DE312806C - - Google Patents

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DE312806C
DE312806C DE1918312806D DE312806DD DE312806C DE 312806 C DE312806 C DE 312806C DE 1918312806 D DE1918312806 D DE 1918312806D DE 312806D D DE312806D D DE 312806DD DE 312806 C DE312806 C DE 312806C
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DE1918312806D
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01JMEASUREMENT OF INTENSITY, VELOCITY, SPECTRAL CONTENT, POLARISATION, PHASE OR PULSE CHARACTERISTICS OF INFRARED, VISIBLE OR ULTRAVIOLET LIGHT; COLORIMETRY; RADIATION PYROMETRY
    • G01J1/00Photometry, e.g. photographic exposure meter
    • G01J1/38Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means
    • G01J1/40Photometry, e.g. photographic exposure meter using wholly visual means using limit or visibility or extinction effect

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)
  • Manufacture Of Macromolecular Shaped Articles (AREA)

Description

Bei einem bekannten optischen Belichtungsmesser ist unmittelbar vor oder hinter dem Objektiv ein Schieber oder Band mit einer abgestuft lichtdurchlässigen Schicht und einer Zeitskala verschiebbar angeordnet. Derartige Belichtungsmesser haben den Nachteil, daßdie Lichtstrahlen durch sie hindurchgehen müssen-, wodurch sie gebrochen werden und ein verzerrtes Bild hervorbringen. Das Bild
ίο wird nicht durch den Belichtungsmesser hindurch betrachtet, sondern durch ihn nur mehr oder weniger verdunkelt. Demzufolge kann. er nicht zugleich als Mattscheibe dienen, so daß man sich bei der Belichtungsmessung beider zu bedienen hat. Bei Anbringung des Belichtungsmessers hinter dem Objektiv muß zur Ablesung der Zeitskala die Mattscheibe weggenommen werden und trotzdem ist die Ablesung erschwert und unsicher, da die Skala
a.o im Innern der Kammer liegt.
Gemäß der Erfindung wird das beim Objektiv nicht verdunkelte Bild nach einander durch die abgestuft lichtdurchlässigen Felder betrachtet und der Grad der Lichtdurchlässigkeit, bei dem das Bild beim Betrachten durch die Felder unsichtbar wird, als Maßstab für die Belichtungszeit benutzt. Der Belichtungsmesser gemäß der Erfindung besitzt neben den bekannten abgestuft lichtdurchlässigen Feldern ein mattiertes aber helles, als Mattscheibe dienendes Feld und liegt in der Bildebene des Apparates. Mittels dieses Belichtungsmessers kann die Belichtungsdauer auf einfache.
rasche und sichere Weise bestimmt werden und hat der Beobachter die Zeitskala unmittelbar vor Äugen. Bei Rollfilmapparaten ist der Belichtungsmesser mit dem Rollfilm verbunden.
Bei einer Reflexkamera würde die zur Belichtungsmessung in Frage kommende Bildebene die Reflexebene sein.
In der Zeichnung ist beispielsweise als Ausführungsform einer zur Ausführung des Verfahrens dienenden Vorrichtung ein Mattscheibenfilm dargestellt ■.
Das in der Zeichnung veranschaulichte, auf eine nicht dargestellte Spule aufzurollende FiImbänd ist in mehrere Felder eingeteilt. Das erste Feld M ist matt aber hell und dient als Mattscheibe, während die folgenden, mit den Bezeichnungen »3 Sekunden«, »2 Sekunden«, »1 Sekunde« und B1Z26 Sekunde« versehenen Felder ebenfalls matt sind, aber eine von Feld zu Feld zunehmende Dunkelheit aufweisen, was in der Zeichnung durch Schraffuren angedeutet ist. Am Ende des Filmbandes ist ein gummiertes Papier GP angebracht, welches dazu didnt, den Mattscheibenfilm mit einem photographischen Rollfilm R F zu verbinden. Statt des gummierten Papieres könnte auch irgendein anderes Mittel am Ende des Mattscheibenfilms angeordnet sein, welches geeignet ist, eine Verbindung mit dem photographischen Rollfilm herzustellen.
Mit dem beschriebenen Mattscheibenfilm vollzieht sich das Verfahren zur Ermittlung der Belichtungszeit wie folgt:
(2. Auflage, ausgegeben am 4- August 1919J

Claims (6)

Eine den Mattfilm enthaltende Kamera wird unter Verwendung des Mattscheibenfeldes M scharf auf das zu photographierende Objekt eingestellt. Hierauf werden die verschieden dunklen Felder des Mattscheibenfilms der Reihe nach an Stelle des Mattscheibenfeldes M gebracht, immer unter Beobachtung des durch das Objektiv entworfenen Bildes. Wird bei einem dieser Felder das Bild unsichtbar, so ίο wird bei diesem Feld die der Helligkeit des Objektes entsprechende Belichtungszeit, z. B. »i Sekunde«, abgelesen. Der große Vorteil der Erfindung liegt darin, daß zur Ermittlung der Belichtungsdauer, statt wie bei den bisherigen Belichtungsmessern mehr oder weniger unzuverlässige Skalen oder Ta bellen über Jahres- und Tageszeiten, Bewölkungsstufen usw., ein empirisches, für den einzelnen Belichtungsfall stefs mit Sicherheit funktionierendes Mittel angewendet wird, das leicht zu Fehlern Ajilaß gebende Schätzungen des Beleuchtungsgrades ausschließt und in der Einrichtung und Handhabung sehr einfach ist. Bei Plattenapparaten können zur Ermittlung der Belichtungszeit an Stelle der Mattscheibe eingefaßte Folien aus Zelluloid usw. verschiedener, auf gewisse Belichtungszeiten abgestimmter Dunkelheitsgrade nacheinander in den Apparat eingesetzt werden. Oder es kann auch an einem Mattscheibenrahmen ein Paar Wickelrollen angebracht und auf denselben ein in mehrere Felder eingeteilter Film, von welchen Feldern das eine hell ist, während von den anderen Feldern immer eines dunkler ist als das vorangehende, befestigt und möglichst nahe an der Bildebene anliegend, verschiebbar sein. Auch können zum genannten Zwecke Folien gleichen Dunkelheitsgrades hintereinander im Mattscheibenrahmen zwischen Mattscheibe und einer Glasplatte in den Apparat eingesetzt und aus der Anzahl dieser ,Folien die Belichtungszeit ermittelt werden. P A T E N T - A N S F R Ü C H E :
1. Verfahren zur optischen Belichtungsmessung unter Anwendung abgestuft lichtdurchlässiger Felder, dadurch gekennzeichnet, daß man das beim Objektiv unverdunkelte Bild nacheinander durch die abgestuft lichtdurchlässigen Felder betrachtet und die Lichtdurchlässigkeit, bei . der das Bild beim Betrachten durch die Felder unsichtbar wird, als Maßstab für die Belichtungszeit benutzt..
2. Optischer Belichtungsmesser mit ab-, gestuft lichtdurchlässigen Feldern, dadurch gekennzeichnet, daß der mit diesen Feldern versehene Film ein mattiertes aber helles, als Mattscheibe dienendes Feld besitzt und in der Bildebene bzw. Reflexebene des Apparates angeordnet ist.
3. Optischer Belichtungsmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er ■ mit einem photographischen Rollfilm vetbunden ist.
4. Optischer Belichtungsmesser nach An< spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß er auf an einem Mattscheibenrahmen links und rechts angebrachten Walzen befestigt und in der Bildebene bzw. Reflexebene von einer Walze zur anderen verschiebbar ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man einzelne Felder verschiedener Lichtdurchlässigkeit nacheinander in die Bildebene bzw. Reflexebene des Apparates einsetzt und durch sie das Bild betrachtet. .
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß man gleichzeitig zwei oder mehrere Felder gleicher Lichtdurchlässigkeit hintereinander in die Bildebene bzw. Reflexebene des Apparates einsetzt und durch sie das Bild betrachtet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1918312806D 1917-12-15 1918-03-02 Expired DE312806C (de)

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CH79346T 1917-12-15

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ID=4332608

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DE1918312806D Expired DE312806C (de) 1917-12-15 1918-03-02

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AT (1) AT83522B (de)
CH (1) CH79346A (de)
DE (1) DE312806C (de)

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CH79346A (de) 1919-01-16
AT83522B (de) 1921-04-11

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