DE3127043A1 - Lichtschutzpapier fuer photographische filme - Google Patents

Lichtschutzpapier fuer photographische filme

Info

Publication number
DE3127043A1
DE3127043A1 DE19813127043 DE3127043A DE3127043A1 DE 3127043 A1 DE3127043 A1 DE 3127043A1 DE 19813127043 DE19813127043 DE 19813127043 DE 3127043 A DE3127043 A DE 3127043A DE 3127043 A1 DE3127043 A1 DE 3127043A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
light protection
layer
protection paper
sample
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813127043
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Dr. 5000 Köln Kruck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DE19813127043 priority Critical patent/DE3127043A1/de
Priority to EP82105869A priority patent/EP0069927B1/de
Priority to DE8282105869T priority patent/DE3267901D1/de
Priority to CA000406765A priority patent/CA1194737A/en
Priority to JP57117907A priority patent/JPS5817434A/ja
Publication of DE3127043A1 publication Critical patent/DE3127043A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C3/00Packages of films for inserting into cameras, e.g. roll-films, film-packs; Wrapping materials for light-sensitive plates, films or papers, e.g. materials characterised by the use of special dyes, printing inks, adhesives
    • G03C3/02Photographic roll-films with paper strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Paper (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

AGFA-GEVAERT 5090 Leverkusen, Bayerwerk
AKTIENGESELLSCHAFT
Patentabteilung Gs/m-c
Lichtschutzpapier für photographische Filme
Die Erfindung betrifft ein Lichtschutzpapier, das lichtempfindliches Filmmaterial vor der Einwirkung von Licht schützen und den einwandfreien Transport des Filmmaterials in der Kamera gewährleisten soll.
Lichtschutzpapiere bestehen im allgemeinen aus einer opaken, in der Regel gefärbten Papierunterlage,· die einseitig mit Markierungen oder Schriftzeichen (dem sog. Signierdruck) versehen ist.
Die Schutzpapiere können beschichtet sein, um die Licht-Sicherheit zu verbessern, um photographische Auswirkungen des Papiers bzw. der für den Signierdruck verwendeten Druckfarben auf das Filmmaterial zu verhindern oder um ein Verkleben des Papiers mit den photographischen lichtempfindlichen Schichten des Films bzw. den gelatinehaltigen Rückschichten zu vermeiden.
Es ist bekannt, Lichtschutzpapiere mit Polyethylen-Schichten auszurüsten. Solche Beschichtungen oder Verbünde, die man durch Extrusion oder Kaschieren erzeugt, besitzen jedoch erhebliche Nachteile. Es ist aus technologischen Gründen nicht möglich, Schichtdicken
AG 1781
■ κ-
kleiner als etwa 20μΐη herzustellen. Dementsprechend muß die Dicke des Rohpapiers herabgesetzt werden, um die für den jeweiligen Verwendungszweck festgelegte Enddicke des Lichtschutzpapieres nicht zu überschreiten. Da die PoIyethylen-Beschichtung keinen ihrer Dicke entsprechenden Beitrag zur mechanischen Festigkeit leistet, läuft die Verminderung der Festigkeit weitgehend mit dem Anteil der Beschichtung an der Gesamtdicke des Lichtschutzpapiers parallel. Die derart verminderte Festigkeit führt schließ-.jQ lieh zu Störungen bei der Verarbeitung der Schutzpapiere oder beim Gebrauch mit solchen Schutzpapieren ausgerüsteter Filmmaterialien in der Kamera. Darüber hinaus sind Extrusionsbeschichtung und Kaschieren technologisch aufwendige- Verfahren.
•j5 Ein aus der DE-AS 1 036 050 bekannter lichtabdichtender Schutzstreifen für Rollfilme ist aus zwei dünnen aufeinandergeklebten Folien gebildet, von denen eine aus opakem und die andere aus transparentem Kunststoff besteht. Zwischen den beiden Folien oder auf der Innenseite
2Q einer der beiden Folien ist eine Pigmentschicht und der sog. Signierdruck angebracht. Die Folien werden mittels eines Klebstoffes oder thermoplastisch miteinander verklebt. Die opake Folie kann auch ein pigmentiertes Papier sein. Die Herstellung solcher Schutzstreifen ist der erforderlichen Klebetechnik wegen verhältnismäßig kompliziert.
AG 1781
Aus der FR-PS 1 449 8 52 ist ein Lichtschutzpapier bekannt, das aus einem durch Extrusion mit Ruß enthaltendem Polyethylen beschichteten Kraftpapier besteht. Die so hergestellte Polyethylenschicht trägt mindestens 20 um zur Dicke des Lichtschutzpapiers bei.
In der US T 871 004 wird ein Lichtschutzpapier beschrieben, das auf einer Papierunterlage eine mit Ruß geschwärzte, aus Styrol-Butadien-Mischpolymerisat bestehende Schicht enthält, die mit einer Schicht aus Ruß
IQ und Polyethylen oder Polypropylen überzogen ist. Die obere Schicht kann nach den üblichen Verfahren auf die darunterliegende Polymerschicht aufgebracht werden, z.B. durch Schmelzextrusion oder aus einer wäßrigen Dispersion. Im zweiten Falle wird die untere Schicht vor der Beschichtung zur Verbesserung der Haftung einer Coronabestrahlung ausgesetzt. Mit der Herstellung der Oberschicht durch Schmelzextrusion sind die bereits beschriebenen Nachteile verbunden. Das Auftragen der Oberschicht aus einer wässrigen Dispersion erfordert die An-
2Ό wendung einer Coronabestrahlung, also einen beachtlichen zusätzlichen technischen Aufwand.
Lichtschutzpapiere, die durch Beschichten eines Trägerpapieres mit einer Mischung eines Ethylen-Vinylacetat-Mischpolymerisats und Ruß in Toluol hergestellt werden, sind in der DE-OS 1 903 378 beschrieben. So ausgerüstete Lichtschutzpapiere zeigen jedoch eine unzureichende Tropentauglichkeit. Sie weisen bei höheren Luftfeuchten eine ausgeprägte Klebeneigung auf.
AG 1781
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein in technisch einfacher und wirtschaftlicher Weise herstellbares Lichtschutzpapier zu entwickeln, das bei möglichst geringer Gesamtdicke die Lichtsicherheit und die mechanischen Eigenschaften besitzt, die für ein Schutzpapier für photogräphische Rollfilme erforderlich sind.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Lichtschutzpapier gelöst, das einen Papierträger enthält, dessen Oberfläche ein- oder beidseitig mit einer aus einem TO Polyolefin oder einer Polyolefinmischung gebildeten Schicht versehen ist, und das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Schicht von der aufgetrockneten Dispersion eines oder mehrerer Polyolefine in Wasser oder einer organischen Flüssigkeit gebildet ist.
Geeigneten schichtbildenden Polyolefinen liegen C3-C4-Alkene zugrunde. Beispiele sind Polyethylen, Polypropylen, Polybutylen oder Polyisobutylen. Bevorzugt werden Polyethylen und Polypropylen.
Die Polyolefine werden als Dispersion in Wasser oder in einer organischen Flüssigkeit auf die Oberfläche eines gegebenenfalls gefärbten oder geschwärzten Papiers, das außerdem mit Markierungen und Schriftzeichen versehen sein kann, aufgetragen und die Schicht wird getrocknet.
Dispersionen der genannten Polyolefine in Wasser oder organischen Flüssigkeiten, die sich zur Ausrüstung der
AG 1781
- fr -
. Ir.
Lichtschutzpapiere der Erfindung eignen, sind im Handel erhältlich. Wäßrige Polyolefindispersionen werden mit Feststoffgehalten von etwa 40 Gew.-% angeboten. Die Größe der dispergierten Teilchen liegt zwischen 0,1 und 0,2 μπι. Die Dispersionen sind mit Wasser verdünnbar und untereinander mischbar.
Auch Polyolefindispersionen in organischen Flüssigkeiten sind im Handel zu haben. Es handelt sich dabei z.B. um Dispersionen von Polyethylen in Xylol, Ethanol, Butanol, Butylglykol oder ähnlichen organischen Lösungsmitteln. Die Teilchengrößen reichen von 0,5 bis 10 μΐη, die Feststoffgehalte liegen zwischen 20 und 25 Gew.-%.
Wie bereits festgestellt, können Polyolefindispersionen sowohl in Wasser als auch in organischen Flüssigkeiten hergestellt werden. Geeignete Dispersionen können z.B. durch Emulsionspolymerisation von Olefinen oder durch Dispergierung von entsprechend micronisierten Polymeren in dem entsprechenden Medium erhalten werden. Wenn auch Dispersionen in organischen Medien sich unter be-0 stimmten technischen Voraussetzungen mit Vorteil anwenden lassen, so werden dennoch wäßrige Dispersionen aus ökonomischen und ökologischen Gründen bevorzugt.
Die aufzutragende Menge an Dispersionen bzw. Polyolefinen kann den jeweiligen Erfordernissen angepaßt werden. Die an trockener Substanz aufgetragene Menge kann im Bereich zwischen 1 g/m2 und 20 g/m2 liegen. Bevorzugt werden
2 Auftragsmengen zwischen 3 und 10 g/m . Die Dicke der trockenen Beschichtung soll 1 - 20 um, vorzugsweise 3 - 10 μπι betragen.
AG 1781
Mit den Dispersionen können z.B. auch Pigmente, Farbstoffe, Mattierungsmittel oder andere Substanzen auf die Papierunterlage aufgebracht werden, mit denen sich die optischen oder mechanischen Eigenschaften der Lichtschutzpapiere in gewünschter Weise beeinflussen lassen.
Um die Eigenschaften der Polymeren aber nicht in nachteiliger Weise zu verändern, sollten die Zusätze einen Anteil von etwa 20 - 30 Gew.-%, bezogen auf die Trockenmenge an aufgetragenem Polymerem, nicht übersteigen.
Die Lichtschutzpapiere der Erfindung können einseitig oder beidseitig mit der Polyolefinschicht versehen sein. Zum Auftrag der Dispersionen eignen sich alle gebräuchlichen Verfahren, z.B. Tauchverfahren, Walzenauftragsverfahren mit Glatt- oder Rasterwalzen, Luftmesser oder Rakel. Das Rohpapier kann unmittelbar oder auch erst nach dem Bedrucken beschichtet werden. Im ersten Fall wird der Auftrag am zweckmäßigsten bereits vom Papierhersteller an der Leimpresse oder Streichmaschine vorgenommen. Im zweiten Fall ist es am wirtschaftlichsten, die Beschichtung in einem Arbeitsgang mit dem Signierdruck durchzuführen. Die Schichten können nach bekannten Verfahren getrocknet werden, also z.B. mit Warmluft, IR-Strahlern, Heizwalzen oder dgl.
Als Papierträger eignen sich insbesondere sogenannte Kraftpapiere. Selbstverständlich sind aber auch andere Papiersorten, die die erforderliche physikalische Festigkeit haben, geeignet. Die Rohpapiergewichte liegen
AG 1781
bei 40 bis 100 g/m . Solche Rohpapiere besitzen die für den vorgesehenen Zweck nötige mechanische Festigkeit und Elastizität. Zur Ausbildung der erforderlichen Lichtsicherheit kann das Papier Ruß enthalten oder einseitig geschwärzt sein. Das verwendete Papier kann weiter in konventioneller Weise mit Zeichen oder Bildziffern bedruckt werden.
Die der Erfindung entsprechend mit Polyolefinschichten ausgerüsteten Lichtschutzpapiere erweisen sich den bekannten Lichtschutzpapieren mit aufextrudierten oder aufkaschierten Polyolefinschichten in überraschender Weise überlegen. Die Polyolefinschichten können erheblich dünner gehalten werden, so daß sich bei gleicher, im wesentlichen durch die Qualität und Dicke des Papiers bedingten Gesamtdicke des Lichtschutzpapieres, entsprechend höhere mechanische Festikeiten erreichen lassen. Darüberhinaus zeichen sich die Lichtschutzpapiere der Erfindung durch die Einfachheit und die Wirtschaftlichkeit ihrer Herstellung sowie durch ihre hervorragende Tropentauglichkeit aus.
Es war überdies nicht zu erwarten, daß die antiadhäsicen Eigenschaften von extrudierten oder kaschichten Polyolef inschichten erhalten bleiben, obwohl PolyolefinDispersionen in der Regel Zusätze von Dispergiermitteln enthalten, die im allgemeinen keine antiadhäsiven Eigenschaften besitzen. Man kann deshalb vermuten, daß diese
AG 1781
. /JO
Dispergiermittel weitgehend in das Papier eindiffundieren und nach Abschluß des Trocknungsprozesses nur noch Reste in der Schichtoberfläche vorhanden sind.
Zur Prüfung der Klebeneigung werden Lichtschutzpapier und photographischer Film beide in 60 mm Breite, mit 500 ρ Belastung von Hand auf eine Rollfilmspule 120 aufgewickelt. Die Spule wird dann 7 Tage in einem Klimaschrank bei 350C und 90 % relativer Feuchtigkeit gelagert. Als Klebeneigung der beiden Partner wird nach dem Trennen von Film und Papier das Ausmaß des auf dem Film erkennbaren Übertrags von Papierfasern beurteilt. Bei der Benotung bedeuten: 1 = keinerlei Papierfasern erkennbar, 6 = Film und Photoschutzpapier vollständig verklebt, Zwischenstufen entsprechend.
Die Dickenmessung der Papiere erfolgt nach DIN 53111 mit
2 einem Meßgerät, das eine Meßfläche von 2 cm mit einem
2
Auflagedruck von 1 kp/cm besitzt. Die mechanische Festigkeit wird an einer kommerziellen Zerreißmaschine geprüft. Die Breite des Probestreifens beträgt 15 mm, die Einspannlänge 180 mm. Das Prüfklima ist 230C, 50 % relative Luftfeuchtigkeit. Vor der Prüfung werden die Proben 24 Stunden angeglichen. Die ermittelte Bruchlast dient unmittelbar als Maß für die mechanische Festigkeit.
Die folgenden Beispiele dienen der Erläuterung der Erfindung.
AG 1781
Beispiel 1
Probe A.
Rußgefülltes unbeschichtetes Kraftpapier, 90 um dick. Geprüft wurden mechanische Festigkeit und Klebenneigung - gegen die NC-Schicht auf der Rückseite eines Rollfilms 120.
Probe B.
Auf ein Rohpapier entsprechend Probe A wurde im Walzenauftragsverfahren eine 40 gew.-%ige wäßrige Polyethylen- -J0 dispersion mit 30 m/min aufgebracht und mit Warmluft
von 600C getrocknet. Das Auftragswerk wurde so eingestellt,
daß der Trockenschichtauftrag 10 g/m betrug. Die Dicke des beschichteten Papiers war dann 100 um, die der Beschichtung etwa 10 \im. Geprüft wurden mechanische Festigkeit und Klebeneigung, letztere in der Weise, daß die Rückseite des Rollfilms mit der beschichteten Seite des Papiers Kontakt hat.
Probe C.
Ein 60 um dickes rußgefülltes Kraftpapier wurde im 2Q Extrusionsverfahren mit 40 um Polyethylen beschichtet und in gleicher Weise wie Probe B geprüft.
Probe 90 Dicke Bruchlast Klebeneigung
gegen NC-Schicht
A 100 um 11,6 kp 5-6
B 100 um 11,8 kp 1
C um 8,2 kp 1
AG 1781
Beispiel 2
Probe A.
Rußgefülltes unbeschichtetes Kraftpapier, 95 μπι dick.
Probe B.
Auf Rohpapier entsprechend Probe A wurde bei 25 m/min im Tauchverfahren mit anschließender Luftbürstenabblasung eine 20 gew.-%ige wäßrige Polyethylendispersion aufgetragen. Die Luftbürste war so eingestellt, daß die
2
Feststoffauftragsmenge 6 g/m betrug und die Schicht etwa 5 μπι dick war. Die Gesamtdicke des beschichteten Papiers betrug dann 100 μπι.
Probe C.
Ein 75 μπι dickes rußgefülltes Kraftpapier wurde im Extrusions verfahren mit einer 25 μπι dicken Polyethylenschicht beschichtet.
Probe Dicke Bruchlast Klebeneigung
gegen NC-Schicht
A 95 μπι 12 ,3 kp 4 - 5
B 100 μπι 12 ,5 kp 1 1 2
C 100 μπι 9 ,8 kp
Die Ergebnisse der Beispiele 1 und 2 zeigen für die Lichtschutzpapiere der Einfindung eine gegenüber vergleichbaren bekannten Lichtschutzpapieren deutlich höhere mechanische Festigkeit.
AG 1781
Beispiel 3
Ein 95 μπι dickes, rußgefülltes Kraftpapier wurde wie in Beispiel 2, Probe B, beschichtet, jedoch mit folgender Zusammensetzung:
500 ml einer 40 gew.-%igen Polyethylendispersion in
Wasser
130 ml einer 30 gew.-%igen Rußdispersion in Wasser 370 ml Wasser.
Die Auftragsmenge wurde auf eine Trockenschichtdicke von 5 μπι eingestellt. Bei einer Ge samt dicke von 100 μπι des so beschichteten Papiers wurden folgende Ergebnisse gefunden :
Bruchlast : 12,5 kp
Klebeneigung gegen NC-Schicht : 1-2
■J5 Das Beispiel zeigt, daß auch ein Pigmentzusatz in der Polyethylenschicht die mechanische Festigkeit des erfindungsgemäßen Lichtschutzpapieres nicht beeinträchtigt und die Klebeneigung nicht erhöht.
Beispiel 4
Probe A.
Ein rußgefülltes Kraftpapier, 80 μπι dick, wurde mit Bild zahlsignierungen für Kassetten Pak 110 bedruckt. Geprüft wurden mechanische Festigkeit sowie Klebeneigung der bedruckten Seite gegen die Emulsionsschicht eines Color Negativfilms.
AG 1781
Probe B.
Auf die bedruckte Seite eines Papiers entsprechend Probe A wurde im Walzenauftragsverfahren eine 15 gew.-%ige Polyethylen-Dispersion so aufgetragen, daß die Beschich-
2
tung etwa 3 g/m betrug und etwa Prüfung erfolgte wie bei Probe A.
tung etwa 3 g/m betrug und etwa 3 μια dick war. Die
Probe C.
Ein rußgefülltes Kraftpapier, 60 μια dick, wurde mit Bild zahlsignierungen für Kassetten Pak 110 bedruckt und anschließend mit einer 23 μια dicken Polyethylenschicht im Extrusionsverfahren beschichtet. Die Prüfung erfolgte wie bei Probe A.
Probe Dicke Bruchlast Klebeneigung
gegen Emulsionsschicht
A 80 μια 10,4 kp 5
B 83 μια 15 kp 1 - 2
C 83 μια 8,0 kp 1
Es zeigt sich, daß ein erfindungsgemäßes Lichtschutzpapier gegenüber einem Papier mit extrudierter PoIyethylenschicht bei gleicher Gesamtdicke und gleicher Tropentauglichkeit höhere mechanische Festigkeit erreicht.
AG 1781
Beispiel 5
Ein rußgefülltes Kraftpapier, Dicke 80 μΐη, wurde auf der bedruckten Seite im Walzenauftragsverfahren mit der 15 gew.-%igen Lösung eines Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren in Toluol so beschichtet, daß der Auftrag 3 g/m2 betrug.
Die Klebeneigung des so hergestellten Materials wurde wie für Probe A aus Beispiel 4 beschrieben geprüft und ergab den Wert 4. Das Lichtschutzpapier ist damit für eine Verwendung bei höheren Luftfeuchten untauglich.
Beispiel 6
Beispiel 2 wurde wiederholt mit der Maßgabe, daß eine Polyethylen-Dispersion in organischem Medium verwendet wurde.
Probe A.
Unbeschichtetes rußgefülltes Kraftpapier, Dicke 95 μΐη.
Probe B.
Kraftpapier entsprechend Probe A, einseitig mit einer 20 gew.-%igen Polyethylen-Dispersion in n-Butanol be-2Q schichtet, Auftragsmenge 6 g/m2, Schichtdicke 5 μπι.
Probe C.
Rußgefülltes Kraftpapier, Dicke 75 μΐη, einseitig im Extrusionsverfahren mit Polyethylen beschichtet,
AG 1781
Schichtdicke 25 μπι.
Die Prüfergebnisse entsprechen denen von Beispiel 2.
Beispiel 7
Beispiel 2 wurde wiederholt mit der Abänderung, daß eine 20 %ige wäßrige Polypropylen-Dispersion verwendet wurde.
Probe A.
Unbeschichtetes rußgefülltes Kraftpapier, Dicke 95 μπι.
Probe B.
Kraftpapier entsprechend Probe A, einseitig mit einer 20 gew.-%igen wäßrigen Polypropylen-Dispersion beschichtet, Auftragsmenge 6 g/m2, Schichtdicke 5 μΐη.
Probe C.
Rußgefülltes Kraftpapier, Dicke 75 μπι, einseitig mit Polypropylen im Extrusionsverfahren beschichtet, Schichtdicke 25 μπι.
Probe Dicke Bruchlast Klebeneigung
gegen NC-Schicht
Die Ergebnisse sind mit denen des Beispiels 2 vergleichbar,
95μ 12 ,3 Kp 4 2 5
100μ 12 ,4 Kp
100μ 9 ,6 Kp 1 2
AG 1781

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    Γ ^
    Lichtschutzpapier, das einen Papierträger enthält, dessen Oberfläche ein- oder beidseitig mit einer aus einem Polyolefin oder einer Polyolefinmischung gebildeten Schicht versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht von der aufgetrockneten Dispersion eines oder mehrerer Polyolefine in Wasser oder in einer organischen Flüssigkeit gebildet ist.
  2. 2. Lichtschutzpapier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß den Polyolefinen C~-C4-Alkene zugrunde liegen.
  3. 3. Lichtschutzpapier nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Polyolefinschicht 1 bis 20 um beträgt.
  4. 4. Lichtschutzpapier nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht nicht mehr als 30 Gew.-%, bezogen auf den Polyolefingehalt eines oder mehrerer Färbemittel enthält.
  5. 5. Lichtschutzpapier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Färbemittel Ruß ist.
  6. 6. Lichtschutzpapier nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht von einer
    AG 1781
    aufgetragenen wäßrigen Dispersion von Polyethylen oder Polypropylen gebildet ist.
  7. 7. Lichtschutzpapier nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht von einer Dispersion von Polyethylen in n-Butanol gebildet ist.
    AG 1781
DE19813127043 1981-07-09 1981-07-09 Lichtschutzpapier fuer photographische filme Withdrawn DE3127043A1 (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813127043 DE3127043A1 (de) 1981-07-09 1981-07-09 Lichtschutzpapier fuer photographische filme
EP82105869A EP0069927B1 (de) 1981-07-09 1982-07-01 Lichtschutzpapier für photographische Filme
DE8282105869T DE3267901D1 (en) 1981-07-09 1982-07-01 Light protective paper for photographic films
CA000406765A CA1194737A (en) 1981-07-09 1982-07-07 Safe light paper for photographic films
JP57117907A JPS5817434A (ja) 1981-07-09 1982-07-08 写真フイルム用安全光紙

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813127043 DE3127043A1 (de) 1981-07-09 1981-07-09 Lichtschutzpapier fuer photographische filme

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3127043A1 true DE3127043A1 (de) 1983-01-20

Family

ID=6136453

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813127043 Withdrawn DE3127043A1 (de) 1981-07-09 1981-07-09 Lichtschutzpapier fuer photographische filme
DE8282105869T Expired DE3267901D1 (en) 1981-07-09 1982-07-01 Light protective paper for photographic films

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8282105869T Expired DE3267901D1 (en) 1981-07-09 1982-07-01 Light protective paper for photographic films

Country Status (4)

Country Link
EP (1) EP0069927B1 (de)
JP (1) JPS5817434A (de)
CA (1) CA1194737A (de)
DE (2) DE3127043A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4787506A (en) * 1986-04-12 1988-11-29 Fuji Photo Film Co., Ltd. Magazine for photosensitive materials

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS6083939A (ja) * 1983-10-14 1985-05-13 Fuji Photo Film Co Ltd 感光材料用包装袋材料
JPS63197944A (ja) * 1987-02-10 1988-08-16 Konica Corp 品質保全包装ユニツト

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE562856A (de) *
GB1243783A (en) * 1965-04-30 1971-08-25 Agfa Gevaert Wrapping paper for photographic material
GB1141806A (en) * 1965-04-30 1969-02-05 Agfa Gevaert Nv Wrapping paper for photographic material
FR1449852A (fr) * 1965-07-07 1966-05-06 Kodak Pathe Nouveau papier dorsal pour les bobines photographiques

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4787506A (en) * 1986-04-12 1988-11-29 Fuji Photo Film Co., Ltd. Magazine for photosensitive materials

Also Published As

Publication number Publication date
JPS5817434A (ja) 1983-02-01
EP0069927A2 (de) 1983-01-19
CA1194737A (en) 1985-10-08
DE3267901D1 (en) 1986-01-23
EP0069927A3 (en) 1983-06-08
EP0069927B1 (de) 1985-12-11

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3020605C2 (de) Lichtundurchlässiges Umhüllungsmaterial für unbelichtete, photographische Aufzeichnungsmaterialien
DE2354874C3 (de) Schneide- und Maskenfilm
EP0114973B1 (de) Wasserfester fotografischer Papierträger
DE4308274C2 (de) Schichtträger für fotografische Aufzeichnungsmaterialien
DE10062688A1 (de) Reflektives Druckmaterial mit extrudierter antistatischer Schicht
DE2237076A1 (de) Traegerpapier fuer aufklebezwecke
EP0383989B1 (de) Verfahren zur Kennzeichnung der Rückseite eines thermoplastbeschichteten Bildträgermaterials und danach hergestellter Bildträger
DE1694722A1 (de) Verfahren zur Herstellung von opaken Polymeren,insbesondere in Filmform,und deren Verwendung in Reproduktionsverfahren
DE69517660T2 (de) Bildempfangsschicht für thermische Übertragung
DE1797232C3 (de) Bildempfangsmaterial für elektrophotographische Verfahren
DE69818959T2 (de) Druckempfindliches Klebeband mit antistatischer Beschichtung
DE3750356T2 (de) Durchsichtiger kunststoffilm zur verwendung beim drucken.
DE2308711A1 (de) Polyolefinbeschichtetes fotografisches traegermaterial und verfahren zu seiner herstellung
DE3046130A1 (de) Mehrschichtiges fotografisches traegermaterial
EP0259548B1 (de) Fotografischer Papierträger mit einer wasserfesten Beschichtung aus einem Polyolefin
EP0069927B1 (de) Lichtschutzpapier für photographische Filme
DE602005002449T2 (de) Klebeband hergestellt durch eine Heissschmelztechnik und welches eine opake BOPP Rückschicht enthält
DE3135844C2 (de)
DE69317848T2 (de) Laminiertes bedrucktes Erzeugnis
DE1696264B2 (de) Verfahren zur Herstellung lichtundurchlässiger Papiere für fotografische Zwecke
DE3906335A1 (de) Traeger fuer ein aufzeichnungsmaterial sowie ein verfahren zu dessen herstellung
DE3015080A1 (de) Schutzpapier fuer rollfilme
DE3914493C2 (de)
DE69224372T2 (de) Träger für photographische abzüge und verfahren zu deren herstellung
DE1771432A1 (de) Beschichtetes Kunstpapier und ein Verfahren zur Herstellung desselben

Legal Events

Date Code Title Description
8120 Willingness to grant licences paragraph 23
8130 Withdrawal