DE3128157C2 - Elektrische Reihenklemme - Google Patents

Elektrische Reihenklemme

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DE3128157C2 DE19813128157 DE3128157A DE3128157C2 DE 3128157 C2 DE3128157 C2 DE 3128157C2 DE 19813128157 DE19813128157 DE 19813128157 DE 3128157 A DE3128157 A DE 3128157A DE 3128157 C2 DE3128157 C2 DE 3128157C2
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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    • H01R9/22Bases, e.g. strip, block, panel
    • H01R9/24Terminal blocks
    • H01R9/26Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting
    • H01R9/2625Clip-on terminal blocks for side-by-side rail- or strip-mounting with built-in electrical component

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  • Connections Arranged To Contact A Plurality Of Conductors (AREA)

Abstract

Dargestellt und beschrieben ist eine elektrische Anschlußklemme (1), nämlich, eine Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse (2), einem in dem Klemmengehäuse (2) angeordneten Anschlußkörper (3) für einen elektrischen Leiter und einem einerseits mit dem Anschlußkörper (3) elektrisch verbundenen und andererseits mit einer auf einem Bezugspontential liegenden Sammelschiene (13) elektrisch verbindbaren Spannungsindikator (11). Zur Verbindung des Spannungsindikators (11) mit der Sammelschiene (13) ist ein mit dem Spannungsindikator (11) verbundener und mit der Sammelschiene (13) in Kontakt bringbarer Federkontakt (14) vorgesehen. Der Federkontakt (14) überragt mit einem Kontaktende (15) das Klemmengehäuse (3) an einer der Schmalseiten seitlich und ist mit dem Kontaktende (15) an der Sammelschiene (13) zur Anlage bringbar. Mit dieser elektrischen Anschlußklemme (1) ist eine schnelle, problemfreie und elektrisch zuverlässige Montage und Demontage sowie größtmögliche Flexibilität in der Anwendung gewährleistet.

Description

Im übrigen ist eine Alternative zu der zuvor erläuterten bekannten elektrischen Anschlußklemme bekannt (vgl. ebenfalls die DE-OS 28 45 587), bei der eine gesonderte Sammelschiene für das Bezugspotential vorgesehen ist, die im Kopfbereich der elektrischen Anschlußklemme angeordnet ist Mit dieser Sammelschiene ist der Spannungsindikator über eine Steckverbindung bzw. eine Anschlußhülse elektrisch leitend verbindbar. Diese elektrische Anschlußklemme hat allerdings den Nachteil, daß die auf dem Bezugspotential liegende Sammelschiene entfernt werden muß, wenn eine elektrische Anschlußklemme von der Tragschiene entfernt werden soll, und daß alle auf einer Tragschiene angeordneten Anschlußklemmen in ihrem Klemmengehäuse eine entsprechende Ausnehmung für die Sammelschiene aufweisen müssen, ganz gleich, ob bei ihnen ein Spannungsindikator benötigt wird oder nicht
Schließlich gehört zum Stand der Technik auch eine elektrische Anschlußklemme (vgl. die DE-OS 30 30 070), bei der ohne besondere Sammelschiene für ein vorgegebenes Bezugspotenlial eine Spannungsindikation erfolgen kann. Diese elektrische Anschlußklemme weist ein mit dem Spannungsindikator elektrisch leitend verbundenes Potentialleiterglied auf, das einerseits Verbindungselemente aufweist, wobei die Verbindungselemente nebeneinander angeordneter Anschlußklemmen miteinander verbindbar sind. Damit ist gleichsam in jeder dieser Anschlußklemmen ein deren Breite entsprechender Abschnitt einer Sammelschiene integriert In dem Maße, in dem die Anschlußklemmen nebeneinander aufgereiht werden, fügen die Potentialleiterglieder der nebeneinander angeordneten Anschlußklemmen sich zu einer durchgehenden »Sammelschiene« für das Bezugspotential zusammen. Diese bekannte elektrische Anschlußklemme ist aber insoweit nachteilig, als unter Umständen, z. B. bei fehlerhafter Montage, über die Verbindungselemente keine einwandfreie Kontaktgabe mehr erzielt wird. Auch ist die Gefahr einer Überlastung der aus den einzelnen Potentialleitergliedern zusammengesetzten »Sammelschiene« relativ groß, da man die »Sammelschiene« praktisch unendlich lang machen kann, ohne daß gleichzeitig der Leitungsquerschnitt erhöht werden kann. Schließlich ist es bei dieser elektrischen Anschlußklemme, wie auch bei der eingangs erläuterten Anschlußklemme, nachteilig, daß stets auf einer Tragschiene ein und dieselbe Art von Anschlußklemme verwendet werden muß, — da andernfalls, nämlich bei Einstreuung elektrischer Anschlußklemmen ohne Potentialleiterglieder, überhaupt keine »Sammelschiene« für das Bezugspotential zustande käme.
Ausgehend von der eingangs erläuterten elektrischen Anschlußklemme mit einem Federkontakt liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die bekannte elektrische Anschlußklemme so auszugestalten und weiterzubilden, daß auch bei Verwendung einer Sammelschiene zur Vorgabe eines Bezugspotentials eine schnelle, problemlose und elektrisch zuverlässige Montage und Demontage sowie eine größtmögliche Flexibilität in der Anwendung gewährleistet ist.
Die erfindungsgemäße elektrische Reihenklemme, bei der die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist, ist zunächst dadurch gekennzeichnet, daß der Federkontakt mit einem Kontaktende das Klemmengehäuse an einer der Schmalseiten seitlich überragt und mit dem Kontaktende an der Sammelschiene zur Anlage bringbar ist. Bei der erfindungsgemäßen Anschlußklemme weist also das Kontaktende des Federkontaktes weder nach oben noch nach unten, sondern zur Seite des Klemmengehäuses. Dementsprechend kann auch eine das Bezugspotential führende Sammelschiene seitlich der Klemmengehäuse nebeneinander aufgereihter elektrischer Anschlußklemmen angeoriinet werden. Die Anordnung der Sammelschiene wird in der Höhe dabei so getroffen, daß das Einführen eines elektrischen Leiters in den Anschlußkörper einer Anschlußklemme nicht behindert wird. Dabei ist der Kontakt zwischen dem Federkontakt und der Sammelschiene außerordentlich einfach herstellbar, so daß eine schnelle und zuverlässige Montage und Demontage der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme möglich ist.
Wesentlich ist daß bei der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme die Sammelschiene nicht mehr oberhalb der Anschlußklemme verläuft, so daß die Montage und Demontage der Anschlußklemme durch die Sammelschiene in keiner Weise behindert wird. Außerdem kann die Sammelschiene wegen der Ausbildung und Anordnung des Federkontaktes ihrerseits so angeordnet sein, daß zueinander benachbarte elektrische Anschlußklemmen unterschiedlicher Ausgestaltung verwendet werden können, daß also durchaus elektrische Anschlußklemmen mit Spannungsindikator neben elektrischen Anschlußklemmen ohne Spannungsindikator — und damit auch ohne Federkontakt — auf ein und derselben T-agschiene angeordnet werden können. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme ist darin zu sehen, daß auch die Sammelschiene nachträglich montiert oder demontiert werden kann, ohne daß an jeder einzelnen elektrischen Anschlußklemme wesentliche Manipulationen vorgenommen werden müßten. Damit zusammen hängt der Vorteil, daß nunmehr der Leitungsquerschnitt der Sammelschiene nachträglich äußerst einfach verändert werden kann. Schließlich liegt ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme darin, daß sowohl der angeschlossene elektrische Leiter als auch die Anschlußklemme selbst einer Beobachtung sehr gut zugänglich sind.
Im einzelnen gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße elektrische Anschlußklemme auszugestalten und weiterzubilden, was im folgenden nur beispielhaft erläutert werden soll.
Wie schon eingangs erläutert worden ist, sind elektrischen Anschlußklemmen der in Rede stehenden Art oftmals ausgeführt als auf einer zwei Schenkel aufweisenden Tragschiene aufreihbare Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem Montagefuß, wobei der Montagefuß mit einer Befestigungsausnehmung an einer freien Kante eines der Schenkel der Tragschiene ansetzbar und unter Schwenkung um den Schenkel der Tragschiene am anderen Schenkel der Tragschiene einrastbar ist. In diesem Zusammenhang geht die Lehre der vorliegenden Erfindung dahin, die elektrische Anschlußklemme so auszugestalten, daß im wesentlichen gleichzeitig mit der Einrastung des Montagefußes am anderen Schenkel der Tragschiene das Kontaktende des Federkontaktes an der Sammelschiene zur Anlage bringbar ist. Damit wird praktisch ein Optimum in bezug auf Schnelligkeit und Leichtigkeit der Montage und Demontage der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme erreicht, da nämlich gleichzeitig mit der äußerst einfachen Schwenkbewegung zur mechanischen Befestigung der Anschlußklemme auf der Tragschiene die elektrische Verbindung zwischen dem Spannungsindikator und der Sammelschiene hergestellt wird. (Selbstverständlich ist es bei einer auf einer Tragschiene aufreihbaren Schalt-
anlagen-Reihenklemme auch, wie an sich bekannt, denkbar, daß als Sammelschiene die Tragschiene verwendet wird und daß somit der Federkontakt an den Tragschienen zur Anlage kommt.)
Was die Ausgestaltung des Federkontaktes bei der erfindungsgemäßen Anschlußklemme betrifft, so gibt es natürlich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Selbstverständlich kann der Federkontakt, wie bekannt und eingangs erläutert, als in einer Ausnehmung des Klemmengehäuses angeordnete Schraubenfeder ausgeführt sein. In Verbindung mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Anordnung des Kontaktendes abpr ist es besonders vorteilhaft, das Kontaktende des Federkontaktes blattfederartig auszuführen. Diese blattfederartige Ausführung des Kontaktendes des Federkontaktes führt betriebsmäßig zu einem Kreuzkontakt zwischen dem Kontaktende des Federkontaktes und der Sammelschiene, der praktisch toleranzfrei ist.
Eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme in bezug auf den Federkontakt ist dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktende des Federkontaktes im wesentlichen einen einem umgekehrten U entsprechenden Querschnitt aufweist und mit die Schekel des U bildenden Schenkelabschnitten auf die Sammelschiene aufklemmbar ist. Diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme hat die besonderen Vorteile, daß einerseits der elektrische Kontakt zwischen dem Federkontakt und der Sammelschiene besonders zuverlässig hergestellt wird, daß andererseits außer dem elektrischen Kontakt auch noch eine mechanische Verbindung zwischen dem Federkontakt und der Sammelschiene verwirklicht wird.
Insbesondere dann, wenn die erfindungsgemäße elektrische Anschlußklemme nicht als auf einer Tragschiene aufreihbaren Schaltanlagen-Reihenklemme ausgeführt ist, aber nicht nur dann, kann ein gewisses Problem darin liegen, da3 durch den von dem Federkontakt auf die Sammelschiene ausgeübten Kontaktdruck entweder die Anschlußklemme insgesamt angehoben wird oder die Sammelschiene verschoben wird. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, die elektrische Anschlußklemme so auszugestalten, daß dem Kontaktende des Federkontaktes ein Widerlager für die Sammelschiene zugeordnet ist. — so daß der Kontaktdruck des Kontaktendes des Federkontaktes praktisch an dem Widerlager abgefangen wird. Das Widerlager kann und wird in erster Linie fest mit dem Klemmengehäuse verbunden, vorzugsweise einstückig mit dem Klemmengehäuse ausgeführt sein. In diesem Fall kann das Widerlager als von der Sammelschiene wegschwenkbarer Haltebügel ausgebildet sein. Die letztgenannte Ausgestaltung hat den Vorteil, daß das Widerlager ohne weiteres dann unwirksam gemacht werden kann, wenn die elektrische Anschlußklemme von der Sammelschiene (und ggf. der Tragschiene) demontiert werden soll bzw. wenn die Sammelschiene demontiert werden soll. Im übrigen besteht eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung des zuvor erläuterten Widerlagers darin, dieses fest mit dem Federkontakt zu verbinden, vorzugsweise einstückig mit dem Federkontakt auszuführen. Die letztgenannte Ausführungsform des Widerlagers wird in erster Linie und bevorzugt bei einem Federkontakt Anwendung finden, dessen Kontaktende im wesentlichen einen einem umgekehrten U entsprechenden Querschnitt aufweisen. Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme in Seitenansicht, teilweise geschnitten, und
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme in Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Bei der in F i g. 1 dargestellten elektrischen Anschlußklemme 1 handelt es sich um eine Schaltanlagen-Reihenklemme, und zwar um eine Durchgangsklemme, mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse 2 und einen in dem Klemmengehäuse 2 angeordneten metallischen Anschlußkörper 3 mit einer Anschlußstelle 4 für einen (nicht dargestellten) elektrischen Leiter. An das Klemmengehäuse 2 ist ein Montagefuß 5 angeschlossen, mit dem die dargestellte Anschlußklemme 1 auf eine nur andeutungsweise wiedergegebene Tragschiene 6 aufgerastet werden kann. Dazu ist der Montagefuß 5 mit einer Befestigungsausnehmung 7 versehen. Mit der Befestigungsausnehmung 7 ist der Montagefuß 5 und damit die ganze Anschlußklemme 1 an einer freien Kante 8 eines Schenkels 9 der Tragschiene 6 ansetzbar und unter Schwenkung um den Schenkel 9 der Tragschiene am anderen Schenkel 10 der Tragschiene einrastbar.
Im Klemmengehäuse 2 ist, von außen sichtbar, ein Spannungsindikator U in Form einer Leuchtdiode angeordnet, der einerseits über einen Schutzwiderstand 12 mit dem Anschlußkörper 3 elektrisch verbunden und andererseits mit einer Sammelschiene 13 verbindbar ist, die auf einem bestimmten Bezugspotential, beispielsweise Null-, Erd-, Plus- oder Minuspotential liegt. Zur Verbindung des Spannungsindikators 11 mit der Sammelschiene 13 ist ein mit dem Spannungsindikator 11 verbundener und mit der Sammelschiene 13 in Kontakt bringbarer Federnkontakt 14 vorgesehen.
Wie sich aus Fi g. 1 deutlich ergibt, überragt der Federkontakt 14 mit einem Kontaktende 15 das Klemmengehäuse 2 an einer der Schmalseiten seitlich und ist mit dem Kontaktende 15 an der Sammelschiene 13 zur Anlage bringbar. Dabei ist diese elektrische Anschlußklemme 1 so ausgestaltet, daß das Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 im wesentlichen gleichzeitig mit der Einrastung des Montagefußes 5 an dem anderen Ende 10 der Tragschiene 6 an der Sammelschiene 13 zur Anlage bringbar ist Mit ein und derselben Schwenkbewegung des Klemmengehäuses 2 um den einen Schenkel 9 der Tragschiene 6 wird also einerseits die Anschlußklemme 1 mechanisch mit der Tragschiene 6 verbunden, wird andererseits der elektrische Koniakt zwischen dem Spannungsindikator 11 und der Sammelschiene 13 hergestellt
Das Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 ist, wie die F i g. 1 zeigt, blattfederartig ausgebildet Dabei ist dem Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 ein Widerlager 16 für die Sammelschiene 13 zugeordnet das fest mit dem Klemmengehäuse 2 verbunden, nämlich einstückig mit dem Klemmengehäuse 2 ausgeführt ist Das Widerlager 16 ist als von der Sammelschiene 13 wegschwenkbarer Haltebügel ausgebildet Durch ein Wegschwenken des als Haltebügel ausgebildeten Widerlagers 16 von der Sammelschiene 13 wird die Sammelschiene 13 freigegeben und die Anschlußklemme 1 kann von der Sammelschiene 13 gelöst werden oder umgekehrt
Im übrigen ist in dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel eine Anschlußklemme 1 dem Kontaklcnde 15 des Federkontaktes 14 noch eine kappenartig ausgestaltete Führung für die Sammelschiene 13 zugeord-
net, die dazu dient, die Sammelschiene 13 fest in Position zu halten, auch wenn keine gesonderte Stütz- und Halteelemente für die Sammelschiene 13 außerhalb der Anschlußklemmen 1 vorgesehen sind.
Aus F i g. 1 ergibt sich schließlich, daß die Montierbarkeit, die Demontierbarkeit und die Zugänglichkeit der dargestellten elektrischen Anschlußklemme 1 durch die Sammelschiene 13 in keiner Weise beeinträchtigt wird und daß auch Anschlußklemmen anderer Ausgestaltung als die dargestellte Anschlußklemme 1 unbeeinträchtigt von der Sammelschiene 13 auf der selben Tragschiene 6 angeordnet werden können.
Das in Fig.2 ausschnittsweise dargestellte Ausführungsbeispiel einer elektrischen Anschlußklemme 1 unterscheidet sich von dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel nur in der Ausgestaltung des Kontaktendes 15 des Federkontaktes 14. Im übrigen kann auf die Erläuterung zu F i g. 1 bezug genommen werden.
Bei der in F i g. 2 ausschnittsweise dargestellten elektrischen Anschlußklemme 1 weist das Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 im wesentlichen einen einem umgekehrten U entsprechenden Querschnitt auf. Die Schenkel des U bilden dabei Schenkelabschnitte 18 des Federkontaktes 14, mit denen das Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 auf die Sammelschiene 13, wie dargestellt, aufklemmbar ist. Hier bildet der Federkontakt 14 mit seiner speziellen Ausgestaltung selbst sein eigenes Gegenlager, da die von den Schenkelabschnitten 18 des Federkontaktes ausgeübten Kräfte gleich groß und einander entgegengerichtet sind, so daß sie sich gegenscitig kompensieren.
Wie sich aus den F i g. 1 und 2 ergibt, kann der Kontakt zwischen der Sammelschiene 13 und dem Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 auf einfache Weise gelöst werden, sobald die mechanische Verbindung zwisehen dem Montagefuß 5 der Anschlußklemme 1 und der Tragschiene 6 gelöst wird. Dazu genügt es bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel, einen Schraubendreher in eine Entriegelungsausnehmung 19 an der Unterkante des Montagefußes 5 im Bereich der Tragschiene 6 von oben her einzuführen und den Schraubendreher in Richtung des Klemmengehäuses 2 zu schwenken. Gleichzeitig mit dem Entriegeln des Montagefußes 5 von der Tragschiene 6 wird dabei nämlich das als Haltebügel ausgebildete Widerlager 16 von der Sammelschiene 13 weggeschwenkt und die Sammelschiene 13 freigegeben. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel einer Anschlußklemme 1 kann die Sammelschiene 13 frei aus dem im Querschnitt U-förmig ausgebildeten Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 herausrutschen.
Im übrigen kann die erfindungsgemäße Anschlußklemme auch ohne weiteres zur Einspeisung des Bezugspotentials in die Sammelschiene dienen, indem nämlich der Federkontakt unmittelbar, also nicht über einen Spannungsindikator mit dem Anschlußkörper verbunden ist, wobei ein an den Anschlußkörper angeschlossener elektrischer Leiter gerade das Bezugspotential führt
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Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Elektrische Anschlußklemme, insbesondere Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse, mindestens einem in dem Klemmengehäuse angeordneten metallischen Anschlußkörper für einen elektrischen Leiter und einem einerseits mit dem Anschlußkörper elektrisch verbundenen und andererseits mit einer auf einem Bezugspotential liegenden Sammelschiene elektrisch verbindbaren Spannungsindikator, wobei zur Verbindung des Spannungsindikatcrs mit der Sammelschiene ein mit dem Spannungsindikator verbundener und mit der Sammelschiene in Kontakt bringbarer Federkontakt vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkontakt (14) mit einem Kontaktende (15) das Klemmengehäuse (2) an einer der Schmalseiten seitlich überragt und mit dem Kontaktende (15) an der Sammelschiene (13) zur Anlage bringbar ist.
2. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1, in der Ausführungsform als aus einer zwei Schenkel aufweisenden Tragschiene aufreihbare Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem Montagefuß, wobei der Montagefuß mit einer Befestigungsausnehmung an einer freien Kante eines Schenkels der Tragschiene ansetzbar und unter Schwenkung um den Schenkel der Tragschiene am anderen Schenkel der Tragschiene einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen gleichzeitig mit der Einrastung des Montagefußes (5) am einen Schenkel (9) der Tragschiene (6) des Kontaktendes (15) des Federkontaktes (14) an der Sammelschiene (13) zur Anlage bringbar ist.
3. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktende (15) des Federkontaktes (14) blattfederartig ausgeführt ist.
4. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktende (15) des Federkontaktes (14) im wesentlichen einen einem umgekehrten U entsprechenden Querschnitt aufweist und mit die Schenkel des U bildenden Schenkelabschnitten (18) auf die Sammelschiene (13) aufklemmbar ist.
5. Elektrische Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kontaktende (15) des Federkontaktes (14) ein Widerlager (16) für die Sammelschiene (13) zugeordnet ist.
6. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (16) fest mit dem Klemmengehäuse (2) verbunden, vorzugsweise einstückig mit dem Klemmengehäuse (2) ausgeführt ist.
7. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (16) als von der Sammelschiene (13) wegschwenkbarer Haltebügel ausgebildet ist.
8. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 5, insbesondere nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (16) fest mit dem Federkontakt (14) verbunden, vorzugsweise einstückig mit dem Federkontakt (14) ausgeführt ist.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlußklemme, insbesondere eine Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse, mindestens einem in dem Kleiamengehäuse ange-5 ordneten metallischen Anschlußkörper für einen elektrischen Leiter und einem einerseits mit dem Anschlußkörper elektrisch verbundenen und andererseits mit einer auf einem Bezugspotential liegenden Sammelschiene elektrisch verbindbaren Spannungsindikator, wobei
ίο zur Verbindung des Spannungsindikators mit der Sammelschiene ein mit dem Spannungsindikator verbundener und mit der Sammelschiene in Kontakt bringbarer Federkontakt vorgesehen ist
Elektrische Anschlußklemmen sind in vielfältigen Ausführungsformen seit langem bekannt und dienen dazu, einen oder mehrere elektrische Leiter an einem Anschlußkörper anzuschließen und dabei untereinander bzw. ggf. auch mit Sammelschienen, insbesondere mit Nulleiter- oder Schutzleiterschienen zu verbinden. Das Klemmengehäuse derartiger Anschlußklemmen ist dabei mit Leitereinlässen für den anzuschließenden elektrischen Leiter versehen und weist bei der von der Erfindung insbesondere in Betracht gezogenen Ausführungsform der elektrischen Anschlußklemme als Schaltanla- gen-Reihenklemme üblicherweise einen Montagefuß auf, der z. B. mittels entsprechender Befestigungsausnehmungen auf Schenkel einer Tragschiene aufgesetzt werden kann.
Es ist nun bekannt (vgl. die DE-OS 28 45 587), elektrisehe Anschlußklemmen insbesondere Schaltanlagen-Reihenklemmen, so anzuordnen, daß sie auch nach dem Anschluß der elektrischen Leiter einer Beobachtung gut zugänglich sind, und daß sich derartige elektrische Anschlußklemmen daher besonders dazu eignen, eine Indikation dafür vorzusehen, ob eine solche Anschlußklemme, d.h. ihr Anschlußkörper und somit der bzw. die daran angeschlossenen elektrischen Leiter Spannung führen. Dazu ist bei der bekannten elektrischen Anschlußklemme, von der die Erfindung ausgeht, ein Spannungsindikator, beispielsweise in Form einer Leuchtdiode, vorgesehen, der einerseits mit dem Anschlußkörper und andererseits mit einer auf einem Bezugspotential, beispielsweise Null-, Erd-, Minus- oder Pluspotential liegenden Sammelschiene elektrisch leitend verbunden bzw. verbindbar ist.
Bei der zuvor erläuterten bekannten Anschlußklemme, von der die Erfindung ausgeht, ist in Erkenntnis der Schwierigkeiten, die die Verbindung bzw. die Verbindbarkeit zwischen dem Spannungsindikator und der Sammelschiene mit sich bringen kann, zur Verbindung des Spannungsindikators mit der Sammelschiene ein Federkontakt vorgesehen. Dieser Federkontakt ist dabei so angeordnet und ausgelegt, daß die Tragschiene, auf der die bekannte Anschlußklemme montierbar ist, als Sammelschiene verwendet wird. Der Federkontakt ist hier als in einer Ausnehmung des Klemmengehäuses angeordnete Schraubenfeder ausgeführt, wobei die Schraubenfeder betriebsmäßig an dem zwischen den Schenkeln der Tragschiene liegenden Zwischenstück der Tragschiene zu der den elektrischen Kontakt herstellenden Anlage kommt. Diese elektrische Anschlußklemme ist jedoch insoweit nachteilig, als zwingend die Tragschiene als die das Bezugspotential führende Sammelschiene benötigt wird. Die Tragschiene wird aber bei vielen Ausführungsformen elektrischer Anschlußklemmen schon für die Führung eines anderweitigen Potential benötigt, beispielsweise als Sammelschiene für den Schutzleiter.
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