DE3128157C2 - Elektrische Reihenklemme - Google Patents
Elektrische ReihenklemmeInfo
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Abstract
Dargestellt und beschrieben ist eine elektrische Anschlußklemme (1), nämlich, eine Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse (2), einem in dem Klemmengehäuse (2) angeordneten Anschlußkörper (3) für einen elektrischen Leiter und einem einerseits mit dem Anschlußkörper (3) elektrisch verbundenen und andererseits mit einer auf einem Bezugspontential liegenden Sammelschiene (13) elektrisch verbindbaren Spannungsindikator (11). Zur Verbindung des Spannungsindikators (11) mit der Sammelschiene (13) ist ein mit dem Spannungsindikator (11) verbundener und mit der Sammelschiene (13) in Kontakt bringbarer Federkontakt (14) vorgesehen. Der Federkontakt (14) überragt mit einem Kontaktende (15) das Klemmengehäuse (3) an einer der Schmalseiten seitlich und ist mit dem Kontaktende (15) an der Sammelschiene (13) zur Anlage bringbar. Mit dieser elektrischen Anschlußklemme (1) ist eine schnelle, problemfreie und elektrisch zuverlässige Montage und Demontage sowie größtmögliche Flexibilität in der Anwendung gewährleistet.
Description
Im übrigen ist eine Alternative zu der zuvor erläuterten bekannten elektrischen Anschlußklemme bekannt
(vgl. ebenfalls die DE-OS 28 45 587), bei der eine gesonderte
Sammelschiene für das Bezugspotential vorgesehen ist, die im Kopfbereich der elektrischen Anschlußklemme
angeordnet ist Mit dieser Sammelschiene ist der Spannungsindikator über eine Steckverbindung
bzw. eine Anschlußhülse elektrisch leitend verbindbar. Diese elektrische Anschlußklemme hat allerdings den
Nachteil, daß die auf dem Bezugspotential liegende Sammelschiene entfernt werden muß, wenn eine elektrische
Anschlußklemme von der Tragschiene entfernt werden soll, und daß alle auf einer Tragschiene angeordneten
Anschlußklemmen in ihrem Klemmengehäuse eine entsprechende Ausnehmung für die Sammelschiene
aufweisen müssen, ganz gleich, ob bei ihnen ein Spannungsindikator benötigt wird oder nicht
Schließlich gehört zum Stand der Technik auch eine elektrische Anschlußklemme (vgl. die DE-OS 30 30 070),
bei der ohne besondere Sammelschiene für ein vorgegebenes Bezugspotenlial eine Spannungsindikation erfolgen
kann. Diese elektrische Anschlußklemme weist ein mit dem Spannungsindikator elektrisch leitend verbundenes
Potentialleiterglied auf, das einerseits Verbindungselemente aufweist, wobei die Verbindungselemente
nebeneinander angeordneter Anschlußklemmen miteinander verbindbar sind. Damit ist gleichsam in jeder
dieser Anschlußklemmen ein deren Breite entsprechender Abschnitt einer Sammelschiene integriert In
dem Maße, in dem die Anschlußklemmen nebeneinander aufgereiht werden, fügen die Potentialleiterglieder
der nebeneinander angeordneten Anschlußklemmen sich zu einer durchgehenden »Sammelschiene« für das
Bezugspotential zusammen. Diese bekannte elektrische Anschlußklemme ist aber insoweit nachteilig, als unter
Umständen, z. B. bei fehlerhafter Montage, über die Verbindungselemente keine einwandfreie Kontaktgabe
mehr erzielt wird. Auch ist die Gefahr einer Überlastung der aus den einzelnen Potentialleitergliedern zusammengesetzten
»Sammelschiene« relativ groß, da man die »Sammelschiene« praktisch unendlich lang machen
kann, ohne daß gleichzeitig der Leitungsquerschnitt erhöht werden kann. Schließlich ist es bei dieser
elektrischen Anschlußklemme, wie auch bei der eingangs erläuterten Anschlußklemme, nachteilig, daß stets
auf einer Tragschiene ein und dieselbe Art von Anschlußklemme verwendet werden muß, — da andernfalls,
nämlich bei Einstreuung elektrischer Anschlußklemmen ohne Potentialleiterglieder, überhaupt keine
»Sammelschiene« für das Bezugspotential zustande käme.
Ausgehend von der eingangs erläuterten elektrischen Anschlußklemme mit einem Federkontakt liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, die bekannte elektrische Anschlußklemme so auszugestalten und weiterzubilden,
daß auch bei Verwendung einer Sammelschiene zur Vorgabe eines Bezugspotentials eine schnelle, problemlose
und elektrisch zuverlässige Montage und Demontage sowie eine größtmögliche Flexibilität in der Anwendung
gewährleistet ist.
Die erfindungsgemäße elektrische Reihenklemme, bei der die zuvor aufgezeigte Aufgabe gelöst ist, ist
zunächst dadurch gekennzeichnet, daß der Federkontakt mit einem Kontaktende das Klemmengehäuse an
einer der Schmalseiten seitlich überragt und mit dem Kontaktende an der Sammelschiene zur Anlage bringbar
ist. Bei der erfindungsgemäßen Anschlußklemme weist also das Kontaktende des Federkontaktes weder
nach oben noch nach unten, sondern zur Seite des Klemmengehäuses. Dementsprechend kann auch eine
das Bezugspotential führende Sammelschiene seitlich der Klemmengehäuse nebeneinander aufgereihter elektrischer
Anschlußklemmen angeoriinet werden. Die Anordnung
der Sammelschiene wird in der Höhe dabei so getroffen, daß das Einführen eines elektrischen Leiters
in den Anschlußkörper einer Anschlußklemme nicht behindert wird. Dabei ist der Kontakt zwischen dem Federkontakt
und der Sammelschiene außerordentlich einfach herstellbar, so daß eine schnelle und zuverlässige
Montage und Demontage der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme möglich ist.
Wesentlich ist daß bei der erfindungsgemäßen elektrischen
Anschlußklemme die Sammelschiene nicht mehr oberhalb der Anschlußklemme verläuft, so daß die
Montage und Demontage der Anschlußklemme durch die Sammelschiene in keiner Weise behindert wird. Außerdem
kann die Sammelschiene wegen der Ausbildung und Anordnung des Federkontaktes ihrerseits so angeordnet
sein, daß zueinander benachbarte elektrische Anschlußklemmen unterschiedlicher Ausgestaltung
verwendet werden können, daß also durchaus elektrische Anschlußklemmen mit Spannungsindikator neben
elektrischen Anschlußklemmen ohne Spannungsindikator — und damit auch ohne Federkontakt — auf ein und
derselben T-agschiene angeordnet werden können. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen elektrischen
Anschlußklemme ist darin zu sehen, daß auch die Sammelschiene nachträglich montiert oder demontiert werden
kann, ohne daß an jeder einzelnen elektrischen Anschlußklemme wesentliche Manipulationen vorgenommen
werden müßten. Damit zusammen hängt der Vorteil, daß nunmehr der Leitungsquerschnitt der Sammelschiene
nachträglich äußerst einfach verändert werden kann. Schließlich liegt ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
elektrischen Anschlußklemme darin, daß sowohl der angeschlossene elektrische Leiter als
auch die Anschlußklemme selbst einer Beobachtung sehr gut zugänglich sind.
Im einzelnen gibt es nun verschiedene Möglichkeiten, die erfindungsgemäße elektrische Anschlußklemme
auszugestalten und weiterzubilden, was im folgenden nur beispielhaft erläutert werden soll.
Wie schon eingangs erläutert worden ist, sind elektrischen Anschlußklemmen der in Rede stehenden Art oftmals ausgeführt als auf einer zwei Schenkel aufweisenden Tragschiene aufreihbare Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem Montagefuß, wobei der Montagefuß mit einer Befestigungsausnehmung an einer freien Kante eines der Schenkel der Tragschiene ansetzbar und unter Schwenkung um den Schenkel der Tragschiene am anderen Schenkel der Tragschiene einrastbar ist. In diesem Zusammenhang geht die Lehre der vorliegenden Erfindung dahin, die elektrische Anschlußklemme so auszugestalten, daß im wesentlichen gleichzeitig mit der Einrastung des Montagefußes am anderen Schenkel der Tragschiene das Kontaktende des Federkontaktes an der Sammelschiene zur Anlage bringbar ist. Damit wird praktisch ein Optimum in bezug auf Schnelligkeit und Leichtigkeit der Montage und Demontage der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme erreicht, da nämlich gleichzeitig mit der äußerst einfachen Schwenkbewegung zur mechanischen Befestigung der Anschlußklemme auf der Tragschiene die elektrische Verbindung zwischen dem Spannungsindikator und der Sammelschiene hergestellt wird. (Selbstverständlich ist es bei einer auf einer Tragschiene aufreihbaren Schalt-
Wie schon eingangs erläutert worden ist, sind elektrischen Anschlußklemmen der in Rede stehenden Art oftmals ausgeführt als auf einer zwei Schenkel aufweisenden Tragschiene aufreihbare Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem Montagefuß, wobei der Montagefuß mit einer Befestigungsausnehmung an einer freien Kante eines der Schenkel der Tragschiene ansetzbar und unter Schwenkung um den Schenkel der Tragschiene am anderen Schenkel der Tragschiene einrastbar ist. In diesem Zusammenhang geht die Lehre der vorliegenden Erfindung dahin, die elektrische Anschlußklemme so auszugestalten, daß im wesentlichen gleichzeitig mit der Einrastung des Montagefußes am anderen Schenkel der Tragschiene das Kontaktende des Federkontaktes an der Sammelschiene zur Anlage bringbar ist. Damit wird praktisch ein Optimum in bezug auf Schnelligkeit und Leichtigkeit der Montage und Demontage der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme erreicht, da nämlich gleichzeitig mit der äußerst einfachen Schwenkbewegung zur mechanischen Befestigung der Anschlußklemme auf der Tragschiene die elektrische Verbindung zwischen dem Spannungsindikator und der Sammelschiene hergestellt wird. (Selbstverständlich ist es bei einer auf einer Tragschiene aufreihbaren Schalt-
anlagen-Reihenklemme auch, wie an sich bekannt,
denkbar, daß als Sammelschiene die Tragschiene verwendet wird und daß somit der Federkontakt an den
Tragschienen zur Anlage kommt.)
Was die Ausgestaltung des Federkontaktes bei der erfindungsgemäßen Anschlußklemme betrifft, so gibt es
natürlich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Selbstverständlich kann der Federkontakt, wie bekannt und eingangs
erläutert, als in einer Ausnehmung des Klemmengehäuses angeordnete Schraubenfeder ausgeführt sein.
In Verbindung mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Anordnung des Kontaktendes abpr ist es besonders vorteilhaft,
das Kontaktende des Federkontaktes blattfederartig auszuführen. Diese blattfederartige Ausführung
des Kontaktendes des Federkontaktes führt betriebsmäßig zu einem Kreuzkontakt zwischen dem
Kontaktende des Federkontaktes und der Sammelschiene, der praktisch toleranzfrei ist.
Eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme in bezug auf den Federkontakt
ist dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktende des Federkontaktes im wesentlichen einen einem
umgekehrten U entsprechenden Querschnitt aufweist und mit die Schekel des U bildenden Schenkelabschnitten
auf die Sammelschiene aufklemmbar ist. Diese Ausgestaltung der erfindungsgemäßen elektrischen Anschlußklemme
hat die besonderen Vorteile, daß einerseits der elektrische Kontakt zwischen dem Federkontakt
und der Sammelschiene besonders zuverlässig hergestellt wird, daß andererseits außer dem elektrischen
Kontakt auch noch eine mechanische Verbindung zwischen dem Federkontakt und der Sammelschiene verwirklicht
wird.
Insbesondere dann, wenn die erfindungsgemäße elektrische
Anschlußklemme nicht als auf einer Tragschiene aufreihbaren Schaltanlagen-Reihenklemme ausgeführt
ist, aber nicht nur dann, kann ein gewisses Problem darin liegen, da3 durch den von dem Federkontakt auf die
Sammelschiene ausgeübten Kontaktdruck entweder die Anschlußklemme insgesamt angehoben wird oder die
Sammelschiene verschoben wird. Aus diesem Grunde ist es zweckmäßig, die elektrische Anschlußklemme so
auszugestalten, daß dem Kontaktende des Federkontaktes ein Widerlager für die Sammelschiene zugeordnet
ist. — so daß der Kontaktdruck des Kontaktendes des Federkontaktes praktisch an dem Widerlager abgefangen
wird. Das Widerlager kann und wird in erster Linie fest mit dem Klemmengehäuse verbunden, vorzugsweise
einstückig mit dem Klemmengehäuse ausgeführt sein. In diesem Fall kann das Widerlager als von
der Sammelschiene wegschwenkbarer Haltebügel ausgebildet sein. Die letztgenannte Ausgestaltung hat den
Vorteil, daß das Widerlager ohne weiteres dann unwirksam gemacht werden kann, wenn die elektrische Anschlußklemme
von der Sammelschiene (und ggf. der Tragschiene) demontiert werden soll bzw. wenn die
Sammelschiene demontiert werden soll. Im übrigen besteht eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung des
zuvor erläuterten Widerlagers darin, dieses fest mit dem Federkontakt zu verbinden, vorzugsweise einstückig
mit dem Federkontakt auszuführen. Die letztgenannte Ausführungsform des Widerlagers wird in erster Linie
und bevorzugt bei einem Federkontakt Anwendung finden, dessen Kontaktende im wesentlichen einen einem
umgekehrten U entsprechenden Querschnitt aufweisen. Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich
Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme in Seitenansicht, teilweise
geschnitten, und
Fig. 2 einen Ausschnitt aus einer zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Anschlußklemme
in Seitenansicht, teilweise geschnitten.
Bei der in F i g. 1 dargestellten elektrischen Anschlußklemme 1 handelt es sich um eine Schaltanlagen-Reihenklemme,
und zwar um eine Durchgangsklemme, mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse 2
und einen in dem Klemmengehäuse 2 angeordneten metallischen Anschlußkörper 3 mit einer Anschlußstelle 4
für einen (nicht dargestellten) elektrischen Leiter. An das Klemmengehäuse 2 ist ein Montagefuß 5 angeschlossen,
mit dem die dargestellte Anschlußklemme 1 auf eine nur andeutungsweise wiedergegebene Tragschiene
6 aufgerastet werden kann. Dazu ist der Montagefuß 5 mit einer Befestigungsausnehmung 7 versehen.
Mit der Befestigungsausnehmung 7 ist der Montagefuß 5 und damit die ganze Anschlußklemme 1 an einer freien
Kante 8 eines Schenkels 9 der Tragschiene 6 ansetzbar und unter Schwenkung um den Schenkel 9 der Tragschiene
am anderen Schenkel 10 der Tragschiene einrastbar.
Im Klemmengehäuse 2 ist, von außen sichtbar, ein Spannungsindikator U in Form einer Leuchtdiode angeordnet,
der einerseits über einen Schutzwiderstand 12 mit dem Anschlußkörper 3 elektrisch verbunden und
andererseits mit einer Sammelschiene 13 verbindbar ist, die auf einem bestimmten Bezugspotential, beispielsweise
Null-, Erd-, Plus- oder Minuspotential liegt. Zur Verbindung des Spannungsindikators 11 mit der Sammelschiene
13 ist ein mit dem Spannungsindikator 11 verbundener und mit der Sammelschiene 13 in Kontakt
bringbarer Federnkontakt 14 vorgesehen.
Wie sich aus Fi g. 1 deutlich ergibt, überragt der Federkontakt
14 mit einem Kontaktende 15 das Klemmengehäuse 2 an einer der Schmalseiten seitlich und ist mit
dem Kontaktende 15 an der Sammelschiene 13 zur Anlage bringbar. Dabei ist diese elektrische Anschlußklemme
1 so ausgestaltet, daß das Kontaktende 15 des Federkontaktes
14 im wesentlichen gleichzeitig mit der Einrastung des Montagefußes 5 an dem anderen Ende 10 der
Tragschiene 6 an der Sammelschiene 13 zur Anlage bringbar ist Mit ein und derselben Schwenkbewegung
des Klemmengehäuses 2 um den einen Schenkel 9 der Tragschiene 6 wird also einerseits die Anschlußklemme
1 mechanisch mit der Tragschiene 6 verbunden, wird andererseits der elektrische Koniakt zwischen dem
Spannungsindikator 11 und der Sammelschiene 13 hergestellt
Das Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 ist, wie die F i g. 1 zeigt, blattfederartig ausgebildet Dabei ist
dem Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 ein Widerlager 16 für die Sammelschiene 13 zugeordnet das fest
mit dem Klemmengehäuse 2 verbunden, nämlich einstückig mit dem Klemmengehäuse 2 ausgeführt ist Das
Widerlager 16 ist als von der Sammelschiene 13 wegschwenkbarer Haltebügel ausgebildet Durch ein Wegschwenken
des als Haltebügel ausgebildeten Widerlagers 16 von der Sammelschiene 13 wird die Sammelschiene
13 freigegeben und die Anschlußklemme 1 kann von der Sammelschiene 13 gelöst werden oder umgekehrt
Im übrigen ist in dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
eine Anschlußklemme 1 dem Kontaklcnde 15 des Federkontaktes 14 noch eine kappenartig ausgestaltete
Führung für die Sammelschiene 13 zugeord-
net, die dazu dient, die Sammelschiene 13 fest in Position zu halten, auch wenn keine gesonderte Stütz- und Halteelemente
für die Sammelschiene 13 außerhalb der Anschlußklemmen 1 vorgesehen sind.
Aus F i g. 1 ergibt sich schließlich, daß die Montierbarkeit, die Demontierbarkeit und die Zugänglichkeit
der dargestellten elektrischen Anschlußklemme 1 durch die Sammelschiene 13 in keiner Weise beeinträchtigt
wird und daß auch Anschlußklemmen anderer Ausgestaltung als die dargestellte Anschlußklemme 1 unbeeinträchtigt
von der Sammelschiene 13 auf der selben Tragschiene 6 angeordnet werden können.
Das in Fig.2 ausschnittsweise dargestellte Ausführungsbeispiel
einer elektrischen Anschlußklemme 1 unterscheidet sich von dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
nur in der Ausgestaltung des Kontaktendes 15 des Federkontaktes 14. Im übrigen kann auf die
Erläuterung zu F i g. 1 bezug genommen werden.
Bei der in F i g. 2 ausschnittsweise dargestellten elektrischen Anschlußklemme 1 weist das Kontaktende 15
des Federkontaktes 14 im wesentlichen einen einem umgekehrten U entsprechenden Querschnitt auf. Die
Schenkel des U bilden dabei Schenkelabschnitte 18 des Federkontaktes 14, mit denen das Kontaktende 15 des
Federkontaktes 14 auf die Sammelschiene 13, wie dargestellt, aufklemmbar ist. Hier bildet der Federkontakt
14 mit seiner speziellen Ausgestaltung selbst sein eigenes Gegenlager, da die von den Schenkelabschnitten 18
des Federkontaktes ausgeübten Kräfte gleich groß und einander entgegengerichtet sind, so daß sie sich gegenscitig
kompensieren.
Wie sich aus den F i g. 1 und 2 ergibt, kann der Kontakt zwischen der Sammelschiene 13 und dem Kontaktende
15 des Federkontaktes 14 auf einfache Weise gelöst werden, sobald die mechanische Verbindung zwisehen
dem Montagefuß 5 der Anschlußklemme 1 und der Tragschiene 6 gelöst wird. Dazu genügt es bei dem
in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel, einen Schraubendreher in eine Entriegelungsausnehmung 19
an der Unterkante des Montagefußes 5 im Bereich der Tragschiene 6 von oben her einzuführen und den
Schraubendreher in Richtung des Klemmengehäuses 2 zu schwenken. Gleichzeitig mit dem Entriegeln des
Montagefußes 5 von der Tragschiene 6 wird dabei nämlich das als Haltebügel ausgebildete Widerlager 16 von
der Sammelschiene 13 weggeschwenkt und die Sammelschiene 13 freigegeben. Bei dem in Fig. 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel einer Anschlußklemme 1 kann die Sammelschiene 13 frei aus dem im Querschnitt U-förmig
ausgebildeten Kontaktende 15 des Federkontaktes 14 herausrutschen.
Im übrigen kann die erfindungsgemäße Anschlußklemme auch ohne weiteres zur Einspeisung des Bezugspotentials
in die Sammelschiene dienen, indem nämlich der Federkontakt unmittelbar, also nicht über
einen Spannungsindikator mit dem Anschlußkörper verbunden ist, wobei ein an den Anschlußkörper angeschlossener
elektrischer Leiter gerade das Bezugspotential führt
60
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Elektrische Anschlußklemme, insbesondere Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem aus Isolierstoff
bestehenden Klemmengehäuse, mindestens einem in dem Klemmengehäuse angeordneten metallischen
Anschlußkörper für einen elektrischen Leiter und einem einerseits mit dem Anschlußkörper elektrisch
verbundenen und andererseits mit einer auf einem Bezugspotential liegenden Sammelschiene
elektrisch verbindbaren Spannungsindikator, wobei zur Verbindung des Spannungsindikatcrs mit der
Sammelschiene ein mit dem Spannungsindikator verbundener und mit der Sammelschiene in Kontakt
bringbarer Federkontakt vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkontakt (14)
mit einem Kontaktende (15) das Klemmengehäuse (2) an einer der Schmalseiten seitlich überragt und
mit dem Kontaktende (15) an der Sammelschiene (13) zur Anlage bringbar ist.
2. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1, in der Ausführungsform als aus einer zwei Schenkel
aufweisenden Tragschiene aufreihbare Schaltanlagen-Reihenklemme, mit einem Montagefuß, wobei
der Montagefuß mit einer Befestigungsausnehmung an einer freien Kante eines Schenkels der Tragschiene
ansetzbar und unter Schwenkung um den Schenkel der Tragschiene am anderen Schenkel der Tragschiene
einrastbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß im wesentlichen gleichzeitig mit der Einrastung des
Montagefußes (5) am einen Schenkel (9) der Tragschiene (6) des Kontaktendes (15) des Federkontaktes
(14) an der Sammelschiene (13) zur Anlage bringbar ist.
3. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktende
(15) des Federkontaktes (14) blattfederartig ausgeführt ist.
4. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontaktende
(15) des Federkontaktes (14) im wesentlichen einen einem umgekehrten U entsprechenden Querschnitt
aufweist und mit die Schenkel des U bildenden Schenkelabschnitten (18) auf die Sammelschiene
(13) aufklemmbar ist.
5. Elektrische Anschlußklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem
Kontaktende (15) des Federkontaktes (14) ein Widerlager (16) für die Sammelschiene (13) zugeordnet
ist.
6. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (16)
fest mit dem Klemmengehäuse (2) verbunden, vorzugsweise einstückig mit dem Klemmengehäuse (2)
ausgeführt ist.
7. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerlager (16) als
von der Sammelschiene (13) wegschwenkbarer Haltebügel ausgebildet ist.
8. Elektrische Anschlußklemme nach Anspruch 5, insbesondere nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Widerlager (16) fest mit dem Federkontakt (14) verbunden, vorzugsweise
einstückig mit dem Federkontakt (14) ausgeführt ist.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Anschlußklemme, insbesondere eine Schaltanlagen-Reihenklemme,
mit einem aus Isolierstoff bestehenden Klemmengehäuse, mindestens einem in dem Kleiamengehäuse ange-5
ordneten metallischen Anschlußkörper für einen elektrischen Leiter und einem einerseits mit dem Anschlußkörper
elektrisch verbundenen und andererseits mit einer auf einem Bezugspotential liegenden Sammelschiene
elektrisch verbindbaren Spannungsindikator, wobei
ίο zur Verbindung des Spannungsindikators mit der Sammelschiene
ein mit dem Spannungsindikator verbundener und mit der Sammelschiene in Kontakt bringbarer
Federkontakt vorgesehen ist
Elektrische Anschlußklemmen sind in vielfältigen Ausführungsformen seit langem bekannt und dienen dazu, einen oder mehrere elektrische Leiter an einem Anschlußkörper anzuschließen und dabei untereinander bzw. ggf. auch mit Sammelschienen, insbesondere mit Nulleiter- oder Schutzleiterschienen zu verbinden. Das Klemmengehäuse derartiger Anschlußklemmen ist dabei mit Leitereinlässen für den anzuschließenden elektrischen Leiter versehen und weist bei der von der Erfindung insbesondere in Betracht gezogenen Ausführungsform der elektrischen Anschlußklemme als Schaltanla- gen-Reihenklemme üblicherweise einen Montagefuß auf, der z. B. mittels entsprechender Befestigungsausnehmungen auf Schenkel einer Tragschiene aufgesetzt werden kann.
Elektrische Anschlußklemmen sind in vielfältigen Ausführungsformen seit langem bekannt und dienen dazu, einen oder mehrere elektrische Leiter an einem Anschlußkörper anzuschließen und dabei untereinander bzw. ggf. auch mit Sammelschienen, insbesondere mit Nulleiter- oder Schutzleiterschienen zu verbinden. Das Klemmengehäuse derartiger Anschlußklemmen ist dabei mit Leitereinlässen für den anzuschließenden elektrischen Leiter versehen und weist bei der von der Erfindung insbesondere in Betracht gezogenen Ausführungsform der elektrischen Anschlußklemme als Schaltanla- gen-Reihenklemme üblicherweise einen Montagefuß auf, der z. B. mittels entsprechender Befestigungsausnehmungen auf Schenkel einer Tragschiene aufgesetzt werden kann.
Es ist nun bekannt (vgl. die DE-OS 28 45 587), elektrisehe
Anschlußklemmen insbesondere Schaltanlagen-Reihenklemmen, so anzuordnen, daß sie auch nach dem
Anschluß der elektrischen Leiter einer Beobachtung gut zugänglich sind, und daß sich derartige elektrische Anschlußklemmen
daher besonders dazu eignen, eine Indikation dafür vorzusehen, ob eine solche Anschlußklemme,
d.h. ihr Anschlußkörper und somit der bzw. die daran angeschlossenen elektrischen Leiter Spannung
führen. Dazu ist bei der bekannten elektrischen Anschlußklemme, von der die Erfindung ausgeht, ein Spannungsindikator,
beispielsweise in Form einer Leuchtdiode, vorgesehen, der einerseits mit dem Anschlußkörper
und andererseits mit einer auf einem Bezugspotential, beispielsweise Null-, Erd-, Minus- oder Pluspotential liegenden
Sammelschiene elektrisch leitend verbunden bzw. verbindbar ist.
Bei der zuvor erläuterten bekannten Anschlußklemme, von der die Erfindung ausgeht, ist in Erkenntnis der
Schwierigkeiten, die die Verbindung bzw. die Verbindbarkeit zwischen dem Spannungsindikator und der
Sammelschiene mit sich bringen kann, zur Verbindung des Spannungsindikators mit der Sammelschiene ein
Federkontakt vorgesehen. Dieser Federkontakt ist dabei so angeordnet und ausgelegt, daß die Tragschiene,
auf der die bekannte Anschlußklemme montierbar ist, als Sammelschiene verwendet wird. Der Federkontakt
ist hier als in einer Ausnehmung des Klemmengehäuses angeordnete Schraubenfeder ausgeführt, wobei die
Schraubenfeder betriebsmäßig an dem zwischen den Schenkeln der Tragschiene liegenden Zwischenstück
der Tragschiene zu der den elektrischen Kontakt herstellenden Anlage kommt. Diese elektrische Anschlußklemme
ist jedoch insoweit nachteilig, als zwingend die Tragschiene als die das Bezugspotential führende Sammelschiene
benötigt wird. Die Tragschiene wird aber bei vielen Ausführungsformen elektrischer Anschlußklemmen
schon für die Führung eines anderweitigen Potential benötigt, beispielsweise als Sammelschiene für
den Schutzleiter.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813128157 DE3128157C2 (de) | 1981-07-16 | 1981-07-16 | Elektrische Reihenklemme |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813128157 DE3128157C2 (de) | 1981-07-16 | 1981-07-16 | Elektrische Reihenklemme |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3128157A1 DE3128157A1 (de) | 1983-02-03 |
| DE3128157C2 true DE3128157C2 (de) | 1986-06-19 |
Family
ID=6137079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813128157 Expired DE3128157C2 (de) | 1981-07-16 | 1981-07-16 | Elektrische Reihenklemme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3128157C2 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2845587C2 (de) * | 1978-10-19 | 1983-03-31 | Phönix Elektrizitätsgesellschaft H. Knümann GmbH & Co KG, 4933 Blomberg | Auf einer Tragschiene montierbare elektrische Reihenklemme |
-
1981
- 1981-07-16 DE DE19813128157 patent/DE3128157C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3128157A1 (de) | 1983-02-03 |
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