DE3127251C2 - Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen - Google Patents

Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen

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DE3127251C2 DE19813127251 DE3127251A DE3127251C2 DE 3127251 C2 DE3127251 C2 DE 3127251C2 DE 19813127251 DE19813127251 DE 19813127251 DE 3127251 A DE3127251 A DE 3127251A DE 3127251 C2 DE3127251 C2 DE 3127251C2
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Abstract

Eine feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen besteht aus einer einen Einsteckdorn umfassenden Patrize und einer eine Aufsteckhülse umfassenden Matrize, von denen die eine an der abnehmbaren Zahnprothese und die andere an einer Festprothese befestigbar ist und wobei die Aufsteckhülse für einen lösbaren Halteeingriff mit dem Einsteckdorn ein dessen Außenprofil entsprechendes Innenprofil aufweist. Um den Halteeingriff zwischen der Patrize und der Matrize in der Weise zu verbessern, daß ein starrer Verbindungseingriff auf Dauer gewährleistet ist, und insbesondere Dreh- und Schwenkbewegungen um eine Hochachse der Vorrichtung beim Kauvorgang ohne Verwendung zusätzlicher Hilfsmittel vermieden sind, ist vorgesehen, daß das Außenprofil des Einsteckdorns und das Innenprofil der an einem ihrer freien Enden längsgeteilten Aufsteckhülse eine im wesentlichen übereinstimmende Querschnittsform in der Grundgestalt eines Doppel-T-Profils aufweisen.

Description

Die Erfindung geht aus von einer feinmechanischen Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie sie beispielsweise aus ZWR 1970, Nr. 8, S. 327 bis 334, bekannt ist.
Bei dieser bekannten Haltevorrichtung, die für abnehmbare Teilprothesen und Brücken, Schalt- und Freiendprothesen sowie Kombinationsprothesen u. dgl. abnehmbare Zahnprothesen Verwendungen finden kann, besitzen die beiden T-Schenkelpaare des Außenprofils des inneren Geschiebeteils und des Innenprofils der Aufsteckhülse eine gleiche, übereinstimmende horizontale Ouerschnittsform. Dies kann dazu führen, daß beim Eingliedern der abnehmbaren Zahnprothese durch den Patienten Verwechslungen in der Weise auftreten können, daß versehentlich nur ein Schenkelpaar der Aufsteckhülse auf das innere Geschiebeteil der Patrize aufgesteckt wird. Dies verhindert den vorgeschriebenen Sitz der Prothesenteile und wirkt sich ungünstig auf den Kauvorgang aus, insbesondere auch aus dem Grunde, weil bei der bekannten Haltevorrichtung keine besonderen Maßnahmen zur Entlastung der Vorrich·. angsteile
ίο und zur Verteilung der beim Kauvorgang entstehenden Kräfte getroffen sind. Hierdurch wird die Kauleistung auch bei einer ordnungsgemäßen Eingliederung der abnehmbaren Zahnprothese beeinträchtigt und der gewünschte starre Verbüidungseingriff zwischen den Geis Schiebeteilen gefährdet Dies wirkt sich im Falle der bekannten Haltevorrichtung besonders nachteilig aus, da dort keine einfache Nachstellung des Verbindungseingriffs der Geschiebeteiie von außen möglich ist
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen der angegebenen Art zu schaffen, bei der ein ordnungsgemäßer, starrer Verbindungseingriff zwischen Patrize und Matrize auf Dauer gewährleistet bzw. von außen regulierbar und zugleich eine gleichmäßige Kräfteverteilung beim Kauvorgang erreicht ist
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Ausgestaltung der Haltevorrichtung gemäß dem Patentanspruch 1 gelöst Dadurch, daß bei dieser Ausgestaltung die beiden T-Schenkelpaare des Doppel-T-Profils des inneren Geschiebeteils und der den äußeren Geschiebeteil bildenden Aufsteckhülse eine voneinander abweichende Querschnittsform aufweisen, ist vermieden, daß beim Eingliedern der Prothese durch den Patienten Verwechslungen entstehen, indem versehentlich nur ein solches Schenkelpaar der Aufsteckhülse auf den inneren Geschiebeteil gesteckt wird. Somit ist in jedem Fall eine ordnungsgemäße Eingliederung der abnehmbaren Zahnprothese gewährleistet da eine Verbindung der Prothesenteile nur durch deckungsgleiches Aufschieben beider T-Schenkelpaare der Aufsteckhüise auf die beiden T-Schenkelpaare des ;nneren Geschiebeteils möglich ist Dabei ist zudem durch die an der Basisplatte des inneren Geschiebeteils vorgesehene Auflageschulter für die Aufsteckhülse eine Verstärkung der Haltevorrichtung und eine Entlastung der Vorrichtungsteile in der Weise erreicht, daß die beim Kauvorgang auftretenden Kräfte gleichmäßig verteilt werden und ein Absacken der Prothese verhindert wird, ohne daß es erforderlich ist, eine Kau- und Stützfläche an der Aufsteck-
jo hülse für ein Zusammenwirken mit dem Oberflächenbereich des inneren Geschiebeteils vorzusehen. Hierdurch ist die erfindungsgemäße Haltevorrichtung vielseitig verwendbar und erweitert den prothetischen Gestaltungsbereich. Der Vertikalschlitz in der Aufsteckhüise ermöglicht es zudem auf einfache Weise, den Verbindungseingriff zwischen der Aufsteckhülse und dem inneren Geschiebeteil von außen zu regulieren bzw. wieder zu aktivieren, wenn nach längerer Benutzung die durch die er.'indungsgemäße Ausgestaltung erreichte starre Verbindung zwischen den Geschiebeteilen nachlassen sollte. Es kann sodann mittels eines entsprechenden zangenförmigen Werkzeugs der den Vertikalschlitz enthaltende Endbereich der Aufsteckhülse von außen so weit zusammengedrückt werden, daß wieder eine vollkommen starre Verbindung zwischen der Aufsteckhülse und dem inneren Geschiebeteil über einen längeren Zeitraum gewährleistet ist.
Es ist zwar schon eine feinmechanische Haltevorrich-
tung für Zahnprothesen bekannt geworden (US-PS 17 00 124), bei der die das äußere Geschiebetei! bildende Matrize zwei Aufsteckhülsen umfaßt, die jeweils einer Prothese zugeordnet werden, wobei sodann ein mittleres, ein Doppel-T-Profil aufweisendes inneres Geschiebeteil mit seinen T-Schenkeln in die beiden Aufsteckhülsen in der V/eise eingeschoben wird, daß sein mittlerer Steg beidseits in je einem Vertikalschlitz der beiden Aufsteckhülsen aufgenommen ist. Durch diese bekannte Ausgestaltung ist jedoch nicht die Möglichkeit gegeben, den Verbindungseiiviff zwischen den Aufsteckhülsen und dem inneren Geschiebeteil von außen durch Zusammendrücken einer Hülsenwand zu regulieren, da bei der bekannten Haltevorrichtung eine in je einen Außenschlitz der beiden Aufsteckhülsen eingreifende Anschlagschraube in das innere Geschiebeteil eingeschraubt νΛτά und zur Wiederherstellung eines verlorengegangenen festen Verbindungseingriffs zwischen den Geschiebeteilen nur vorgesehen ist, nach einem Herausschrauben der Anschlagschraube und Entfernen des inneren Geschiebeteils ein neues inneres Geschisbeteil mit entsprechend größeren Abmessungen einzusetzen. Mit dieser bekannten Haltevorrichtung kann eine Zahnprothese nicht in dem Sinne abnehmbar gehalten werden, daß sie vom Patienten jederzeit, insbesondere zu Reinigungszwecken, abgenommen werden kann.
Es ist ferner zwar auch schon eine feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen bekannt geworden (GB-PS 4 20 023), bei der zur Verstärkung der Haltevorrichtung sowie zur Aufnahme und Verteilung der beim Kauvorgang auftretenden Kräfte eine obenliegende Stützfläche nach Art einer Auflageschulter vorgesehen ist, jedoch ist diese Auflageschulter am oberen Ende eines mit einer Zahnkrone vereinigten Stützpfeilers gebildet, auf den ein mit einer entsprechenden Ausnehmung versehenes Ende einer Brücke aufgesetzt wird, um sodann eine Verschraubung der Brücke mit d^m Stützpfeiler vorzunehmen. Auch hierbei handelt es sich nicht um eine Haltevorrichtung, die ohne weiteres vom Benutzer jederzeit, insbesondere zu Reinigungszwecken, abgenommen werden kann.
Durch die weiteren Ausgestaltungen der Erfindung insbesondere nach den Ansprüchen 2 und 3 wird unter Erhalt des fasten, starren Verriegeln ngseingriffs, der zwischen der Aufsteckhülse der Matrize und dem inneren Geschiebeteil der Patrize herstellbar ist, zugleich die Führung von Aufsteckhülse und innerem Geschiebeteil verbessert und die S.-hiebebewegung erleichtert.
Durch das Merkmal des Anspruchs 4 kann die Reaktivierung der Aufsteckhülse erleichtert werden, indem die Einschnürungen eine Führung und einen Ansatzbereich für das zangenförmige Werkzeug zum Regulieren der Klemmkraft der Auisteckhülse durch Zusammendrükken ihres freien Endbereichs vorgeben.
Durch das in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehene Merkmal gemäß dem Anspruch 5 ist eine Anpassung der Auflageschulter der Basisplatte des inneren Geschiebeteils an die jeweiligen Platzverhältnisse erreicht, während das Merkmal des Anspruchs 6 eine einfache Verbindungsmöglichkeit von Patrize und Matrize mit einem Prothesenteil angibt.
In der nachstehenden Beschreibung sind in Verbindung mit der Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Eriindung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Ansicht einer Patrize nach einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen mit Blickrichtung auf eine untere Basisplatte der Patrize, F i g. 2 eine Seitenansicht und
Fig.3 eine Draufsicht zu der Darstellung nach
Fig.4 eine Ansicht der mit der Patrize nach den F i g. 1 bis 3 zusammenwirkenden Matrize des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung in einer Ausrichtung, wie sie zur Verbindung mit der Patrize in der
ίο Darstellung gemäß F i g. 1 vorgesehen ist, F i g. 5 eine Seitenansicht und
Fig.6 eine Draufsicht zu der Darstellung nach F i g. 4, und
F i g. 7 bis 12 Darstellungen entsprechend den F i g. 1 bis 6 zur Veranschaulichung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Haltevorrichtung.
Die in der Zeichnung in vergrößertem Maßstab dargestellte feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen umfaßt ein.: 'As Ganzes mit 1 bezeichnete Patrize und eine als Ganzes tiit 2 bezeichnete Matrize. Die Haltevorrichtung 1, 2 besteht aus für deren Verarbeitung und Verbindung mit Zahnprothesen geeigneten Materialien, insbesondere angußfähigen Edelmetiilen wie Gold, Iridium und Palladium bzw. deren Legierungen.
Wie sich zunächst aus dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 6 ergibt, umfaßt die Patrize 1 eine Basisplatte 3 und ein von dieser abgesetztes bzw. vorstehendes inneres Geschiebeteil 4, während die Matrize 2 eine Aufsteckhülse 5 als äußeres Geschiebeteil umfaßt Zur Herstellung eines lösbaren Halteeingriffs zwischen dem Geschiebeteil 4 der Patrize 1 und der Aufsteckhülse 5 der Matrize 2 weisen das Außenprofil des Geschiebeteils 4 und das Innenprofil der Aufsteckhülse 5 eine übereinstimmende horizontale Quersehnitisförm in der Grundgestalt eines Doppel-T-Profils auf, wobei die beiden T-Schenkelpaare 6 und 7 des Doppel-T-ProfiiS gegenüber dessen mittlerem Steg 8 wulstartig verdickt und ihre freien Enden ebenso wie ihre Übergangsbereiche in den mittleren Steg 8 abgerundet sind. Dabei bildet der miniere Steg 8 eine Einschnürung gegenüber den wulstartig verdickten T-Schenkelpaaren 6 und 7. Zur Vermeidung von Verwechslungen beim Eingliedem der Prothese, bei der die Haltevorrichtung 1,2 zur Anwendung kommt, hat das T-Schenkelpaar 6 des Ge Schiebeteils 4 und der Aufsteckhülse 5 eine von der Qiierschnittsform des T-Schenkelpaars 7 des Geschiebeteils 4 und der Aufsteckhülse 5 etwas abweichende Querschnittsform, derart, daß eine Verbindung der Patrize ί und der Matrize 2 durch Ineinanderschieben von Geschiebeteil 4 und Aufstickhülse 5 nur in einer vorgegebenen Ausrichtung von Patrize 1 und Matrize 2 möglich ist, die in den F i g. 1 und 4 wiedergegeben ist.
Für die Einregulierung und Aktivierung des Halteeingriffs zwischen dem Geschiebeteil 4 der Patrize 1 und der Aufsteckhülse 5 der Matrize 2 ist die Aufsteckhülse 5 an ihrem freien Ende mit einem Vertikalschlitz 9 versehen, der sich über die gesamte Höhe h der Aufsieckhülse 5, die der Einstecktiefe t des Geschiebeteib 4 entspricht, erstreckt. Dabei ist das Außenprofil der Aufsteckhülse 5 in einem dem mittleren Steg 8 ihres Innenprofils gegenüberliegenden Bereich mit je einer Einschnürung 10 auf den beiden einander gegenüberliegenden Hülsenseiten 11 versehen. An diesen Einschnürungen 10 findet eine Zange zum Zusammendrücken der beiden Hülsenseiten Ii unter Verengung des Längsschlitzes 9 einen sicheren Halt.
Die Basisplatte 3, die in ihrer Kontur der Profilform des Geschiebeteils 4 folgt, bildet mit ihrem von diesem flanschartig abstehenden Bereich eine Auflageschulter 12 für die Aufsteckhülse 5, so daß im Einbauzustand die insbesondere beim Kauvorgang auftretenden Kräfte gleichmäßig aufgenommen und verteilt werden.
Sowohl die Patrize 1 als auch die Matrize 2 sind jeweils einenends mit einem einstückig angeformten Verbindungshals 13 bzw. 14 für ihre Befestigung an einem Prothesenteil versehen. Dabei kann die Patrize 1 mittels des Verbindungshalses 13 an einer Krone od. dgl. kieferseitig fest zu verankernden Prothesenteii durch einen Anlöt- oder Angußvorgang extrakoronal, d. h. für ein Eingreifen in die Aufsteckhülse 5 der Patrize 1 außenliegend, befestigt sein, während die Matrize 2 mittels des Verbindungshalses 14 mit einer Krone oder kronenartigen äußeren Verkleidung intrakoronal, d. h. innenliegcnd. durch Einlöten verbunden werden kann. Ein Angießen der Matrize 2 an eine kronenartige äußere Verkleidung empfiehlt sich nicht, weil dadurch die Beweglichkeit der Hülsenwände U und damit die Reaktivierungsfähi^keit der Aufsteckhülse 5 zur Verstärkung ihrer Klemmkraft beeinträchtigt werden kann. Anstelle einer kronenartigen Verkleidung der Matrize 2 kann diese auch im Prothesensattel durch Anlöten mittels des Verbindungshalses 14 verankert werden, wobei vor der Matrize 2 ein Kunststoffzahn vorgesehen und die Matrize mit Prothesenmaterial verkleidet sein kann.
Bei der extrakoronal bzw. außenliegend mit dem kieferseitig fest zu verankernden Prothesenteil zu verbindenden Patrize 1 ist eine angepaßte Auflage der Basisplatte 3 auf dem Kieferkamm vorgesehen, die durch unterseitiges Schleifen des Verbindungshalses 13 und der Basisplatte 3 den jeweiligen Verhältnissen entsprechend herbeigeführt werden kann. Bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 3 ist eine für einen Einbau in die Prothese zugerichtete Form veranschaulicht, bei der die Basisplatte 3 und die Unterseite des Verbindungshalses 13, die auf dem Kieferkamm zur Auflage kommen, einen im wesentlichen einheitlich schrägen, nur unwesentlich von einer Geraden abweichenden Verlauf besitzen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 12 hingegen nimmt die Basisplatte 3' mit der Unterseite des Verbindungshalses 13 einen bogenförmigen Verlauf, wie er aus F i g. 8 mit einer Vertiefung 15 in einem Bereich zu ersehen ist, der dem T-Schenkelpaar 6 des Geschiebeteils 4 gegenüberliegt. Um in diesem Bereich eine Auflageschulter entsprechend der Auflageschulter 12 des Ausführu.igsbeispiels nach den Fig. 1 bis 3 zu erhalten, ist die Auflageschulter 12' im Bereich des mittleren Stegs 8 des Geschiebeteils 4 mit einer Abstufung 16 versehen, durch die zwei um das Höhenmaß der Abstufung 16 gegeneinander versetzte, parallele Auflageschultern 12a und 126 von der Basisplatte 3' gebildet sind. Bei dieser Ausgestaltung ist eine weitere unterseitige Kürzung des Verbindungshalses 13 und des angrenzenden Bereichs der Basisplatte 3' unter Erhalt einer Auflagefläche für die Aufsteckhülse 5 in Gestalt der Auflageschulter 126 möglich.
Die mit der Auflageschulter 12' bzw. deren Teilflächen 12a und 126 in Anlage bringbare Stirnseite 17 der Aufsteckhülse 5 der Matrize 2 besitzt bei dieser Ausführungsform eine entsprechende Abstufung 18, so daß Auflageflächen 17a und 176 gebildet sind und die Aufsteckhülse 5 im Bereich der T-Schenkelpaare 6 und 7 ihres Inner.profils unterschiedliche Aufsteciniöhen h\ und hi aufweist, die den unterschiedlichen Einstecktiefen h und h des Geschiebeteils 4 im Bereich der T-Schenkelpaare 6 und 7 seines Außenprofils entsprechen.
Im übrigen können die Patrize 1 und die Matrize 2 auch oberseitig zur Anpassung an die Platzverhältnisse gekürzt werden.
Die voneinander abweichende Querschnittsform der T-Schenkelpaare 6 und 7 ist bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 7 bis 12 gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. I bis 6 ausgeprägter, jedoch besteht im übrigen zwischen den beiden dargestellten Ausführungsformen Übereinstimmung, so daß für die übereinstimmenden Teile auch übereinstimmende Bezugszeichen verwendet wurden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Feinmechanische Haltevorrichtung für abnehmbare Zahnprothesen, bestehend aas einer ein inneres Geschiebeteil enthaltenden Patrize und einer eine den äußeren Geschiebeteil bildende Aufsteckhülse enthaltenden Matrize, von denen die eine an der abnehmbaren Zahnprothese und die andere an einem kieferseitig fest zu verankernden Prothesenteil befestigbar ist, und wobei das Außenprofil des inneren Geschiebeteils und das Innenprofil der Aufsteckhülse eine übereinstimmende horizontale Querschnittsform in der Grundgestalt eines Doppel-T-Profils aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden T-Schenkelpaare (6, T) des Doppel-T-Profils eine voneinander abweichende Querschnittsform aufweisen und das innere Geschiebeteil (4) mit einer Basisplatte versehen ist, die eine Aufl«£eschulter (12,12') für die an ihrem freien Ende zur Aufnahme des Patrizenteilhaises einen Yertikalschlitz(9) aufweisende Aufsteckhülse (5) bildet
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der beiden T-Schenkelpaare (6, 7) des Doppel-T-Profils und ihre Obergangsbereiche in dessen mittlerem Steg (8) abgerundet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden T-Schenkelpaare (6, 7) des Doppel T-Profils gegenüber dessen mittlerem Steg (8) wulstartig verdickt sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenprofil der Aufsteckhülse (5) in einem den mittleren Steg (8) ihres Innenprofil gegenüberliegenden Bereich mit je einer Einschnürung (10) auf den beiden einander gegenüberliegenden Hülsenseiten (11) versehen ist
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageschulter (12') im Bereich des mittleren Stegs (8) des Doppel-T-Profils mit einer Abstufung (18) versehen ist, wobei die mit der Auflageschulter in Anlage bringbare Stirnseite der Aufsteckhüise (5) entsprechend abgestuft ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Patrize (1) als auch die Matrize (2) jeweils einenends mit einem einstückig angeformten Verbindungshals (13,14) für ihre Befestigung an einem Prothesenteil versehen sind.
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