- benfeder 6 zum Antrieb des vorderen Verschlußvor-
te erforderlich sind, die einerseits eine ausreichende Di- hangs ist lose um die Achse 31 gewickelt, wobei ihr eines
mensionierung der einzelnen Bauteile bedingen und an- 60 Ende mit dem Antriebshebel 4 in Eingriff steht, während
dererseits Aufprallwirkungen erfordern, die eine nach- ihr anderes Ende an einem Sperrad 29 befestigt ist, das
teilige Erschütterung der Kamera während der Aufnah- rings um die Achse 31 in Eingriff steht, so daß das Aus-
me hervorrufen können. Bei der Bewegung eines Hai- gangsniomcni durch eine geeignete Drehung des Sperr-
teelements mittels eines Elektromagneten muß dieser in rades eingestellt wird. Das Sperrad wird an einer Stelle
der Lage sein, eine große Kraft aufzubringen. μ festgehalten, die mittels einer nicht dargestellten Klaue
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen eingestellt wird.
elektromagnetischen Verschlußauslöser für einen Ka- Ein Halicclcmeni 8 zum Festhalten der vorderen Ver-
mcruvcrschlußincchanismus zu schaffen, bei dem Hai- schlußlamellcn ist drehbar um die Achse 10 gelagert, die
in der Grundplatte 1 befestigt ist, wobei ein Angriffsteil 8a an dem Element 8 mit dem Anker 17 einer nachstehend erklärten Magneteinrichtung in Eingriff steht, während das Ende des Arms Sb eine Eingriffsfläche 8c hat. die mit einem Vorsprung 4a des Vers.;hlußantriebselements 4 für den vorderen Verschlußvorhang in Eingriff steht; das Element 8 wird entgegen dem Uhrzeigersinn durch eine weiche Feder Sd derart beaufschlagt, daß das Element 8 im Normalfall stillsteht, wobei das Angriffsteil 8a einen nicht gezeigten Anschlag berührt
Die Einjriffsflächen des Vorsprungs 4a und des Eingriffshebels sind glatt durch Polieren oder dergleichen ausgeführt, um so die Reibung im Auslösezeitpunkt sowie die Eingriffsfläche zu erniedrigen, so daß der Verschluß mit einem geringen Moment ausgelöst werden kann.
Das Verschlußantriebselement 5 für den hinteren Verschlußvorhang ist um die Achse 32 drehbar, die Antriebsfeder 7 für den hinteren Verschlußvorhang und das Halteelement 9 für den hinteren Verschlußvorhang sind um die in der Grundplatte 1 befestigte Achse 11 drehbar, wobei sie in gleicher Weise wie im Falle des Antriebsnebels und des Ankerhebels für den vorderen Verschlußvorhang aufgebaut sind, so daß auf ihre detaillierte Erklärung verzichtet wird.
Auf einer Grundplatte 12 für das Steuerelement sind Betätigungseinrichtungen 13 und 14 in der Form von Magneteinrichtungen für den vorderen Verschlußvorhang und für den hinteren Verschlußvorhang befestigt, die mit einem bestimmten vorgegebenen Abstand von der Grundplatte mittels der vorstehend genannten Achsen 10 und 11 angeordnet sind.
15 und 18 sind Joche, um die Spulen 16 und 19 gewikkelt sind. 17 und 20 sind Anker, die drehbar an Tragezapfen angeordnet sind, die am einen Ende der Joche 15 bzw. 18 vorgesehen sind, wobei Wirkflächen 17a und 20a an der anderen Seite der anziehenden Oberfläche ausgebildet sind. Der Anker 17 ist im Uhrzeigersinn durch eine nicht gezeigte Feder beaufschlagt, wobei seine Drehung durch die Berührung der Wirkfläche 17a des Ankers 17 und eines Zapfens 21 begrenzt ist, der auf der Grundplatte 12 des Steuerteils vorgesehen ist, wobei das Halteelement 8 im Uhrzeigersinn mittels des Angriffsteils 8a des Halteelemenls 8 für den vorderen Verschlußvorhang gedreht wird; dieser Zapfen wird von der Wirkfläche 17a geschoben, wenn ein Strom durch die Spule 16 fließt und der Anker 17 von dem Joch 15 angezogen wird. Der Anker 20 ist in gleicher Weise wie der Anker 17 aufgebaut, so daß, wenn ein Strom durch die Spule 19 fließt, der Anker 20 gegen eine nicht gezeigte Feder gedreht wird, wodurch die Wirkfläche 20a in Kontakt mit dem Angriffsteil 9a des Halteelements 9 für den hinteren Verschlußvorhang gebracht wird. Ein Spannelement in Form eines Hebels 23 ist um eine in der Grundplatte 1 angebrachte Welle 24 drehbar S5 und hat eine Wirkung wie das erste Ankerelement. Der Hebel hat einen Arm 23c, der mit einem Spannelement 26 in Eingriff steht, das kameraseitig vorgesehen ist; ein Sperrelement 23a steht mit dem Zapfen 4c des Verschlußantriebselements 4 für den vorderen Verschlußvorhang in Eingriff und der Arm 5b mit dem Zapfen 5c des Verschlußantriebselements 5 für den hinteren Verschlußvorhang. Wenn der Hebel 23 um die Welle 24 im Uhrzeigersinn mittels eines kameraseitigen Spannelements 46 gedreht wird, schiebt die Seitenfläche des es Spcrrelements 23a den Zapfen 4c, so daß sich der Hebel 4 um die Achse 31 zum Spannen der Verschlußantriebsfeder 6 dreht, während ein nicht dargestellter Antriebsarm mittels des Zapfens 4b gedreht wird, so daß die vorderen Verschlußlamcllen 3a bis 3d an einen Abschnitt gebracht werden, an dem die Vcrschlußlamellen die Belichtungsöffnung la bedecken. Gleichzeitig schiebt die Seitenfläche des Sperrdements 23b den Zapfen 5c des Verschlußantriebselements 5 für den hinteren Verschlußvorhang, so daß es sich um die Achse 32 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und die Antriebsfeder 7 spannt, während der hintere Verschlußvorhang vom Belichtungsfenster zurückgezogen wird.
Am Ende der Drehung des Spannelements 23 erreichen die Zapfen 4c bzw. 5c die Enden 23d und 23e der Sperrelemente 23a und 23b und halten dort aa In diesem Zustand ist die Drehkraft des Verschlußantriebselemenis 4 mitjels der Feder 6 zum Mittelpunkt der Auslösewelle 24 vom Zapfen 4c über das Sperrelement 23a gerichtet, so dsß die Drehung des VerschluCantriebselements angehalten wird. Gleichzeitig ist das Spannelement 23 von der Rückholfeder 25 entgegen dem Uhrzeigersinn beaufschlagt während das Spannelement 4b der Kamera im EinrrifTszustand mit dem Arm 23c des Spannelements 23 stillsteht, so daß sich dieses nicht drehen kann, so daß das Verschlußantriebselement 4 für den vorderen Verschlußvorhang sicher mittels des Endes 23c/des Sperreleraents 23a gehalten wird. Das Verschlußantriebselement 5 für den hinteren Verschlußvorhang ist ebenfalls durch das Sperrelement 23Z> des Spannelements 23 in derselben Weise wie vorstehend genannt gespannt, worjej der Zapfen 5c im Eingriff mit dem Ende 23e des Sperreiements 23i> gehalten wird.
Das -kameraseitige Spannelement 4b kann als Teil des Mechanismus zum A «trieb eines bewegbaren Spiegels 40 in der einäugiger. Spiegelreflexkamera ausgebildet sein, wie dies in F i g. 3 gezeigt ist.
In der Zeichnung ist der bewegbare Spiegel 40 drehbar an der Welle 40a in der Kamera gehalten, wobei der Zapfen 41 an der einen Seite des Spiegels 40 angebracht ist. Ein Spiegelantriebshebel 42 steht in Eingriff mit dem Zapfen 41 und ist drehbar um die feste Achse 43 gehalten. Ein Spiegelantriebshebel 44 ist drehbar um die Achse 43 gehalten, wobei ao oberen Ende das eine Ende einer Spiegelantriebsfeder 45 derart angebracht ist, daß, während der Hebel 44 um die Achse 43 im Uhrzeigersinn gedreht wird, die Feder 45 gespannt wird. 46 ist ein an dem Antricbshebel 44 angebrachter Arm, dessen Ende mit dem Arm 23c des Spannelements 23 in Eingriff bringbar ist. Ein um die an dem Hebel 44 angebrachte Welle 48 drehbarer Ankerhebel 47 wird von einer Feder 49 im Uhrzeigersinn beaufschlagt, wobei der Hakenabschnitt 47a an seinem Ende in Eingriff mit dem Spiegelantriebshebel 47 gebracht ist. Ein Spannhebel 50 steht in Wirkverbindung mit einem nicht gezeigten Aufzugsmechanismus, und ist um die Achse 51 drehbar, wobei sein einer Arm 50a mit dem uliteren Ende des Spiegelantriebshebels 44 in Eingriff steht, während das andere Ende 50f> mit dem Ankerhebel 52 in Eingriff steht.
Der Ankerhebel 52 ist drehbar um die Achse 53 gehalten und von der Feder 52' im Uhrzeigersinn beaufschlagt, wodurch sein Ende 52a mit dem Hebel 50 in Eingriff steht. Ein Ansatzende 52b bildet einen von dem Magnet 54 anzuziehenden Anker. 55 ist eine Feder zum Antrieb eines nicht gezeigten magnetischen Blcndenmechanismus. die durch die Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn des Hebels 50 gespannt wird.
Ein Hebel 56 dient zur Rückkehr des Spiegels, wenn der Verschluß abgelaufen ist; er wird um die Achse 57 drehbar getragen, im Uhrzeigersinn von der Feder beaufschlagt und steht in Kontakt mit dem Anschlag. An
der Stelle, an der der Hebel 56 anhält, liegt der an dem Hebel 56 angebrachte Zapfen 58 dem einen Arm 47b des Hebels 47 gegenüber.
Im folgenden soll die Wirkungsweise des vorstehend erläuterten Ausführungsbeispiels erklärt werden.
Die Zeichnung zeigt den Zustand, in dem der Verschluß gespannt ist. Die Sperrelemente 23a und 23b des Spannelements 23 stehen mit den Enden 23c/ und 23e mit den Zapfen Ac und 5c des Verschlußantriebselements 4 für den vorderen Verschlußvorhang und des Verschlußantriebselements 5 für den hinteren Verschlußvorhang in Eingriff, so daß sie den Ablauf des vorderen und des hinteren Verschlußvorhangs anhalten. Zu diesem Zeitpunkt liegt die Eingriffsfläche des Verschlußantriebselements für den vorderen Verschlußvorhang zusammen mit dem Eingriffsvorsprung 5a des Verschlußantriebselements 5 für den hinteren Verschlußvorhang den Enden 8c und 9cdes Halteelements 8 und 9 mit geringem Abstand gegenüber.
Wenn durch Drücken eines Verschlußauslöseknopfs ein Strom durch einen in F i g. 3 nicht gezeigten Magneten fließt, wird der Ankerhebel 52 um die Achse 53 gegen die Feder 52' durch die anziehende Kraft des Magneten gedreht, so daß der Hebel 50 gelöst wird. Somit wird der Hebel 50 angetrieben und um die Achse 51 im Uhrzeigersinn gedreht, so daß die nicht gezeigte automatische Blendenvorrichtung betätigt wird. Dann wird der Hebel 44 um die Achse 43 durch die Feder 45 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, während der Spiegelantriebshebel 42, der in Eingriff mit dem an dem Hebel 44 gehaltenen Ankerhebel 47 steht, ebenfalls in der selben Richtung gedreht wird, wobei der Hebel 42 den Zapfen 41 des Spiegels so schiebt, daß sich der Spiegel 44 in Pfeilrichtung um die Achse 40a dreht und der Spiegel aus dem photographischen Lichtweg zurückgezogen wird.
Gleichzeitig wird der eine Arm 46 des Spiegels 44 aus dem mit durchgehenden Linien in F i g. 2 dargestellten Abschnitt 46 in den mit gestrichelten Linien dargestellten Abschnitt 46' verschoben.
Folglich wird das Spannelement 23 durch die Rückholfeder 25 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so daß die Verschlußantriebselemente 4, 5, die von dem ersten Ankerelement festgehalten werden, freigegeben werden.
Somit werden das Verschlußantriebselement 4 für den vorderen Verschlußvorhang und das Verschlußantriebselement 5 für den hinteren Verschlußvorhang etwas im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch die Vorsprünge 4a und 5a wieder festgehalten und in Kontakt mit den Enden 8c und 9c der Halteelemente 8 und 9 gebracht werden.
Wenn dann der Spiegel hochgeschwungen ist, wird ein Startsignal für den vorderen Verschlußvorhang von der Kamera abgegeben und Strom der Spule 16 der Betätigungseinrichtung 13 für den vorderen Verschlußvorhang von einer nicht gezeigten Steuerschaltung zugeführt; der Anker 17 wird von dem Joch 15 angezogen, so daß er um die Welle \7b entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Durch diese Drehung wird das Wir- eo kungselement 17a unverzüglich in Kontakt mit dem Angriffsteil 8a des vorderen Halteelements 8 gebracht, so daß dieses um die Achse 10 gegen die Kraft der Feder Sd gedreht wird. Das Angriffsteil 8a hält, wie in der + eichnung dargestellt, bei einem bestimmten vorgegebenen Abstand in Kontakt mit einem nicht gezeigten Anschlag an, wobei ein geringer Zwischenraum zwischen der Wirkfläche 17a des Ankers und dem Angriff steil 8a bleibt, so daß der Anker, der allmählich durch die anziehende Kraft der Betätigungseinrichtung 13 beschleunigt worden ist, an das Angriffsteil 8a schlägt, wodurch das Helteelcmenl durch die relativ geringe anziehende Kraft des Magneten der Betätigungseinrichtung gedreht wird, so daß das festgehaltene Verschlußantriebselement 4 für den vorderen Verschlußvorhang freigegeben wird. Gleichzeitig beginnt das Verschlußantriebselement 4 für den vorderen Verschlußvorhang eine Drehung im Uhrzeigersinn; diese Drehung wird auf den nicht gezeigten Antriebsarm für den vorderen Verschlußvorhang durch den Antriebszapfen 46 für den vorderen Verschlußvorhang übertragen, so daß die geteilten vorderen Verschlußlamellen 3a, 3b, 3c und 3d ihren Ablauf zur Öffnung des Belichtungsfensters la und zum Beginn der Belichtung beginnen.
Nach dem Verstreichen einer bestimmten vorgegebenen Zeit vom Zeitpunkt des Zuführens von Strom zu dem Steuermagnet für den vorderen Verschlußvorhang wird Strom der Spule 19 des Steuermagneten für den hinteren Verschlußvorhang zugeführt, wodurch der Anker 20 von dem Joch 18 angezogen wird. Somit schiebt in gleicher Weise wie beim vorderen Verschlußvorhang die Wirkfläche 20a des Ankers 20 das Angriffsteil 9a des Halteelements 9 des hinteren Verschlußvorhangs, so daß es sich im Uhrzeigersinn dreht. Zu diesem Zeitpunkt ist das obere Teil 9cdes Haltelements 9 für den hinteren Verschlußvorhang außer Eingriff mit dem Ankervorsprung 5a des Verschlußantriebshebels 5 für den hinteren Verschlußvorhang, wodurch die in der Zeichnung nicht dargestellten geteilten Verschlußlamellen ihren Ablauf zum Schließen der Belichtungsöffnung la beginnen und die Belichtung beenden.
Wenn die Beendigung des Ablaufs des hinteren Verschlußvorhangs mittels einer nicht gezeigten Erfassungseinrichtung festgestellt worden ist und Strom dem in Fig.3 gezeigten Magneten 60 zugeführt wird, wird das obere Teil 56a des Hebels 56 von dem Magneten 60 angezogen, wodurch der Hebel 56 um die Achse 57 gegen die Kraft der Feder 59 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Somit schiebt der Zapfen 58 den einen Arm 47b des Ankerhebels 47, so daß sich der Arm 47b um die Achse 58 gegen die Kraft der Feder dreht, so daß das Ende 47a außer Eingriff mit dem Spiegelantriebshebel 42 gebracht wird, wodurch der Spiegel seine ursprüngliche Lage mittels einer nicht dargestellten Feder einnimmt
Wenn dann der Aufzugsvorgang mittels eines konventionellen Spannhebels ausgeführt wird, wird der in Fig.3 gezeigte Hebel 50 um die Achse 51 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, um so den Zustand der Feder 55 zu ändern bzw. die Feder 55 zu spannen, während der untere Teil des Hebels 44 von dem einen Arm 50a geschoben und dann von dem anderen Arm 50b mittels des Ankerhebels 52 festgelegt wird. In Wirkverbindung mit dieser Drehung wird der Hebel 44 um die Achse 43 im Uhrzeigersinn gedreht um so die Feder 45 zu spannen, wodurch der Ankerhebel 47 wieder mit dem Spiegelantriebshebel 42 in Eingriff gebracht wird. Andererseits wird der Arm 46 nach oben in F i g. 2 verschoben, wodurch das Spannelement 23 von dem Arm 23c erfaßt wird, so daß er um die Welle 24 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Somit wird das Sperrelement 23a bzw. 23b mit dem Zapfen 4c bzw. 5c in Eingriff gebracht, so daß die Verschlußantriebselemente 4 bzw. 5 für den vorderen bzw. hinteren Verschlußvorhang um die Achsen 31 und 32 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht und die Antriebsfedern 6 und 7 gespannt werden. Ferner wer-
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den zusammen mit der Drehung dec VerschlulJanlriebselemente 4 und 5 nicht gezeigte Antriebsarme von den •Zapfen 46 und 56 gedreht, um so die Verschlußvorhänge in die Stellung vor der Belichtung zu bringen. Am Ende des Verschlußspannvorgangs gleiten die Zapfen 4c und 5c zu den Enden 23c/ und 23e der Sperrelemente 23a und 23b hoch, wodurch die Verschlußantriebselemente 4 und 5 ihre Drehung beenden, so daß der Verschlußspannvorgang beendet wird.
Zu diesem Zeitpunkt wird die Drehung der Verschlußantriebselemente 4 und 5 über die Zapfen 4c und 5c mittels des Spannelements 23 angehalten, wodurch, da der Arm 23c des Spannelements in Eingriff mit dem Spannelement 26 ist, die Drehung des Spannelements 23 gegen die Kraft der Rückholfeder 25 angehalten wird, so daß die Verschlußantriebselerncntc 4 und 5 für den vorderen bzw. hinteren Verschlußvorhang sicher in der gespannten Stellung festgehalten werden.
Fig.4 zeigt eine Variation der Betätigungseinrichtung wobei eine Feder derart vorgesehen ist, daß ein bestimmter Spalt zwischen dem Anker und dem Angriffsteil an dem Halteelement in dem Zustand verbleibt, in dem kein Strom durch die Spule fließt.
In der Zeichnung haben dieselben Elemente wie in F i g. 1 dieselben Bezugszeichen.
Um Joche 15 und 18 sind die Spulen 16 und 19 gewikkelt sind; in einem Teil der Joche sind Anker 17 und 20 drehbar an Achsen 176 und 206 gelagert. An einem Teil der Anker 17 und 20 sind Einrichtungen 35 und 36 wie sehr weiche Blattfedern, die aus einem magnetischen Körper, wie beispielsweise Bronze bestehen, derart fest angebracht, daß die anziehenden Flächen 17c und 20c von der anziehenden Fläche des Jochs abgehalten werden.
21' und 22' sind Anschläge für die Wirkflächen 17a und 20a der Anker, wobei die Stelle, an der die Wirkflächen angehalten werden, mittels einer Schraube einstellbar ist.
Auf den Halteelementen 8 und 9 sind Angriffsteile 8a und 9a vorgesehen, die mittels Federn Sd und 9c/, mit denen sie in Kontakt mit der Seitenfläche der Grundplatte 12 des Steuerteils gebracht werden, derart gezogen werden, daß ein bestimmter vorgegebener Spalt zwischen den Wirkflächen 18a und 20a verbleibt
Wenn Strom durch die Spule 16 fließt, wird die Fläche 17c des Ankers durch das Joch 15 angezogen. Da die Elastizität der Feder 35 extrem weich ist, ist zu diesem Zeitpunkt die anziehende Wirkung des Ankers sehr hoch. Wenn der angezogene Anker um die Achse 176 gedreht wird, bewegt sich die Wirkfläche 17a über eine bestimmte Distanz, die durch den Anschlag 21' vorgegeben ist, bis sie in Kontakt mit dem Angrifisteii 8a gebracht ist.
Da hierdurch der Spalt zwischen dem Joch 5 und dem Anker 17c verringert wird, wird die anziehende Kraft zwischen ihnen allmählich erhöht, so daß die Wirkfläche 17a des Ankers, die beschleunigt wird, fest in Pfeilrichtung an das Angriffsteil 8a schlägt Somit wird das Verschlußantriebselement 4 für den vorderen Verschlußvorhang außer Eingriff mit dem Halteelement 8 gebracht, so daß der vordere Verschlußvorhang seinen Ablauf beginnt Wenn Strom durch die Spule 19 in derselben Weise wie im vorstehenden Falle fließt wird der Anker 20 gedreht und schlägt in Pfeilrichtung an das Angriffsteil 9a, so daß er außer Eingriff mit dem Verschlußantriebselement 5 für den hinteren Verschlußvorhang gebracht wird und dem hinteren Verschlußvorhang den Ablauf ermöglicht
Der Anker bleibt von dem Joch angezogen, bis kein Strom mehr durch die Spule fließt, wobei, da die Blattfeder zwischen den anziehenden Flächen so vorgesehen ist, daß der Luftspalt aufrechterhalten wird, der Anker leicht seinen ursprünglichen Zustand aufgrund der geringen Elastizität der Blattfeder einnehmen kann, wenn die Stromzufuhr zu der Spule unterbrochen wird, sogar wenn ein Restmagnetismus verbleibt.
Im Falle des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist der Magnet mit einer Feder versehen, die dazu dient, den Anker in eine Stellung mit einem bestimmten Abstand vor der Stellung zu bringen, in der der Anker auf das Angriffsteil des Halteelements wirkt, wenn die Stromzufuhr zu der Spule unterbrochen ist, so daß man eine »Hammerwirkung« erhält, die die Trägheit des Ankers ausnutzt, der sich aufgrund der Stromzufuhr zu der Spule bewegt hat und gegen das Angriffsteil des Halteelements schlägt; dies hat das Ergebnis, daß im Vergleich mit dem Fall, in dem ein Spalt nicht vorgesehen ist, der Strom, der dazu notwendig ist, das Halteelement außer Eingriff zu bringen, auf 'Λ bis Vb der Größe des zuvor benötigten Stroms verringert werden kann. Wenn somit ein Strom mit derselben Größe zu der Spule zugeführt wird, bleibt Platz für das Antriebsmoment des Magneten übrig, so daß der Magnet kleiner ausgeführt werden kann, wodurch die Verschlußgenauigkeit verbessert wird.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

1 2 teelemente für Verschlußantriebselemente mit geringer Patentansprüche: Kraft betätigbar sind, und wobei dennoch gewährleistet ist, daß keine unbeabsichtigte VerschJußauslösung erfol-
1. Elektromagnetischer Verschlußauslöser für ei- gen kann.
nen Kameraverschlußmechanismus, der Verschluß- 5 Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
antriebselemente umfaßt, die jeweils von eigenen Merkmale im kennzeichnenden Teil des Hauptan-
Halteelementen gehalten bzw. freigegeben werden, Spruchs gelöst.
gekennzeichnet durch Sperrelemente (23a, Hierbei sind erfindungsgemäB Sperrelemente vorge-
23AJl die im gespannten Zustand die Verschlußan- sehen, die neben einer Spannfunktion zur sicheren Blok-
triebselemente (4, 5) zunächst blockieren und dann io kierung der Verschlußantriebselemente dienen, wobei
für eine Aufnahme freigeben, während diese noch zur Aufnahme die Halteelemente nach der Freigabe
von ihren Halteelementen (8, 9) gehalten sind, und durch die Sperrelemente unabhängig von diesen durch
durch den Halteelementen (8,9) jeweils einzeln zu- eigene Betätigungseinrichtungen bewegt werden, die
geordnete Betätigungseinrichtungen (13, 14), durch ebenfalls unbeeinflußt durch die Sperrelemente ihre
die die Halteelemente (8,9) unabhängig voneinander 15 Funktion ausführen,
bewegbar sind. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
2. Elektromagnetischer Verschlußauslöser nach Unteransprüche.
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betäti- Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachste-
gungseinrichtungen (13, 14) Magneteinrichtungen hend anhand schematischer Zeichnungen ausführlich
sind. 20 erläutert Es zeigt
3. Elektromagnetischer Verschlußauslöser nach F i g. 1 perspektivisch einen Verschluß,
Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die F i g. 2 einen Teil des Verschlusses in Aufsicht, wobei
Sperrelemente (23a, 23b) Teile eines Spannelements die Magneteinrichtung nicht gezeigt ist,
(23) des Verschlusses sind. F i g. 3 perspektivisch den Antriebsmechanismus des
4. Elektromagnetischer Verschlußauslöser nach 25 Spiegels einer einäugigen Spiegelreflexkamera, bei der einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch ge- der erfindungsgemäße Verschluß verwendet wird, und kennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtungen (13, F i g. 4 in Aufsicht eine zweite Ausführungsform der 14) Anker (17,20) mit Wirkflächen (17a, 20aJaufwei- Magneteinrichtung.
sen, denen Angriffsteile (8a, 9a)an den Halteelemen- Die F i g. 1 und 2 zeigen eine Verschlußgrundplatte 1, ten (8, 9) zugeordnet sind, und daß Einrichtungen 30 die in ihrer Mitte mit einer Belichtungsöffnung la verse-(21', 35; 22', 36) so vorgesehen sind, daß im nichtaus- hen ist. Eine Deckgrundplatte 2 ist mit einem bestimmgelösten Zustand des Verschlusses zwischen den An- ten Abstand von der Verschlußgrundplatte gegenüber griffsteilen (8a, 9a) und den Wirkflächen (17a, 20a,) dieser vorgesehen, wobei die Deckplatte 2 eine in der ein vorgegebener Abstand besteht. Zeichnung nicht dargestellte Belichtungsöffnung hat,
35 die der öffnung la gegenüber liegt. Zwischen der
Grundplatte 1 und der Deckplatte 2 ist der Verschluß
mit einem vorderen und hinteren Verschlußvorhang, die aus einer Vielzahl von dünnen nicht permeablen Lamel-
Die Erfindung bezieht sich auf einen elektromagnet!- len bestehen, so angeordnet, daß er die öffnung öffnet
sehen Verschlußauslöser gemäß Oberbegriff von Pa- 40 bzw. schließt.
DE19813126162 1980-07-07 1981-07-02 Elektromagnetischer Verschlußauslöser Expired DE3126162C2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9288980A JPS5717933A (en) 1980-07-07 1980-07-07 Shutter device using electromagnet
JP9289080A JPS5717937A (en) 1980-07-07 1980-07-07 Electromagnetic release shutter

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3126162A1 DE3126162A1 (de) 1982-04-22
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