DE3127736A1 - "vorrichtung zum befestigen einer fassadenverkleidungs-unterkonstruktion an einer gebaeudewand" - Google Patents

"vorrichtung zum befestigen einer fassadenverkleidungs-unterkonstruktion an einer gebaeudewand"

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DE3127736A1
DE3127736A1 DE19813127736 DE3127736A DE3127736A1 DE 3127736 A1 DE3127736 A1 DE 3127736A1 DE 19813127736 DE19813127736 DE 19813127736 DE 3127736 A DE3127736 A DE 3127736A DE 3127736 A1 DE3127736 A1 DE 3127736A1
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Albert 7251 Hemmingen Fink
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ICKLER AG BAUSYSTEME LA-CHAUX-DE-FONDS CH
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    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/07Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor
    • E04F13/08Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings composed of covering or lining elements; Sub-structures therefor; Fastening means therefor composed of a plurality of similar covering or lining elements
    • E04F13/0801Separate fastening elements
    • E04F13/0803Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements
    • E04F13/0805Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall
    • E04F13/0807Separate fastening elements with load-supporting elongated furring elements between wall and covering elements with additional fastening elements between furring elements and the wall adjustable perpendicular to the wall

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  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Befestigen einer Fassadenverkleidungs-
  • Unterkonstruktion an einer Gebäudewand Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen einer aus horizontalen und/oder vertikalen Profilschienen zusammengesetzten Tragunterkonstruktion einer Fassadenverkleidung in vorgegebenem Abstand an einer Gebäudewand,- bei der ein erstes Teil an der Gebäudewand befestigbar ist und ein zweites Teil senkrecht zur Gebäudewand am ersten Teil einstellbar, arretierbar und mit den Profilschienen der Tragunterkonstruktion verbindbar ist.
  • Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE-PS 29 24 108 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung werden zwei U-förmige Profilabschnitte so ineinander gesteckt, daß wechselweise die Seitenschenkel außen und innen liegen. Die aneinanderliegenden Seitenschenkel haben Längsschlitze, die senkrecht zu den Stegen der U-Profilabschnitte gerichtet sind und Befestigungsschrauben aufnehmen. Damit läßt sich der Abstand der Stege der beiden gegeneinander gerichteten U-Profilabschnitte einstellen und arretieren. Die Köpfe der Befestigungsschrauben können dabei in einer T-förmigen Stegaufnahme unverlierbar gehalten sein, um die eingestellte Stellung der beiden U-Profilabschnitte leichter arretieren zu können. Dies bedingt aber ein kompliziertes, teures Profil. Der eine U-Profilabschnitt wird mit dem Steg an der Gebäudewand befestigt und am Steg des anderen Profilabschnittes wird die Fassaden-Unterkonstruktion befestigt.
  • Diese bekannte Vorrichtung erfordert einen erheblichen Teile- und Montageaufwand. Außerdem sind die Teile der Vorrichtung kompliziert und teuer. Wenn die aneinanderliegenden Flächen der Seitenschenkel der U-Profilabschnitte mit quergerichteten Riffelungen versehen sind, dann läßt sich der Abstand der Stege der U-Profilabschnitte auch nur stufig einstellen. Die Schraubverbindungen zur Arretierung der eingestellten Stellung der U-Profilabschnitte kann sich darüber hinaus auch noch unbeabsichtigt lösen, wenn nicht besondere, einen weiteren Aufwand bedingende Maßnahmen ergriffen werden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der nur einfache, billig herstellbare Teile erforderlich sind, die eine leichte Einstellung und eine eindeutige Arretierung ermöglichen.
  • Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das eine Teil als Schraubhülse mit Außengewinde und das andere Teil als Gewindehülse mit Innengewinde ausgebildet. sind, daß das Außengewinde der Schraubhülse in das Innengewinde der Gewindehülse einschraubbar ist und die Einstellung des gewünschten Abstandes durch gegenseitiges Verdrehen von Schraubhülse und Gewindehülse erfolgt und daß die eingestellte Stellung von Schraubhülse und Gewindehülse durch Abstützung und Verspannung der Schraubhülse bzw. der Gewindehülse an der Gebäudewand und durch Verbindung der Profilschienen der Tragunterkonstruktion mit der Gewindehülse bzw. der Schraubhülse gesichert ist.
  • Die Schraubhülse und die Gewindehülse lassen sich als einfache Automaten-Drehteile billig herstellen. Sie ermöglichen eine kontinuierliche Verstellung gegeneinander und werden bei der Anbringung an der Gebäudewand und der Verbindung mit der Tragunterkonstruktion gleichzeitig in ihrer eingestellten Stellung eindeutig arretiert. Besondere Schraubverbindungen zum Arretieren der eingestellten Stellung der Vorrichtung entfallen. Dabei läßt sich die Vorrichtung in zwei um 1800 verdrehten Stellungen verwenden, esn kann die Schraubhülse bzw.
  • die Gewindehülse an der Gebäudewand abgestützt und die Gewindehülse bzw. die Schraubhülse mit der Tragunterkonstruktion verbunden werden.
  • In jedem Fall ist sichergestellt, daß sich die Schraubhülse und die Gewindehülse nicht mehr gegenseitig verdrehen können.
  • Damit die Schraubhülse bei der Einstellung der Vorrichtung nicht unbeabsichtigt aus der Gewindehülse herausgeschraubt wird, ist nach einer Weiterbildung vorgesehen, daß das Innengewinde an einem Ende der Gewindehülse an einem Anschlagabschnitt mit Bohrung endet, daß sich das Außengewinde der Schraubhülse an einem Ende der Schraubhülse nur über einen Teil ihrer Länge erstreckt und daß der gewindelose Abschnitt der Schraubhülse durch die Bohrung im Anlageabschnitt der Gewindehülse geführt ist und aus der Gewindehülse ragt. Dies ist ein nicht unbeachtlicher Vorteil bei der Montage der Vorrichtung.
  • Eine Feineinstellung des gewünschten Abstandes wird nach einer Ausgestaltung dadurch ermöglicht, daß das Außengewinde der Schraubhülse und das Innengewinde der Gewindehülse als Feingewinde mit kleiner Steigung ausgelegt ist.
  • Damit die Schraubhülse mit dem Außengewinde in das mit dem Anschlagabschnitt versehene Innengewinde der Gewindehülse eingeschraubt werden kann und die Ausdrehbewegung der Schraubhülse begrenzt ist, sieht eine Ausgestaltung vor, daß der Durchmesser der Bohrung im Anschlagabschnitt der Gewindehülse kleiner ist als der kleinste Durchmesser des Innengewindes der Gewindehülse und etwa gleich dem Außendurchmesser des gewindelosen Abschnittes der Schraubhülse.
  • Nach einer Ausgestaltung läßt sich der größte Teil der Länge von Schraubhülse und Gewindehülse für dieEinstellung des Abstandes ausnützen, wenn vorgesehen ist, daß sich der Anschlagabschnitt mit der Bohrung der Gewindehülse etwa über 5 bis 10 % der Länge der Gewindehülse und das Außengewinde der Schraubhülse etwa über 10 bis 15 % der Länge der Schraubhülse erstrecken.
  • Damit die Schraubhülse direkt oder über die Gewindehülse an der Gebäudewand abgestützt und verspannt werden kann, ist die Ausführung so vorgenommen, daß die Durchgangsbohrung der Schraubhülse vorzugsweise an beiden Enden konische Absätze für einen sich konisch erweiternden Kopf eines Spreizdübels aufweist. Dabei ist die Festlegung dadurch erreicht, daß die Schraubhülse in ihrer Durchgangsbohrung einen Spreizdübel mit Befestigungsschraube aufnimmt, wobei der Spreizdübel an dem konischen Absatz der Durchgangsbohrung axial unverschiebbar festgehalten ist und daß dieser Spreizdübel mit der Befestigungsschraube in der Gebäudewand verankert ist.
  • Ist nach einer Weiterbildung vorgesehen, daß die konischen Absätze der Durchgangsbohrung der Schraubhülse mittels im Durchmesser erweiterter Abschnitte gegenüber den Stirnflächen der Schraubhülse zurückgesetzt sind, dann steht der Spreizdübel und die Befestigungsschraube an der Stirnseite der Schraubhülse nicht vor.
  • Auf diese Dübelbefestigung innerhalb der Schraubhülse kann nach einer Ausgestaltung dann verzichtet werden, wenn das freie Ende der Schraubhülse bzw. der Gewindehülse, das sich an der Gebäudewand abstützt, mit einer Stützplatte verbunden ist, die vorzugsweise mit einer mit der Bohrung der Schraubhülse bzw. der Gewindehülse fluchtenden Bohrung versehen ist. Diese Stützplatte kann außerhalb der Schraubhülse bzw. Gewindehülse direkt mit der Gebäudewand verdübelt werden.
  • Eine feste Verbindung zwischen der Vorrichtung und der Tragunterkonstruktion wird nach einer Ausgestaltung dadurch erreicht, daß das freie Ende der Schraubhülse bzw. der Gewindehülse, das der Tragunterkonstruktion zugekehrt ist, mit einer Befestigungsplatte verbunden ist, die vorzugsweise mit einer mit der Bohrung der Schraubhülse bzw.
  • der Gewindehülse fluchtenden Bohrung versehen ist. Die Leichtmetall-Profilschienen können mit dieser Befestigungsplatte geschraubt, vernietet oder anderweitig fest verbunden werden, nachdem der gewünschte Abstand zur Gebäudewand eingestellt ist.
  • Eine Verbindung mit den Profilschienen der Tragunterkonstruktion, die eine begrenzte Verstellung in einer Richtung zuläßt, wird nach einer Ausgestaltung dadurch erhalten, daß das mit der Tragunterkonstruktion verbindbare Ende der Schraubhülse bzw. Gewindehülse eine umlaufende Ringnut aufweist, deren Grunddurchmesser der Breite von Langlöchern in den Profilschienen entspricht, daß die der Stirnseite der Schraubhülse bzw. Gewindehülse abgekehrte Nutwand Teil eines Anlagebundes ist, dessen Außendurchmesser größer ist als die Breite der Langlöcher in den Profilschienen, daß die der Stirnseite der Schraubhülse bzw.
  • Gewindehülse zugekehrte Nutwand Teil eines etwa rechteckförmigen Verriegelungsbundes ist, dessen kleine Abmessung gleich oder kleiner ist als die Breite und dessen große Abmessung kleiner als die Länge, jedoch größer als die Breite der Langlöcher in den Profilschienen sind und daß die Breite der Nut der Dicke der Profilschienen im Bereich der Langlöcher entspricht. Eine horizontale bzw. vertikale Profilschiene der Tragunterkonstruktion wird nur an einer Verbindungsstelle fest mit der zugekehrten Schraubhülse bzw. Gewindehülse verbunden, während die übrigen Verbindungsstellen die begrenzte Verstellung der Profilschiene in dieser Art zulassen, um Ausgleichsbewegungen abfangen zu können.
  • Diese Art Gleitbewegung zwischen der Vorrichtung und der Tragunterkonstruktion läßt sich nach einer weiteren Ausgestaltung auch dadurch erhalten, daß die mit der Tragunterkonstruktion verbindbare Schraubhülse bzw. Gewindehülse einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als die Breite von Langlöchern in den Profilschienen, daß an dem mit der Profilschiene verbindbaren Ende der Schraubhülse bzw. Gewindehülse eine Ringnut eingebracht ist, deren Grunddurchmesser etwa der Breite der Langlöcher in den Profilschienen entspricht und daß die der Stirnseite der Schraubhülse bzw. Gewindehülse zugekehrten Nutwandteile an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Abflachungen aufweisen, deren Abstand in etwa der Breite der Langlöcher in den Profilschienen entspricht.
  • Damit auch nach der Anbringung der Profilschiene an der Schraubhülse bzw. Gewindehülse die Schraubhülse gegenüber der Gewindehülse verdreht werden kann, ohne diese Gleitverbindung zu lösen, sieht eine Weiterbildung vor, daß der Anlagebund und der Verriegelungsbund durch die Stege eines getrennten Spannelementes gebildet sind, welches auf dem Ende der Schraubhülse bzw. Gewindehülse frei drehbar, jedoch unverlierbar gehalten ist.
  • Die Erfindung wird anhand von verschiedenen, in den Zeichnungen im Längsschnitt dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Vorrichtung, bei der die Gewindehülse mittels einer Stützplatte an der Gebäudewand befestigt ist, und die Schraubhülse in ein Spannelement ausläuft, mit dem eine Gleichverbindung zur Profilschiene hergestellt ist, Fig. 2 eine Vorrichtung, bei der die Schraubhülse mittels Spreizdübel und Befestigungsschraube an der Gebäudewand befestigt ist und die Profilschiene fest mit einer Befestigungsplatte der Gewindehülse verbunden ist, und Fig. 3 eine Vorrichtung, bei der die Schraubhülse mittels Spreizdübel und Befestigungsschraube an der Gebäudewand befestigt ist und die Profilschiene an einem Spannelement gehalten ist, welches auf dem Ende der Gewindehülse frei drehbar, jedoch unverlierbar gehalten ist.
  • Die Vorrichtung nach Fig. 1 weist eine Gewindehülse 22 mit durchgehendem Innengewinde 23 auf. Eine Stirnseite der Gewindehülse 22 ist mit einer Stützplatte 28 verbunden, welche mit an sich bekannten Dübelverbindungen 25 mit der Gebäudewand 26 verbunden wird. Die Stützplatte 28 ist dabei mit der Gewindehülse 22 verschweißt, wie die Schweißnähte 27 erkennen lassen und weist eine Bohrung 29 auf, welche mit dem Innengewinde 23 der Gewindehülse 22 fluchtet und einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der größte Durchmesser des Innengewindes 23.
  • In die Gewindehülse 22 ist eine Schraubhülse 13 mit Außengewinde 16 eingeschraubt. Diese Schraubhülse 13 hat eine Durchgangsbohrung 14, die aG beiden Stirnseiten in konische Absätze 15 übergeht. Die Schraubhülse 13 kann daher auch mittels eines Spreizdübels und einer Befestigungsschraube, die in die Durchgangsbohrung 14 eingeführt sind, an der Gebäudewand 26 befestigt werden. In diesem Falle können die Dübelverbindungen 25 und eventuell auch die Stützplatte 28 entfallen. Der Spreizdübel stützt sich dabei mit seinem konischen Kopf an dem konischen Absatz 15 der Durchgangsbohrung 14 ab, so daß die Gewindehülse 22 über die eingeschraubte Schraubhülse 13 gegen die Gebäudewand 26 verspannt wird.
  • Das aus der Gewindehülse 22 ragende Ende der Schraubhülse 13 ist als Spannelement ausgebildet, das in einem Langloch 21 einer Profilschiene 20 festgelegt werden kann. Dazu weist die Schraubhülse 13 eine umlaufende Ringnut 19 auf, deren -Grunddurchmesser der Breite des Langloches 21 entspricht. Der Anlagebund 17 ist rund und hat einen Durchmesser, der größer ist als die Breite des Langloches 21. Die Breite der Ringnut 19 entspricht der Dicke der Profilschiene 20 im Bereich des Langloches 21. Der Verriegelungsbund 18 ist rechteckförmig, wobei seine kleine Abmessung gleich oder kleiner ist als die Breite des Langloches 21, während seine große Abmessung kleiner als die Länge, aber größer als die Breite des Langloches 21 ist. Die Profilschiene 20 kann mit dem Langloch 21 bei entsprechender Ausrichtung des Verriegelungsbundes 18 auf die Schraubhülse 13 aufgesteckt werden. Durch Verdrehen der Schraubhülse 13 um 900 wird die Profilschiene 20 zwischen dem Anlagebund 17 und dem Verriegelungsbund 18 festgelegt und gehalten. Dabei kann in dem Langloch 21 auch eine Verspannung erreicht werden, so daß sich die Schraubhülse 13 nicht mehr drehen kann. Damit bleibt auch der durch die Einstellung von Schraubhülse 13 und Gewindehülse 22 vorgegebene Abstand der Tragunterkonstruktion von der Gebäudewand 26 eingehalten. Die Profilschiene 20 kann sich aber in dem Langloch 21 noch begrenzt verstellen, um die erforderlichen Ausgleichsbewegungen ausführen zu können.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Schraubhülse 13 mit dem Spreizdübel 10 und einer Befestigungsschraube an der Gebäudewand 26 befestigt, wobei sich die Spreizzungen 12 in der Gebäudewand 26 verankern. Dabei hält der konische Absatz 15 der Durchgangsbohrung 14 den konischen Kopf 11 des Spreizdübels 10 axial unverschiebbar fest.
  • Das Außengewinde 16 erstreckt sich nur über einen kleinen Teil der Länge der Schraubhülse 13. Die Gewindehülse 22 hat ein Innengewinde 23, das an einem Anschlagabschnitt 24 mit Bohrung 41 endet. Diese Bohrung 41 entspricht im Durchmesser dem Außendurchmesser des gewindelosen Abschnittes der Schraubhülse 13. Wird die Schraubhülse 13 von der linken Stirnseite der Gewindehülse 22 eingeschraubt, dann ragt der gewindelose Abschnitt der Schraubhülse 13 aus der Bohrung 41 der Gewindehülse 22. Der Anschlagabschnitt 24 stellt sicher, daß die Gewindehülse 22 nicht von der mit der Gebäudewand 26 verbundenen Schraubhülse 13 heruntergedreht werden kann. Das freie Ende der-Gewindehülse 22 trägt eine Befestigungsplatte 33, die mit der Gewindehülse 22 verschweißt sein kann, wie die Schweißnähte 31 zeigen. Die Befestigungsplatte 33 weist eine Bohrung 30 auf, welche mit dem Innengewinde 23 der Gewindehülse 22 fluchtet und einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der größte Durchmesser des Innengewindes 23. Die Schraubhülse 13 kann daher durch die Bohrung 30 der Befestigungsplatte 33 in die Gewindehülse 22 eingeführt und eingeschraubt werden. Ist der richtige Abstand zur Gebäudewand 26 eingestellt, dann wird, wie die Verbindungen 32 zeigen, die Profilschiene 20 fest mit der Befestigungsplatte 33 verbunden. Die Gewindehülse 22 kann sich gegenüber der Schraubhülse 13 dann nicht mehr drehen, da die damit verbundene Tragunterkonstruktion dies nicht zuläßt, welche ja an mehreren Stellen mit der Gebäudewand 26 verbunden ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Schraubhülse 13 wieder mittels eines Spreizdübels 10 und einer Befestigungsschraube an der Gebäudewand 26 befestigt. Die Durchgangsbohrung 14 der Schraubhülse 13 hat vor dem konischen Anschlag 15 einen im Durchmesser größeren Abschnitt 39, so daß der Spreizdübel 10 und die Befestigungsschraube sicher nicht an der Stirnseite der Schraubhülse 13 vorstehen. Auch die Gewindehülse 22 mit dem Innengewinde 23 und dem Anschlagabschnitt 24 entspricht dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis auf die Befestigung der Profilschiene 20 der Tragunterkonstruktion.
  • Auf dem freien Ende der Gewindehülse 22 ist in einer Ringnut 38 ein getrenntes Spannelement 34 frei drehbar, jedoch unverlierbar gehalten. Dieses Spannelement 34 hat selbst eine Ringnut 37, die von dem Anlagebund 35 und dem Verriegelungsbund 36 begrenzt ist. Der Haltebund 40 der Gewindehülse 22 kann gebogen sein. Das Langloch 21 in der Profilschiene 20 ist in der Breite auf den Grunddurchmesser der Ringnut 37 des Spannelementes 34 abgestellt. Der Anlagebund 34 ist rund und im Durchmesser größer als die Breite des Langloches 21. Der Verriegelungsbund 36 ist rechteckförmig, wobei die kleine Abmessung gleich oder kleiner ist als die Breite des Langloches 21, während die große Abmessung kleiner ist als die Länge, jedoch größer als die Breite des Langloches 21.
  • Das Spannelement 34 kann daher in einer vorgegebenen Stellung in das Langloch 21 eingeführt und durch Verdrehen um 900 darin festgelegt und festgespannt werden. Dabei wird die Profilschiene 20 zwischen dem Anlagebund 35 und dem Verriegelungsbund 36 festgehalten. Die Gewindehülse 22 kann auch bei angebrachter Profilschiene 20 noch verdreht und der Abstand zur Gebäudewand 26 verändert werden. Das Langloch 21 läßt eine begrenzte Verstellung des Spannelementes 34 zu. Dabei ist bei vertikalen Profilschienen 20 das Langloch 21 vorzugsweise in Längsrichtung der Profilschiene 20 ausgerichtet.
  • Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es können auch andere Spannelemente an der Schraubhülse bzw. Gewindehülse verwendet werden. Auch die feste Anbringung der Profilschiene an der Schraubhülse bzw. Gewindehülse kann abweichend von Schraubverbindungen anders sein, z.B. Niet- oder Schweißverbindung.
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Claims (13)

  1. Ansprüche 1. Vorrichtung zum Befestigen einer aus horizontalen und/oder vertikalen Profilschienen zusammengesetzten Tragunterkonstruktion einer Fassadenverkleidung in vorgegebenem Abstand an einer Gebäudewand, bei der ein erstes Teil an der Gebäudewand befestigbar ist und ein zweites Teil senkrecht zur Gebäudewand am ersten Teil einstellbar, arretierbar und mit den Profilschienen der Tragunterkonstruktion verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Teil als Schraubhülse (13) mit Außengewinde (16) und das andere Teil als Gewindehülse (22) mit Innengewinde (23) ausgebildet sind, daß das Außengewinde (16) der Schraubhülse (13) in das Innengewinde (23) der Gewindehülse 822) einschraubbar ist und die Einstellung des gewünschten Abstandes durch gegenseitiges Verdrehen von Schraubhülse (13) und Gewindehülse (22) erfolgt, und daß die eingestellte Stellung von Schraubhülse (13) und Gewindehülse (22) durch Abstützung und Verspannung der Schraubhülse (13) bzw. der Gewindehülse (22) an der Gebäudewand (26) und durch Verbindung der Profilschienen (20) der Tragunterkonstruktion mit der Gewindehülse (22) bzw. der Schraubhülse (13) gesichert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Innengewinde (23) an einem Ende der Gewindehülse (22) an einem Anschlagabschnitt (24) mit Bohrung (41) endet, daß sich das Außengewinde (16) der Schraubhülse (13) an einem Ende der Schraubhülse (13) nur über einen Teil ihrer Länge erstreckt und daß der gewindelose Abschnitt der Schraubhülse (13) durch die Bohrung (41) im Anschlagabschnitt (24) der Gewindehülse (22) geführt ist und aus der Gewindehülse (22) ragt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Außengewinde (16) der Schraubhülse (13) und das Innengewinde (23) der Gewindehülse (22) als Feingewinde mit kleiner Steigung ausgelegt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Bohrung (41) im Anschlagabschnitt (24) der Gewindehülse (22) kleiner ist als der kleinste Durchmesser des Innengewindes (23) der Gewindehülse (22) und etwa gleich dem Außendurchmesser des gewindelosen Abschnittes der Schraubhülse (13).
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Anschlagabschnitt <24) mit der Bohrung der Gewindehülse (22) etwa über 5 bis 10 X der Länge der Gewindehülse (22) und das Außengewinde (16) der Schraubhülse (13) etwa über 10 bis 15 % der Länge der Schraubhülse (13) erstrecken.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsbohrung (14) der Schraubhülse (13) vorzugsweise an beiden Enden konische Absätze (15) für einen sich konisch erweiternden Kopf (11) eines Spreizdübels (10) aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die konischen Absätze (15) der Durchgangsbohrung (14) der Schraubhülse (13) mittels im Durchmesser erweiterter Abschnitte (39) gegenüber. den Stirnflächen der Schraubhülse (13) zurückgesetzt sind.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Schraubhülse (13) bzw. der Gewindehülse (22), das sich an der Gebäudewand (26) abstützt, mit einer Stützplatte (28) verbunden ist, die vorzugsweise mit einer mit der Bohrung der Schraubhülse (13) bzw. der Gewindehülse (22) fluchtenden Bohrung (29) versehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Schraubhülse (13) bzw. der Gewindehülse (22), das der Tragunterkonstruktion zugekehrt ist, mit einer Befestigungsplatte (33) verbuden ist, die vorzugsweise mit einer mit der Bohrung der Schraubhülse (13) bzw. der Gewindehülse (22) fluchtenden Bohrung (30) versehen ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Tragunterkonstruktion verbindbare Ende der Schraubhülse (13) bzw. Gewindehülse (22) eine umlaufende Ringnut (19) aufweist, deren Grunddurchmesser der Breite von Langlöchern (21) in den Profilschienen (20) entspricht, daß die der Stirnseite der Schraubhülse (13) bzw. Gewindehülse (22) abgekehrte Nutwand Teil eines Anlagebundes (17) ist, dessen Außendurchmesser größer ist als die Breite der Langlöcher (21) in den Profilschienen (20), daß die der Stirnseite der Schraubhülse (13) bzw. Gewindehülse (22) zugekehrte Nutwand Teil eines etwa rechteckförmigen Verriegelungsbundes (18) ist, dessen kleine Abmessung gleich oder kleiner als die Breite und dessen große Abmessung kleiner als die Länge, jedoch größer als die Breite der Langlöcher (21) in den Profilschienen (20) sind und daß die Breite der Nut (19) der Dicke der Profilschienen (20) im Bereich der Langlöcher (21) entspricht.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet1 daß die mit der Tragunterkonstruktion verbindbare Schraubhülse (13)bzw. Gewindehülse (22) einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als die Breite von Langlöchern (21) in den Profilschienen (20), daß an dem mit der Profilschiene (20) verbindbaren Ende der Schraubhülse (13) bzw. Gewindehülse (22) eine Ringnut eingebracht ist, deren Grunddurchmesser etwa der Breite der Langlöcher (21) in den Profilschienen (20) entspricht und daß die der Stirnseite der Schraubhülse (13) bzw. Gewindehülse (22) zugekehrten Nutwandteile an zwei einander gegenüberliegenden Seiten Abflachungen aufweisen, deren Abstand in etwa der Breite der Langlöcher (21) in den Profilschienen (20) entspricht.
  12. 12, Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Anlagebund (35) und der Verriegelungsbund (36) durch die Stege eines getrennten Spannelementes (34) gebildet sind, welches auf dem Ende der Schraubhülse 813) bzw. Gewindehülse (22) frei drehbar, jedoch unverlierbar gehalten ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubhülse (13) in ihrer Durchgangsbohrung (14) einen Spreizdübel (10) mit Befestigungsschraube aufnimmt, wobei der Spreizdübel (10) an dem konischen Absatz (15) der Durchgangsbohrung (14) axial unverschiebbar festgehalten ist, und daß dieser Spreizdübel (10) mit der Befestigungsschraube in der Gebäudewand (26) verankert ist.
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