DE3127251C2 - Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen - Google Patents
Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare ZahnprothesenInfo
- Publication number
- DE3127251C2 DE3127251C2 DE19813127251 DE3127251A DE3127251C2 DE 3127251 C2 DE3127251 C2 DE 3127251C2 DE 19813127251 DE19813127251 DE 19813127251 DE 3127251 A DE3127251 A DE 3127251A DE 3127251 C2 DE3127251 C2 DE 3127251C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- profile
- push
- attachment part
- double
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61C—DENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
- A61C13/00—Dental prostheses; Making same
- A61C13/225—Fastening prostheses in the mouth
- A61C13/265—Sliding or snap attachments
- A61C13/2653—Sliding attachments
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
- Dentistry (AREA)
- Epidemiology (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Dental Prosthetics (AREA)
Abstract
Eine feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen besteht aus einer einen Einsteckdorn umfassenden Patrize und einer eine Aufsteckhülse umfassenden Matrize, von denen die eine an der abnehmbaren Zahnprothese und die andere an einer Festprothese befestigbar ist und wobei die Aufsteckhülse für einen lösbaren Halteeingriff mit dem Einsteckdorn ein dessen Außenprofil entsprechendes Innenprofil aufweist. Um den Halteeingriff zwischen der Patrize und der Matrize in der Weise zu verbessern, daß ein starrer Verbindungseingriff auf Dauer gewährleistet ist, und insbesondere Dreh- und Schwenkbewegungen um eine Hochachse der Vorrichtung beim Kauvorgang ohne Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel vermieden sind, ist vorgesehen, daß das Außenprofil des Einsteckdorns und das Innenprofil der an einem ihrer freien Enden längsgeteilten Aufsteckhülse eine im wesentlichen übereinstimmende Querschnittsform in der Grundgestalt eines Doppel-T-Profils aufweisen.
Description
Die Erfindung geht aus von einer feinmechanischen Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie sie beispielsweise aus ZWR 1970, Nr. 8, S. 327 bis 334, bekannt
ist.
Bei dieser bekannten Haltevorrichtung, die für abnehmbare Teilprothesen und Brücken, Schalt- und Freiendprothesen
sowie Kombinationsprothesen u. dgl. abnehmbare Zahnprothesen Verwendungen finden kann,
besitzen die beiden T-Schenkelpaare des Außenprofils des inneren Geschiebeteils und des Innenprofils der
Aufsteckhülse eine gleiche, übereinstimmende horizontale Ouerschnittsform. Dies kann dazu führen, daß beim
Eingliedern der abnehmbaren Zahnprothese durch den Patienten Verwechslungen in der Weise auftreten können,
daß versehentlich nur ein Schenkelpaar der Aufsteckhülse auf das innere Geschiebeteil der Patrize aufgesteckt
wird. Dies verhindert den vorgeschriebenen Sitz der Prothesenteile und wirkt sich ungünstig auf den
Kauvorgang aus, insbesondere auch aus dem Grunde, weil bei der bekannten Haltevorrichtung keine besonderen
Maßnahmen zur Entlastung der Vorrich·. angsteile
ίο und zur Verteilung der beim Kauvorgang entstehenden
Kräfte getroffen sind. Hierdurch wird die Kauleistung auch bei einer ordnungsgemäßen Eingliederung der abnehmbaren
Zahnprothese beeinträchtigt und der gewünschte starre Verbüidungseingriff zwischen den Geis
Schiebeteilen gefährdet Dies wirkt sich im Falle der bekannten Haltevorrichtung besonders nachteilig aus,
da dort keine einfache Nachstellung des Verbindungseingriffs der Geschiebeteiie von außen möglich ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen der angegebenen Art zu schaffen, bei der ein ordnungsgemäßer, starrer Verbindungseingriff zwischen Patrize und Matrize auf Dauer gewährleistet bzw. von außen regulierbar und zugleich eine gleichmäßige Kräfteverteilung beim Kauvorgang erreicht ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen der angegebenen Art zu schaffen, bei der ein ordnungsgemäßer, starrer Verbindungseingriff zwischen Patrize und Matrize auf Dauer gewährleistet bzw. von außen regulierbar und zugleich eine gleichmäßige Kräfteverteilung beim Kauvorgang erreicht ist
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Ausgestaltung der Haltevorrichtung gemäß dem Patentanspruch
1 gelöst Dadurch, daß bei dieser Ausgestaltung die beiden T-Schenkelpaare des Doppel-T-Profils
des inneren Geschiebeteils und der den äußeren Geschiebeteil bildenden Aufsteckhülse eine voneinander
abweichende Querschnittsform aufweisen, ist vermieden, daß beim Eingliedern der Prothese durch den Patienten
Verwechslungen entstehen, indem versehentlich nur ein solches Schenkelpaar der Aufsteckhülse auf den
inneren Geschiebeteil gesteckt wird. Somit ist in jedem Fall eine ordnungsgemäße Eingliederung der abnehmbaren
Zahnprothese gewährleistet da eine Verbindung der Prothesenteile nur durch deckungsgleiches Aufschieben
beider T-Schenkelpaare der Aufsteckhüise auf die beiden T-Schenkelpaare des ;nneren Geschiebeteils
möglich ist Dabei ist zudem durch die an der Basisplatte des inneren Geschiebeteils vorgesehene Auflageschulter
für die Aufsteckhülse eine Verstärkung der Haltevorrichtung
und eine Entlastung der Vorrichtungsteile in der Weise erreicht, daß die beim Kauvorgang auftretenden
Kräfte gleichmäßig verteilt werden und ein Absacken der Prothese verhindert wird, ohne daß es erforderlich
ist, eine Kau- und Stützfläche an der Aufsteck-
jo hülse für ein Zusammenwirken mit dem Oberflächenbereich
des inneren Geschiebeteils vorzusehen. Hierdurch ist die erfindungsgemäße Haltevorrichtung vielseitig
verwendbar und erweitert den prothetischen Gestaltungsbereich. Der Vertikalschlitz in der Aufsteckhüise
ermöglicht es zudem auf einfache Weise, den Verbindungseingriff zwischen der Aufsteckhülse und dem inneren
Geschiebeteil von außen zu regulieren bzw. wieder zu aktivieren, wenn nach längerer Benutzung die
durch die er.'indungsgemäße Ausgestaltung erreichte starre Verbindung zwischen den Geschiebeteilen nachlassen
sollte. Es kann sodann mittels eines entsprechenden zangenförmigen Werkzeugs der den Vertikalschlitz
enthaltende Endbereich der Aufsteckhülse von außen so
weit zusammengedrückt werden, daß wieder eine vollkommen starre Verbindung zwischen der Aufsteckhülse
und dem inneren Geschiebeteil über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist.
Es ist zwar schon eine feinmechanische Haltevorrich-
Es ist zwar schon eine feinmechanische Haltevorrich-
tung für Zahnprothesen bekannt geworden (US-PS
17 00 124), bei der die das äußere Geschiebetei! bildende Matrize zwei Aufsteckhülsen umfaßt, die jeweils einer
Prothese zugeordnet werden, wobei sodann ein mittleres, ein Doppel-T-Profil aufweisendes inneres Geschiebeteil
mit seinen T-Schenkeln in die beiden Aufsteckhülsen in der V/eise eingeschoben wird, daß sein mittlerer
Steg beidseits in je einem Vertikalschlitz der beiden Aufsteckhülsen aufgenommen ist. Durch diese bekannte
Ausgestaltung ist jedoch nicht die Möglichkeit gegeben, den Verbindungseiiviff zwischen den Aufsteckhülsen
und dem inneren Geschiebeteil von außen durch Zusammendrücken einer Hülsenwand zu regulieren, da bei
der bekannten Haltevorrichtung eine in je einen Außenschlitz der beiden Aufsteckhülsen eingreifende Anschlagschraube
in das innere Geschiebeteil eingeschraubt νΛτά und zur Wiederherstellung eines verlorengegangenen
festen Verbindungseingriffs zwischen den Geschiebeteilen nur vorgesehen ist, nach einem
Herausschrauben der Anschlagschraube und Entfernen des inneren Geschiebeteils ein neues inneres Geschisbeteil
mit entsprechend größeren Abmessungen einzusetzen. Mit dieser bekannten Haltevorrichtung kann eine
Zahnprothese nicht in dem Sinne abnehmbar gehalten werden, daß sie vom Patienten jederzeit, insbesondere
zu Reinigungszwecken, abgenommen werden kann.
Es ist ferner zwar auch schon eine feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen bekannt
geworden (GB-PS 4 20 023), bei der zur Verstärkung der Haltevorrichtung sowie zur Aufnahme und
Verteilung der beim Kauvorgang auftretenden Kräfte eine obenliegende Stützfläche nach Art einer Auflageschulter
vorgesehen ist, jedoch ist diese Auflageschulter am oberen Ende eines mit einer Zahnkrone vereinigten
Stützpfeilers gebildet, auf den ein mit einer entsprechenden Ausnehmung versehenes Ende einer Brücke
aufgesetzt wird, um sodann eine Verschraubung der Brücke mit d^m Stützpfeiler vorzunehmen. Auch hierbei
handelt es sich nicht um eine Haltevorrichtung, die ohne weiteres vom Benutzer jederzeit, insbesondere zu
Reinigungszwecken, abgenommen werden kann.
Durch die weiteren Ausgestaltungen der Erfindung insbesondere nach den Ansprüchen 2 und 3 wird unter
Erhalt des fasten, starren Verriegeln ngseingriffs, der
zwischen der Aufsteckhülse der Matrize und dem inneren Geschiebeteil der Patrize herstellbar ist, zugleich
die Führung von Aufsteckhülse und innerem Geschiebeteil verbessert und die S.-hiebebewegung erleichtert.
Durch das Merkmal des Anspruchs 4 kann die Reaktivierung der Aufsteckhülse erleichtert werden, indem die
Einschnürungen eine Führung und einen Ansatzbereich für das zangenförmige Werkzeug zum Regulieren der
Klemmkraft der Auisteckhülse durch Zusammendrükken ihres freien Endbereichs vorgeben.
Durch das in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehene Merkmal gemäß dem Anspruch 5 ist eine
Anpassung der Auflageschulter der Basisplatte des inneren Geschiebeteils an die jeweiligen Platzverhältnisse
erreicht, während das Merkmal des Anspruchs 6 eine einfache Verbindungsmöglichkeit von Patrize und Matrize
mit einem Prothesenteil angibt.
In der nachstehenden Beschreibung sind in Verbindung mit der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele des
Gegenstands der Eriindung näher erläutert. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Patrize nach einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung
für abnehmbare Zahnprothesen mit Blickrichtung auf eine untere Basisplatte der Patrize,
F i g. 2 eine Seitenansicht und
Fig.3 eine Draufsicht zu der Darstellung nach
Fig.4 eine Ansicht der mit der Patrize nach den
F i g. 1 bis 3 zusammenwirkenden Matrize des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung in einer Ausrichtung,
wie sie zur Verbindung mit der Patrize in der
ίο Darstellung gemäß F i g. 1 vorgesehen ist,
F i g. 5 eine Seitenansicht und
Fig.6 eine Draufsicht zu der Darstellung nach
F i g. 4, und
F i g. 7 bis 12 Darstellungen entsprechend den F i g. 1 bis 6 zur Veranschaulichung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.
F i g. 7 bis 12 Darstellungen entsprechend den F i g. 1 bis 6 zur Veranschaulichung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.
Die in der Zeichnung in vergrößertem Maßstab dargestellte feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare
Zahnprothesen umfaßt ein.: 'As Ganzes mit 1 bezeichnete Patrize und eine als Ganzes tiit 2 bezeichnete
Matrize. Die Haltevorrichtung 1, 2 besteht aus für deren Verarbeitung und Verbindung mit Zahnprothesen
geeigneten Materialien, insbesondere angußfähigen Edelmetiilen wie Gold, Iridium und Palladium bzw. deren
Legierungen.
Wie sich zunächst aus dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 6 ergibt, umfaßt die Patrize 1 eine Basisplatte
3 und ein von dieser abgesetztes bzw. vorstehendes inneres Geschiebeteil 4, während die Matrize 2 eine
Aufsteckhülse 5 als äußeres Geschiebeteil umfaßt Zur Herstellung eines lösbaren Halteeingriffs zwischen dem
Geschiebeteil 4 der Patrize 1 und der Aufsteckhülse 5 der Matrize 2 weisen das Außenprofil des Geschiebeteils
4 und das Innenprofil der Aufsteckhülse 5 eine übereinstimmende horizontale Quersehnitisförm in der
Grundgestalt eines Doppel-T-Profils auf, wobei die beiden
T-Schenkelpaare 6 und 7 des Doppel-T-ProfiiS gegenüber
dessen mittlerem Steg 8 wulstartig verdickt und ihre freien Enden ebenso wie ihre Übergangsbereiche
in den mittleren Steg 8 abgerundet sind. Dabei bildet der miniere Steg 8 eine Einschnürung gegenüber
den wulstartig verdickten T-Schenkelpaaren 6 und 7. Zur Vermeidung von Verwechslungen beim Eingliedem
der Prothese, bei der die Haltevorrichtung 1,2 zur Anwendung kommt, hat das T-Schenkelpaar 6 des Ge
Schiebeteils 4 und der Aufsteckhülse 5 eine von der Qiierschnittsform des T-Schenkelpaars 7 des Geschiebeteils
4 und der Aufsteckhülse 5 etwas abweichende Querschnittsform, derart, daß eine Verbindung der Patrize
ί und der Matrize 2 durch Ineinanderschieben von Geschiebeteil 4 und Aufstickhülse 5 nur in einer vorgegebenen
Ausrichtung von Patrize 1 und Matrize 2 möglich ist, die in den F i g. 1 und 4 wiedergegeben ist.
Für die Einregulierung und Aktivierung des Halteeingriffs zwischen dem Geschiebeteil 4 der Patrize 1 und
der Aufsteckhülse 5 der Matrize 2 ist die Aufsteckhülse 5 an ihrem freien Ende mit einem Vertikalschlitz 9 versehen,
der sich über die gesamte Höhe h der Aufsieckhülse
5, die der Einstecktiefe t des Geschiebeteib 4 entspricht,
erstreckt. Dabei ist das Außenprofil der Aufsteckhülse
5 in einem dem mittleren Steg 8 ihres Innenprofils gegenüberliegenden Bereich mit je einer Einschnürung
10 auf den beiden einander gegenüberliegenden Hülsenseiten 11 versehen. An diesen Einschnürungen
10 findet eine Zange zum Zusammendrücken der beiden Hülsenseiten Ii unter Verengung des Längsschlitzes
9 einen sicheren Halt.
Die Basisplatte 3, die in ihrer Kontur der Profilform des Geschiebeteils 4 folgt, bildet mit ihrem von diesem
flanschartig abstehenden Bereich eine Auflageschulter 12 für die Aufsteckhülse 5, so daß im Einbauzustand die
insbesondere beim Kauvorgang auftretenden Kräfte gleichmäßig aufgenommen und verteilt werden.
Sowohl die Patrize 1 als auch die Matrize 2 sind jeweils einenends mit einem einstückig angeformten Verbindungshals
13 bzw. 14 für ihre Befestigung an einem Prothesenteil versehen. Dabei kann die Patrize 1 mittels
des Verbindungshalses 13 an einer Krone od. dgl. kieferseitig fest zu verankernden Prothesenteii durch einen
Anlöt- oder Angußvorgang extrakoronal, d. h. für ein
Eingreifen in die Aufsteckhülse 5 der Patrize 1 außenliegend, befestigt sein, während die Matrize 2 mittels des
Verbindungshalses 14 mit einer Krone oder kronenartigen äußeren Verkleidung intrakoronal, d. h. innenliegcnd.
durch Einlöten verbunden werden kann. Ein Angießen der Matrize 2 an eine kronenartige äußere Verkleidung
empfiehlt sich nicht, weil dadurch die Beweglichkeit der Hülsenwände U und damit die Reaktivierungsfähi^keit
der Aufsteckhülse 5 zur Verstärkung ihrer Klemmkraft beeinträchtigt werden kann. Anstelle
einer kronenartigen Verkleidung der Matrize 2 kann diese auch im Prothesensattel durch Anlöten mittels des
Verbindungshalses 14 verankert werden, wobei vor der Matrize 2 ein Kunststoffzahn vorgesehen und die Matrize
mit Prothesenmaterial verkleidet sein kann.
Bei der extrakoronal bzw. außenliegend mit dem kieferseitig fest zu verankernden Prothesenteil zu verbindenden
Patrize 1 ist eine angepaßte Auflage der Basisplatte 3 auf dem Kieferkamm vorgesehen, die durch
unterseitiges Schleifen des Verbindungshalses 13 und der Basisplatte 3 den jeweiligen Verhältnissen entsprechend
herbeigeführt werden kann. Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 3 ist eine für einen Einbau in
die Prothese zugerichtete Form veranschaulicht, bei der die Basisplatte 3 und die Unterseite des Verbindungshalses 13, die auf dem Kieferkamm zur Auflage kommen,
einen im wesentlichen einheitlich schrägen, nur unwesentlich von einer Geraden abweichenden Verlauf
besitzen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 12
hingegen nimmt die Basisplatte 3' mit der Unterseite des Verbindungshalses 13 einen bogenförmigen Verlauf,
wie er aus F i g. 8 mit einer Vertiefung 15 in einem Bereich zu ersehen ist, der dem T-Schenkelpaar 6 des Geschiebeteils
4 gegenüberliegt. Um in diesem Bereich eine Auflageschulter entsprechend der Auflageschulter
12 des Ausführu.igsbeispiels nach den Fig. 1 bis 3 zu
erhalten, ist die Auflageschulter 12' im Bereich des mittleren Stegs 8 des Geschiebeteils 4 mit einer Abstufung
16 versehen, durch die zwei um das Höhenmaß der Abstufung
16 gegeneinander versetzte, parallele Auflageschultern 12a und 126 von der Basisplatte 3' gebildet
sind. Bei dieser Ausgestaltung ist eine weitere unterseitige Kürzung des Verbindungshalses 13 und des angrenzenden
Bereichs der Basisplatte 3' unter Erhalt einer Auflagefläche für die Aufsteckhülse 5 in Gestalt der
Auflageschulter 126 möglich.
Die mit der Auflageschulter 12' bzw. deren Teilflächen 12a und 126 in Anlage bringbare Stirnseite 17 der
Aufsteckhülse 5 der Matrize 2 besitzt bei dieser Ausführungsform eine entsprechende Abstufung 18, so daß
Auflageflächen 17a und 176 gebildet sind und die Aufsteckhülse 5 im Bereich der T-Schenkelpaare 6 und 7
ihres Inner.profils unterschiedliche Aufsteciniöhen h\
und hi aufweist, die den unterschiedlichen Einstecktiefen
h und h des Geschiebeteils 4 im Bereich der
T-Schenkelpaare 6 und 7 seines Außenprofils entsprechen.
Im übrigen können die Patrize 1 und die Matrize 2 auch oberseitig zur Anpassung an die Platzverhältnisse
gekürzt werden.
Die voneinander abweichende Querschnittsform der T-Schenkelpaare 6 und 7 ist bei dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 7 bis 12 gegenüber dem Ausführungsbeispiel
nach den Fig. I bis 6 ausgeprägter, jedoch
besteht im übrigen zwischen den beiden dargestellten Ausführungsformen Übereinstimmung, so daß
für die übereinstimmenden Teile auch übereinstimmende Bezugszeichen verwendet wurden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen, bestehend aas einer ein inneres
Geschiebeteil enthaltenden Patrize und einer eine den äußeren Geschiebeteil bildende Aufsteckhülse
enthaltenden Matrize, von denen die eine an der abnehmbaren Zahnprothese und die andere an einem
kieferseitig fest zu verankernden Prothesenteil befestigbar ist, und wobei das Außenprofil des inneren
Geschiebeteils und das Innenprofil der Aufsteckhülse eine übereinstimmende horizontale Querschnittsform
in der Grundgestalt eines Doppel-T-Profils aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden T-Schenkelpaare (6, T) des Doppel-T-Profils eine voneinander abweichende
Querschnittsform aufweisen und das innere Geschiebeteil (4) mit einer Basisplatte versehen ist, die
eine Aufl«£eschulter (12,12') für die an ihrem freien
Ende zur Aufnahme des Patrizenteilhaises einen Yertikalschlitz(9) aufweisende Aufsteckhülse (5) bildet
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden der beiden T-Schenkelpaare (6, 7) des Doppel-T-Profils und ihre Obergangsbereiche
in dessen mittlerem Steg (8) abgerundet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden T-Schenkelpaare (6,
7) des Doppel T-Profils gegenüber dessen mittlerem Steg (8) wulstartig verdickt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenprofil der
Aufsteckhülse (5) in einem den mittleren Steg (8)
ihres Innenprofil gegenüberliegenden Bereich mit je einer Einschnürung (10) auf den beiden einander
gegenüberliegenden Hülsenseiten (11) versehen ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageschulter
(12') im Bereich des mittleren Stegs (8) des Doppel-T-Profils mit einer Abstufung (18) versehen ist, wobei
die mit der Auflageschulter in Anlage bringbare Stirnseite der Aufsteckhüise (5) entsprechend abgestuft
ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Patrize (1)
als auch die Matrize (2) jeweils einenends mit einem einstückig angeformten Verbindungshals (13,14) für
ihre Befestigung an einem Prothesenteil versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813127251 DE3127251C2 (de) | 1981-07-10 | 1981-07-10 | Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813127251 DE3127251C2 (de) | 1981-07-10 | 1981-07-10 | Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3127251A1 DE3127251A1 (de) | 1983-01-27 |
| DE3127251C2 true DE3127251C2 (de) | 1986-04-24 |
Family
ID=6136579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813127251 Expired DE3127251C2 (de) | 1981-07-10 | 1981-07-10 | Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3127251C2 (de) |
Family Cites Families (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1700124A (en) * | 1926-02-03 | 1929-01-29 | Walter N Eggen | Adjustable connecter for dental work |
| GB420023A (en) * | 1933-08-03 | 1934-11-23 | Juan Fortunato Osorio | Improvements in and relating to detachable dental bridges |
| US3388471A (en) * | 1965-07-28 | 1968-06-18 | William C. Thompson | Stress eliminator for partial dentures |
-
1981
- 1981-07-10 DE DE19813127251 patent/DE3127251C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3127251A1 (de) | 1983-01-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3515819C2 (de) | ||
| DE69121207T2 (de) | Verbesserte dentale befestigungsstruktur | |
| DE3201391C2 (de) | Geschiebeverbindung, sowie Verfahren und Vorrichtungzur Herstellung einer Geschiebeverbindung | |
| DE2705768A1 (de) | Dentales modell sowie verfahren und einrichtung zu seiner herstellung | |
| DE3534751C2 (de) | ||
| CH656793A5 (de) | Haltevorrichtung fuer loesbare zahnprothesen. | |
| DE3127251C2 (de) | Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen | |
| DE3414796C2 (de) | ||
| EP0516805A1 (de) | Geschiebe zur fixierung einer abnehmbaren zahnprothese. | |
| DE9207562U1 (de) | Intracoronales, T-förmiges Geschiebe | |
| DE3435096C2 (de) | ||
| DE4425605A1 (de) | Riegelvorrichtung zur Befestigung künstlicher Zahnelemente an Restgebißteilen | |
| DE4218390A1 (de) | Intracoronales, t-foermiges geschiebe | |
| DE3034434A1 (de) | Vorrichtung zur ausbildung einer geschiebefuehrung und einer oese an einer krone zur befestigung einer loesbar zu haltenden zahnprothese, sowie verfahren zum verarbeiten einer derartigen vorrichtung | |
| DE1300196B (de) | Verfahren zum Anfertigen von Stiftzaehnen | |
| DE19832726A1 (de) | Aktivierbares Geschiebe für die dentale Prothetik, sowie Mittel und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE2903583A1 (de) | Zahnprothetischer kupplungsteil | |
| DE3134484A1 (de) | Geschiebe | |
| DE4037108C1 (en) | Crown anchor for dental prostheses - has dove-tailed male-female joint with flat abutment surface | |
| DE4419526C1 (de) | Patrize für Dentalprothesen | |
| EP0187213A1 (de) | Geschiebe | |
| DE8428139U1 (de) | Modellvorrichtung zur herstellung eines dentaltechnischen geschiebes im metallgussverfahren | |
| DE10011957C2 (de) | Anordnung zur lösbaren Fixierung eines Zahnersatzes an einem Restzahngebiss | |
| DE7828528U1 (de) | Abdruckablagehalter für zahnärztliche Zähne-Kiefer-Abformungen | |
| DE1246164B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Einbringung von Verstaerkungseinlagen bei Kunststoff-Zahnprothesen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |