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11Grubbergerät bzw. Scharblatt für Grubbergeräte"
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Die Erfindung betrifft ein Grubbergerät mit den Boden in parallelen
Strichen aufreißenden Zinken mit jeweils einem an einem Stiel angeordneten Scharblatt,
an dessen in Fahrtrichtung nach vorn bzw. schräg nach unten weisender Spitze eine
schräg, vorzugsweise C-förmig gekrtimmt, nach oben geführte Brustplatte anschließt,
die abgeschältes Erdreich in Fahrtrichtung nach vorn und zur Seite wirft.
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Derartige Geräte werden in der Landwirtschaft in weitem Umfange zur
Planierung und zum gleichzeitigen Auflockern und Umbruch von Böden verwendet insbesondere
zum Stoppelumbruch.
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Die Grubberzinken sind in der Regel in Längsrichtung und seitlich
zueinander versetzt angeordnete, um auch bei engem Strichabstand einen ungehinderten
Erdfluß zwischen den Zinken zu garantieren. Die die Scharblätter tragenden Stiele
gewährleisten
die notwendige Bodenfreiheit des Geräterahmens.
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Aufgrund dieser Zinkenanordnung und -ausbildung können auch schwerste
und sehr grobschollige Böden bearbeitet werden, ohne daß Steine oder Erdschollen
zwischen den Zinken hängenbleiben.
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Entsprechend den heute verfügbaren Antriebsleistungen der Zugfahrzeuge
erfolgt die Bodenbearbeitung mit verhältnismäßig hohen Geschwindigkeiten, wobei
die von jeder Grubber schar abgeschälte Erde entsprechend weit zu beiden Seiten
der Schar hin abgeworfen wird.
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Wenn das Grubbergerät mit einem nachlaufenden Gerät zur Bodenfeinbearbeitung
kombiniert wird, muß der Grubber eine dem nachlaufenden Gerät entsprechende Breite
mit einem ausreichenden Querabstand zwischen den seitlich äußersten Zinken aufweisen,
so daß das nachlaufende Gerät innerhalb des vom Grubber umgebrochenen Bodenstreifens
arbeiten kann und nicht an seinen Außenseiten über harten Boden und Unebenheiten
läuft, die eine gleichmäßige Wirkung des nachlaufenden Gerätes unmöglich machen.
Die äußeren Grubberzinken werfen auf beiden Geräteseiten Erdbrocken auf benachbarte
Bodenstreifen. Bei streifenweiser Bearbeitung eines Feldes gelangen somit große
Erdstücke auf einen zuvor mit dem Kombinationsgerät bearbeiteten und fein zerkrümelt
hinterlassenen Bodenstreifen, so daß das Ar beitsergebnis im Grenzbereich zwischen
zwei Streifen nicht zufriedenstellen kann.
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Eine Verbesserung des Arbeitsergebnisses ist daher erwünscht.
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Seitliche Abdeckwände am Grubbergerät, welche zur Seite geworfene
Erde auf die Bodenoberfläche hin ablenken, haben sich nicht bewährt, da sie verhältnismäßig
dicht seitlich der äußeren Grubberzinken angeordnet werden müssen und deshalb zu
einer Behinderung des Erdflusses führen können.
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Aufgabe der Erfindung ist es, ein Grubbergerät zu schaffen welches
bei einwandfreiem Erdfluß nur unwesentliche Erdmengen zur Seite über die äußersten
Grubberzinken hinauswirft und praktisch die gesamte abgeschälte Erde innerhalb des
vom Gerät umgebrochenen Bodenstreifens ablegt.
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Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß, zumindest an den seitlich
außen am Gerät angeordneten Zinken an den Brustplatten etwa in Fahrtrichtung ausgerichtete,
bezüglich der Zinkenmitte zur Geräteaußenseite hin versetzte Leitplatten angeordnet
sind, so daß das abgeschälte Erdreich im wesentlichen nach vorn und/oder zur Gerätemitte
hin abgeworfen wird.
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Erfindungsgemäß sind also zumindest die seitlich äußersten Grubberzinken
asymmetrisch ausgebildet, dadurch wird die von diesen Zinken abgeschälte Erde entsprechend
asymmetrisch in Richtung auf die Mitte des vom Gerät bearbeiteten Bodenstrei fens
hin zur Seite geworfen.
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Das einseitige Abwerfen des Erdreiches erfolgt umso ausgeprägter,
je weiter die jeweilige Leitplatte zum Rand der Brustplatte hin versetzt angeordnet
ist.
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Im Regelfalle ist die Leitplatte rechtwinklig zur Brustplatte angeordnet,
so daß die Gleitplatte etwa parallel zur Fahrtrichtung ausgerichtet ist, jedoch
können bei leichteren Böden auch Winkel zwischen Brustplatte und Leitplatte vorteilhaft
sein, welche etwas größer als ein rechter Winkel sind, so daß die Leitplatte, in
Draufsicht des Gerätes gesehen, leicht schräg zur Fahrtrichtung steht.
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Um zu gewährleisten, daß die Leitplatte die abgeschälte Erde nur seitlich
führt und keine Schälwirkung in Vertikalrichtung ausübt, ist zweckmäßig, wenn der
Kantenbereich der Leitplatten nahe bzw. an der Spitze der Scharen zur Fahrtrichtung
etwa senkrecht verläuft.
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Die freie Kante der Leitplatten kann bogenförmig sein, mit auf der
Zinkenrückseite befindlichem Krümmungsmittelpunkt.
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Bei entsprechender Wahl der Krümmung steht der in Fahrtrichtung vordere
Kantenbereich etwa senkrecht.
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Bei Grubberscharen mit gekrümmten Brustplatten kann die Krümmung der
freien Leitplattenkante etwa entgegengesetzt gleich der Brustplattenkrümmung sein,
so daß die Leitplatte
eine etwa ellipsenförmige Gestalt hat und
an einer beliebigen ihrer gekrümmten Längsseiten mit der Brustplatte verbunden werden
kann, beispielsweise durch Schweißung.
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Um bei allen Bodenverhältnissen und gegebenenfalls auch bei sehr hohen
Fahrtgeschwindigkeiten eine saubere Führung der abgeschälten Erde bei allen denkbaren
Bodenbeschaffenheiten zu gewährleisten, kann am Stiel der Grubberschar ein die Leitplatte
nach oben fortsetzendes und vergrößerndes Leitblech angeordnet sein, welches gegebenenfalls
bis zum Rahmen hochgezogen ist und die von der Grubberschar erzeugte Erdwelle auch
oberhalb der Bodenoberfläche zu führen in der Lage ist.
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Dabei kann die in Fahrtrichtung weisende Kante des Leitbleches etwa
parallel zum die Grubberschar tragenden Stiel angeordnet serin.
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Gegebenenfalls ist es mögliches Leitblech und Leitplatte zu einer
einstückigen Leitfläche zusammenzufassen. Da jedoch die Grubberscharen starkem Verschleiß
unterworfen sind und deshalb regelmäßig ausgewechselt werden müssen ist es im Hinblick
auf leichte Austauschbarkeit und Lagerung der Grubberscharen-vorteilhafta wenn das
Leitblech ein separates Teil ist, welches mit der Leitplatte lösbar verbunden werden
kann
Das Scharblatt kann in an sich bekannter Weise als auswechselbar
am Stiel befestigbare Doppelherzschar mit an beiden Långsenden angeordneten Spitzen
ausgebildet sein, deren größte Quererstreckung größer als die Breite der Brustplatte
zwischen den Spitzen ist. Im Bereich ihrer breitesten Quererstreckung ragen die
Scharspitzen somit etwas über die Leitplatte hinaus und lockern damit den Boden
auch etwas auf der bezüglich der Leitplatte seitlich außenliegenden Seite des Grubberzinkens,
Dies hat sich insbesondere bei leichten Böden, für die die Doppelherzscharen ganz
allgemein besonders geeignet sind> als vorteilhaft erwiesen, da auf diese Weise
die seitlich äußeren Grubberz inken keine scharfe A rbe itsgrenze besitzen.
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Sobald eine der Spitzeiabgeschliffen ist, kann die Doppelherzschar
gewendet werden, so daß sie mit der unverbrauchten Spitze arbeitet. Aufgrund der
außermittig angeordneten Leitplatte wird dabei die Schar auf der jeweils anderen
Geräteseite angeordnet, so daß sich die Leitplatte jeweils auf der zur Geräteaußenseite
hin gewandten Hälfte der Grubberschar befindet.
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Für besonders schwerde Böden sind sogenannte Doppelre ißerscharen
vorteilhaft, bei denen die beiden Spitzen eine der Quererstreckung der Brustplatten
entsprechende maximale Breite haben, d.h. die Quererstreckung der Grubberschar ist
durch-die Breite der Brustplatte bestimmt.
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Jedoch können auch andere Scharformen verwendet werden, z.B.
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hakenförmige Scharblätter mit asymmetrisch angeordneten Schenkeln.
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Für die Scharblätter der erfindungsgemäßen Grubbergeräte wird Elementenschutz
beansprucht. Gegenstand der vorliegenden Anmeldung sind somit auch Scharblätter
für Grubbergeräte, mit einer in Fahrtrichtung nach vorn bzw. schräg nach unten weisenden
Spitze und einer daran anschließenden schräg, vorzugsweise leicht C-förmig gekrümmt,
nach oben geführten Brustplatte mit Quererstreckung längs der Gerätequerachse, wobei
erfindungsgemäß auf der nach vorn weisenden Seite der Brustplatte unter Bildung
eines etwa rechten Winkels eine Leitplatte bzw. Leitfläche seitlich der Längsachse
der Brustplatte angeordnet ist.
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Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der Figuren erläutert. Dabei zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
Grubbe rz inke mit auswechselbarer Doppelherzschar, Fig. 2 eine Vorderansicht der
Zinke nach Fig. 1, Fig. 3 eine der Fig. 1 entsprechende Seitenansicht einer erfindungsgemäßen
auswechselbaren Doppelreißerschar, Fig. 4 eine Vorderansicht der Zinke nach Fig.
3, Fig. 5 eine Seitenansicht einer abgewandelten Ausführungsrorm einer Zinke nach
Fig. 1, jedoch mit zusätzlichem Leitblech,
Fig. 6 eine Vorderansicht
der Zinke nach Fig. 5, Fig. 7 eine Draufsicht dieser Zinke, Fig. 8 eine Seitenansicht
einer Zinke mit Leitfläche, Fig. 9 eine Vorderansicht der Zinke nach Fig. 8, Fig.
10 eine Draufsicht der Zinke nach Fig. 8 und Fig. 11 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes
Grubbe rgerät.
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Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte erfindungsgemäße Grubberzinke
besteht aus einer.Doppelherzschar 1, welche mittels Schrauben 2 auswechselbar an
einem Stiel 5 angeordnet ist, welcher seinerseits bezüglich Höhe und Anstellwinkel
verstellbar am Rahmen eines nicht dargestellten Grubbergerätes, gegebenenfalls federnd,
gehaltert ist. Die Doppelherzschar 1 besitzt zwei herzförmige Spitzen 4, zwischen
denen eine C-förmig gekrümmte Brustplatte 5 angeordnet ist.
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Auf der Brustplatte, und zwar auf deren in Fahrtrichtung F zeigender
Oberseite ist eine Leitplatte 6 seitlich um einen Abstand a zur Längsachse L der
Doppelherzschar parallel versetzt angeordnet. Die Leitplatte 6 erstreckt sich bis
auf die Spitzen 4.
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Die freie Kante 7 der Leitplatte~6 und die gegenüberliegende Kante
8, an der die Leitplatte 6 mit der Doppelherzschar 1 verbunden ist, sind etwa spiegelbildlich
zueinander ausgebildet,
wobei beide Kanten 7 und 8 eine der Krümmung
der Brustplatte 5 entsprechende Form aufweist. Die Leitplatte 6 kann also mit jeder
ihrer Kanten auf die Doppelherzschar 1 aufgesetzt und beispielsweise durch Schweißung
befestigt werden.
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Der in Fahrtrichtung F vordere Abschnitt 7' der freien Kante 7 steht
in Arbeitsstellung der Zinke etwa vertikal und übt auf den Boden dementsprechend
praktisch nur Kräfte in horizontaler Richtung aus.
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Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Zinke unterscheidet sich von
der Zinke nach den Fig. 1 und 2 allein durch das als Doppelreißerschar 1' ausgebildete
Scharblatt, dessen Spitzen 4', im Gegensatz zu den Spitzen 4 der Doppelherzschar
1, seitlich nicht über die Breite der Brustplatte 5 überstehen.
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Die Doppelherzscharen 1 sind insbesondere für leichte Böden geeignete
während die Doppelreißerscharen 1' bei schweren Böden vorteilhaft sind.
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Bei den in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Zinken sind die Leitplatten
6 in einem geringen Abstand vom Rand der Scharen angeordnet, so daß die Erde auch
auf der in den Fig 2 und 4 jeweils linken Seite der Leitplatten 6 etwas umgebrochen
wird
Der ganz überwiegende Teil der aufbrochenen Erde wird jedoch
in Fahrtrichtung F nach vorn bzw. in den Fig. 2 und 4 nach rechts geworfen, d.h.
die Leitplatte 6 bewirkt eine bezüglich der Fahrtrichtung F asymmetrische Ablage
der abgeschälten Erde.
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Die in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Zinke hat die gleiche Form wie
in den Fig. 1 und 2, jedoch ist die Leitplatte 6 mittels eines Leitbleches 9 vergrößert,
welches einerseits an der Leitplatte 6 mittels Schrauben 10 und andererseits an
einer am Stiel 3 angeordneten Lasche 11 mittels Schrauben 12 befestigt ist. Die
Vorderkante 9' des Leitbleches 9 ist etwa parallel zum Stiel 5 angeordnet und setzt
den vorderen Abschnitt 7' der Kante 7 der Leitplatte 6 in vertikaler Richtung fort.
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Das Leitblech 9 ist vor allem bei leichten Böden vorteilhaft, da die
Grubberzinken die abgeschälte Erde bei schneller Fahrt verhältnismäßig weit nach
oben werfen. Das Leitblech 9 stellt also sichert daß die Erde praktisch nur auf
der in Fig. 6 rechten Seite der Zinke abgelegt wird.
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Sobald die in Fahrtrichtung F weisende Spitze 4 bzw. 4' der in den
Fig. 1 bis 7 dargestellten Scharen durch Bodenbearbeitung abgenutzt ist, werden
die Schrauben 2, und falls ein Leitblech 9 verwendet wird, auch die Schrauben 10,
gelöst,
um die Doppelherzschar 1 bzw. die Doppelreißerschar 1'
abzunehmen und auszuwechseln. Dabei genügt es, zwei bezüglich der Längsachse eines
Grubbergerätes gegenüberliegende Scharen gegeneinander auszutauschen, wobei die
jeweils unverbrauchten Spitzen in Fahrtrichtung nach vorn gebracht werden.
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Die in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Zinke besitzt ein Scharblatt
1 mit einer hakenförmigen, asymmetrischen Spitze 4" dessen einer Schenkel 4"' in
Verlängerung des Stieles 3 in Fahrtrichtung F angeordnet ist, während der andere
Schenkel 41V schräg zur Fahrtrichtung hin, V-förmig abgespreizt ist. An der vom
Schenkel 41V abgewandten Kante des Schenkels 4tt' ist eine große Leitfläche 13 angeschweißt,
welche außerdem mittels Schrauben 12 an der Lasche 11 am Stiel 5 befestigt ist Die
Größe der Leitfläche 13 entspricht etwa der Gesamtfläche von Leitplatte 6 und Leitblech
9 der in den Fig. 5 bis 7 dargestellten Zinke.
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Die großflächige Ausbildung des Scharblattes h" und der Leitfläche
16 macht die in den Fig. 8 bis 10 dargestellte Zinke für sehr leichte Böden besonders
geeignet. Die abgeschälte Erde wird praktisch nur auf der dem Scharblatt 4" zugewandten
Seite der Leitfläche 15 abgeworfen.
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Das in Fig. 11 in Draufsicht dargestellte Grubbergerät, welches mittels
einer nur schematisch dargestellten Dreipunktaufhängung
D an einem
nicht dargestellten vorauslaufenden Zugfahrzeug angeordnet wird, besitzt insgesamt
sieben Zinken 14 bzw. 14', wobei die Zinken 14' jeweils zur Geräteaußenseite hin
versetzte Leitplatten 6 aufweisen, während es sich bei den Zinken 14 um normale
herkömmliche Grubberzinken ohne Leitplatten handelt. Dementsprechend legen die Zinken
14' das abgeschälte Erdreich entsprechend den Pfeilen P zur Gerät temitte hin ab,
während die Zinken 14 die Erde gleichmäßig zu beiden Seiten hin verteilen. Die seitlich
außen, hinten am Gerät angeordneten Zinken 14' laufen etwas außerhalb der Spur der
Stützräder 15, so daß die von diesen hinterlassenen Rillen sicher eingeebnet werden.
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Aufgrund der erfindungsgemäßen Zinken 14' kann die vom Grubber~ gerät
abgeschälte Erde praktisch nur innerhalb eines dem maximalen Zinkenquerabstand B
entsprechenden Streifen abgelegt werden, so daß keinerlei grobe Erdbrocken oder
Steine auf einen seitlich benachbarten Bodenstreifen gelangen können. Dies ist insbesondere
dann wesentlich, wenn das Grubbergerät mit einem nachlaufenden Gerät zur Feinbearbeitung
der Bodenoberfläche kombiniert ist, so daß der zuvor bearbeitete Bodenstreifen bereits
eine fein zerkrümelte Oberfläche aufweist, auf die keine groben Erdstücke oder Steine
gelangen sollen.
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Das erfindungsgemäße Grubbergerät ist weiterhin dann vorteilhaft,
wenn ein Bodenstreifen an der Grenze zu einem noch nicht abgeernteten Nachbaracker
umgebrochen werden soll.
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Auch wenn das erfindungsgemäße Gerät hart an der Grenze des Nachbarackers
fährt, werden auf diesen keine Erdbrocken geworfen, die andernfalls die Pflanzen
beschädigen und zu einem Verlust an Bodenmaterial führen würden.
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Entsprechendes gilt für die bei Wendemanövern erfolgenden Querfahrten
entlang von Wegen3 so daß die anliegenden Fahrbahnen nicht verschmutzt werden.
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Schließlich brauchen dem erfindungsgemäßen Grubbergerät nachlaufende
Geräte, wie z.B. Nivellier-Zinkenrechen und Krümelwalzen od.dgl., nur eine der Arbeitsbreite
des Grubbers, d.h. dem maximalen Zinkenabstand B entsprechende Arbeitsbreite aufzuweisen,
da keine vom Grubber über dessen Arbeitsstreifen zur Seite hinausgeworfene Endstücke
oder klumpen einzuebnen sind.
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