DE3128332C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L13/00—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
- F01L13/02—Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for reversing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Umsteuerung von
Nocken für den Antrieb mehrerer Brennstoffeinspritzpumpen bei einer um
steuerbaren Dieselbrennkraftmaschine, insbesondere für den Schiffsan
trieb, welche Nocken auf einer mit der Kurbelwelle der Brennkraftma
schine gekuppelten und in Abhängigkeit von der Drehrichtung der Kurbel
welle in beiden Drehrichtungen drehbaren Steuerwelle angeordnet sind
und deren Stellung relativ zur Drehstellung der Kurbelwelle mit Hilfe
einer zwei Druckkammern für ein gesteuert zuführbares, hydraulisches
Druckmittel aufweisenden Umsteuervorrichtung zwischen zwei Anschlägen
für die eine bzw. die andere Drehrichtung umsteuerbar ist.
Aus der CH-PS 5 52 133 ist es bekannt, die Brennstoffein
spritzung in eine Brennkraftmaschine der vorstehend genannten Art über
eine mit Einspritzpumpennocken versehene Steuerwelle zu steuern, die
ihrerseits mit der Kurbelwelle verbunden und von dieser angetrieben
ist. Bei mit Gaswechselventilen ausgerüsteten Maschinen lassen sich,
was in der CH-PS jedoch nicht angegeben ist, auf dieser Steuerwelle
gleichzeitig weitere Nocken zur Steuerung dieser Ventile, beispielswei
se der Auslaßventile, anordnen. Um für die Vorwärts- und für die Rück
wärts-Drehrichtung einer umsteuerbaren Brennkraftmaschine die gleichen
Bedingungen bei der Brennstoffeinspritzung zu erreichen, wird die
Steuerwelle bekanntlich gegenüber der Kurbelwelle umgesteuert, d.h.
beim Übergang von einer Drehrichtung der Maschine auf die andere wird
die Steuerwelle relativ zur Kurbelwelle mit Hilfe einer Umsteuervor
richtung um einen Winkel verdreht. Da jedoch durch die Umsteuervorrich
tung die ganze Steuerwelle gedreht wird, wären dann für die Rückwärts
richtung die Steuerzeiten für die Ventile nicht mehr optimal; das hätte
zur Folge, daß das Betriebsverhalten des Motors bei der Rückwärtsdre
hung stark verschlechtert ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine An
ordnung zu schaffen, bei der bei Umsteuerung einer Brennkraftmaschine
von der einen Drehrichtung in die entgegengesetzte Drehrichtung die er
forderliche Umsteuerung der Nockenwinkellage für die zeitpunktgerechte
Brennstoffeinspritzung derart erfolgt, daß die auf derselben Steuerwel
le angeordneten Steuernocken für die Gaswechsel-, z.B. Auslaßventile in
ihrer optimalen Winkellage relativ zur Kurbelwelle nicht verändert wer
den.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
auf der gegenüber der Kurbelwelle verdrehfest gekuppelten Steuerwelle
zusammen und verdrehfest auf dieser befestigten Nocken für den Antrieb
von Gaswechselventilen gegenüber der Steuerwelle verdrehbar angeordne
ten Nocken für den Antrieb der Brennstoffeinspritzpumpen bei einer
Drehrichtungsänderung der Steuerwelle durch mehrere unmittelbar an den
einzelnen Brennstoffeinspritzpumpennocken angreifende Umsteuervorrich
tungen umsteuerbar sind.
Bei der neuen Anordnung wird somit die Steuerwelle selbst
nicht mehr gesteuert; sie hat daher bei beiden Drehrichtungen gegenüber
der Kurbelwelle eine unveränderte Phasenlage. Diese konstante Phasenla
ge gegenüber der Kurbelwelle bei beiden Drehrichtungen behalten damit
auch die fest auf der Steuerwelle sitzenden Nocken für die Steuerung
der Ventile bei. Ihre Steuerzeiten sind daher in beiden Drehrichtungen
optimal.
Die hydraulische Umsteuervorrichtung wirkt bei der neuen
Konstruktion lediglich auf die verdrehbar auf der Steuerwelle angeord
neten Nocken für den Antrieb der Brennstoffeinspritzpumpen; diese Nok
ken werden - wie bisher die ganze Steuerwelle - mit Hilfe des Öldrucks
der Umsteuervorrichtung beim Übergang von einer Drehrichtung in die an
dere relativ zur Kurbelwelle - und damit relativ zur Steuerwelle - um
einen festen Winkel verdreht.
Vorteilhaft ist es, daß jeder Nocken für den Antrieb einer
Brennstoffeinspritzpumpe fest auf einer Lagerbüchse angeordnet ist, die
ihrerseits verdrehbar auf der Steuerwelle gelagert ist. Dieses Detail
bringt den Vorteil, daß die Steuernocken der einzelnen Brennstoffpumpen
individuell justiert werden können.
Eine konstruktiv einfache und vorteilhafte Lösung für die
Umsteuerung der Nocken für den Antrieb der Brennstoffeinspritzpumpen
ergibt sich, wenn die Umsteuerung von jeweils zwei Nocken über eine ge
meinsame Umsteuervorrichtung erfolgt, wobei die beiden Druckkammern
derselben radial nach innen durch einen fest auf der Steuerwelle befe
stigten Ring mit zwei diametral gegenüberliegend angeordneten Anschlag
flügeln, in Richtung der Steuerwellenachse, seitlich am Ring anliegend,
entweder durch die beiden Nocken selbst oder durch die beiden der Lage
rung der Nocken dienenden, als Flanschbüchsen ausgebildeten und mit ih
ren Flanschen einander zugewandten Lagerbüchsen und in Umfangsrichtung
durch zwei diametral gegenüberliegend an den Nocken oder den Lagerbüch
sen als Kreisringabschnitte ausgebildete, mit den Anschlagflügeln zu
sammenarbeitende Anschläge begrenzt werden, über welche die Nocken oder
die Lagerbüchsen fest miteinander verbunden sind, wobei die Anschläge
zur radial äußeren Abdichtung der beiden Druckkammern mit einer überge
schobenen Hülse und zur radial inneren Abdichtung der Druckkammern mit
dem die bis zur Hülse reichenden Anschlagflügel tragenden Ring zusam
menwirken.
Die neue Konstruktion weist neben den optimalen Steuerzei
ten für die Ventile bei beiden Drehrichtungen des Motors noch weitere
Vorteile auf; so werden die Umsteuerzeiten für die Nocken der Brenn
stoffeinspritzpumpen kürzer, da kleinere Ölkammern mit Öl gefüllt wer
den müssen, oder - für gleichbleibende Umsteuerzeiten - kann die Kapa
zität der Pumpe für das Steueröl reduziert werden. Weiterhin können die
Nocken - im Gegensatz zu bisherigen Konstruktionen, bei denen die
Steuernocken für Ventile und Brennstoffpumpen auf einer Steuerwelle
vereinigt sind - mit positiven Erhebungn gebaut werden. Es ist daher
beim Abwärtshub der Brennstoffpumpenplunger genügend Zeit für die Fül
lung des Pumpenraums mit Brennstoff vorhanden. Schließlich können die
relativ großen Drehmomente, die von der Brennstoffeinspritzung verur
sacht werden, - wie bei der eingangs erwähnten Konstruktion - mecha
nisch durch das Anlegen der Nocken bzw. Nockenbüchsen an die Anschlag
flügel des auf der Steuerwelle festen Ringes übertragen werden; durch
den Öldruck in der hydraulischen Umsteuervorrichtung muß dann lediglich
sichergestellt werden, daß die Nocken bzw. Nockenbüchsen immer an den
Flügeln anliegen, auch wenn in der Steuerwelle Torsionsschwingungen
auftreten sollten.
Aus der DE-PS 5 79 557 ist eine Steueranordnung bekannt,
bei der alle Steuernocken für die Brennstoffeinspritzpumpen fest auf
einer Steuerwelle angeordnet sind, und bei der zwischen der Nockenwelle
und der Kurbelwelle eine Schleppkupplung vorhanden ist; mit dieser Kon
struktion sollen Stöße und Schläge vermieden werden, die bei der Ver
wendung von Schleppkupplungen auftreten. Als bekannt werden in dieser
Publikation Anordnungen erwähnt, bei denen die Steuernocken nicht fest
mit der Steuerwelle verbunden sind, sondern zwischen festen Anschlägen
um einen gewissen Winkel verdreht werden können.
Weiterhin ist aus der GB-PS 7 72 392 eine Steuerwelle be
kannt, auf der, fest mit dieser verbunden, Steuernocken für Gaswechsel
ventile und Brennstoffeinspritzpumpen angeordnet sind und die Steuer
welle fest mit der Kurbelwelle verbunden ist, so daß bei einer Änderung
der Drehrichtung die ganze Steuerwelle phasengleich zur Kurbelwelle
verbleibt. Zur Optimierung der Steuer- und Einspritzzeiten sind hier
sowohl für die Gaswechsel- z.B. Auslaßventile als auch die Einspritz
pumpen Verstelleinrichtungen vorgesehen, durch die der Zeitpunkt für
das Öffnen der Auslaßventile und für die Brennstoffeinspritzung für
beide Drehrichtungen durch Veränderung der Lage der mit den Nocken zu
sammenwirkenden Stößelrollen einstellbar ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungs
beispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer seitlichen Ansicht
eines Zweitakt-Dieselmotors, welche ein Pumpenge
häuse, die Steuerwelle mit der Umsteuervorrichtung
bzw. die Brennstoffpumpen und die hydraulischen
Hubgeberpumpen für die Auslaßventile zweier Zylin
der des Motors wiedergibt.
Fig. 2 stellt eine Steuerwelle dar, bei der die einzelnen,
an sich ineinander und aneinander liegenden Elemen
te auseinander gezogen sind;
Fig. 3 schließlich ist eine Variante eines Details der
Steuerwelle nach Fig. 2.
Auf einer Konsole 1 (Fig. 1), die seitlich außen an einem
nicht weiter dargestellten Dieselmotor sitzt, liegt, durch Schrauben 2
gehalten, ein Pumpengehäuse 3 auf; dieses enthält in seinem Unterteil,
dessen Deckel abgenommen ist, eine Steuerwelle 4 für den Antrieb zweier
Brennstoffpumpen 6 und zweier Hubgeberpumpen 7 für ein hydraulisches
Öffnen und Schließen der Auslaßventile zweier Zylinder des Motors.
Dementsprechend trägt die Steuerwelle 4 zum einen für je
den der zugeordneten Zylinder - in einer zu einer vertikalen Mittelebe
ne spiegelsymmetrischen Anordnung - einen fest auf ihr sitzenden
Steuernocken 8, der über eine Rolle 9 einen Antriebskolben 10 für das
Öffnen und Schließen eines Auslaßventils steuert.
Von den Steuernocken 8 aus nach innen in das Unterteil des
Pumpengehäuses 3 hinein folgen Lager 11 der Steuerwelle 4, hinter denen
umsteuerbare Lagerbüchsen 12 für Nocken 13 gemäß der vorliegenden Er
findung drehbar auf der Steuerwelle 4 angeordnet sind. Die Nocken 13
haben die Aufgabe, Antriebe von Brennstoffeinspritzpumpen 6 zu steuern.
Die Verbindung der Nocken 13 zu den Pumpen 6 erfolgt wiederum über Rol
len 9 und nicht dargestellte Antriebskolben.
Zwischen den beiden Nocken 13 für die Brennstoffeinspritz
pumpen befindet sich eine hydraulische Umsteuervorrichtung 14, die über
Leitungen 15 und 16 an einen nicht dargestellten Steuerölkreislauf an
geschlossen ist. Mit der Umsteuervorrichtung 14 werden die beiden Noc
ken 13 bzw. die Lagerbüchsen 12 umgesteuert.
Oberhalb des Pumpengehäuses 3, auf dem die Hubgeberpumpen
direkt und die Brennstoffeinspritzpumpen 6 über ein Zwischenstück 5 be
festigt sind, ist eine horizontal parallel zur Steuerwelle 4 verlaufen
de Regulierwelle 17 vorhanden, mit deren Hilfe die pro Hub von den
Brennstoffeinspritzpumpen 6 zu fördernden Brennstoffmengen reguliert
werden.
Die Brennstoffeinspritzpumpen 6 sitzen in einem gemeinsa
men Brennstoffeinspritzpumpenkörper 18, von dem nach oben die Brenn
stoffleitungen 19 zu den Einspritzventilen führen, während Steueröllei
tungen 20 die Hubgeberpumpen 7 mit Servomotoren für das Öffnen und
Schließen der Gaswechsel- bzw. Auslaßventile verbinden.
Wie Fig. 2 zeigt, trägt die Steuerwelle 4 in der Mitte,
d.h. im Inneren der Umsteuervorrichtung 14, einen Ring 21, der an zwei
einander diametral gegenüberliegenden Stellen seines Umfangs Anschlag
flügel 22 hat. Der Ring 21 ist in Fig. 2 nachträglich auf die Welle
aufgeschrumpft und mit ihr fest verbunden; er kann jedoch auch - wie in
Fig. 3 dargestellt - als mit einer Welle 4′ aus einem Stück bestehender
Bund 23 ausgebildet sein, in den Anschlagflügel 24 eingesetzt sind, die
durch Schrauben 25 gehalten werden.
Von beiden Seiten sind im montierten Zustand über den Ring
21 die auf der Steuerwelle 4 (Fig. 2) drehbar gelagerten Lagerbüchsen
12 geschoben, die ebenfalls zwei diametral gegenüberliegende, nach in
nen vorspringende Anschläge 26 haben. Sie werden durch diese Anschläge
26 hindurch mit Hilfe von Schrauben miteinander verbunden. Auf diese
Weise entstehen zwischen den Lagerbüchsen 12 zwei Druckkammern 27, die
durch die Anschlagflügel 22 des Ringes 21 voneinander getrennt sind.
Der Druck des in ihnen befindlichen Steueröls drückt einerseits die An
schläge 26 gegen die Anschlagflügel 22 und bewirkt - bei Druckentla
stung auf der einen Seite und Druckerhöhung auf der anderen Seite - in
bekannter Weise eine Drehung der Lagerbüchsen 12 relativ zum Ring 21
und damit eine Umsteuerung der Brennstoffeinspritzpumpennocken 13, wel
che fest mit den Lagerbüchsen 12 montiert sind.
Radial nach außen werden die zusammengeschraubten Lager
büchsen 12 und die Druckkammern 27 durch eine Hülse 28 begrenzt, über
die ein - auch in Fig. 1 sichbarer - Ölzuführring 29 geschoben ist. Die
Ölzufuhr in den Ring 29 erfolgt für die eine Richtung durch eine Boh
rung 30 in eine innere Ringnut 31 und von dieser durch die Bohrung 32
in der Hülse 28 in eine der Druckkammern 27. Für die andere Drehrich
tung nimmt das Öl seinen Weg durch eine Bohrung 33, eine Nut 34 und ei
ne Bohrung 35.
Aus den Druckkammern 27 heraus bewirkt in den Spaltraum
zwischen Steuerwelle 4 und Büchse 12 austretendes Lecköl eine Schmie
rung zwischen diesen beiden relativ zueinander bewegten Teilen.
Auf den Lagerbüchsen 12 sind von außen die Nocken 13 für
die Steuerung der Brennstoffeinspritzpumpen (Fig. 1) befestigt, so daß
sie mit der ihr zugehörigen Lagerbüchse 12 fest verbunden sind. Weiter
zu den Enden hin folgen auf der Steuerwelle 4 für ihre drehbare Lage
rung die Lager 11, während nach außen die beiden fest mit der Welle 4
verbundenen Steuernocken 8 vorhanden sind, durch welche die beiden Hub
geberpumpen 7 (Fig. 1) für das Öffnen und Schließen der Gaswechsel
oder Auslaßventile gesteuert werden.
Claims (3)
1. Anordnung zur Umsteuerung von Nocken für den Antrieb meh
rerer Brennstoffeinspritzpumpen bei einer umsteuerbaren Dieselbrenn
kraftmaschine, insbesondere für den Schiffsantrieb, welche Nocken auf
einer mit der Kurbelwelle der Brennkraftmaschine gekuppelten und in Ab
hängigkeit von der Drehrichtung der Kurbelwelle in beiden Drehrichtun
gen drehbaren Steuerwelle angeordnet sind und deren Stellung relativ
zur Drehstellung der Kurbelwelle mit Hilfe einer zwei Druckkammern für
ein gesteuert zuführbares, hydraulisches Druckmittel aufweisenden Um
steuervorrichtung zwischen zwei Anschlägen für die eine bzw. die andere
Drehrichtung umsteuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der
gegenüber der Kurbelwelle verdrehfest gekuppelten Steuerwelle (4) zu
sammen mit verdrehfest auf dieser befestigten Nocken (8) für den An
trieb von Gaswechselventilen gegenüber der Steuerwelle (4, 4′) verdreh
bar angeordneten Nocken (13) für den Antrieb der Brennstoffeinspritz
pumpen (6) bei einer Drehrichtungsänderung der Steuerwelle (4) durch
mehrere unmittelbar an den einzelnen Brennstoffeinspritzpumpennocken
(13) angreifende Umsteuervorrichtungen (14) umsteuerbar sind.
2. Nockenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Nocken (13) für den Antrieb einer Brennstoffeinspritzpumpe
(6) fest auf einer Lagerbüchse (12) angeordnet ist, die ihrerseits ver
drehbar auf der Steuerwelle (4, 4′) gelagert ist.
3. Nockenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umsteuerung von jeweils zwei Nocken (13) über eine
gemeinsame Umsteuervorrichtung (14) erfolgt, wobei die beiden Druckkam
mern (27) derselben radial nach innen durch einen fest auf der Steuer
welle (4, 4′) befestigten Ring (21, 23) mit zwei diametral gegenüber
liegend angeordneten Anschlagflügeln (22, 24), in Richtung der Steuer
wellenachse, seitlich am Ring (21, 23) anliegend, entweder durch die
beiden Nocken (13) selbst oder durch die beiden der Lagerung der Nocken
(13) dienenden, als Flanschbüchsen ausgebildeten und mit ihren Flan
schen einander zugewandten Lagerbüchsen (12) und in Umfangsrichtung
durch zwei diametral gegenüberliegend an den Nocken (13) oder den La
gerbüchsen (12) als Kreisringabschnitte ausgebildete, mit den Anschlag
flügeln (22, 24) zusammenarbeitende Anschläge (26) begrenzt werden,
über welche die Nocken (13) oder die Lagerbüchsen (12) fest miteinander
verbunden sind, wobei die Anschläge (26) zur radial äußeren Abdichtung
der beiden Druckkammern (27) mit einer übergeschobenen Hülse (28) und
zur radial inneren Abdichtung der Druckkammern (27), mit dem die bis
zur Hülse (28) reichenden Anschlagflügel (22, 24) tragenden Ring (21,
23) zusammenwirken.
Applications Claiming Priority (1)
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