DE3127070A1 - "kraftheberregelanlage fuer kraftfahrzeuge" - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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- B62D49/00—Tractors
- B62D49/02—Tractors modified to take lifting devices
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
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- A01B63/10—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
- A01B63/111—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
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Description
- Kraftheberregelanlage für Kraftfahrzeuge"
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Kraftheberregelanlage für Kraftfahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Derartige Kraftheberregelanlagen finden heute allgemein bei Ackerschleppern Anwendung und sind beispielsweise in der Betriebsanleitung Regelhydraulik für den MB trac der Anmelderin beschrieben.
- Mit derartigen Kraftheberregelanlagen ist es möglich, die Lage des Anbaugerätes oder des verbindenden Gestänges zum Fahrzeug (Lageregelung) und/oder den vom Anbaugerät auf das Fahrzeug ausgeübten Widerstand (Zugkraftregelung) innerhalb der Regelungsgrenzen konstant zu halten. Es sind jedoch für die genannten Kraftheberregelanlagen keine Regelungen bekannt, bei denen neben diesen internen Regelungsarten auch externe Regelimpulse aufgenommen und verarbeitet werden können.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, externe Regelimpulse mit geringem baulichen Aufwand in die Regelanlage einzuspeisen, ohne daß auf die internen Regelungsarten während der Nichtanwendung der externen Regelung ein Einfluß genommen wird.
- Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches angegebenen Merkmale gelöst.
- Bei dem Erfindungsgegenstand wird an einer bestehenden Kraftheberregelanlage keinerlei Veränderung, sondern nur eine Ergänzung vorgenommen. Insbesondere ist kein Eingriff in den hydraulischen Teil der Regelanlage notwendig. Durch die Erfindung können somit bereits bestehende Regelanlagen mit sehr geringem baulichen Aufwand durch eine externe Regelung ergänzt werden. Die externe Regelung kann alleine bestimmend sein, wenn bei ihrem Anschluß der Einfluß der internen Impulsgeber völlig aufgehoben ist, es ist jedoch auch eine Mischregelung zwischen der externen Regelung und beispielsweise der Zugkraftregelung möglich, wenn deren Einfluß lediglich vermindert wird.
- Eine besonders vorteilhafte Anwendung der Erfindung stellt der Gegenstand des Patentanspruches 2 dar. Damit ist es möglich, für Arbeitsmaschinen wie Rübenroder oder Mähmaschinen einen bestimmten Bodenabstand unabhängig vom Bodenverlauf einzuhalten. Es ist zwar aus der DE-AS 15 07 386 eine landwirtschaftliche Arbeitsmaschine mit einem durch ein hydraulisches System in seiner Lage zum Boden mittels eines Verstellzylinders einstellbaren Arbeitszylinders bekannt, bei der der Bodenabstand durch einen Tastfühler abgetastet wird. Die Einstellung des Bodenabstandes stellt hier jedoch die einzige Regelungsart dar, die zudem unmittelbar in das hydraulische System eingreift und somit auch nicht auf einfache Weise in bereits bestehende interne Regelungen integriert werden kann.
- Die Tastfühlerausbildung gemäß dem Patentanspruch 3 ist besonders wirkungsvoll und ermöglicht ein Umgehen von kleineren Hindernissen wie Steinen, die ansonsten unnötigerweise einen Regelimpuls auslösen würden.
- Mit der im Patentanspruch 4 angegebenen Form des Erfindungsgegenstandes ist die Möglichkeit gegeben, den Druck im hydraulischen System der Kraftheberregelanlage und damit das Auf sattelgewicht des Anbaugerätes konstant zu halten, so daß die Achsbelastung des tragenden Fahrzeuges vergleichmäßigt wird.
- In der weiteren Anwendungsform des Patentanspruches 5 kann die Höhenlage des Anbaugerätes in Fernbedienung direkt von einer Person, die sich beispielsweise neben dem Anbaugerät aufhält, geregelt werden.
- Die im Patentanspruch 6 angegebene Ausführungsform zeigt einen besonders einfach herzustellenden Anschluß, wenn die Übertragungselemente ein Gestänge darstellen, und stellt eine Möglichkeit dar,- mit der beim Anschluß des externen Impulsgebers die Verbindung eines internen Impulsgebers, im vorliegenden Fall für die Lageregelung, zum Übertragungsgestänge unterbrochen wird.
- In der-Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- An einem Ackerschlepper, von dem ein Längsträger 1 andeutungsweise dargestellt ist, ist ein Dreipunktgestänge mit Unterlenkern 2 und Kraftheberarmen 3 angelenkt. Die Kraftheberarme 3 und damit das Dreipunktgestänge sowie ein nur andeutungsweise dargestelltes, mit dem Dreipunktgestänge verbundenes Anbaugerät 4, etwa ein Rübenroder, können durch hydraulische Kraftheber 5 gehoben und gesenkt werden, wobei sich die Kraftheberarme 3 um eine fest mit ihnen verbundene, am Schlepper gelagerte Hubwelle 6 drehen. Eine Kurvenscheibe 7 an der Hub welle 6 liegt, solange der weiter unten beschriebene erfindungsgemäße externe Impulsgeber nicht angeschlossen ist, an einer Kulissenplatte 8 an. In einer im wesentlichen senkrecht verlaufenden Kulisse 9 ist eine Druckstange 10 mit einem Ende geführt, die von einem Wählhebel 11 über einen Bowdenzug 12 in eine beliebige Stellung in der Kulisse 9 gebracht werden kann. Die Druckstange 10 wirkt über einen Umlenkhebel 13 und eine Regelstange 14 auf einen Istwerthebel 32 in einem Regelventil 15, der zusammen mit einem Sollwerthebel 16 den Durchfluß von Drucköl über Leitungen 17, 18 zu den Krafthebern 5 steuert und damit deren Bewegung und Lage bestimmt.
- Die Unterlenker 2 sind über Regelfedern 19 abgestützt, die bei einer Änderung der auf die Unterlenker 2 wirkenden Zugkraft Schwenkbewegungen von Zeigern 20 ermöglichen. Diese sind über einen Waagebügel 21 beweglich miteinander verbunden, der wiederum fest mit dem unteren Ende der Kulissenplatte 8 verbunden ist.
- Befindet sich die Druckstange 10 in der oberen Endlage in der Kulisse 9, so bewirkt eine Drehbewegung der Kurbelwelle 6 und damit der Kurvenscheibe 7 ein Schwenken der .Kulissenplatte 8 um den Waagebügel 21 und damit eine Längsbewegung der Druckstange 10. Das Regelventil 15 steuert den Ölzufluß zu den Krafthebern 5 dann so, daß die ursprüngliche Stellung der Hubwelle 6 wieder erreicht wird (Lageregelung).
- Befindet sich die Druckstange 10 in der unteren Endlage der Kulisse 9, so bewirkt eine Änderung der Zugkraft auf die Unterlenker 2 ein Schwenken der Zeiger 20, wodurch der Waage bügel 21 zusammen mit der Kulissenplatte 8 um deren Anlagepunkt an der Kurvenscheibe 7 geschwenkt wird und über die Druckstange 10 ein Regelimpuls auf das Regelventil 15 übertragen wird. Die Lage des Dreipunktgestänges und damit des Anbaugerätes 4 wird solange verstellt, bis die ursprünglich mit dem Sollwerthebel 16 eingestellte Zugkraft wieder erreicht ist (Zugkraftregelung). In jeder Zwischenlage der Druckstange 10 in der Kulisse 9 findet eine Mischregelung zwischen Lage- und Zugkraftregelung statt.
- Soll zu diesen bekannten internen Regelungsarten erfindungsgemäß eine externe Regelung. hinzutreten, so wird der Waagebügel 21 mit einem sich parallel zur Kulissenplatte 8 erstreckenden Hebel 22 fest verbunden und über einen Bowdenzug 23 an einen Impulsgeber, im Ausführungsbeispiel einen Tastfühler 24 angeschlossen. Der Tastfühler 24 ist als Schlepphebel ausgebildet, der seitenbeweglich und in der Senkrechten schwenkbar an einer Halterung 25 angebracht ist, die über eine Vorrichtung 26 zur Höheneinstellung mit dem Anbaugerät 4 verbunden ist. Die Hülle des Bowdenzuges 23 ist einerseits an der Halterung 25 und andererseits über einen einstellbaren Anschluß 27 mit einem schlepperfesten Teil 28 im Bereich des Hebels 22 verbunden. Der Anschluß 27 ist dabei so ausgebildet, daß der Bowdenzug 23 leicht gelöst und durch ein Übertragungselement eines anderen Impulsgebers ersetzt werden kann, so daß schnellwechselbar verschiedene externe Impulsgeber-an die Kraftheberregelanlage angeschlossen werden können. Die Seele des Bowdenzuges 23 ist geräteseitig mit dem Tastfühler '4 verbunden, und zwar mit einem Abstand von der Anlenkung 29 des Tastfühlers 24 an der Halterung 25, der einem Drittel des Abstandes der Auflage des Tastfühlers 24 auf dem Boden von der Anlenkung 29 entspricht, so daß eine senkrechte Bewegung des Tastfühlers 24 am Boden eine dreimal kleinere Bewegung des Bowdenzuges 23 auslöst. Schlepperseitig ist die Seele des Bowdenzuges 23 über eine Stange 30 und ein Kugelgelenk 31 an den Hebel 22 angeschlossen. Der Anschluß 27 ist dabei so ein zustellen, daß die Kulissenplatte 8 einen geringen Abstand von der Kurvenscheibe 7 hat, so daß der Einfluß der Kurvenscheibe 7 auf die Regelung ausgeschlossen ist.
- Wenn die Druckstange 10, wie in der Zeichnung dargestellt ist, in die Stellung für die Lageregelung gebracht wird, wird der Istwertgeber im Regelventil 15 ausschließlich vom Tastfühler 24 beeinflußt, so daß eine ausschließliche Bodenabstandsregelung des Anbaugerätes 4 stattfindet. Es ist aber auch eine Mischregelung zwischen der Bodenabstandsregelung und der Zugkraftregelung mögl-ich, in der die Druckstange 10 in eine Zwischenstellung in der Kulisse 9 gebracht wird.
Claims (7)
- Qsprii ch e Kraftheberregelanlage für Rraftfahrzeuge,insbesondere Ackerschlepper, mit einem an das Fahrzeug über ein Gestänge, das durch hydraulische Kraftheber bewegbar ist, angeschlossenen Anbaugerät, mit mindestens einem internen Impulsgeber wie eine Feder für ZugkraftrEgelung oder eine Kurvenscheibe für Lageregelung und mit Übertragungselementen von diesem zu einem Istwertgeber in einem Regelventil mit Soll und Istwertbereich, das über hydraulische Mittel die Stellung der Kraftheber regelt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß an die Übertragungselemente ein Übertragungsglied zur Einleitung eines von einem externen Impulsgeber erzeugten Regelimpulses anschließbar ist, woe bei mit dem Anschluß der Regeleinfluß des internen Impuls gebers auf die Übertragungselemente vermindert oder aufge hoben ist.
- 2. Kraftheberregelanlage nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Impulsgeber ein am Anbaugerät (4) befestigter, die Bodenhöhe abtastender Tastfühler (24) ist.
- 3. Kraftheberregelanlage nach Anspruch 2, d a d u r c h g ek e n n z-e i c h n e t, daß der Tastfühler (24) ein für Ausweichbewegungen seitenbeweglicher Schlepphebel ist.
- 4. Kraftheberregelanlage nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h'n e t, -daß der Impulsgeber ein auf den hydraulischen Druck im Krafthebersystem ansprechender Druckgeber ist.
- 5. Kraftheberregelanlage nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Impulsgeber als Fernbedienungsgerät willkürlich betätigbar ist.
- 6. Kraftheberregelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Übertragungsglied ein Bowdenzug (23) ist, der über einen Hebel (22) mit einer Kulissenplatte (8), in die als Übertragungselement eine Druckstange (10) eingreift, verbunden ist, wobei nach dem Anschluß des. Bowdenzuges (23) die Kulissenplatte (8) eine Lage mit Abstand von der der Lageregelung .dienenden Kurvenscheibe (7) einnimmt.
- 7. Kraftheberregelanlage nach den Ansprüchen 1 bis 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mit einem Übertragungselement ein Anschluß (27) fest verbunden ist, an den Übertragungszylinder (Bowdenzug 23) verschiedener externerImpulsgeber schnellwechselbar anschließbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813127070 DE3127070A1 (de) | 1981-07-09 | 1981-07-09 | "kraftheberregelanlage fuer kraftfahrzeuge" |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813127070 DE3127070A1 (de) | 1981-07-09 | 1981-07-09 | "kraftheberregelanlage fuer kraftfahrzeuge" |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3127070A1 true DE3127070A1 (de) | 1982-08-05 |
Family
ID=6136468
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813127070 Withdrawn DE3127070A1 (de) | 1981-07-09 | 1981-07-09 | "kraftheberregelanlage fuer kraftfahrzeuge" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3127070A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0183868A1 (de) * | 1984-12-06 | 1986-06-11 | Franz Kirchberger | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät |
-
1981
- 1981-07-09 DE DE19813127070 patent/DE3127070A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0183868A1 (de) * | 1984-12-06 | 1986-06-11 | Franz Kirchberger | Landwirtschaftliches Bodenbearbeitungsgerät |
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