-
Vorrichtung zum Befestigen einer Fassadenverkleidungs-
-
Unterkonstruktion an einer Gebäudewand Die Erfindung betrifft eine
Vorrichtung zum Befestigen einer aus horizontalen und/oder vertikalen Profilschienen
zusammengesetzten Tragunterkonstruktion einer Fassadenverkleidung in vorgegebenem
Abstand an einer Gebäudewand,- bei der ein erstes Teil an der Gebäudewand befestigbar
ist und ein zweites Teil senkrecht zur Gebäudewand am ersten Teil einstellbar, arretierbar
und mit den Profilschienen der Tragunterkonstruktion verbindbar ist.
-
Eine derartige Vorrichtung ist durch die DE-PS 29 24 108 bekannt.
Bei dieser bekannten Vorrichtung werden zwei U-förmige Profilabschnitte so ineinander
gesteckt, daß wechselweise die Seitenschenkel außen und innen liegen. Die aneinanderliegenden
Seitenschenkel haben Längsschlitze, die senkrecht zu den Stegen der U-Profilabschnitte
gerichtet sind und Befestigungsschrauben aufnehmen. Damit läßt sich der Abstand
der Stege der beiden gegeneinander gerichteten U-Profilabschnitte einstellen und
arretieren. Die Köpfe der Befestigungsschrauben können dabei in einer T-förmigen
Stegaufnahme unverlierbar gehalten sein, um die eingestellte Stellung der beiden
U-Profilabschnitte leichter arretieren zu können. Dies bedingt aber ein kompliziertes,
teures Profil. Der eine U-Profilabschnitt wird mit dem Steg an der Gebäudewand befestigt
und am Steg des anderen Profilabschnittes wird die Fassaden-Unterkonstruktion befestigt.
-
Diese bekannte Vorrichtung erfordert einen erheblichen Teile- und
Montageaufwand. Außerdem sind die Teile der Vorrichtung kompliziert und teuer. Wenn
die aneinanderliegenden Flächen der Seitenschenkel der U-Profilabschnitte mit quergerichteten
Riffelungen versehen sind, dann läßt sich der Abstand der Stege der U-Profilabschnitte
auch nur stufig einstellen. Die Schraubverbindungen zur Arretierung der eingestellten
Stellung der U-Profilabschnitte kann sich darüber hinaus auch noch unbeabsichtigt
lösen, wenn nicht besondere, einen weiteren Aufwand bedingende Maßnahmen ergriffen
werden.
-
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei der nur einfache, billig herstellbare Teile erforderlich sind,
die eine leichte Einstellung und eine eindeutige Arretierung ermöglichen.
-
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das eine
Teil als Schraubhülse mit Außengewinde und das andere Teil als Gewindehülse mit
Innengewinde ausgebildet. sind, daß das Außengewinde der Schraubhülse in das Innengewinde
der Gewindehülse einschraubbar ist und die Einstellung des gewünschten Abstandes
durch gegenseitiges Verdrehen von Schraubhülse und Gewindehülse erfolgt und daß
die eingestellte Stellung von Schraubhülse und Gewindehülse durch Abstützung und
Verspannung der Schraubhülse bzw. der Gewindehülse an der Gebäudewand und durch
Verbindung der Profilschienen der Tragunterkonstruktion mit der Gewindehülse bzw.
der Schraubhülse gesichert ist.
-
Die Schraubhülse und die Gewindehülse lassen sich als einfache Automaten-Drehteile
billig herstellen. Sie ermöglichen eine kontinuierliche Verstellung gegeneinander
und werden bei der Anbringung an der
Gebäudewand und der Verbindung
mit der Tragunterkonstruktion gleichzeitig in ihrer eingestellten Stellung eindeutig
arretiert. Besondere Schraubverbindungen zum Arretieren der eingestellten Stellung
der Vorrichtung entfallen. Dabei läßt sich die Vorrichtung in zwei um 1800 verdrehten
Stellungen verwenden, esn kann die Schraubhülse bzw.
-
die Gewindehülse an der Gebäudewand abgestützt und die Gewindehülse
bzw. die Schraubhülse mit der Tragunterkonstruktion verbunden werden.
-
In jedem Fall ist sichergestellt, daß sich die Schraubhülse und die
Gewindehülse nicht mehr gegenseitig verdrehen können.
-
Damit die Schraubhülse bei der Einstellung der Vorrichtung nicht unbeabsichtigt
aus der Gewindehülse herausgeschraubt wird, ist nach einer Weiterbildung vorgesehen,
daß das Innengewinde an einem Ende der Gewindehülse an einem Anschlagabschnitt mit
Bohrung endet, daß sich das Außengewinde der Schraubhülse an einem Ende der Schraubhülse
nur über einen Teil ihrer Länge erstreckt und daß der gewindelose Abschnitt der
Schraubhülse durch die Bohrung im Anlageabschnitt der Gewindehülse geführt ist und
aus der Gewindehülse ragt. Dies ist ein nicht unbeachtlicher Vorteil bei der Montage
der Vorrichtung.
-
Eine Feineinstellung des gewünschten Abstandes wird nach einer Ausgestaltung
dadurch ermöglicht, daß das Außengewinde der Schraubhülse und das Innengewinde der
Gewindehülse als Feingewinde mit kleiner Steigung ausgelegt ist.
-
Damit die Schraubhülse mit dem Außengewinde in das mit dem Anschlagabschnitt
versehene Innengewinde der Gewindehülse eingeschraubt werden kann und die Ausdrehbewegung
der Schraubhülse begrenzt ist, sieht eine Ausgestaltung vor, daß der Durchmesser
der Bohrung im Anschlagabschnitt der Gewindehülse kleiner ist als der kleinste Durchmesser
des
Innengewindes der Gewindehülse und etwa gleich dem Außendurchmesser des gewindelosen
Abschnittes der Schraubhülse.
-
Nach einer Ausgestaltung läßt sich der größte Teil der Länge von Schraubhülse
und Gewindehülse für dieEinstellung des Abstandes ausnützen, wenn vorgesehen ist,
daß sich der Anschlagabschnitt mit der Bohrung der Gewindehülse etwa über 5 bis
10 % der Länge der Gewindehülse und das Außengewinde der Schraubhülse etwa über
10 bis 15 % der Länge der Schraubhülse erstrecken.
-
Damit die Schraubhülse direkt oder über die Gewindehülse an der Gebäudewand
abgestützt und verspannt werden kann, ist die Ausführung so vorgenommen, daß die
Durchgangsbohrung der Schraubhülse vorzugsweise an beiden Enden konische Absätze
für einen sich konisch erweiternden Kopf eines Spreizdübels aufweist. Dabei ist
die Festlegung dadurch erreicht, daß die Schraubhülse in ihrer Durchgangsbohrung
einen Spreizdübel mit Befestigungsschraube aufnimmt, wobei der Spreizdübel an dem
konischen Absatz der Durchgangsbohrung axial unverschiebbar festgehalten ist und
daß dieser Spreizdübel mit der Befestigungsschraube in der Gebäudewand verankert
ist.
-
Ist nach einer Weiterbildung vorgesehen, daß die konischen Absätze
der Durchgangsbohrung der Schraubhülse mittels im Durchmesser erweiterter Abschnitte
gegenüber den Stirnflächen der Schraubhülse zurückgesetzt sind, dann steht der Spreizdübel
und die Befestigungsschraube an der Stirnseite der Schraubhülse nicht vor.
-
Auf diese Dübelbefestigung innerhalb der Schraubhülse kann nach einer
Ausgestaltung dann verzichtet werden, wenn das freie Ende der Schraubhülse bzw.
der Gewindehülse, das sich an der Gebäudewand
abstützt, mit einer
Stützplatte verbunden ist, die vorzugsweise mit einer mit der Bohrung der Schraubhülse
bzw. der Gewindehülse fluchtenden Bohrung versehen ist. Diese Stützplatte kann außerhalb
der Schraubhülse bzw. Gewindehülse direkt mit der Gebäudewand verdübelt werden.
-
Eine feste Verbindung zwischen der Vorrichtung und der Tragunterkonstruktion
wird nach einer Ausgestaltung dadurch erreicht, daß das freie Ende der Schraubhülse
bzw. der Gewindehülse, das der Tragunterkonstruktion zugekehrt ist, mit einer Befestigungsplatte
verbunden ist, die vorzugsweise mit einer mit der Bohrung der Schraubhülse bzw.
-
der Gewindehülse fluchtenden Bohrung versehen ist. Die Leichtmetall-Profilschienen
können mit dieser Befestigungsplatte geschraubt, vernietet oder anderweitig fest
verbunden werden, nachdem der gewünschte Abstand zur Gebäudewand eingestellt ist.
-
Eine Verbindung mit den Profilschienen der Tragunterkonstruktion,
die eine begrenzte Verstellung in einer Richtung zuläßt, wird nach einer Ausgestaltung
dadurch erhalten, daß das mit der Tragunterkonstruktion verbindbare Ende der Schraubhülse
bzw. Gewindehülse eine umlaufende Ringnut aufweist, deren Grunddurchmesser der Breite
von Langlöchern in den Profilschienen entspricht, daß die der Stirnseite der Schraubhülse
bzw. Gewindehülse abgekehrte Nutwand Teil eines Anlagebundes ist, dessen Außendurchmesser
größer ist als die Breite der Langlöcher in den Profilschienen, daß die der Stirnseite
der Schraubhülse bzw.
-
Gewindehülse zugekehrte Nutwand Teil eines etwa rechteckförmigen Verriegelungsbundes
ist, dessen kleine Abmessung gleich oder kleiner ist als die Breite und dessen große
Abmessung kleiner als die Länge, jedoch größer als die Breite der Langlöcher in
den Profilschienen sind und daß die Breite der Nut der Dicke der Profilschienen
im
Bereich der Langlöcher entspricht. Eine horizontale bzw. vertikale
Profilschiene der Tragunterkonstruktion wird nur an einer Verbindungsstelle fest
mit der zugekehrten Schraubhülse bzw. Gewindehülse verbunden, während die übrigen
Verbindungsstellen die begrenzte Verstellung der Profilschiene in dieser Art zulassen,
um Ausgleichsbewegungen abfangen zu können.
-
Diese Art Gleitbewegung zwischen der Vorrichtung und der Tragunterkonstruktion
läßt sich nach einer weiteren Ausgestaltung auch dadurch erhalten, daß die mit der
Tragunterkonstruktion verbindbare Schraubhülse bzw. Gewindehülse einen Außendurchmesser
aufweist, der größer ist als die Breite von Langlöchern in den Profilschienen, daß
an dem mit der Profilschiene verbindbaren Ende der Schraubhülse bzw. Gewindehülse
eine Ringnut eingebracht ist, deren Grunddurchmesser etwa der Breite der Langlöcher
in den Profilschienen entspricht und daß die der Stirnseite der Schraubhülse bzw.
Gewindehülse zugekehrten Nutwandteile an zwei einander gegenüberliegenden Seiten
Abflachungen aufweisen, deren Abstand in etwa der Breite der Langlöcher in den Profilschienen
entspricht.
-
Damit auch nach der Anbringung der Profilschiene an der Schraubhülse
bzw. Gewindehülse die Schraubhülse gegenüber der Gewindehülse verdreht werden kann,
ohne diese Gleitverbindung zu lösen, sieht eine Weiterbildung vor, daß der Anlagebund
und der Verriegelungsbund durch die Stege eines getrennten Spannelementes gebildet
sind, welches auf dem Ende der Schraubhülse bzw. Gewindehülse frei drehbar, jedoch
unverlierbar gehalten ist.
-
Die Erfindung wird anhand von verschiedenen, in den Zeichnungen im
Längsschnitt dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig.
1 eine Vorrichtung, bei der die Gewindehülse mittels einer Stützplatte an der Gebäudewand
befestigt ist, und die Schraubhülse in ein Spannelement ausläuft, mit dem eine Gleichverbindung
zur Profilschiene hergestellt ist, Fig. 2 eine Vorrichtung, bei der die Schraubhülse
mittels Spreizdübel und Befestigungsschraube an der Gebäudewand befestigt ist und
die Profilschiene fest mit einer Befestigungsplatte der Gewindehülse verbunden ist,
und Fig. 3 eine Vorrichtung, bei der die Schraubhülse mittels Spreizdübel und Befestigungsschraube
an der Gebäudewand befestigt ist und die Profilschiene an einem Spannelement gehalten
ist, welches auf dem Ende der Gewindehülse frei drehbar, jedoch unverlierbar gehalten
ist.
-
Die Vorrichtung nach Fig. 1 weist eine Gewindehülse 22 mit durchgehendem
Innengewinde 23 auf. Eine Stirnseite der Gewindehülse 22 ist mit einer Stützplatte
28 verbunden, welche mit an sich bekannten Dübelverbindungen 25 mit der Gebäudewand
26 verbunden wird. Die Stützplatte 28 ist dabei mit der Gewindehülse 22 verschweißt,
wie die Schweißnähte 27 erkennen lassen und weist eine Bohrung 29 auf, welche mit
dem Innengewinde 23 der Gewindehülse 22 fluchtet und einen Durchmesser aufweist,
der größer ist als der größte Durchmesser des Innengewindes 23.
-
In die Gewindehülse 22 ist eine Schraubhülse 13 mit Außengewinde 16
eingeschraubt. Diese Schraubhülse 13 hat eine Durchgangsbohrung 14,
die
aG beiden Stirnseiten in konische Absätze 15 übergeht. Die Schraubhülse 13 kann
daher auch mittels eines Spreizdübels und einer Befestigungsschraube, die in die
Durchgangsbohrung 14 eingeführt sind, an der Gebäudewand 26 befestigt werden. In
diesem Falle können die Dübelverbindungen 25 und eventuell auch die Stützplatte
28 entfallen. Der Spreizdübel stützt sich dabei mit seinem konischen Kopf an dem
konischen Absatz 15 der Durchgangsbohrung 14 ab, so daß die Gewindehülse 22 über
die eingeschraubte Schraubhülse 13 gegen die Gebäudewand 26 verspannt wird.
-
Das aus der Gewindehülse 22 ragende Ende der Schraubhülse 13 ist als
Spannelement ausgebildet, das in einem Langloch 21 einer Profilschiene 20 festgelegt
werden kann. Dazu weist die Schraubhülse 13 eine umlaufende Ringnut 19 auf, deren
-Grunddurchmesser der Breite des Langloches 21 entspricht. Der Anlagebund 17 ist
rund und hat einen Durchmesser, der größer ist als die Breite des Langloches 21.
Die Breite der Ringnut 19 entspricht der Dicke der Profilschiene 20 im Bereich des
Langloches 21. Der Verriegelungsbund 18 ist rechteckförmig, wobei seine kleine Abmessung
gleich oder kleiner ist als die Breite des Langloches 21, während seine große Abmessung
kleiner als die Länge, aber größer als die Breite des Langloches 21 ist. Die Profilschiene
20 kann mit dem Langloch 21 bei entsprechender Ausrichtung des Verriegelungsbundes
18 auf die Schraubhülse 13 aufgesteckt werden. Durch Verdrehen der Schraubhülse
13 um 900 wird die Profilschiene 20 zwischen dem Anlagebund 17 und dem Verriegelungsbund
18 festgelegt und gehalten. Dabei kann in dem Langloch 21 auch eine Verspannung
erreicht werden, so daß sich die Schraubhülse 13 nicht mehr drehen kann. Damit bleibt
auch der durch die Einstellung von Schraubhülse 13 und Gewindehülse 22 vorgegebene
Abstand der Tragunterkonstruktion von
der Gebäudewand 26 eingehalten.
Die Profilschiene 20 kann sich aber in dem Langloch 21 noch begrenzt verstellen,
um die erforderlichen Ausgleichsbewegungen ausführen zu können.
-
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist die Schraubhülse 13 mit
dem Spreizdübel 10 und einer Befestigungsschraube an der Gebäudewand 26 befestigt,
wobei sich die Spreizzungen 12 in der Gebäudewand 26 verankern. Dabei hält der konische
Absatz 15 der Durchgangsbohrung 14 den konischen Kopf 11 des Spreizdübels 10 axial
unverschiebbar fest.
-
Das Außengewinde 16 erstreckt sich nur über einen kleinen Teil der
Länge der Schraubhülse 13. Die Gewindehülse 22 hat ein Innengewinde 23, das an einem
Anschlagabschnitt 24 mit Bohrung 41 endet. Diese Bohrung 41 entspricht im Durchmesser
dem Außendurchmesser des gewindelosen Abschnittes der Schraubhülse 13. Wird die
Schraubhülse 13 von der linken Stirnseite der Gewindehülse 22 eingeschraubt, dann
ragt der gewindelose Abschnitt der Schraubhülse 13 aus der Bohrung 41 der Gewindehülse
22. Der Anschlagabschnitt 24 stellt sicher, daß die Gewindehülse 22 nicht von der
mit der Gebäudewand 26 verbundenen Schraubhülse 13 heruntergedreht werden kann.
Das freie Ende der-Gewindehülse 22 trägt eine Befestigungsplatte 33, die mit der
Gewindehülse 22 verschweißt sein kann, wie die Schweißnähte 31 zeigen. Die Befestigungsplatte
33 weist eine Bohrung 30 auf, welche mit dem Innengewinde 23 der Gewindehülse 22
fluchtet und einen Durchmesser aufweist, der größer ist als der größte Durchmesser
des Innengewindes 23. Die Schraubhülse 13 kann daher durch die Bohrung 30 der Befestigungsplatte
33 in die Gewindehülse 22 eingeführt und eingeschraubt werden. Ist der richtige
Abstand zur Gebäudewand 26 eingestellt, dann wird, wie die Verbindungen 32 zeigen,
die Profilschiene 20 fest mit der Befestigungsplatte 33 verbunden. Die Gewindehülse
22 kann sich gegenüber der Schraubhülse 13 dann nicht mehr drehen, da die damit
verbundene Tragunterkonstruktion dies nicht zuläßt, welche
ja an
mehreren Stellen mit der Gebäudewand 26 verbunden ist.
-
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist die Schraubhülse 13 wieder
mittels eines Spreizdübels 10 und einer Befestigungsschraube an der Gebäudewand
26 befestigt. Die Durchgangsbohrung 14 der Schraubhülse 13 hat vor dem konischen
Anschlag 15 einen im Durchmesser größeren Abschnitt 39, so daß der Spreizdübel 10
und die Befestigungsschraube sicher nicht an der Stirnseite der Schraubhülse 13
vorstehen. Auch die Gewindehülse 22 mit dem Innengewinde 23 und dem Anschlagabschnitt
24 entspricht dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis auf die Befestigung der Profilschiene
20 der Tragunterkonstruktion.
-
Auf dem freien Ende der Gewindehülse 22 ist in einer Ringnut 38 ein
getrenntes Spannelement 34 frei drehbar, jedoch unverlierbar gehalten. Dieses Spannelement
34 hat selbst eine Ringnut 37, die von dem Anlagebund 35 und dem Verriegelungsbund
36 begrenzt ist. Der Haltebund 40 der Gewindehülse 22 kann gebogen sein. Das Langloch
21 in der Profilschiene 20 ist in der Breite auf den Grunddurchmesser der Ringnut
37 des Spannelementes 34 abgestellt. Der Anlagebund 34 ist rund und im Durchmesser
größer als die Breite des Langloches 21. Der Verriegelungsbund 36 ist rechteckförmig,
wobei die kleine Abmessung gleich oder kleiner ist als die Breite des Langloches
21, während die große Abmessung kleiner ist als die Länge, jedoch größer als die
Breite des Langloches 21.
-
Das Spannelement 34 kann daher in einer vorgegebenen Stellung in das
Langloch 21 eingeführt und durch Verdrehen um 900 darin festgelegt und festgespannt
werden. Dabei wird die Profilschiene 20 zwischen dem Anlagebund 35 und dem Verriegelungsbund
36 festgehalten. Die Gewindehülse 22 kann auch bei angebrachter Profilschiene 20
noch verdreht und der Abstand zur Gebäudewand 26 verändert werden. Das Langloch
21 läßt eine begrenzte Verstellung des
Spannelementes 34 zu. Dabei
ist bei vertikalen Profilschienen 20 das Langloch 21 vorzugsweise in Längsrichtung
der Profilschiene 20 ausgerichtet.
-
Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt.
Es können auch andere Spannelemente an der Schraubhülse bzw. Gewindehülse verwendet
werden. Auch die feste Anbringung der Profilschiene an der Schraubhülse bzw. Gewindehülse
kann abweichend von Schraubverbindungen anders sein, z.B. Niet- oder Schweißverbindung.
-
Leerseite